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Furchtbare Tierrettung in Kärnten!
Oft fragen sich die Menschen, die Tiere lieben, weshalb Gut Aiderbichl das „Campaigning“ so vernachlässigt. Warum wir so gut wie nie eine Unterschriftenliste oder einen Aufruf mit einer Petition gegen Tierleid auflegen oder verschicken. Wir glauben, dass diese Sparte des Tierschutzes grundsätzlich in guten Händen ist.

Gut Aiderbichl zeigt anhand von Einzelschicksalen, wie es vielen Millionen Tieren geht. Das Tiere nach wie vor eine Sache sind. Dass jeder Einzelne von uns aufgerufen ist, etwas zu tun. Wer die folgende wahre Geschichte genau liest, wird auf Missstände aufmerksam gemacht.

Dazu gehört auch ein Hinweis, was man erreicht, wenn man das Telefon in die Hand nimmt und einem Amtstierarzt ein Tierschicksal schildert. „Unternehmen Sie etwas!“, verlangen dann verzweifelte Tierschützer. Aber denken Sie doch einmal genau nach. Was soll er denn unternehmen? Die Tiere ihrem Peiniger wegnehmen? In den meisten Fällen ist das ein Todesurteil für die ohnedies schon gepeinigten Tiere.

Der andere Weg ist mühsam, hilft aber den Tieren unter Umständen ihr Leben behalten zu dürfen. Kontakt aufnehmen mit dem Tierleidverusacher, Futterspenden geben, das eigene Ego ganz nach hinten stellen und nur an das Schicksal des Tieres denken. Zeit gewinnen um Lösungen zu finden. Es gibt Menschen, die weder Mühen noch Kosten scheuen und diesen schwierigeren Weg einschlagen. Auf der anderen Seite gibt es wieder politische Tierschützer, die mit eigenen Anwälten Gesetze verändern und nach Verbesserungen suchen. Gemeinsam sind wir stark.

Nur eines geht leider nicht: Bei Anruf Rettung!

 

Ein 74-jähriger Bauer aus Kärnten versorgt offensichtlich seine Tiere schlecht. Schon oft war der Amtstierarzt vor Ort. Die Nachbarn hatten ihn verständigt – wirklich geschehen ist danach nichts.

 

Dabei muss sich jeder tierliebe Mensch und Tierschützer folgendes vorstellen. Der Amtstierarzt, wenn er die Tiere beschlagnahmt, muss sie in der Regel an den Schlachter weitergeben. Organisationen wie Gut Aiderbichl, besonders in dieser Größe, gibt es kaum. S So mit ist die Meldung beim Amtstierarzt in den meisten Fällen ein Todesurteil für die Tiere. Das bedenken Tierschützer selten. Sicherlich stellt sich die Frage, ob so ein Dasein für die Tiere lebenswert ist. Jetzt im Sommer dürfen sie immerhin auf die Weide. Die Menschen, die den Hof beobachten, beklagen dass die Tiere oft ohne Wasser sind. Der Bauer erklärt, es gäbe dort einen Bach. 

 

Heruntergekommene Höfe gibt es überall. Und das ein 74-jähriger Bauer überfordert ist, ist anzunehmen. Doch dieser Bauer ging noch einen Schritt weiter und zeigte eine Seite, die man nicht mehr mit Überforderung oder Verwirrtheit erklären kann.

Als er seine Rinder auf die Weide brachte und ihm das offensichtlich nicht schnell genug ging, band er die beiden Kälber, die jetzt Stella und Alma heißen, hinter seinen Traktor und gab Gas. Entsetzte Nachbarn holten schnell ihre Kamera. Der Enkel des 74-jährigen, der bei der Aktion mit dabei war, erlebte mit den anderen Anwesenden, wie eines der beiden Kälber stürzte. Trotz mehrmaliger Zurufe reagierte der Altbauer nicht. Er fuhr weiter und schleifte das schwerverletzte Jungrind über 100 Meter hinter dem Traktor her.

Ganz so war es nicht, sagt später der Bauer. Aber da ist die Blutspur, die ihre eigene Sprache spricht. Als Michael Aufhauser davon erfuhr, schickte er sofort die Aiderbichler Tierretterin Birgit Hoinig nach Kärnten. Sie hatte den Auftrag die Kälber auf das Gut Aiderbichl in Kärnten zu bringen.

 

 

Doch der Anblick der armen geschundenen Tiere entsetzte Birgit Hoinig so sehr, und so wurden die Kälbchen, die außerdem noch völlig unterernährt sind, noch in der Nacht in die Rinderklinik nach Wien gebracht. Die beiden sind noch nicht über den Berg, aber wir können hoffen, sagt die zuständige Rinderfachärztin Dr. Reinhild Krametter in der Universitätsklinik in Wien.

 

Der Zustand der Kälber ist besorgniserregend! Sie sind unterernährt!





Nach all dem was sie mitgemacht haben, können sie ihre Rettung noch gar nicht fassen!

 

Liebe Freunde von Gut Aiderbichl!

Unter unserem Schutz stehen knapp 200 Rinder. Keines von ihnen würde heute
noch leben, wenn wir nicht geholfen hätten. Alma und Stella sind junge Rinder.
Unsere älteste Kuh auf Gut Aiderbichl ist über 30 Jahre alt. Im Schnitt rechnet man mit
€ 150 Kosten pro Monat für die Haltung eines Rindes. Wenn die beiden ebenfalls 30 Jahre alt werden, dann schlagen sie für Gut Aiderbichl, ohne die Inflationsrate zu berechnen,
mit € 100.000 zu Buche. Aber wenn man schon ein Tier aus so einer großen Notlage rettet, muss man den ganzen Weg gehen und sich ein Leben lang um sie kümmern.

 

Alma und Stella haben jetzt ihren höchsten Punkt der Aufmerksamkeit.
Wenn sie genesen sind, werden sie sich einer unserer Rinderherden anschließen
und gewisser Massen für Aussenstehende anonym werden. Unsere Bitte deshalb,
überlegen Sie sich ob Sie für diese Kälber eine Patenschaft übernehmen wollen.

   
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