Gut Aiderbichl
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Warmblutstute Diana (19) & Butzi (31!!)
Butzi (Pergamon) kam schon unter den Schutz von Michael Aufhauser, lange bevor es Gut Aiderbichl gab. Das ist jetzt mehr als 16 Jahre her. Seine "Lady" verstarb im Januar 2012. Es wurde ruhig um ihn, bis jetzt die Warmblutstute Diana bei uns in Henndorf aufgenommen wurde. Erleben Sie selbst das Glück der Beiden. Elster Gauck ist auf Gut Aiderbichl Kärnten eingezogen...

So wichtig ist eine Bindung für alle Lebewesen

Sie wurden zu einem Traumpaar im hohen Alter. Der Rappe Butzi (31) und Diana (19)
 

Ein bisschen schnaufen muss Butzi (31) schon, wenn er sich vom Wälzen erhebt



Als eine Warmblut-Zucht Insolvenz anmelden musste, wurden in der Folge die Pferde versteigert. Zwei Tierfreundinnen, denen die Pferde bekannt waren, machten sich große Sorgen um die Zuchtstute Diana. Gesundheitlich angeschlagen würde sie mit Sicherheit in die verschlungenen Wege des Pferdehandels gelangen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie dann geschlachtet worden wäre, war hoch. Vielleicht wäre sie dann sogar noch auf einem der berüchtigten Transporte bis nach Italien gebracht worden. Den beiden Tierfreundinnen gelang es am Ende doch, Diana freizukaufen und zu uns zu bringen - nach Henndorf am Wallersee. Dort lernte Diana den betagten, sehr sympathischen Butzi (Pergamon) kennen. Ein Blitz schlug ein und jetzt sind sie unzertrennlich. Für Butzi die reinste Verjüngungskur. Und Diana war sicherlich noch nie so glücklich in ihrem Leben.


1997 ging Butzi noch unterm Sattel von Dr. Daniela Danckert. Dann wurde er pensioniert...


Von Ur-Beginn an ist Butzi Aiderbichler. Über ein Jahrzehnt war er verbunden mit unserer Vollblut-Stute Lady

Gut Aiderbichl ist sicherlich, weltweit, eine der größten Institutionen die Pferde in Not rettet. Mittlerweile leben mehr als 600 gerettete Pferde auf unseren Gütern. Das Besondere ist die Nachvollziehbarkeit, die Gut Aiderbichl bietet. Alle Tiere bleiben bei uns, bis zu ihrem natürlichen Ableben. Wenn möglich, erwähnen wir alle Tiere einmal, wenn sie zu uns kommen. Danach beginnt für sie ein neues Leben und die Normalität. Sie werden täglich gut versorgt. Erhalten bestes Futter und reichlich Bewegung. Die besten Tierärzte aus der Region, München, Wien, Moulins und Lyon betreuen unseren Bestand. Viele Jahre vergingen, ohne dass Pergamon (Butzi) erneute Erwähnung fand. Das letzte Mal, als seine geliebte Lady im Januar 2012 von uns ging. Heute haben wir einen ganz besonderen Anlass, von ihm zu sprechen. Sein Glück steigerte sich noch einmal. Mit der Hannoveraner-Stute Diana beginnt jetzt eine neue Episode seines Lebens. Wir sind dankbar, dass wir teilnehmen dürfen und vielen Millionen Menschen darüber berichten können. Nur so werden immer mehr Menschen verstehen, dass es sich bei Tieren um Lebewesen handelt - wie wir es auch sind. Dass sie es nicht verdienen, nur als Sport-Geräte gesehen zu werden. Ihre Bedürfnisse sind stark ausgeprägt und wer ihnen nicht entspricht, quält sie.


Die vorwitzige Elster Gauck wurde des Hauses verwiesen

 

Elstern gehören zu den Rabenvögeln. Und die sind bekanntlich mit die intelligentesten Tiere auf unserem Planeten, wie Krähen auch. Grund genug für kurzsichtige Profiteure, sie nachhaltig zu bejagen und zu quälen. Es geht immerhin um einige Körner, die sie uns Menschen wegnehmen. Dass wir dann unsere Lebensmittel zu über 30% ungegessen wegwerfen, daran denkt niemand. Wir Menschen wollen alles und gönnen anderen nichts.

