Gut Aiderbichl
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So werde ich AiderbichlerAffenrefugium Gänserndorf

 
Patenschaften und Termine
Gut Aiderbichl erhält für seine Höfe und Güter keine öffentlichen Gelder. Deshalb sind wir sehr auf Patenschaften und Spenden für unsere gemeinnützigen Stiftungen angewiesen.

Den Tieren zuliebe: Aiderbichler werden!
Neues Patenschaftsvideo
WERDEN SIE PATE FÜR DIE TIERE AUS UNSERER SENDUNG! KAMEL FRANZISKA, MINI UND MAXI, PUMUCKL....

Unsere Aiderbichler Patentermine für 2011:


Ein großer Aiderbichler ist leise gegangen.

Zum Tode von Peter Alexander

Peter Alexander beobachtete Gut Aiderbichl aus seiner selbstverordneten Stille.


Peter Alexander war nie persönlich auf Gut Aiderbichl und dennoch interessierte er sich für unsere Arbeit. Seine enge Vertraute, die Aiderbichlerin Erika Swatosch, vermittelte 2006 den Kontakt. Peter Alexander schrieb mir einen Brief, in dem er seine Bewunderung für Gut Aiderbichl zum Ausdruck brachte. Dann telefonierten wir. Erika Swatosch hatte mir zuvor zu verstehen gegeben, dass ich ihn nicht darum bitten solle, zu uns zu kommen. Er genoss seine Zurückgezogenheit und mochte insbesondere den Medien nicht mehr zur Verfügung stehen. Ich erinnere mich an damals, als mir ein Freund Peter Alexander und seine Frau Hilde im Münchner Vier Jahreszeiten vorstellte. Ich war sehr beeindruckt und wusste, dass ich einem der größten Entertainer die Hand geben durfte. Schon damals verstand ich, dass sein Leben nicht nur von einem genialen Talent, sondern durch harte Arbeit und Disziplin geprägt war. Er ging an den Rand seiner Kräfte, um das Beste zu erreichen. Als er mir am Telefon erklärte, in den ihm verbleibenden Jahren ein ganz normales Leben führen zu wollen, konnte ich das sehr gut verstehen. Von ganz alleine bot er mir an, dass seine Tochter Susanne zu uns kommen würde. Peter Alexander und Erika Swatosch hatten nämlich einen Plan ausgeheckt.  Um den vielen geretteten Tieren von Gut Aiderbichl zu helfen, spendete er der gemeinnützigen Gut Aiderbichl Stiftung seine private Schallplatten- und CD-Sammlung. Aber bei der großzügigen Geste allein blieb es nicht.

 

Peter Alexander setzte sich für Aiderbichl noch einmal an den Schreibtisch und signierte unzählige seiner Veröffentlichungen. Ein großer Betrag kam so unseren geretteten Tieren zugute. Über seine Liebe zu Tieren hat er mit mir ausführlich gesprochen und dass er sie täglich durch die Fenster seines Wohnzimmers im Garten wahrnehme. Von seinen Vögeln, die ihn besuchten, von Katzen und einem Fuchs hat er gesprochen.

 

Seine Tochter, die zweimal zu uns kam, starb auf tragische Art und Weise bei einem Autounfall 2009. Da wurde es noch stiller um ihn. Erika Swatosch erzählte mir ab und zu, wie es ihm ging.

 

Als vor einigen Wochen sein Tod bekannt wurde, riefen viele Medienvertreter bei uns an. Natürlich ist die Wahrnehmung der Medien für Gut Aiderbichl, sein Anliegen und die mittlerweile 2000 geretteten Tiere von großer Bedeutung. Aber in diesem Fall empfand ich Zurückhaltung als oberstes Gebot. Außerdem hatte ich keine Neuigkeiten zu erzählen und wollte auch keine wissen. Ich wollte alles so stehen lassen, wie es ist. An unserer Geschichte wollte ich nichts verändern. Aiderbichl und Peter Alexander, das war eine Begegnung der schlichten und einfachen Art. Sie war geprägt von gemeinsamer Tierliebe und der Überzeugung, dass es sich beim Einsatz für die Tiere um ein Anliegen der Menschlichkeit handelt.

Jetzt hat Peter Alexander seinen Frieden gefunden. So wie er sich es vorgestellt hatte, im ganz kleinen Kreis. Zeit für uns Aiderbichler, dieser großen Persönlichkeit danke zu sagen.


Michael Aufhauser




Patentier von Peter Alexander, Stier Alexander






All diese Tiere suchen Paten
 
trächtige Kameldame Franziska   Pumuckl (Minipferd 53cm)          Shetty Prinzi

Garfield                             Piet und Archi                      Minla
 
Rumina und Frodo   Kätzchen Fee                                         Lucky

Lipizzaner-Stuten Bonavia, Ravenna,         36 gerettete Fohlen
Rubina
         
  
Maxi und Mini                                                 Stutfohlen Lilly u.               Wildschwein Basti
                                                                           Mutter Bianka
  

 

Diese und weitere 2000 gerettete Tiere stehen auf unseren 20 Gütern und Höfen unter dem lebenslangen Schutz von Gut Aiderbichl. In Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz.

