Gut Aiderbichl
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und andere Spannende Tiergeschichten


Vom Alltag unserer Gnadenhöfe

Hansi Süss, der Gutsverwalter von Gut Aiderbichl Iffeldorf (Gertraud Gruber Osterseehof) war aufgeregt, als er uns anrief und von der Geburt der beiden Kälber Amanda und Emilian berichtete. Er hat mitfotografiert. Er darf so wie seine Frau Martina jetzt diese Momente so wahrnehmen, wie sich das die beiden immer gewünscht haben. Er darf die Kälber bei der Mutterkuh Susi lassen. Und diese dürfen die Milch von ihr trinken und zu dritt sehen sie einem wunderschönen Leben entgegen.
Unter dem Schutz von Gut Aiderbichl stehen über 400 Rinder. Jetzt, solange Emilian und Amanda und ihre Mutter Susi ein Thema für unsere Homepage sind, bitten wir Sie darüber nachzudenken, eine Patenschaft zu machen. Unsere kleine Rinderfamilie zu unterstützen.


Abschied nehmen


Unsere Eselin Sophia ist friedlich von uns gegangen. Frederike Lemberger und unsere Pflegerinnen waren bei ihr. Sie hatte die schönste Zeit ihres Lebens bei uns erlebt. Sie gehörte zu der Gruppe der Esel, die in Griechenland von ihren Besitzern verstoßen wurden.
Poncho kam zu uns, weil er plötzlich unberechenbar schien und schnappte. Wegen einer Augenuntersuchung kam er in die Klinik und es wurde ein CT von seinem Kopf gemacht. Ein riesengroßer, bösartiger Hirntumor wurde festgestellt. Diese Untersuchung wurde in Narkose gemacht. Auf Anraten der Ärzte ließen wir ihn nicht mehr aufwachen.
Wir veröffentlichen auf der Homepage nicht alle Todesfälle. Paten erhalten einen persönlichen Brief von Michael Aufhauser.

Als tausende Besucher gegangen waren, machte Dieter Ehrengruber das Bild mit unseren geretteten Gänsen.

Es waren nicht nur Gänse, sondern auch Enten, die am Abend plötzlich an der Krippe standen. Ihr Leben ist nicht in Gefahr, aber das von vielen Millionen anderer zu Weihnachten. Wussten Sie, dass Graugänse von Salzburg aus das Rauschen des Meeres an der Biscaya hören und dass sie über ein perfektes Navigationssystem verfügen? Dass sie sich kranker Tiere individuell annehmen und sie nicht einfach zurücklassen. Außerdem ihren Partnern treu bis in den Tod sind? Wer diese wunderbaren Geschöpfe auf ihre knusprige Haut reduziert, tut ihnen Unrecht. Am besten wäre es, auf einen Gänse- oder Entenbraten zu Weihnachten verzichten. Ganz davon abgesehen, wie qualvoll diese Mitgeschöpfe in der Massentierhaltung gehalten werden.


Nicht nur auf Gut Aiderbichl in Henndorf, sondern auch in Kärnten und Deggendorf, leben unsere geretteten Gänse.


Zur Zeit werden täglich gerettete Tiere auf unserem großen Weihnachtsmarkt in Henndorf vorgestellt. Hier erfahren Sie viele Hintergründe. Auch, warum unsere Tierrettungen weit über den Tierschutz hinausgehen. Unser großer Einsatz für Tiere erzählt über unser Verhältnis zu Schwächeren. Erkenntnisse und Wissen - zum Nachdenken und Umdenken.


In Oberösterreich wurde ein Golden Retriever an einem Baum aufgehängt. Er starb qualvoll. Gut Aiderbichl hat 10.000 Euro und der Gut Aiderbichl - Gerd Viebig Hof zusätzlich 5.000 Euro für die Ergreifung des Täters ausgesetzt.


Unsere Aiderbichl im Schnee
Selbst im milden Frankreich hat es geschneit. Viele Besucher kommen zum Weihnachtsmarkt nach Henndorf. Idyllisches Deggendorf im Schnee....

Glückliche Tiere auf Gut Aiderbichl Frankreich




Märchenhaftes Ambiente beim Patentreffen in Deggendorf

 
Tägliche Tierpräsentationen auf Gut Aiderbichl Henndorf


Ziege Frau Müller kennt sich mit Christbäumen aus.

Gut Aiderbichl und SOS Projects retten Huskys.
Aiderbichl Mitarbeiterin Karin aus Deggendorf holte zwei arme Huskys ab. Sie ist viel gewöhnt, doch bei dieser Abholung brach sie in Tränen aus. Sie fuhr auf dem direkten Weg in die Tierklinik, um die beiden erstzuversorgen. Wir werden uns mit ihrer Geschichte wieder melden wenn es den beiden armen Hunden wieder etwas besser geht.

 

Hier das versprochene neue Video


Gut Aiderbichl konnte zwei Eselinnen aufnehmen.
Ihre Besitzer waren nicht mehr im Stande, aus Altersgründen, die beiden Eselinnen zu versorgen. Ein Verkauf ist immer ein Risiko und die Wege der Pferde- und Eselhänder sind verschlungen. Da mussten wir zusagen.

Gut Aiderbichl gibt über 40 Eseln Schutz. Sie können bis zu 50 Jahre alt werden. Diese Tierart wird von Menschen dramatisch unterschätzt. Auf Gut Aiderbichl wissen wir um ihre Sensibilität und Intelligenz. Besonders in Ländern, in denen sie als Packesel eingesetzt werden.

Damit wir einen noch größeren Bekanntheitsgrad erhalten und mehr Paten und Mitglieder für unser Anliegen gewinnen können, haben uns auch in diesem Jahr Prominente mit ihrer Anwesenheit bei der Weihnachtsmarkt-Eröffnung unterstützt.

Fernsehbeiträge über die Eröffnung:
ORF TVthek
ZDF Mediathek

Hier einige Bilder zur Veranstaltung.


Dr. Gabriele Inaara Begum Aga Khan und Renate Thyssen Henne


Christa Clarin, Christian Wolff und seine Frau


Britta Steffen


Heidi Beckenbauer


Karl und Edith Moik


Karl und Martha Merkatz


Julia Glas, Axel Schulz und Uschi Glas


Marina und Toni Meggle


Achim Neumann und Kay Wörsching


Prinzessin und Prinz von Hohenlohe


Helmut Berger und Gräfin Sophie Walderdorff


Ragnhild und Dieter Thomas Heck


Marc Pircher


Susanne Michel

Samstag offizielle Eröffnung des Weihnachtsmarktes
Kehes die Einsame
Von unseren Hunden, die verzweifelt nach einem guten Platz suchen, berichtet die Homepage von SOS Projects. Kehes haben wir nach Deggendorf geholt. Sie ist schon 11 Jahre alt und wird kaum eine Chance haben auf einen guten Privatplatz.

Eine ganz normale traurige Rettung.
Sie können sich nicht vorstellen, wer sich in diesen Tagen alles bei uns meldet. Wir bereiten gerade einen wichtigen Pressetermin vor. Wir sind dankbar, dass sich so viele Prominente kostenlos bereit erklärt haben, diesen Termin wahrzunehmen.
Unsere Tiere brauchen Publicity, damit ihr Schicksal viele Menschen erreicht und sich noch mehr Menschen bei uns engagieren.

Deshalb heute ein Tierschicksal, das für uns zur Alltäglichkeit gehört. Kein wunderschöner geretteter Schimmel, keine Geschichte über den Weihnachtsmarkt. Es geht um Kehes. Diese Hündin stammt aus Ungarn. Irgendein Mensch hat ihr die Zähne so geschliffen, dass sie richtig verletzten würde, wenn sie zubeißt. Sie ist schon 11 Jahre alt und sollte in ihrem Heimatland getötet werden. Vorerst versuchen wir sie etwas näher kennen zu lernen. Ihre Zähne haben wir schon richten lassen. Auf Menschen reagiert sie besonders lieb, auch auf Katzen. Die Überbringer meinten, sie sei Hunden gegenüber aggressiv. Verständlicherweise haben wir das noch nicht ausprobiert.