Eine Tierfreundin hat Gauck mit einem gebrochenen Flügel gefunden. Sie liess die Elster von einem Tierarzt versorgen und behielt sie dann - mit Handicap. Für ihre Freundlichkeit sind Elstern allerdings nicht bekannt. Sie erkennen schnell, dass sich mit Dreistigkeit mehr erreichen lässt, als mit freundlichem Gezwitscher. So konnte es schon mal passieren, dass Gäste, die zu Besuch kamen, ordentlich gepeckt wurden, aber auch andere gerettete Vögel aus dem Bestand der Tierretterin. Diese hatte eine Gut Aiderbichl Tierabsicherung abgeschlossen, für den Fall, dass ihr etwas passiert. Doch jetzt musste sie sich schon vorher an uns wenden, denn Gauck wurde immer mehr zur Amokfliegerin. Auf Gut Aiderbichl Kärnten steht ihr ein großes Gehege zur Verfügung und eine gute Mischung aus Stille und Aktivität. Sie lebt mit vielen unterschiedlichen Artgenossen und benimmt sich jetzt vorbildlich.

Bitte helfen Sie uns, damit wir weiterhin Tieren aller Art in ihrer Not beistehen können.
Am 01. Juni besuchen wir im Rahmen einer Patenreise Gut Aiderbichl Kärnten. Erleben Sie selbst, wie glücklich Elster Gauck und die anderen Tiere dort leben. Gauck ist wenigstens nicht diebisch und so brauchen Sie vorher Ihren Schmuck nicht in Sicherheit bringen.

Hier noch einige Eindrücke von Gut Aiderbichl Kärnten:







Sie können als Pate an diesem Ausflug kostenlos mit dem PKW teilnehmen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Aber auch einen Busausflug bei uns buchen. Von München um 8 Uhr, ab Wien um 8 Uhr, ab Linz um 9:30 Uhr, ab Gut Aiderbichl Henndorf um 9:30 Uhr und ab Gut Aiderbichl Deggendorf um 8 Uhr. Preise und Anmeldung bitte über unser Büro!




Die neuen Esel auf Gut Aiderbichl Henndorf:
Paulinchen (7) und Fridolin II (6)
Eine Tierschützerin wollte den Beiden so gerne lebenslangen Schutz bieten. Paulinchen kam vor einigen Jahren todkrank zu ihr und Fridolin war seinem Besitzer für die Zucht zu klein geraten. Dann geriet ihre Retterin selbst in Nöte. Sie musste sich von beiden schweren Herzens trennen. Jetzt ist alles gut und Paulinchen und Fridolin sind im Eselhaus eingezogen.

Immer öfter geraten Tierretter selbst in Not
Unsere Welt sieht immer schwereren Zeiten entgegen. Die Aufnahme von Tieren, die dringend Hilfe brauchen und sich in Lebensgefahr befinden, wird so nicht selten zu einem finanziellen Problem. Immer wieder nehmen wir Tiere auf, denen schon einmal geholfen wurde. Wie das Eselpärchen Paulinchen und Fridolin.



Die Beiden haben Glück gehabt. Sie dürfen für immer zusammen bleiben und leben jetzt mit vielen anderen Artgenossen. Dank Verena und Jürgen, zwei leidenschaftlichen Aiderbichlern, haben wir uns vor einigen Jahren dazu entschließen dürfen, die Kapazitäten für Esel groß auszubauen.



Schöner könnte ein Eselhaus nicht sein. Und wenn frühmorgens die Türen geöffnet werden, dann gilt für alle: Freilauf auf dem Gut. Schnell erholen sich auch Esel, die viel miterlebt haben. Kaum eine Jahreszeit ist schöner als jetzt auf Gut Aiderbichl Henndorf. Die Temperatur passt und auf den Wiesen und Weiden gibt es wunderschöne Blumen. Erfahren Sie selbst, wie sich das Schicksal unserer geretteten Tiere zum Guten gewendet hat.



Ein Rennbahn-Schicksal: Lazar
Abgegeben: Eichhörnchen-Waise Marti
Dass Marti den Weg zu uns gefunden hat, verdankt er Tierfreunden, die ihren Findling zu uns brachten. Notfälle wie diese verändern den Tagesablauf unserer Pfleger, denn Marti möchte alle zwei Stunden gefüttert werden und vieles mehr. Jetzt erwarten wir die gleichaltrige Lilli mit ähnlicher Vorgeschichte. Lazar wird sein Trauma niemals vergessen können...

Aus Rennställen und Baumwipfeln
Wer Tieren hilft, muss flexibel sein. Besonders wenn Wildtierbabys, die mit der Flasche gefüttert werden, über Nacht Einzug halten. Marti ist so ein Fall und möchte alle zwei Stunden sein Fläschchen haben. Und weil wir es wirklich gut mit ihm meinen und er natürlich später ausgewildert wird, haben wir einem weiteren verwaisten Eichhörnchen gleichen Alters,  mit dem er aufwachsen wird, zugesagt. Lilli ist schon unterwegs zu uns.


Wenige Stunden nach seiner Ankunft


Unter Aufsicht von seiner Martina darf er die Wiesen in Henndorf erkunden.