Wir haben diesen Tieren, die sich meist in größter Lebensgefahr befanden, helfen können. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende oder werden Sie Aiderbichler Pate, damit wir weiter helfen können.


Ein ganz berührende Geschichte (Video)
Michi und Johannes lebten 22 Jahre lang im Versuchslabor.

von Renate Foidl

Sie waren über einen langen Zeitraum hinweg Nachbarn und konnten sich durch eine Panzerglasscheibe sehen. Ich lernte sie 1992 kennen, als ich dort im Versuchslabor in Anstellung  ging. Bei einem Schulausflug in das Labor stand für mich und meine Kollegin Annemarie Kuti fest, diese Tiere brauchen uns. So wurde ich Wegbegleiterin aller dort lebenden Schimpansen. Viele Jahre später, im heutigen Gut Aiderbichl Affen Refugium, wo Michi und Johannes im Verbund einer Schimpansen-Gruppe leben, durfte ich Zeuge eines sehr innigen Momentes zwischen den beiden werden. Ich holte meine Videokamera, als ich bemerkte, dass sich zwischen den beiden etwas anbahnte. Die beiden Schimpansen-Männer kamen nicht zum Frühstück.

Das rührendste Erlebnis, das ich mit unseren Schimpansen hatte. Sie saßen sich gegenüber. Vorsichtig umfuhren sie gegenseitig mit ihren Händen die Konturen ihrer Körper, ohne sich zu berühren. Das hatte etwas so Liebevolles an sich, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Aber dann geschah etwas besonders Rührendes, wie ich es bisher in meinem Leben noch nicht gesehen habe. Mit langsamen und gefühlvollen Bewegungen legte Michi ein Haar, das er sich zuvor selbst ausgerissen hatte, ganz vorsichtig auf das Gesicht von Johannes. Es war still und ich war dankbar, dass die beiden mich an diesem Moment hatten teilhaben lassen. Ich spürte, wie wichtig für alle Lebewesen auf dieser Erde Liebe, aber auch Geduld ist. So viele Jahre gemeinsamen Leides waren vergangen, bis zu diesem ersten Schritt. Wir alle müssen  auch sehr geduldig sein, wenn sich die Schuber der Gehege ins Freie öffnen. Nicht jeder Schimpanse wird gleich hinausstürmen. Sie sind traumatisiert, das dürfen wir nie vergessen. Diese Begegnung können Sie als Video
sehen.


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Alfred                           Anton                          Babby Boy                 Benjamin                 



Betty                           Blacky                        Bonnie                       Carmen


     

Clyde                         David                           Denise                        Dorli


     

Fifi                               Gabi                               Helene                       Holophernes


     

Ingrid                            Isidor                         Ivan                            Jakob


     

Jelle                           Johannes                  Kathi                             Lingoa


     

Martha                       Martin                        Maxi                            Gogo

     

Moritz                        Peter                           Püncktchen               Pumuckel


     

Schuscha                  Spätzle                        Star                               Susi


     

Thomas                    Xsara                           Pepi                            Fips


     

Karl                               Merlin                           Pinochio


 

Rene                          Guiseppe



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Im Februar 2009 erhielten wir einen Anruf des österreichischen Bundesgesundheitsministeriums mit der Anfrage, ob sich Gut Aiderbichl vorstellen könne, die Affenanlage von Gänserndorf in den Verbund seiner Gnadenhöfe aufzunehmen. In den darauffolgenden Gesprächen mit Bund, Land, Michael Aufhauser und Dieter Ehrengruber erfuhren wir zum ersten Mal im Zusammenhang die Geschichte der Schimpansen von Gänserndorf.

In den 70er und 80er Jahren bestand weltweit ein großer Bedarf an „Laboraffen“, darunter auch Menschenaffen. Schimpansen waren damals in der Hauptsache Wildfänge. Sie leben in großen Gruppen, und Schimpansenkinder weichen in ihren ersten fünf Lebensjahren so gut wie nie von der Seite ihrer Mutter. Sie verhalten sich menschenähnlich, sind immerhin zu 98.7 Prozent mit uns verwandt. Wie wir, tun sie alles, um ihre Kinder zu schützen. Ihr Familienverband hält meist ein Leben lang. Und so schien damals der einzig gangbare Weg, zuerst die Mütter zu töten und dann die Kinder einzufangen. Alle erwachsenen Affen, die die Kinder schützen wollten, wurden ebenfalls getötet. Die Schimpansenkinder wurden in Boxen in ferne Labors verschickt. Auch nach Österreich, in das damalige Versuchslabor von Immuno. Die Unterbringung in einem Forschungslabor ist schlicht, eng, monoton und funktional. Ein Ort des Leidens.