Michael Aufhauser meint, dass ihm immer wieder ältere Menschen sagen, sie hätten kein Haustier mehr, weil sie zu alt sind. Hier sehen wir eine Chance. Außerdem würden wir garantieren, dass Kehes immer wieder zu uns zurück kommen darf. Wir sind uns im Klaren darüber, dass eine Bewerbung für diese arme Hündin einem Wunder gleichkommen würde.




Gut Aiderbichl sucht derzeit für über 70 Hunde ein neues Zuhause. Unsere Hundevermittlung macht der gemeinnützige Verein SOS Projects. Bitte sehen sSe sich auch die Hunde unter www.sos-projecs.org an. Ein letzter Notruf erreichte uns für zwei Huskys.

Ca. 50 Aiderbichler Hunde leben in sogenannten Hundefamilien mit eigenen Pflegern in bester Haltung und bleiben für immer bei uns. Wer keinen Hund aufnehmen kann, könnte uns und unsere Arbeit für Hunde in Not mit einer symbolischen Patenschaft unterstützen. Aiderbichler Patenschaften wären auch ein schönes Weihnachtsgeschenk.

Genießen Sie mit uns die schönen Bilder
Besuch in Iffeldorf
Bei allen traurigen Anlässen, dem Tod von Michi, dem Tod von Masthahn Kainz und anderen traurigen Erlebnissen, gibt es auch sehr viel schönes zu berichten. Wir haben in Iffeldorf gefilmt und zwei Fiakerpferde gerettet.

Hahn Kainz ist von uns gegangen.



Kainz war der Letzte aus der "Masthuhn" Gruppe. Meistens liegen sie, weil sie so viel Gewicht ansetzen, das ihre Beinchen gar nicht tragen können.

Kainz kam zu uns vor einigen Jahren mit acht Leidensgenossen. Er gehört zur Rasse der patentierten Masthühner, die in 29 Tagen "schlachtreif" sind. Die großen Massen Fleisch, die diese Rasse tragen muss, ist das größte Problem (Herz und innere Organge). Alle starben nach einigen Monaten. Ohne ständig mit Antibiotika versorgt zu werden, hätten sie selbst dieses kurze Alter nicht erreicht. Wie durch ein Wunder lebte Kainz mehrere Jahre. Die Menschen sollten sich bewusst machen, dass diese armen Tiere unendlich dafür leiden müssen, damit Hühnerfleisch billig bleibt. Wird ein Huhn von einer Mastanlage verkauft, dann hat es einen Wert von 37 Cent. Unsere Wertschätzung für Tiere, die genauso fühlen und leiden wie Hunde und Katzen.


Glückliches Gut Aiderbichl Iffeldorf

Auf dem "Gertraud Gruber Osterseehof" kamen wieder viele Kälbchen zur Welt. In der Zeit, bevor dieser Hof ein Gut Aiderbichl wurde, waren noch über 20 Kühe befruchtet worden. Auch die ungeborenen Kälber erhielten von uns das Versprechen, dass sie bis an ihr natürliches Lebensende bei uns bleiben dürfen. Das letzte Mal werden nun Kälber geboren. Sie leben mit ihren Müttern zusammen und genießen es, dass sie mit Gleichaltrigen spielen können. Sicherlich werden sie sich fragen, wieviel wir für diese Rinder haben zahlen müssen. Keinen Cent. Martina und Hansi Süss, die das Sagen auf dem Hof haben und die Eigentümer der großen Rinderherde waren, haben sie uns geschenkt. Für Menschen, die nicht reich sind, eine unfassbar großzügige Geste. Sie wollten einfach, dass all ihre Tiere sie auf den Weg in eine neue Zukunft begleiten.





So herrlich liegt der "Gertraud Gruber Osterseehof". Von Besuchen dort bitten wir Sie jedoch noch abzusehen. Im nächsten Jahr schon sollen die Tore geöffnet werden.  



Fiakerpferde Rocco u. Sokol halten Einzug in Henndorf.

Eine prominente Aiderbichlerin beobachtete zwei Warmblutpferde vor einer Kutsche in der Salzburger Innenstadt. Die beiden waren nervös.... Sie setzte sich mit dem Halter in Verbindung. Dieser pensionierte das Gespann und brachte die beiden Pferde zu uns als Geschenk.




Einige Monate vor der Fertigstellung der Außenanlagen
 Schimpanse Michi lebt nicht mehr
Er wurde 1982 als Kind seiner Mutter in der Freiheit des Dschungels in Afrika geraubt. 20 Jahre lebte er im Käfig. Davon 15 Jahre im Tierversuch.
Renate Foidl: Ein richtiger Freund ist von uns gegangen.
Schimpanse Michi hatte ein schweres Herzleiden. Das wussten wir. Zwei Ärzte betreuten ihn. Seit einigen Wochen liessen seine Kräfte nach. Immer wieder wurde er neu medikamentös eingestellt. Dann gestern Abend war es soweit, er ist von uns gegangen.

Insbesondere die Pflegerinnen Renate und Annemarie, die Michi schon seit 19 Jahren kannten, aber auch Bianca und Bettina, können seinen Tod noch nicht fassen. "Es ist so, als wäre unser Freund von uns gegangen." Immer wieder kommen die Tränen. Nichts mehr hätten sie und wir uns von ganzem Herzen gewünscht, als dass Michi wenigstens noch einen Sommer lang die Freiheit hätte spüren dürfen, in den gerade entstehenden Außengehegen. Aber Renate Foidl und Annemarie Kuti, die um seine Krankheit wussten, schenkten ihm jede freie Minute. Wie die anderen Pflegerinnen auch. Da ein körperlicher Kontakt aus Sicherheitsgründen zwischen unseren Schimpansen und den Pflegerinnen verboten ist, zeigte er seine Liebe und Zuneigung durch die Panzerglasscheibe. An dem Teil, an dem sich ein Gitter befindet, hat er sich in den letzten Tagen so hingesetzt, dass Renate ihn dennoch zärtlich mit dem Finger berühren konnte. Das ist das Schönste auf der Welt für einen Schimpansen. Das erinnert ihn an das "grooming" seiner Mutter und an zärtliche Momente zwischen Artgenossen. Als wollte er sagen, ich habe euch Menschen verziehen. Du bist meine Pflegerin seit zwei Jahrzehnten, "mein Freund der Mensch". Dabei verdankt er uns die Tragödie seines Lebens.
Bitte liebe Aiderbichl-Freunde, wenn es irgendwie möglich ist, dann unterstützen auch Sie die große Verantwortung, die wir für die Schimpansen übernommen haben. Werden Sie Pate und wenn Sie es schon sind, dann schließen Sie bitte eine Plus Patenschaft für das Gut Aiderbichl Affen Refugium ab. Wer einen Kondolenzeintrag für Michi machen möchte, kann diesen an folgende Adresse senden: affenrefugium@gut-aiderbichl.com

 
In ganz Europa gibt es nur zwei Orte für traumatisierte Schimpansen. Einer davon ist das Affen Refugium von Gut Aiderbichl.
 
Erste Bilder von den Dreharbeiten zu "Weihnachten auf Gut Aiderbichl"
Andrea Berg hat 56 Tiere

Das erste Mal: Überflugbilder vom Gut Aiderbichl Affen Refugium. David Hasselhoff wieder auf Gut Aiderbichl. Andrea Berg mit Pumuckl uvm....


Schon jetzt sprechen Alle von der schönsten Weihnachtssendung die es je gab.

Die Eurovisionsendung "Weihnachten auf Gut Aiderbichl" gibt es in diesem Jahr das achte Mal. Für viele Menschen ist sie zur Tradition geworden. Wie jedes Jahr unterstützen viele Stars unser Anliegen. Viele Zuseher die Gut Aiderbichl noch nicht kennen, lernen unsere Güter und unser Anliegen durch die Stars kennen. Andrea Berg hat schon einmal vor Jahren mitgemacht. Damals ist ihr viel durch den Kopf gegangen. "So wie hier möchte ich auch mit Tieren leben". Ihr Wunsch wurde wahr. Sie ist zur privaten Tierretterin geworden. Mitlerweile leben schon 56 Tiere bei ihr.