Nicht selten wird der Optimismus von jungen Reiterinnen enttäuscht, wenn sie einem ausgemusterten Pferd von der Rennbahn eine Chance geben wollen. Für einen Wallach wie Lazar würde das sonst in der Regel den Tod bedeuten. Die Umschulung zu einem Freizeitpferd gelingt nicht immer. Pferde, die schon so jung unerträglichen Druck erfahren haben, sind oft ihr ganzes Leben lang traumatisiert. Wie auch der inzwischen 12-jährige Lazar. Er durchlief einige Besitzerwechsel, bis endgültig klar wurde, dass er manchmal unberechenbar reagiert, besonders wenn ihn die Bilder seiner Vergangenheit einholen.
Jetzt, bei uns, kann er ganz beruhigt sein. Es gibt keinen Anlass mehr für ihn, Menschen falsch zu interpretieren. Denn wir wünschen uns nichts anderes, als dass er mit seinen neuen Freunden auf Gut Aiderbichl Iffeldorf glücklich ist. Fernab von Startglocken, Hektik,
pfeifenden Gerten und dem Druck von Sporen auf den Rippen.

 
Für die vielen Aiderbichler, die alle gleich denken: Tieren helfen, ihnen aber nichts abverlangen, legt Lazar freiwillig eine wunderschöne Galoppade vor. Wenn man Pferden genügend Weiden gibt, legen sie im Durchschnitt täglich bis zu 15 Kilometer alleine zurück. Danke an alle Aiderbichler, dass wir helfen durften.

Bitte unterstützen Sie uns weiterhin. Werden Sie Pate von Lazar oder fördern Sie mit Spenden unsere gemeinnützen Stiftungen, damit wir unsere Serie der Hilfe so weiterführen können, wie bisher. 





Jetzt Patenreisen nach Kilb und Kärnten buchen
 
Katerwahl fiel auf Gut Aiderbichl
Zwischen Gut Aiderbichl Henndorf und der Autobahn München-Wien liegt ein großes Waldstück. Ausgesetzte Hunde und Katzena finden nicht selten den Weg zu uns. Wie Kater Ilias, der sich zunächst aus unseren Mülltonnen ernährte und jetzt zum Aiderbichler wurde. Einmal im Jahr haben die Aiderbichler die Möglichkeit, nicht besuchbare Güter mit Michael Aufhauser zu besuchen...

Kater Ilias durfte für sich selbst entscheiden...
 


Dass es sich bei dem etwa einem Jahr alten Kater um eine Aussetzung handelt, ist sehr wahrscheinlich, denn er hatte keine Angst vor Menschen. Er war von Parasiten übersät und abgemagert als wir ihn ins Haus brachten. Nach seiner Kastration und einigen Wochen im Schutz des Haupthauses wollten wir ihn in die Katzenfamilie integrieren. Doch bevor es soweit kam, nutzte er die Gelegenheit als die Haustüre aufstand, uns zu zeigen, dass er gerne Hofkater werden würde. Er lernte die Katze Lili-Marlen kennen, die ähnlich fühlt wie er. Am Tag schlafen sie, meist gemeinsam, oder unternehmen Streifzüge über den Hof und tauschen sich mit Besuchern aus. Beide könnten nicht glücklicher sein. Niemals verlassen sie das Hofgelände und finden sich zu den Mahlzeiten immer wieder an der gleichen Stelle ein. Geschlafen wird natürlich im Haus oder in der großen Halle. Ab und zu statten sie dem großen Katzengehege einen Besuch ab.


Ilias (l.) und seine angebetete Lili-Marlen (r.)

Am 1. Juni besuchen wir auf einer Patenreise Gut Aiderbichl Kärnten. Erleben Sie, was aus der scheuen Hündin Susi (6 Jahre Hausarrest) geworden ist, oder aus den Schweinen von der Landwirtschaftsausstellung, Rehbock Pauli und den vielen anderen geretteten Tieren.  


Gut Aiderbichl Kärnten


Aiderbichler Katzenfreunde können sich auf eine Premiere freuen. Am 29. Juni besuchen wir unser Katzen Stift in Traisen. Hier leben in einem ehemaligen Hotel Katzen, die einer besonderen Pflege bedürfen. Auf dem gleichen Ausflug besuchen wir Gut Aiderbichl Kilb.

Michael Aufhauser begleitet die Reisen nach Kärnten und nach Kilb. Natürlich können Sie auch mit dem PKW kostenlos teilnehmen. Bitte melden Sie sich an.
 