 

Die Rettung durch Baxter

1997 wurde Immuno von dem Pharmaunternehmen Baxter übernommen. Baxter stellte die Versuche an den Schimpansen sofort ein. Die Tötung der Tiere kam für das Unternehmen nicht in Frage. Baxter suchte nach einem geeigneten Ort, damit die Tiere artgerecht leben konnten.

Auf dem Gelände des Safariparks in Gänserndorf bei Wien finanzierte Baxter eine große Affenanlage. Den Ex-Labortieren sollte damit für das große Opfer, das sie der Menschheit gebracht haben, wenigstens ein bisschen gedankt werden. Die Affenanlage entstand unter Berücksichtigung aller Erfahrungswerte der damaligen Zeit und entspricht auch heute noch den Anforderungen der Sicherheit und des Tierschutzgesetzes. Die Verwaltung der Anlage und alle Affen übergab Baxter 2002 an den Safaripark.


Affen Refugium in Gänserndorf 


Zum Entsetzen Aller musste der Safaripark 2004 schließen, und die Schimpansen und Tieraffen wurden zur Konkursmasse. Bund, Land, Baxter und die Gemeinde Gänserndorf suchten seither nach Lösungen.

Die Übernahme der Schimpansen bedeutet eine große Verantwortung. Wenn irgend möglich, sollten sie zusammenbleiben, Verbände nicht getrennt werden. Das begonnene Resozialisierungsprogramm sollte baldmöglichst fortgesetzt und der gestoppte Bau der Außengehege wieder aufgenommen werden. Dabei stand das Wohl der Tiere im Vordergrund und die wichtige Finanzierungsbasis an zweiter Stelle.



Schimpanse Pete sitzt am Fensterbrett

Aiderbichl-Geschäftsführer Dieter Ehrengruber und Gründer Michael Aufhauser besuchten zum ersten Mal im März 2009 die Affenhäuser von Gänserndorf.

Die Eindrücke von der Haltung der Tiere waren überraschend positiv, die Tatsache ausgenommen, dass sie über keine Außengehege verfügen. Michael Aufhauser setzte sich an die Panzerglasscheibe eines großen Aufenthaltsraumes der Schimpansen. Eine Schimpansin nahm ihm gegenüber Platz. Mit leicht gesenktem Kopf sah sie ihm minutenlang eindringlich in die Augen. "Es war, als hätte der Blitz in mein Leben eingeschlagen. Ich stellte mir all das vor, was diese Schimpansin und die Anderen erlebt hatten. Da stand für mich fest, ein neues Kapitel von Gut Aiderbichl wird aufgeschlagen - wir werden alles tun, um diesen armen Geschöpfen zu helfen."


Schimpansendame Xsara

Die beiden Tierpflegerinnen Renate und Annemarie sind seit über 17 Jahren an der Seite der Schimpansen. Sie erzählten aus der Zeit im Forschungslabor. Kennengelernt hatten sie die Tiere in der schlimmsten Phase ihres Lebens, während eines Tierpfleger-Schulbesuches. Sie verspürten, dass diese Tiere sie am dringendsten brauchten und gingen dort in Anstellung. Beide schworen sich, für immer an der Seite ihrer Schützlinge zu bleiben.

Was jedoch am Anfang nur von einer Zusage der Beteiligten abhängig zu sein schien, wurde zu einem Verhandlungsmarathon. Jeder wollte sicherstellen, dass ein Abkommen für die Zukunft der Schimpansen nicht auf tönernen Füßen steht und langfristig durchdacht ist. Immerhin können Schimpansen ohne Weiteres 55 bis 60 Jahre alt werden.


Schimpansendame Susi


Aus dem Beschlossenen geht nunmehr hervor, dass die Schimpansen in die gemeinnützige Gut Aiderbichl Stiftung übergehen und mit dem Bau der Außengehege, in der Hauptsache gefördert von der Firma Baxter, bereits  2010 begonnen wird. Und dass man das Resozialisierungsprogramm fortsetzt. Allen Beteiligten war es sehr wichtig, dass auch die Mitarbeiter von der gemeinnützigen Stiftung Gut Aiderbichl übernommen werden.


Schimpanse Gogo

 

Jane Goodall persönlich und das Jane Goodall Institut haben Gut Aiderbichl ihre fachliche Wegbegleitung für dieses Projekt zugesagt.

Menschenaffen wird es in 10 Jahren in freier Natur auf unserer Erde nicht mehr geben. Das ist die Prognose vieler Forscher. Gut Aiderbichl möchte mit seinem neuen Affenrefugium auf diesen Umstand hinweisen.


Schimpansendame Betty


Michael Aufhauser: "Die Schimpansen von Gänserndorf kann man vorerst nicht besuchen. Sie brauchen viel Zeit, um sich zu erholen. Deshalb haben wir in Henndorf bei Salzburg eine große, informative Schimpansen-Ausstellung geschaffen. Hier kann man ihnen nahe kommen, ohne sie zu stören. Und vieles erfahren, was die Meisten einfach nicht wissen. Immerhin über unsere nächsten Verwandten. Die Ausstellung ist das ganze Jahr über geöffnet."


 

   
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