Das gleiche Fernsehteam wie jedes Jahr mit Regisseur Wolfgang Moik und den beiden Moderatoren Francine Jordi und Marc Pircher.

David Hasselhoff und seine Töchter haben 50 Hunde gerettet! Jetzt ist er wieder für Dreharbeiten auf Aiderbichl
Seit dem letzten Besuch von David Hasselhoff hat er sich für 50 Hunde eingesetzt, die in einem Tierheim in den USA, das er unterstützt, aufgenommen wurden. Die eigentlichen Tierschützerinnen sind seine Töchter. Um Gut Aiderbichl in seinem Anliegen zu helfen, hat er sich bereit erklärt in unserer Weihnachtssendung aufzutreten.





Überflugbilder von unserem Affen Refugium in Gänserndorf

Im vorderen Teil des Bildes ist das A Haus zu sehen, auch, dass das Gelände vorbereitet ist für den Bau der Außenanlagen. Im hinteren Teil ebenfalls mit Flachdach, dem B Haus leben weitere Schimpansen des Gut Aiderbichl Affen Refugiums. Auch hier entstehen Außengehege.

Zwei neue Fuchsgehege in Gänserndorf

Geraldine Chaplin bei uns

Geraldine Chaplin besucht Gut Aiderbichl in Henndorf anlässlich der Fernsehaufzeichnungen "Weihnachten auf Gut Aiderbichl". Erfahren Sie mehr über ihre Eindrücke in unserem Videobeitrag. Über Fohlen Hayrettin und Jurek, Vinchero geht es besser und vieles mehr ....


Neues Fuchsgehege in Gänserndorf?
Wie auch in diesem Jahr, wird es im kommenden Frühjahr wieder viele Fuchsfindlinge geben. Sie aufzunehmen und dann wieder auszusetzen, hört sich wunderbar an, ist aber unverantwortlich. Wenn verlassene, kleine Füchse von Menschen großgezogen werden, dann verlieren sie die Scheu vor ihrem größten Feind und werden zu einem leichten Jagdopfer. Wir verfügen zwar über ein großes Fuchsgehege, müssen aber weiterdenken. Jetzt entstehen zwei neue Fuchsgehege  nahe des Gut Aiderbichl Affen Refugiums in Gänserndorf.  Füchse sind keine großen Sympathieträger. Deshalb bitten wir Sie, uns weiterhin zu unterstützen.
Schließen Sie bitte eine Patenschaft für Füchse ab.








Zwei Fohlen werden zu Aiderbichlern.
Sie erinnern sich an die Fohlenversteigerung in Rottenbuch, bei der Michael Aufhauser 22 Fohlen ersteigert hat. 20 sind bereits Aiderbichler, zwei von ihnen wurden es jetzt. Herbert Mackner holte sie in Oberbayern ab. Der Züchter hält seine Pferde vorbildlich. Gleich nach der Versteigerung bot er an, die beiden Fohlen wieder zu sich zu nehmen, denn sie seien zu jung für eine Trennung. Von den beiden Mutterstuten wollte er sich allerdings nicht trennen. Für Herbert Mackner keine leichte Aufgabe. Trotzdem war die Trennung im heimatlichen Ambiente zwar genauso ergreifend, aber irgendwie ruhiger und dadurch auch leichter verkraftbar.


Mutterstute Antje und ihr Fohlen Hayrettin wissen oder erahnen, dass es heißt, für immer Abschied zu nehmen. Ihren Schmerz können nur die beiden verstehen. Antje weiß genauso wenig wie Hayrettin, dass ihr Sohn das große Los gezogen hat. Er wird bald mit den anderen Fohlen ein Leben auf Gut Aiderbichl Frankreich beginnen, wie es schöner nicht sein kann. Vielleicht, wenn Antje pensioniert wird, darf sie auch zu uns kommen. 


Auch Jurek und seine Mutter Atlanta nehmen Abschied. Er hat in der Nacht, wie Hayrettin, immer wieder nach ihr gerufen. Das wird noch tagelang dauern. Atlanta ist im Übrigen die Mutter von Antje. Vielleicht können sie sich gegenseitig Trost spenden. Denn auch sie werden noch tagelang nach ihren Kindern rufen.


Unser Stier Vinchero hat sich in Lebensgefahr befunden. Vor einigen Tagen fand Pferdewirtin Daniela Koske Vinchero auf dem Bauch liegend, auf dem Paddock des Rinderstalles. Die Hinterbeine abgespreitzt. Sofort rief sie bei unserem Tierarzt Dr. Manfred Arnezeder an, alarmierte Hans Wintersteller und sein Team. Es sah nicht gut aus. Nach einer Behandlung durch den Tierarzt versuchten wir Vinchero (über 1000 Kilo) mit Gurten aufzuheben. Seine beiden Hinterbeine blieben leblos. Mit Spritzen und täglichem Umlegen wurde es zunächst auch nicht besser. Dann geschah ein Wunder. Vor zwei Tagen bewegte er sein linkes Hinterbein. Noch immer brach er zusammen, wenn wir ihn mit den Gurten zu Boden senkten. Dann gestern, das größte Wunder. Er blieb stehen und heute Morgen (Samstag) ist er von ganz alleine aufgestanden.


Abschied von der Katzenvilla in Fridolfing. Für viele Jahre war das Eva Benischke-Haus Heimat für die  geretteten Aiderbichler Katzen. Die märchenhafte Haltung in dem romantischen Häuschen erfuhr durch unsere Katzenmutter Christine Schwitzer noch eine Krönung. Doch es wurden uns immer mehr Katzen abgegeben. Die meisten von ihnen freiheitsliebende Samtpfoten. Den Nachbarn war die große Katzenschar nicht mehr zuzumuten. Deshalb haben wir unsere Katzen von Fridolfing auf Gut Aiderbichl Frankreich übersiedelt. Dort stehen ihnen auf dem märchenhaften Landsitz 200qm romantische Wohnfläche mit Kamin zur Verfügung und der größte Katzenpark der Welt. 60 Hektar (600.000 qm) von einer vier Kilometer langen und 2m hohen Mauer umgeben. Christine Schwitzer hat es sich nicht nehmen lassen bei der Übersiedlung dabei zu sein. Und Katzenvater Thomas Fritz, der alle Katzen schon in Fridolfing mitversorgt hat, lebt wie gewohnt bei ihnen. So gingen wir mit einem traurigen und einem lachenden Auge von Fridolfing.




Lisa, ein Reh aus dem Schweinestall.
Drei Wunder für ein Reh.

Sie wurde im Sommer 2009 am Karnischen Kamm (Gebirge) geboren. Dann, im Herbst, wurde sie Opfer eines Autounfalles und lag verletzt auf der Straße. Wunder Nummer Eins: ein tierlieber Bauernsohn fand sie. Wunder Nummer Zwei: sie überlebte eine Amputation am rechten Vorderbein. Wunder Nummer Drei: Ein Jahr später, nämlich gestern, wurde sie Aiderbichlerin. Herbert Mackner berichtet.


Drei Wunder für Reh Lisa.
Eigentlich ist es eine Kette von Wundern. Ich habe von der ganzen Geschichte erst vorgestern erfahren. Mein Einsatzplan für den 25.10. wurde von Michael Aufhauser persönlich geändert. Ich bekam einen Jeep und den Auftrag, ins Gailthal zu fahren (Osttirol) und von dort in Richtung Karnischer Kamm. Dort solle ich ein Reh abholen, das seit einem Jahr in einem Stall gehalten wird. Es schneite und je näher ich meinem Ziel kam, um so höher lag bereits der Schnee. Mindestens einen halben Meter, würde ich sagen. Kurz vor der Ankunft versagte der Scheibenwischer.