Gerettet: "Hasardeuse", das Karnickel vom Müll

Neu: Eröffnungs-Video von Iffeldorf!
Aiderbichler kamen zu Tausenden. Darunter auch Prominente. Einige erklären ihr persönliches "WARUM" sie Aiderbichl lieben und so dahinter stehen. Trotz Feierlaune ging der Sinn unseres Tuns nicht verloren. Im Gegenteil. Gönnen Sie sich den neuen Film von Benno. Noch rechtzeitig vor der Eröffnung kam ein VIP über den grünen Teppich. Häsin Hasardeuse. Sie wurde verlassen bei den Mülltonnen entdeckt...

Susanne D'Alquens und Bennos Eindrücke...




Krone bunt - von Marga Swoboda:

Lesen Sie den kompletten Artikel hier: http://www.gut-aiderbichl.com/popup.docsel.php?id=4289&sel=jpg&type=aktetier

Glücks-Findling saß bei den Mülltonnen.
Über das Schicksal von Kaninchen wird viel zu wenig berichtet. Sie sind eben "nur" Nager und man kann sie genau so einkaufen, wie einen Beutel Küchenrollen. Einfach mitnehmen und bezahlen. Wisch und weg. Das gilt leider auch für diese wunderbaren Tiere. Zu Tausenden werden sie täglich ausgesetzt. Gut Aiderbichl beherbergt auf vielen Gütern Kaninchen. Jetzt auch auf Gut Aiderbichl Iffeldorf.



Hasardeuse wurde bei den Mülltonnen gefunden und dann meldete sich der Finder bei uns. Gott sei Dank. Wäre es ein Zoo gewesen, wäre sie wohl "verfüttert" worden. So aber bleibt sie bei uns und profitiert von unserem Wissen und unserer Aiderbichler Fürsorge. Kaninchen sollte man Obst, zum Beispiel, erst ab 17:00 Uhr geben und reichlich Heu. Denn Heu trägt maßgeblich dazu bei, dass ihre ständig wachsenden Nagezähne kurz bleiben. Und vieles mehr.
Kaninchen sind kein Spielzeug, keine Überraschung für Kinder. Würden mehr Menschen daran denken, gäbe es noch nicht so viele, die ausgesetzt werden und dann qualvoll sterben müssen. 




Heute unbedingt ansehen: Video vom Maibaum-Fest
Bennett's Tragödie!
Die erst 8 Monate alte "Jagdhündin" war plötzlich verschwunden und kam schwer verletzt zu ihren Besitzern zurück. In der Tierklinik wurde eine schwere Fraktur am Oberschenkel festgestellt. Da meinten die Besitzer, es wäre doch besser für sie, eingeschläfert zu werden. Ein Déjà-vu! Denn in der gleichen Klinik wurde vor etwa einem Jahr Aiderbichler-Hund Tysson das Leben gerettet...

Einzigartiges Erlebnis: Brauchtum auf Gut Aiderbichl





Neues aus der Tierretter-Praxis

Im deutschen Villingen wurde erneut das Leben eines Hundes gerettet. Eine gemeinsame Aktion mit Gut Aiderbichl.



Bei Bennett handelt es sich um eine Jagdhündin, eine Schwarzwildbracke. Eine Zucht, eigens für die Bejagung von Wildschweinen geschaffen.
Doch dann sollte für Bennett alles ganz anders kommen. Wie die Besitzer in der Tierarztpraxis erzählten, war sie plötzlich verschwunden und sei schwer verletzt zurückgekommen. Eine Operation würde ihr Leben retten, wäre aber nicht gerade billig. Außerdem würde Bennett für die Jagd nicht mehr eingesetzt werden können. Wäre es da nicht besser, sie einzuschläfern? Das kam für den Tierarzt einfach nicht in Frage. Er und sein Team baten die Besitzer, nach einer anderen Lösung suchen zu dürfen. Diese stimmten zu.
Dann setzte sich das Tierklinik-Team ans Telefon und wählte 0043 662 62 53 95, die Gut Aiderbichl Verwaltung. Ob es denn möglich wäre, dass Gut Aiderbichl Bennett übernimmt. Und wie beim letzten Mal würden sie uns mit allem entgegenkommen und Bennett sogar persönlich vorbei bringen. Michael Aufhauser sagte sofort zu und mit der Operation konnte begonnen werden.

Zwischen den beiden Überbringerinnen unsere Hundepfleger Stefan und Juliane mit Bennett.

Alles ging gut. Und jetzt ist Bennett auf Gut Aiderbichl Henndorf angekommen. Dort wird sie demnächst auch unsere Wildschweine kennen lernen. Wir haben keine Angst, dass sie sich nicht mit ihnen verstehen wird.

Auf unseren Gut Aiderbichl Höfen leben mehr als 550 Hunde und Katzen. Sie dürfen für immer bleiben und werden liebevoll von ihren Pflegern versorgt, wie privat. Bennett (u.) hat schon mal den Hundefreilaufpfad ausprobiert. Danke an alle, die uns unterstützen!







