| Das Buch "Umdenken
mit Herz" von Michael Aufhauser ist auch als Hörbuch erschienen, besprochen von
Michael Aufhauser. Bestellbar in unserem Online-Shop oder per Mail an info@gut-aiderbichl.com.
Das Buch von Michael Aufhauser, erschienen im LangenMüller Verlag, ist schon in
den ersten Tagen zu einem Verkaufshit geworden. Am 12.7. wurde das Buch auf Gut Aiderbichl offiziell vorgestellt. Mit dabei
waren Uschi Glas, Ralf Schumacher, Butler Günther u.v.a. Lesen Sie hier den
gesamten Bericht aus der tz
Buchpräsentation
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Über den
Hügeln oberhalb Henndorfs, gut 20 Kilometer von Salzburg entfernt, ließ Michael
Aufhauser Gut Aiderbichl bauen, ein
Zuhause für die geschundene Kreatur, eine Nobelherberge für die Letzten:
malträtierte, gedemütigte oder bereits zum Schlachter abgeschobene Tiere,
darunter 240 Pferde. Vor den Salzburger Festspielen, es ist jetzt fünf Jahre
her, gab der Gutsherr einen Empfang auf Aiderbichl für den Prominenten-Adel.
Ein Butler, genannt „Herr Günther“, servierte den besten Champagner mit weißen
Handschuhen, während den Gästen freilaufende Ziegenböcke und Hängebauchschweine
freundlich an die Wäsche gingen, respektive an die Haute Couture. Ich war als
Reporter der „Süddeutschen Zeitung“ erschienen, und auf den ersten Blick war es
ein Fest der Launen und Grillen der rich and beautiful.
Nach einem
Nachtgespräch, einem nächtlichen Spaziergang mit Aufhauser, der im Park
zwischen seiner Stadtvilla und dem Hotel, in dem ich wohnte, seine Hunde
ausführte, gewann das Fest auf Aiderbichl an Bedeutung. Das Denken dieses
Mannes hing an nichts mehr als dem Versuch der Verbesserung Mitteleuropas. Aber
was auf den ersten Blick ziemlich blauäugig schien, war professionell
durchdacht. Die Prominenten verschafften seiner Idee Öffentlichkeit, das
Interesse der Zeitungen und Medien. Ansonsten verstand er Aiderbichl als Symbol
des schändlichen Umgangs der Menschen mit allem, was lebt, sie selber
inklusive. Das Elend der Tiere: ein Beispiel.
Die Leute schienen zu
begreifen und kamen, auch ohne Prominente, immer zahlreicher. „Bauphase 2“,
sagte Aufhauser. „Das eigentliche Aiderbichl ist das Gut in den Köpfen der
Leute. Es geht nicht über Protest, Drohung oder Belehrung, es muss eine absolut
angenehme Überraschung sein, dass unser Zusammenleben auch anders möglich
wäre.“ Als Aufhauser dann aufgefordert wurde, eine wöchentliche Kolumne zu
schreiben, erkannte er die Chance: Schreibend versuchte er weiterzubauen.
Wir blieben seit
dem ersten Nachtgespräch über Jahre hin in Kontakt, und so entstand einen
Zusammenarbeit. Für jemanden, der sich mit Kunst beschäftigt, fast schon nahe
liegend. Denn Aufhausers Aiderbichl ist ein Kunststück.
Helmut Schödel
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