Sepp (65) aus Obertilliach, hatte sich immer wieder bei uns gemeldet. Er berichtete, dass vor einem Jahr eine Rehmutter tödlich überfahren wurde und ihr Kitz verletzt auf der Straße lag. Der Sohn eines Bauerns sollte die kleine Lisa mit einem Schuss erlösen. Das brachte er nicht übers Herz, sondern brachte Lisa nach Hause zu seinem Vater, dem Bergbauern Peter (81). Dieser suchte sofort einen Tierarzt auf und stellte einen schweren Trümmerbruch fest. Bakterien waren bereits eingedrungen. Das rechte Bein, unterhalb des Knies, musste abgenommen werden. Jetzt wäre noch einmal der Moment gewesen, an dem die Tierretter vom Karnischen Kamm hätten sich ihrer Verantwortung entledigen können, unter dem Motto: "Erlösen wir sie".  Aber es sollte ganz anders kommen. Lisa zog in einen leeren Schweinestall neben den Rindern ein. Sie bekam gutes Futter, und wenn die Stallarbeit getan war, durfte sie im ganzen Stall, sogar zwischen den Rindern, spazieren gehen. Peter und Sepp erkannten bald, dass sie ein ganz besonders Gefühl für Lisa, das Reh, entwickelt haben.





Die beiden erzählen mir von ihren Rettungsaktionen. Wenn Rehkitze zu spät geboren und dann von viel Schnee überrascht werden, verlassen sie nicht selten ihre Verstecke. Ihre Mütter können sie dann nicht mehr finden und ziehen mit ihrer Herde weiter. Die Kleinen bleiben zurück und sterben. Sepp und Peter konnten schon in mehreren Fällen helfen. Kleine Kitze großziehen und wieder frei lassen. Aber bei Lisa, mit ihrem Handicap, blieb ihnen als letzte Hoffnung nur noch der Anruf bei Gut Aiderbichl. Ich verlasse, nachdem der Schwiegersohn den Scheibenwischer gelötet hat, den 1450m hoch gelegenen Bauernhof und mache mich auf den Weg nach Kärnten, wo Lisa in der Freiheit von über 4 Hektar weiterleben wird.



Lisa ist seit ihrer Kindheit nur geschlossene Räume gewohnt. Jetzt ist sie das erste Mal wieder unter freiem Himmel. Auf unserem Gut Aiderbichl in Kärnten.
 


Gerettet: Zwei arme Schecken
Auch diesen Pferden hilft ihre Schönheit nicht
Max und Moritz wurden im Zirkus ausgemustert. Das Ende einer "PAS DE DEUX" Dressurnummer. Für sie einen anderen Platz zu finden, als einen Händler (Kilopreis), ist schwer. Sie sind auf Gut Aiderbichl Deggendorf eingezogen. Auffällig ist, dass wir immer mehr Schecken bekommen. Wir wählen aber nicht nach Aussehen aus. Der Beweis ist, dass drei herrliche Schecken nach Gut Aiderbichl Frankreich übersiedelt sind. Was kein Besuchergut ist.

Sie waren der Stolz der Salzburger Fürstbischöfe.

Das Land Salzburg wurde früher von Fürstbischöfen regiert. Sie züchteten eine eigene Rasse: die Noriker. Kaltblutpferde, kräftig, mit schönen Köpfen und barocken Formen. Als das Fürstbischofstum zuende ging, übernahmen die Bauern des Landes die Fortführung der Zucht. Die Tigerschecken sind die schönsten Exemplare dieser Zucht. Auch davon gibt es mittlerweile mehr, als es Käufer gibt. Bei uns in Henndorf lebt "Janko". Ein bildschöner Hengst, der wegen einer Beinkrankheit nach Italien zum Schlachter sollte. Jetzt sind auf Gut Aiderbichl Deggendorf zwei Schecken eingezogen, die eine gemeinsame Vorführung in der Manege machten. Zu ihrem Glück erfuhren wir über ihre abrupte Ausmusterung. Sie dürfen jetzt bei uns bleiben bis an ihr Lebensende. Egal, dass wir bereits über 400 Pferde unter unserem Schutz wissen.

Pferdewirtin Beatrix und Katzenmutter Marion liessen die beiden nach ihrer gestrigen Ankunft erst einmal grasen.


Lex: 4 Jahre, kam aus einem Westernstall zu uns


Maximilian und Bobby Mc Gee waren zwei Kutschpferde. Als Maximilian Lungenkrank wurde sollte er sterben. Aber auch seine Partnerin Bobby Mc Gee hatte eine düstere Zukunft. Sie ist farblich sehr markant. Und für sie einen neuen Partner zu finden ist schwer. Wir bekamen beide zum Kilopreis.

Erleben sie die Ankunft der drei Schecken auf Gut Aiderbichl Frankreich. Vom Lungenproblem keine Rede mehr. Die Salzburger Bischöfe würden sich freuen.




Der Bambi-Skandal

Entsetzen über Regie der Märchenoper Rusalka an der Münchner Staatsoper. 12 echte, tote Rehe sollten in der Inszenierung mitspielen, am Haken. Ihr Fleisch ist danach für den Verzehr durch Menschen verboten. Doch auch Rehe sind Mitgeschöpfe und keine Wegwerf-Kreaturen.

Für unser persönliches Vergnügen sollten keine Tiere leiden oder sterben. Als bekannt wurde, dass die Münchner Staatsoper einen Regisseur engagiert hat, der für 12 Vorstellungen der Oper Rusalka 12 richtige Rehe auf der Bühne benötigt, protestierten nicht nur Tierfreunde. Mit Erfolg. Jetzt werden Attrappen am Haken hängen und keine Wegwerf-Rehe.

Immer wieder bauen "Künstler" lebende Tiere in Ausstellungen und Filme ein und drohen damit, sie öffentlich zu töten. Man könnte meinen ,sie hoffen darauf, dass ihr Plan im Vorfeld aufregt und darüber diskutiert wird. Das verschafft ihnen Popularität.

Leider aber gehen sie oft einen Schritt weiter und verwirklichen ihren Plan. Unakzeptable "Kunst". In keinem einzigen Fall sollten Tiere für Darstellungen in diesem Rahmen leiden, diffamiert werden oder gar sterben.

Unsere Hirsche haben auf Gut Aiderbichl in Henndorf und in Kärnten Nachwuchs bekommen. Sehen Sie die schönsten Bilder und ein Video. Unsere Wildtiere sind in keinem einzigen Fall der Natur willkürlich entnommen worden. Menschen haben sie groß gezogen, weil sie verwaist waren und wussten dann nicht, wohin mit ihnen. In solchen Fällen helfen wir. Stellen Sie sich vor, wir bekämen einen Anruf von der Staatsoper.


 
400 Rinder und es werden immer mehr

Obwohl unsere Rinderherde sehr groß ist, sorgen wir uns um jedes einzelne Tier. Zita vom Moosfeldhof musste eine Niere entfernt werden. In Iffeldorf geht es Schlag auf Schlag. 3 Kälbergeburten in 3 Tagen. Und Tränen am Telefon: Eine Tierfreundin ersteigerte ein Kälbchen, das sonst geschlachtet worden wäre. Es darf heute in Iffeldorf Einzug halten.


Die Aiderbichler Freunde von Kälbern, Stieren und Kühen können sich freuen. Noch nie haben wir so vielen Rindern helfen können wie in diesem Jahr.


Vertrauen gegen Vertrauen. Unter diesem Motto leben 60 Aiderbichler Rinder auf dem Gut Aiderbichl Moosfeldhof bei Christian Kögl.
Als vor einigen Wochen die Galloway Kuh Zita nicht mehr fressen wollte und Fieber hatte, fuhr sie Christian sofort in die Universitäts-Rinderklinik. Ihr Leben hing an einem seidenen Faden. Zita konnte nur noch mit der Entfernung einer Niere geholfen werden. Nach einer gelungenen Operation ist sie auf Gut Aiderbichl Deggendorf übersiedelt. Sie braucht jetzt viel Ruhe und einen warmen Stall. Große Überraschung: Hier lebt Zitas Vater. Aiderbichl Stier Ernst. Die Idylle eines geretteten Rindes findet hier seine Fortsetzung.