Rettung der beiden Haflinger ist beschlossen
Danke liebe Aiderbichler!

Mit einem Sonder-Spendenbetrag von über 3.000 Euro konnten wir die Aufnahme der beiden Haflinger bestätigen. Ihr Todesurteil wurde abgewendet. Nun dürfen sie weiterleben und für immer zusammenbleiben. Vorher – Nachher-Bilder der vorletzten Rettung…Außerdem haben wir unseren Maibaum auf Gut Aiderbichl Iffeldorf zurückbekommen. Die Entführer halfen uns beim Aufstellen.




 
Das Aufstellen unseres Maibaumes auf Gut Aiderbichl Iffeldorf
 

Die Entführer waren die Gemeinden Forst und Wilzhofen (dort wurde der Maibaum auch zwischengelagert)


Fast 1000 Gäste waren dabei, als der Maibaum aufgestellt wurde.


Auch die stellvertretende Landrätin von Weilheim-Schongau, Frau Andrea Jochner-Weiß, war bei unserem Maibaumfest auf Gut Aiderbichl Iffeldorf.



1. Mai: Maibaumfest in Iffeldorf
Hilferuf: 2 Haflinger vor der Tötung
 
Alle unsere Pferde-Stallungen sind belegt. Doch jetzt erreichte uns ein Notruf den wir nicht ingorieren dürfen. Es geht um Stunden. Denn noch heute sollen wir Bescheid geben. Der Besitzer zweier Haflinger Nico und Tommy ist in Insolvenz geraten und seine Pferde sollen übermorgen eingeschläfert werden. Wer möchte mit uns Tierretter werden? Bitte helfen Sie sofort, damit sie weiterleben dürfen. Video zum Maibaum-Drama und -Fest.
 
Schon wieder Krisen-Opfer: Giftspritze für 2 Haflinger
 
Wer die beiden Haflinger-Wallache sieht, kann sich gar nicht vorstellen, was Übermorgen für sie bedeutet. Die Türe wird aufgehen. Der Tierarzt zieht die Giftspritzen auf. Draußen ist der 2. Mai und das Frühjahr beginnt. Dann brechen sie in sich zusammen. Ein sinnloser Tod. Doch er ist unabwendbar, wenn wir nicht helfen. Nico und Tommy sind unzertrennliche Freunde und werden von ihrem Besitzer geliebt. Doch der kann und darf sich keine Pferde halten, weil es darum geht, Schulden zu tilgen. Das geht in unserer heutigen Welt vor.


Das Urteil: Ihr Tod durch die Giftspritze steht derzeit fest. Nico (l.) und Tommy (r.)

Es geht auch um die Gerechtigkeit. Und wieder hoffen wir auf ein Wunder. Vielleicht hat jemand, der diese Zeilen liest, gerade Glück gehabt und einen unerhofften Geldbetrag erhalten. Das Groteske ist, dass es hier für die Pferde um Leben und Tod geht, und auf der anderen Seite um nichts Anderes als Geld. Wir versprechen unsererseits das begonnene Werk der Rettung fortzusetzen. Einen Einstellplatz haben wir in Aussicht. Die Übersiedelung aus dem bayerischen Gebirge in die Oberpfalz könnten wir am 2. Mai bewerkstelligen. Nico ist 26 Jahre alt und wurde vor 9 Jahren vor dem Schlachter gerettet. Tommy ist 13 und hängt sehr an seinem Nico.

Bitte schnell melden, wenn irgend möglich. Email: info@gut-aiderbichl.com oder telefonisch unter 0043 (0) 662 62 53 95. Oder auch online unter: http://www.gut-aiderbichl.com/page.donate.php

Erleben Sie am 1. Mai das Glück der bereits geretteten Tiere. In Henndorf, Deggendorf und auf Gut Aiderbichl Iffeldorf mit einer aufregenden Geschichte.
Unser Maibaum, der dort gestohlen wurde, wird von den Enführern zurückgebracht. Ein alter Brauch: Video!
 
 


Geburt: Kätzchen Ali und Kater Napoleon

Die ersten Iffeldorf-Bilder
Die Katzenmutter Samantha wurde uns in einer Schachtel über den Zaun geworfen. Sie hat Angst und wir lassen sie in Ruhe. Aber ihre beiden Kleinen haben sich bereits fotografieren lassen. Samantha kam nämlich trächtig zu uns. Viel Aufsehen und Lob über die Eröffnungs-Feier von Gut Aiderbichl Iffeldorf. Ein Traum ist wahr geworden. Benno hat fotografiert.
 
Napoleon schläft und kennt kein Leid. Seine Mutter...





Napoleon (vorne) und Schwesterchen Ali (Glückskätzchen) sind schon zutraulich.

Samantha, die Mutterkatze, ist noch traumatisiert. Was muss sie mitgemacht haben? Als wir feststellten, dass sie trächtig ist, haben wir sie in unsere Katzen Residenz nach Traisen in Niederösterreich gebracht. Dort konnte sie sich zunächst eingewöhnen und bekam jetzt zwei entzückende Kätzchen. Sie sind gesund, aber Samantha vertraut den Menschen noch nicht. Wenn ihr Nachwuchs erwachsen ist, können sie auch gemeinsam auf einem der großen Güter leben. Vorerst bleiben sie aber in einem Apartment mit Auslauf in der neuesten Katzenanlage von Gut Aidernbichl. Einem ehemaligen Hotel. Zwei Pflegerinnen kümmern sich dort um den Bestand...

Unter dem Schutz von Gut Aiderbichl leben mehr als 400 gerettete Katzen. Bitte werden Sie Aiderbichler und fördern Sie uns, damit wir noch mehr Samtpfoten in Not helfen können.

2.250 Gratulanten hatten sich angemeldet, dann kamen doch noch etwas mehr. Aiderbichl Iffeldorf ist eröffnet!

Hier finden Sie die Links zu den Sendungen
Heute Leben im ORF:
http://tvthek.orf.at/programs/4660213-heute-leben/episodes/5850545-heute-leben

Hallo Deutschland im ZDF:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/210#/beitrag/video/1891404/Die-Sendung-am-29-April-2013 
 


Michael Aufhauser dankt Gertraud Gruber und ihrer Beraterin Irene Bopp. Stehende Ovationen! Eigens für Gut Aiderbichl kam Daryl Hannah aus Los Angeles. Ohne Reisespesen und ohne Gage. Warum sie gekommen ist, erfahren Sie in einem berührenden Video in den nächsten Tagen.

 
Claudia Jung kam völlig unerwartet. Sie hat in der langen Aiderbichler Geschichte schon viel für unsere Popularität getan. Heather Mills mit Snoopy im Arm. Sie ist neu bei uns. Sieht in Gut Aiderbichl eine große Chance, Menschen zum Nachdenken zu bewegen und setzt sich für vegane Speisen und vieles mehr ein.


Wenn Aiderbichler sich treffen, dann gibt es kein Drängeln und kein böses Wort. Menschen gleicher Gesinnung sind unter sich. Im Vorfeld haben uns Aiderbichler, auch viele, die nicht persönlich kommen konnten, mit Bausteinen unterstützt. Über 130.000 Euro sind bisher eingetroffen. Jetzt können wir unsere Pläne für Hunde und Katzen verwirklichen. Wir danken allen Aiderbichlern von ganzem Herzen. Die 23- köpfige Blasmusik aus Iffeldorf sorgte für den musikalischen Rahmen. Die 2. Bürgermeisterin Michaela Liebhardt begrüßte alle Anwesenden im Namen der Gemeinde Iffeldorf. Ebenfalls unerwartet kam Uschi Glas vorbei. Als Aiderbichler Ur-Gestein erklärte sie den Medien die Ziele von Gut Aiderbichl.


 
Beatrice Bürchler-Keller kam aus Bern. Ihr verdanken wir Gut Aiderbichl Frankreich. Burgschauspieler, TV- und Filmstar Karl Merkatz wurde zum Liebling der Ziegen. Aber auch Opernstar Christine Gräfin Esterházy und ihr Mann André, Kay Wörsching und Achim Neumann, Traudi Kustermann, Bibi Johns,  Produzent Thorsten Poeck und viele andere kamen zu dieser unvergesslichen Feier.


 
Jutta Kammann, Bühnen- und TV-Star. Hiltraut Merkl, die ihren Hof zu Gut Aiderbichl Kärnten machte.


Früh morgens, als noch alles still war, fertigten Jochen (l.) und Heidi (r.) Michels zwei Aiderbichler Busse am Münchner Hauptbahnhof ab. Zwischen ihnen im Profil Verena Weber und vorne im Bild Bibi Johns.





Vor dem großen Wochenende: Noch einmal innehalten

Dackel Susi: Video - Trauma & Glück
Das Wetter ist als schön angesagt und jeder Tierfreund blickt mit freudiger Erwartung auf die Eröffnung von Gut Aiderbichl Iffeldorf. Da übergab heute Morgen Benno ein ganz besonderes Geschenk für Michael Aufhauser. Er hielt in Händen, was Gut Aiderbichl ausmacht und wie er es bisher noch nie so dargestellt hat. Kein Moment dieser Dokumentation ist gehübscht. M. Aufhauser: "Deshalb lohnt sich alles!"