Ernst und Zita in Deggendorf                                                  Der kleine Bobo in Iffeldorf

Versprochen ist versprochen. Als der Gertraud Gruber Osterseehof in den Verbund der Aiderbichler Gnadenhöfe aufgenommen wurde, haben wir versprochen, dass keines der Rinder zum Schlachter muss. Dass sie alle bleiben dürfen, hat zwar jetzt Folgen, aber wir freuen uns mit den Kühen. Von den 60 Milchkühen waren bereits 30 wieder trächtig. Eine nach der anderen bekommt jetzt ein Kälbchen.  Die letzten, denn wir züchten ja bekanntlich nicht. Das Besondere für diese Kälber jedoch ist, dass sie bei ihren Müttern bleiben dürfen und bis zu ihrem natürlichen Lebensende unter unserem Schutz stehen.

Einen leidenschaftlichen Tierpfleger der besonderen Art haben wir auf Gut Aiderbichl Iffeldorf entdeckt. Christian (14), der Sohn von Martina und Hansi Süss. Die Gutsleiter. Vor lauter Tierliebe vergisst er manchmal sein Handicap, mit dem er vorbildlich lebt. Er hat frühkindlichen Autismus. Jeden Tag um Punkt 3 Uhr füttert er eine freilebende Katze, einige hundert Meter entfernt in einer Scheune. Kälber und Schafe bekommen täglich  seine Streicheleinheiten zu spüren.


Wenn der Vater mit dem Sohne. Hansi mit seiner Franziska am See.

Die glücklichsten Samtpfoten!

Bis auf Grisette, Archi und Piet sind alle Katzen auf Gut Aiderbichl Frankreich Neuankömmlinge. Wir haben aus unseren Katzenfamilien diejenigen ausgesucht, die einen großen Freiheitsdrang haben. Hier können sie beruhigt ihre Streifzüge unternehmen. Eine fast 4 km lange und 2 m hohe Mauer schützt sie vor Verkehr und Jägern. Aber zunächst einmal mussten wir sie eingewöhnen. Thomas Fritz ist ihr persönlicher Pfleger. Sein ganzes Leben lang hat er sich mit Katzen beschäftigt. Sehen Sie auf unserem Video ganz besonders glückliche Momente.




Bei aller Freude über diesen neuen Ort für gerettete Katzen denken wir aber auch an neue Projekte. Zu viele Menschen wenden sich an uns, die von Katzen in Not wissen. Bitte unterstützen Sie uns, damit wir das Anwesen in Kilb, das wir im letzten Jahr erworben haben, in ein großes Katzenhaus umbauen können. Wir haben uns schon viele Gedanken gemacht, wie es aussehen könnte. Die ehemalige große Scheune könnte eine Art Spielhalle für Katzen werden. Allerdings steht dort noch keine Mauer. Und um das Territorium sicher einzuzäunen, benötigen wir einen Spezialzaun für eine große Fläche.

 

Der qualvolle Tod von Nico!

In Salzburg Aigen, in unmittelbarer Nähe unserer Hundefreilaufwiese, wurden 3 Hunde vergiftet. Nico (l.) verstarb qualvoll. Die Angelegenheit ist ernster, als wir glauben möchten. Ein Amoklauf eines Menschen, der entweder schwer krank ist oder einfach Hunde hasst. Ihn zu überführen wäre wichtig für Hunde, aber auch für Menschen

Warum gibt es Hundehasser?
Hunde ohne Recht kann jeder leicht hassen. Deshalb hat Gut Aiderbichl für Hinweise, die zur Ergreifung des Hundevergifters in Salzburg Aigen führen, eine Belohnung von € 10.000 ausgesetzt.

Seit 2003 gibt es in Salzburg Aigen eine von Michael Aufhauser, dem Förderkreis für Tierrechte und Gut Aiderbichl ins Leben gerufene Hundefreilaufwiese (ein Jahr zuvor eröffneten wir die große Freilaufwiese in Seekirchen). In unmittelbarer Nähe hat der Golden Retriever Familienhund Nico etwas gefressen, dass zu einem Schüttelanfall mit schrecklichen Krämpfen führte. Daran starb er. Nach dem ersten Todesfall sind Hundebesitzer alarmiert. Der Hundevergifter legt ein weißes Pulver aus. Carolin K. ging mit  Hündin Amy Gassi. Als sie dazu kam, als ihr Hund ein weißes Pulver aufschleckte, reagierte sie sofort. Sie packte Amy ein, fuhr zu ihrer Tierärztin und dort wurde sofort eine Entgiftungsbehandlung eingeleitet. "Das hat meiner Hündin das Leben gerettet", sagt Carolin K.


Dank der schnellen Reaktion von Carolin K. kann Amy weiterleben

Hundebesitzer haben es zur Zeit überall schwer. Unsere Zeiten werden immer intoleranter. Menschen allerdings, die Gift auslegen, sind wahrscheinlich nicht einmal Hundehasser, sie haben den Pfad des Gerechten verlassen. Man könnte denken, es sind Generalproben für einen Amok. Wer für das Leid der betroffenen Hunde kein Verständis hat, sollte darüber nachdenken, welche Folgen der Kontakt mit dem tödlichen Gift für spielende Kinder haben könnte. Carolin K. hat der Gerichtsmedizin Reste des weißen Pulvers und Haare vom Fell ihres Hundes zur Verfügung gestellt. Einen Verdacht gibt es bereits. Wir warten auf das Ergebnis.

Gut Aiderbichl steht auch für Diplomatie im Sinne der Tiere. In diesem Fall allerdings haben wir kein Verständnis. Deshalb die hohe Belohnung. Und wenn es uns gelingen sollte, den Schuldigen zu überführen, werden wir alle zur Verfügung stehenden Gebote einsetzen, um das Leid der Hunde in Salzburg Aigen zu sühnen.

Gute Nachrichten für Galloway Kuh Zitta.


Zitta gehört ursprünglich zu der Herde von Aiderbichler Rinder auf dem Gut Aiderbichl Moosfeldhof. Als Christian Kögl mit größter Besorgnis feststellen musste, dass sie schlecht frisst und Fieber hat, brachte er sie in die Universitäts-Rinderklinik nach Oberschleißheim. Dort wurde ihr eine Niere entfernt. Glücklich genesen ist sie jetzt auf Gut Aiderbichl Deggendorf übersiedelt. Zurück zu Papa Ernst. In der Tat ist sie die Tochter von Ernst. Der Grund, weshalb sie jetzt bei ihm ist, ist leicht erklärt. In Deggendorf verfügen wir über einen warmen Stall und eben Ernst.

Ebenfalls genesen: Ludwig, die Chancen, dass er es schafft, waren gering.

Ludwig, das kleine Fohlen, wurde uns von zwei Tierfreundinnen (l.) nach Gut Aiderbichl Iffeldorf gebracht. Er ist mit der Flasche großgezogen worden. Die beiden Retterinnen berichteten uns, dass er einen Bluterguss am Knie habe, und dass ihm der lokale Tierarzt das Knie tags zuvor eingerenkt hat. Vorsichtshalber schickten wir ihn nach München in die Klinik. Dass es um Leben und Tod ging, hatten wir nicht erahnt. Bakterien waren zu den Knochen vorgedrungen. Aufwendig wurde seine Wunde immer wieder ausgewaschen. Alle kämpften um sein Leben in der Klinik. Auch er selbst trug dazu bei, dass sich alle um ihn kümmerten. Er hat nämlich ein aussergewöhnlich liebes Wesen. Heute wird er entlassen. Auch Fiska, die mit ihrer Freundin Cora 10 Tage lang in der Klinik war, und Kaltblut Seppi dürfen wieder nach Hause. 



Es gibt Katzen, die verstecken sich am liebsten. Aber manche ziehen einen Park dem Unterholz vor.