Eine Qual, der keine bewusste Absicht vorausging
 
Lebenslinien verlaufen selten gerade. Da war ein Mann, der eigentlich Tiere liebte, auch wenn ein egoistisches Motiv dabei war. Er wollte nicht alleine sein und umgab sich mit Freunden, die nicht widersprachen und sich seinem Willen unterordneten. Mehrere Hühner, vier Ziegen
und eine Dackel-Hündin.



Sechs Jahre lang, ihr ganzes bisheriges Leben, durfte die Dackel-Hündin Susi das Haus nicht verlassen. Einmal sei sie als Welpe von einem vorbeifahrenden Auto verletzt worden. Außerdem wären zwei Vorgänger-Hunde auf der gleichen befahrenen Straße überfahren worden. So weit der Grund, weshalb, aber die Entscheidung, Susi so zu isolieren, hat auch etwas mit dem Alter des Halters zu tun gehabt.

 
Die Ziegen Margit, Ingrid, Chipetto (Ziegenbock, 20), Sonja hatten Glück. Sie holte ein Ziegenzüchter ab, als der Besitzer ins Pflegeheim kam. Weil auch ihre Zukunft sehr ungewiss war, überzeugten wir den Züchter, dass wir sie auf Gut Aiderbichl Kärnten bringen dürfen. Für die Hühner kam jede Hilfe zu spät. Ein Fuchs soll sie sich geholt haben...

Dass Hündin Susi den Weg zu uns gefunden hat, verdankt sie in erster Linie dem Tierarzt, der sie hätte einschläfern sollen. Doch er erkannte schnell, dass die Hündin, obwohl sie sehr ängstlich ist, leben wollte.

Schicksale wie diese sind nicht selten. Dann, wenn die Tiere in Not geraten, muss es sehr schnell gehen. So wie bei Susi. Sie darf bei uns bleiben bis zu ihrem natürlichen Lebensende. Wir danken allen, die uns unterstützen.
 


Heather Mills kommt auch nach Iffeldorf am Sonntag
Fröhlicher Frischling Fussel

Wohin mit einem kleinen Wildschwein, das verwirrt seine überfahrene Mutter anstupst? Tierfreunde, die den Kleinen fanden, hatten eine Lösung. Sie nahmen ihn mit nach Hause und versorgten ihn. Aiderbichl kennen sie und wissen, dass dort Wildschweine bis an ihr Lebensende beschützt bleiben dürfen. Fussel hatte Glück! Er ist Aiderbichler geworden.


Wildschweine: Eine Art leidet unter übler Nachrede
 
Wer von einer Wildschwein-Plage redet, hat keine Ahnung. Der Hintergrund, weshalb sie sich oft unkontrolliert vermehren, ist Verzweiflung.
Seit Jahrmillionen bestimmt die Leitbache (anführendes weibliches Tier) einer Wildschweinrotte die Vermehrung. Sie signalisiert an die anderen Weibchen, ob es ein gutes Jahr ist, mit vielen Eicheln, Bucheckern und Kastanien, oder nicht. In schlechten Jahren gibt es dann weniger Nachwuchs. Wenn aber der Mensch die Leitbache tötet, kommt Plan B. Alle Weibchen vermehren sich gleich mehrmals im Jahr, weil sie ihre Art in Gefahr wähnen. Deshalb sind erfahrene Berufsjäger so wichtig. Hier geht es um mehr als um ein Hobby.



Unbeeindruckt vom schlechten Image der Schwarzkittel (so werden Wildschweine auch genannt), gaben Tierfreunde dem kleinen Fussel sofortigen Schutz. Seine Mutter war überfahren worden und er war ganz alleine auf der Welt. Als Aiderbichler zeigte er uns gleich, dass er ein Sanguieniker ist. Allem etwas Fröhliches abringt. Ob Regen oder Sonne, ihm egal. Er will sein Leben genießen und wird sicherlich glücklich bei uns.

 
Stop, dieses wohl süßeste Tierbaby gehört zum Jagdwild - kaum zu fassen! Jetzt darf er sich selbst betten...

Damit wir in plötzlichen Notfällen wie diesem sofort helfen können, müssen wir über Platz, Personal, Futter und Zeit verfügen. Unsere Aiderbichler ermöglichen uns das. Mit einer Patenschaft oder Spende! Besuchen Sie Fussel und lernen Sie ihn auf Gut Aiderbichl Henndorf kennen. Er würde sich als symbolisches Patentier sehr eignen.