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Frechdachs, ehemaliger "Deggendorfer-Kater" liebt die rustikale Welt der Landwirtschaft. Auch hier in Gut Aiderbichl Frankreich gibt es Heuballen und heimelige Pferdeboxen. 



Wir wissen meistens nicht, welche Orte unsere geretteten Katzen in ihrem früheren Leben am liebsten aufgesucht haben. Für einige haben schöne Gebäude und ein etwas gepflegtes, städtisches Ambiente eine Anziehungskraft. Kein Problem, auch das gibt es in ihrer neuen Welt, im Paradies in Frankreich.


"Take a walk on the wild side". Katzen können aber auch ein fatales Verlangen nach weiten und ausgiebigen Spaziergängen haben. Wie Archie (o.). Nicht ideal, wenn man in der Nähe einer Bundesstraße oder mitten in der Stadt lebt. Werden Katzen schwer verletzt, haben sie meist nur dann eine Chance, wenn sie gefunden werden. Aber hier, im Katzenparadies von Gut Aiderbichl in Frankreich sind 60 Hektar (600.000 qm) umgeben von einer 2 Meter hohen Mauer. Kein Problem für Archie, könnten Skeptiker sagen. Aber es gibt nun wirklich keinen Grund, bei dieser Größe, über die Mauer zu springen, und außerdem ist auch draußen vor der Mauer nichts weiteres als endlose Natur.

Wir werden noch viel von diesem neuen Ort von Gut Aiderbichl berichten. Auch die Innenräume, in denen unsere Katzen leben, zeigen. Die heute veröffentlichten Bilder wurden erst gestern in Frankreich von Dieter Ehrengruber und Ben Schreck gemacht. Es gibt viel zu erzählen. Bitte vergessen Sie nicht, uns zu unterstützen. Nur mit Ihrer Hilfe wird es möglich sein, all das zu erhalten. Bitte schließen Sie eine PLUS-Patenkarte ab (Plus Gut Aiderbichl Frankreich), oder unterstützen Sie uns mit einer Spende für unsere Katzenhäuser.


Prominente und Lamas


Der Kalender 2010 hat Clint Eastwood besonders gut gefallen. 2010 und 2011 Kevin Costner. Ein Wochenende mit schönem Wetter ist vorausgesagt. Wenn sie zu weit weg von einem Aiderbichl wohnen, werden ihnen die bewegten Bilder unserer neu angekommen Lamas ein Trost sein. Sie wurden freilebend in Österreich angetroffen. Als sich nach Monaten noch niemand beim Tierheim in Wien gemeldet hatte, haben wir angeboten, dass die beiden auf Gut Aiderbichl Henndorf Einzug halten dürfen.



Unsere Neuzugänge in Henndorf. Alexander und sein Freund (noch namenlos). Paten gesucht!

Aiderbichler Hans B. kommt weit herum und kennt viele Menschen in aller Herren Ländern. Wo immer er zu einem Essen eingeladen ist und alte Bekannte und Freunde trifft, erzählt er von Gut Aiderbichl. Ganz unbekannt ist Gut Aiderbichl nicht in den USA. In dem Buch Sanctuary von Michael Tobias & Jane Gray Morrison werden 20 Seiten Gut Aiderbichl gewidmet. Und die Zugriffe auf unserer Homepage zeigen es uns immer wieder. An vierter Stelle rangiert die USA.


Kevin Costner mit den Aiderbichl Kalendern 2010 und 2011.


Clint Eastwood auch mit dem Gut Aiderbichl Kalender


Die neuen Unterkünfte für unsere Fohlen sind in Rekordzeit fertig geworden.

Aber zurück zum Alltag:
Wetten, dass der neue Pferdestall in Frankreich in einer Woche fertig ist? Dafür sorgt schon Sepp Speckbacher, unser Aiderbichler Zimmermeister.


Mit dieser Bauweise haben wir gute Erfahrungen gemacht. Die Rundhölzer können erhöht und reduziert werden. Denn auch ein Pony möchte gerne über eine Boxenwand schauen können.

Ein Regenschauer veranlasste Gutsverwalterin Sandra Simon, die Fohlenherde in die Halle zu bringen. Die meisten von ihnen sind nicht einmal 6 Monate alt. Wir möchten nicht riskieren, dass sie sich erkälten. Der kleine Thalias hat längst vergessen, dass Menschen erst kürzlich vorhatten ihn zu schlachten, weil er den strengen Anforderungen seiner Zucht nicht entspricht. Er hat verstanden, dass er hier auf Gut Aiderbichl Frankreich ohne Ende geliebt wird. Einen besseren Vertrauensbeweis, als sich zu Sandra Simon zu legen, hätte er nicht erbringen können.

Inzwischen: Das Patentreffen zum Welttierschutztag auf Gut Aiderbichl in Henndorf. Über 800 Paten und Tierfreunde haben sich auf den Weg gemacht.




Ein Aiderbichler Patentreffen ist jedes mal wie ein Familientreffen. Alle denken gleich, und jeder möchte Tieren helfen in unserer Zeit, in der es sie am härtesten trifft. Sind Sie schon Pate? Vielleicht gefällt Ihnen eines unserer Kätzchen als symbolisches Patentier. Die Anzahl der von uns geretteten Katzen hat sprunghaft zugenommen. Deshalb sind wir jetzt mit einer großen Katzenfamilie umgezogen. In ein Paradies. Darüber werden wir in den nächsten Tagen berichten.




Unsere Baustellen:
Außengehege für das Gut Aiderbichl Affen Refugium.
LETZTER STAND: Alle Berechnungen und Pläne liegen im Detail vor. Auch die Genehmigungen. Nach einem noch ausständigen, abschließenden Treffen können wir mit dem Bau beginnen.
So ähnlich wie auf der Zeichnung wird es aussehen. 2/3 der Schimpansen sollten im nächsten Frühjahr ihre Außengehege benutzen können. Das nach jahrzehntelangem Aufenthalt in isolierten Käfigen im Versuchslabor. Das letzte Drittel wird sofort nach den ersten Erfahrungen, die wir machen, in Auftrag gegeben.

In einigen Monaten ist es soweit....

Das neue Eselhaus.

Es wird groß, hell, beheizt und einzigartig sein. Unsere Esel in Henndorf erfahren eine enorme Steigerung in ihrer Haltung. Mit viel Glück können wir noch in diesem Winter mit den Erdbewegungen und, je nach Temperatur, mit dem Rohbau beginnen. Der letzte Schwachpunkt in Henndorf, hinter der Halle, wird verschwinden und ein neues Eselhaus errichtet.


Obwohl das Klima auf Gut Aiderbichl Frankreich anders, milder ist, bereiten wir uns auch hier auf den Winter vor. Man kann ja nie wissen. Die vorhandenen Außenstände würden ausreichen, aber was, wenn es so richtig kalt werden sollte. Deshalb entstehen zur Zeit Boxen in großen Hallen.

Mit Tierrettungen alleine ist es nicht getan. Ihr zukünftiges Leben muss man genau durchdenken und alles auf eine solide Basis stellen.

Die Tränen der Fohlen in Frankreich trocknen

 Aufregender Herbst!



Nur manchmal, wenn die Nacht über Gut Aiderbichl Frankreich fällt, dann hört man noch das eine oder andere Fohlen sehensüchtigst nach seiner Mutter rufen. Aber es ist kein ängstliches Rufen, eher eines, das sagen möchte, "mir geht es gut hier und ich möchte es dir zeigen." Gutsverwalterin Sandra Simon putzt den kleinen Tiberius, der zu uns kam, als er gerade 107 Tage alt war. Dass man die Konturen seines Körpers berührt, so wie es bis vor Kurzem noch seine Mutter getan hat, scheint er so zu lieben, dass er uns seine Gefühle nicht verheimlichen kann. Einige unserer erwachsenen Pferde sind gerade für eine kurze Kraftfutter-Pause im Stall. Sie sehen den Fohlen liebevoll und bewundernd zu.


Am Dienstag besuchten Hilde und Dieter Thomas Heck den Schweinepalast in Henndorf. Sie staunten nicht schlecht über die routinierte Gertrud (5), die weiß, dass wenn sie sich so hinstellt, sie eine Belohnung bekommt. Am Mittwoch kam nochmals prominenter Besuch. Larry Hagmann. Gegenüber von Gertrud befindet sich die Box von Karla Moik. Sie ist gerade mal ein Jahr alt, hat aber von ihrer Kollegin Gertrud gelernt. Als zweite im Bunde von 60 Schweinen stellt sie sich hin und weiß ganz genau, was dann kommt.

Karla Moik war ein lebendiges Geburtstagsgeschenk für Karl Moik. Michael Aufhauser gehörte zu den Gästen der Geburtstagsfeier. Als das kleine Ferkelchen Karla zurecht ängstlich war, und ihr der Tod als Spanferkel bevorstand, wusste Karl Moik sofort, was er zu tun hatte. Er erklärte seinen Gästen, dass man Tiere nicht verschenkt, und dass er den Überbringer um Verzeihung bittet, aber er kann dieses Ferkelchen weder annehmen, noch zurückgeben, und schon gar nicht seiner empfohlenen Bestimmung übergeben. Und so kam Karla zu uns.


    
Der kleine Paolo (l.) hatte sich als Heranwachsender nicht gerade als sozial präsentiert. Er schlug gerne aus, und wenn ihm was nicht passte, dann konnte er auch ganz schön zwicken. Ein Grund mehr, dass er sein Zuhause verloren hat. Weil er ein Kärntner ist, kam er zu uns auf den Köglerhof. Da aber gibt es keine Gleichaltrigen. Er langweilte sich unendlich, Mutter weg und keine Spielkameraden! So beschlossen wir, ihn nach Henndorf zu übersiedeln, wo es andere Ponyfohlen gibt. Ein ähnliches, aber doch ein ganz anderes Problem, hatte in Kärnten die 25-jährige K.u.K. Eselin (mit blauen Augen). Wir hatten sie aufgenommen, weil ihr Partner verstorben war. Sie ist jetzt in einem Alter, in dem sie sich nach Ruhe und langsamen Spaziergängen sehnt. Doch in Henndorf gibt es viele gleichaltrige Esel. Und so übersiedelten beide diese Woche.

Erinnern Sie sich als wir kürzlich über unser Marderweibchen Hilde berichteten?


 


Gestatten: Mein Name ist Frodo!
Von überall her erreicht uns das Tierleid. Wann immer wir zusagen können, tun wir das auch. So auch bei Frodo, der einer merkwürdigen Kaninchenzucht angehört. Wie einer Barbie Puppe haben Menschen ihm eine Föhnwelle angezüchtet. Als seine Besitzer umzogen, half ihm die allerdings auch nicht. In der neuen Wohnung durfte er nicht gehalten werden. Jetzt erregt er Aufsehen auf Gut Aiderbichl in Henndorf.

 



Minirind Pongi bleibt so groß, wie sie ist. Für die Landwirtschaft ist sie eher eine Belastung. Doch ihrer Bauernfamilie war es ein großes Anliegen, dass sie nicht sterben muss. Immer wieder riefen sie an und haben uns um ihre Aufnahme gebeten. Jetzt lebt sie im Kreise anderer Minirinder. Auch bei Tieren kommt es manchmal zu Geburten mit Handicap. Gut Aiderbichl zeigt jedem Besucher, dass Handicaps zum Leben gehören.


      Anfänglich fühlte sie sich nicht nur einsam, vielleicht sogar ein bisschen unakzeptiert. Bis zum Willkommens-Bussi.



Das Leid der Hunde in Spanien braucht man Lesern unserer Homepage nicht extra beschreiben. So kam auch der kleine Tommy in die Mühlen der Qual in seinem Heimatland. Ein tierlieber Mann hat ihn zu sich genommen und zu uns gebracht.





Lilly hat ihre Mutter wieder von Michael Aufhauser

Nach 10-tägiger Trennung leben sie nun vereint auf Gut Aiderbichl Iffeldorf.
 
Als wir nach der Fohlenversteigerung in Rottenbuch die 22 Fohlen, die ich ersteigert hatte, auf unsere Hänger brachten, geschah etwas sehr Merkwürdiges. Alle Mutterstuten und Fohlen waren nervös und wieherten. Da kam ein Züchter zu uns, um uns sein Fohlen zu übergeben. Er war auffällig lieb zu seinen Pferden. Die Stute Bianka wurde zum Anhänger geführt, und ihr Fohlen Lilly kam mit ihr. Die beiden sollten denken, dass sie zusammen einsteigen. Als Lilly auf der Rampe stand, wurde Bianka rasch von ihrem Züchter zur Seite gezogen und am Hänger vorbeigeführt. Eine übliche Vorgehensweise. Da sah mich die Stute entsetzt und enttäuscht an. Als hätte sie sagen wollen, "auch Du bist nicht anders". Ich konnte ihr ja nicht erklären, dass ich froh war, 22 Fohlen vor dem Metzger bewahrt zu haben und  vor einem qualvollen Todestransport nach Italien. Ich sah aber auch die Betroffenheit des Besitzers. Er schien Mitleid zu haben mit den beiden. Immer wieder dachte ich an die Blicke der Stute und an die ganze Situation.

 
        Bianka (13) : Ein letzter Blick nach der Versteigerung                      Lilly (6 Monate) auf Gut
        auf ihr Kind, das wir ihr "entrissen" haben.                                      Aiderbichl Iffeldorf - traurig.


Bei der Versteigerung machten wir Fotos und filmten.  Die Augen der Zuchtstute Bianka auf einem der Bilder konnte ich nicht vergessen. Als ich die Fotos wieder sah, 8 Tage später, rief ich in Iffeldorf an und fragte, wie es der kleinen Lilly geht. "Nicht so gut" sagte Hansi Süss. Er glaube, dass es immer noch an der Trennung von ihrer Mutter liegen könnte. Da machte ich mich auf den Weg ins Allgäu. Ein ganzes Aiderbichl Team begleitete mich, auch Martina und Hansi Süss. Wir holten Bianka in ihrem Heimatstall ab und brachten sie zu Lilly. Jetzt ist alles wieder gut, und Lilly könnte nicht glücklicher sein. Dass Bianka schon wieder trächtig ist, wie genau die Abholung war, und das Wiedersehen, erleben Sie zu Weihnachten in unserer Eurovisions-Sendung. Vorab einige Bilder des Glücks für die kleine Lilly.


        An einem wunderschönen Ort im                   Als wüsste sie, wohin die Reise geht. Sie ist ´
        Allgäu begegne ich Bianka.                           ruhig und gefasst. In etwas mehr als einer
        Ich spreche mit ihr, dass alles gut                  Stunde wird sie ihre kleine Lilly wieder treffen.
        wird.    




Der Züchter hatte recht, als er mir auf meine Frage antwortete, ob Bianka ihr Baby Lilly wiedererkennen und annehmen wird. Er sagte: "Fünf Jahre könnten vergehen, eine Mutterstute erkennt ihr Kind sofort wieder." In der anfänglichen Einsamkeit, als Lilly zu uns kam, fand sie Trost bei dem ebenfalls geretteten Stutfohlen Lola. Es spricht schon sehr für den Charakter von Lilly, dass sie Lola jetzt angeboten hat, ihre Mama mit ihr zu teilen. Und dass Bianka damit einverstanden ist, zeigt die Größe, mit der Tiere ausgestattet sind. Die kleine Lilly ist fünfeinhalb Monate alt, genau wie Lola. Die 13-jährige Bianka darf jetzt, dank Ihnen, liebe Aiderbichler und liebe Aiderbichlerinnen, ihrem leiblichen Fohlen und ihrem Stieffohlen zur Seite stehen und ihnen zeigen, wie es zugeht auf dieser Welt. Was Schafe sind, wie Franziska das Kamel aussieht, worüber man sich freuen und wovor man sich hüten sollte. 


Erleben Sie das Glück von Bianka und Lilly auf unserem Gut in Iffeldorf in einem Beitrag in unserer Eurovisions - Weihnachtssendung am 24.12., am Heiligen Abend.

Die ersten 19 Fohlen sind nach Gut Aiderbichl Frankreich übersiedelt


Die letzten Momente in ihrem Heimatland Bayern auf Gut Aiderbichl Thanham. In wenigen Minuten öffnen sich die Hängertüren eines großen komfortablen Transportzuges. Der Amtstierarzt untersucht sie noch einmal. Und dann fahren sie nach Frankreich in ihr neues Leben. Sie bleiben für immer Aiderbichler.





Haus- und Hofhund Wabs inspiziert den großen Lastzug aus Deutschland, und die Fohlen werden nach langer Reise von einem warmen Regenschauer begrüßt. Transportleiter Maik (l.) ist Pferdewirt und Mitarbeiter der Transportfirma Johannsmann. Er hat sichergestellt, dass seine 19 Pasagiere eine gute Reise hatten.



Tierkinder sind so ähnlich wie Menschenkinder. Sie teilen uns ihren Zustand ehrlich und unverblümt mit. Wir sind müde, wollen sie sagen, und legen sich zunächst auf den weichen Boden der großen Halle. In solchen Momenten muss ich an Beatrice Bürchler-Keller denken. Niemals hätten wir in diesem Herbst an die 40 Fohlen kaufen können, wenn sie uns nicht diesen Platz, von ungeahntem Ausmaß, zur Verfügung gestellt hätte. Wir hätten dann nur ein paar Fohlen retten können. So aber, dürfen wir vielen aktiv und nachhaltig helfen. Auch deshalb, weil wir Aiderbichler sind, und einen großen Kreis von Gleichgesinnten hinter uns wissen. Das Glück dieser Fohlen wird auch uns glücklich machen.



Gutsleiterin Sandra Simon hätte wenigstens ein einziges Mal aufstöhnen können, angesichts der vielen geretteten Fohlen, die jetzt, nach und nach, auf Gut Aiderbichl Frankreich einziehen werden. Sie hat  aber nur von der Freude und dem Glück gesprochen, das sie empfindet. Sie ist gelernte Pferdewirtin  der allerersten Klasse. Private Ställe würden sich um sie reißen. Aber die Würfel sind gefallen - sie ist Aiderbichlerin und wenn mich nicht alles täuscht, bis ans Ende ihrer Tage.






Am Tag danach.







Das Problem: Hilde liebt Menschen und Hunde

Steinmarder sind Raubtiere, nachtaktiv, morden Kaninchen und Geflügel und vergreifen sich an Fahrzeug-Kabeln, Schläuchen und Dämm-Material. Obendrein erreichen sie ein Alter von fast 20 Jahren. Ganz direkt nach einem Marder haben wir uns auf Gut Aiderbichl nicht wirklich gesehnt. Doch jetzt ist sie da, "Hildchen", und darf bleiben. Weil sie in einem Tierheim aufwuchs, ist ihr Leben in Gefahr, wenn man sie auswildert. Hilde ist im wahrsten Sinne des Wortes nachtaktiv, schaut aber manchmal schon im Laufe des Tages aus einem ihrem Körbchen heraus. Anna, die Fuchsmutter von Gut Aiderbichl, kümmert sich auch um sie. Sie könnte zahmer nicht sein. Wer möchte einen kleinen Marder als Patenkind haben?

 

Woher Minki gekommen ist, weiß niemand. Sie war plötzlich auf Gut Aiderbichl in Henndorf und nahm an den täglichen Katzenfütterungen teil. Dann in einem Wirtschaftsraum, in einem Regal mit Handtüchern, machten wir eine wunderbare Entdeckung. Minki hat vier gesunden Jungen das Leben geschenkt. Maria Kaindl und Paul Kaiser wurden zu Ersatzgroßeltern. Sie zeigten Minki, dass ihre Kinder dort wo sie geboren wurden, nicht in Gefahr sind. Bereiteten ein geräumiges Körbchen vor.


Auch diese Katzenfamilie wird für immer unter dem Schutz von Gut Aiderbichl bleiben. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Patenschaft für Katzen.

 



Pferde können leider nicht sprechen, aber …..
die Natur kennt ihre eigene Sprache. Wortlos berichtet sie über Geheimnisse, die sonst niemand wissen könnte. Bei Bäumen z.b. kann man, wenn sie gefällt werden, anhand der Ringe auf der Schneidefläche das Alter nachvollziehen. Bei Pferden sind es der Zustand der Hufe und der Muskulatur, die darüber berichten, wie das Pferd bisher gehalten und gepflegt wurde.

 
Die Brustmuskulatur und die der Hinterbeine von Gloria (l.) sind degeneriert und zeigen, dass sie so gut wie keine Bewegung hatte. Da sehen unsere Mariandls auf Gut Aiderbichl (r.) schon ganz anders aus.

 

Aiderbichler Pferdewirtin Martina Neureiter, unser Tierarzt und der Hufschmied nahmen Gloria in Empfang. Zwei Tierschützerinnen hatten sich für sie eingesetzt und einer verwitweten Bäuerin abgekauft. Ihren Beobachtungen zufolge, hatte die Stute über Jahre hinweg keinen Auslauf. Sie berichten über viele Jahre, in denen die Stute in der Box stand. Wir erstarrten zur Salzsäule. Ob diese Schilderungen in ihrer Basis von Emotionen des Mitleids gesteigert wurden oder nicht, hat uns nicht zu interessieren. Fakten zählen und die haben wir erlebt:


 


Es wird noch lange dauern, bis es Gloria wieder gut gehen wird.

Möchte jemand Pate dieser gedemütigten Mohrenkopfstute werden?




... so wunderschön wie heute, könnte der kleine Ludwig singen. An ihm ist die Gefahr zum Schlachter zu kommen, haarscharf vorbei gegangen. Zwei Aiderbichlerinnen (l.) setzten sich für ihn ein. Vehement und ohne Unterlass baten sie für ihn um einen Platz auf Gut Aiderbichl und um sein Leben.  Gut Aiderbichl sagte zu, und Hansi und Martina Süss (r.) sind jetzt seine neuen Bezugspersonen.



Wir Aiderbichler lieben unsere Patentreffen. Heute waren es 500 Paten, die nach Iffeldorf kamen. Kein Tag ist nicht mehr, nur wunderschön, angesichts dessen das wir wissen. Insbesondere das Leid der Tiere betreffend. Die Aiderbichler Großsponsorin Gertraud Gruber und ihre Beraterin Irene Bopp (r.) sind gekommen. Neben ihnen der Bürgermeister Hubert Kroiss und die Hardenbergs.


 
Beim Anblick dieser bewegten Bilder ist es fast so, als wäre man dabei gewesen. Man kann sich vorstellen, wenn unsere Visionen wahr werden, was für ein wunderbarer Ort dieses neue Aiderbichl sein wird. Derzeit kann man den Hof noch nicht individuell besuchen. Im Rahmen weiterer Patenreisen, deren Daten Sie im nächsten Heft finden, können auch Sie persönlich erleben, wie schön dieser neue Ort für gerettete Tiere ist.

     
 
Gut Aiderbichl in Iffeldorf (Gertraud Gruber Osterseehof) ist einer von 20 Gut Aiderbichl Höfen. Hier leben jetzt schon unter unserem lebenslangen Schutz: 100 Rinder, über 20 Schafe, Franziska, das trächtige Kamel, 5 Pferde, 3 Lamas, eine glückliche Hühnerfamilie und Hof- und Familienhündin Bobby Süss.

Auf all unseren Gütern leben 2000 gerettete Tiere bei uns. Eine große Verantwortung. Bitte werden Sie Aiderbichler! Teil einer einzigartigen Familie, die sehr großen Wert darauf legt, dass ihr Engagement den Tieren direkt zugute kommt.

Am Freitag berichten wir über weitere Rettungen!
 

   
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