Immer mehr sickert über die Eröffnung von Iffeldorf durch
 
Da steht bereits ein enormes Zelt vor dem neuen Haupthaus von Gut Aiderbichl Iffeldorf. Sonja, die graue Eminenz der Reservierungen, leert im Viertelstundentakt das Fax und verschwindet in ihrem Büro. Und jetzt ist doch was durchgedrungen. Die berühmte Tier-Rechtlerin und -Aktivistin Heather Mills (Ex-Frau von Paul McCartney) und erfolgreiche Sportlerin wird mit dabei sein. Dann, wenn das Gut Aiderbichl nahe München offiziell eröffnet wird. Eine große Ehre für uns. Als Aiderbichlerin hat sie uns schon viele gute Tipps gegeben. Besonders in Sachen Ernährung ohne Fleisch.


Heather Mills auf Gut Aiderbichl Henndorf mit unserer Küken-Familie



La vie est belle, das Leben kann so schön sein
Beatrice, Gaston und Adi im Glück
 
Genießen Sie die wunderbaren Bilder von Gut Aiderbichl Frankreich und unseren drei jüngsten Aiderbichlern. Die Fohlen Beatrice, Gaston und Adi. Sie sind alle drei während der letzten vier Wochen geboren worden. Ihre Mütter wurden von Gut Aiderbichl gerettet! Außerdem hat Benno herrliche Überflugbilder von Gut Aiderbichl Iffeldorf gemacht...


Was, wenn sie 40 Jahre alt werden?
 
Mit dem Versprechen, dass auch die kleinen Fohlen, die jetzt auf Gut Aiderbichl Frankreich zur Welt gekommen sind, bis an ihr natürliches Lebensende bei uns bleiben zu dürfen, kommt so mancher ins Grübeln. Dann schreiben wir das Jahr 2053. Wenn alles so bleibt wie bisher, werden zehn Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben. Unvorstellbar!


Mutterstute Nina mit ihrem kleinen Hengstfohlen Adi

Aber kleine Menschen-Kinder, die jetzt zur Welt kommen, leben noch viel länger. Was wird sein in 100 Jahren? Auf jeden Fall wird es keine freilebenden Menschenaffen mehr geben, und viele andere Tiere werden ausgestorben sein. Gut Aiderbichl will nicht nur Tiere retten, sondern immer wieder an unseren Planeten erinnern. Dass wir uns umstellen müssen. Dass wir unseren Fleischkonsum nicht nur aus Liebe zu den Tieren, sondern für die zukünftigen Generationen dringend einschränken müssen. Mit dem Verzicht auf ein Steak dürfen 40 Menschen einen ganzen Tag lang vegetarisch essen. Und das nicht erst in 40 Jahren, sondern schon heute.


Mutterstute Maja und Stutfohlen Beatrice


Klein-Gaston ohne seine Mutter unterwegs...

Mit unseren Glückwünschen im neuen Leben verbinden wir das Aiderbichler Versprechen, dass wir alles tun werden, was wir vermögen, damit diese Fohlen niemals wie ihre Mütter in Bedrängnis geraten. Den Mutter-Stuten konnten wir helfen und sie vor dem sicheren Tod bewahren. Werden Sie Aiderbichler oder spenden Sie, damit wir weiterhin helfen können. 

 
Am 28. April feiern wir die offizielle Eröffnung von Gut Aiderbichl Iffeldorf, dem Gertraud Gruber Osterseehof. Wer sich noch nicht angemeldet hat, sollte dies bald tun. Wir erwarten viele Gäste, auch prominente Aiderbichler. Das Wetter soll schon sein! 




Gut Aiderbichl trauert um seinen beliebten Stier
Abschied von Ernst
 
Vor einigen Wochen traf es Garfield (23). Und jetzt ist Ernst von uns gegangen. Deggendorfer Aiderbichler hatten ihn ganz fest in ihr Herz geschlossen. Wir alle sind traurig. Dass er mit 13 Jahren eingeschläfert werden musste, steht in engem Zusammenhang mit der ihm angezüchteten Größe.

Danke Ernst, für Alles...


Am 16. März 2008, also vor fünf Jahren, rief uns ein Galloway-Züchter an. Er stand vor dem Problem, dass er sich für den Lebensabend seines erfolgreichen Galloway-Zucht-Stier Ernst verantwortlich fühlte. Seine Laufbahn als Zuchtstier war beendet und jetzt wollte er ihn uns übergeben, damit er weiterleben durfte. So lernten wir nicht nur den lammfrommen Riesen Ernst kennen, sondern auch seinen Besitzer Christian Kögl. Michael Aufhauser war überrascht, dass ein Mann dieser Branche bekennt, dass er mehr in den Tieren sieht, als seinen Beruf. Ernst hörte auf ihn, wie ein Haustier. Druck war für beide ein Fremdwort. Wir Aiderbichler möchten auf unseren besuchbaren Gütern das gegenseitige Kennenlernen zwischen Menschen und Tieren fördern. Fortan lernten unsere Besucher einen riesigen Stier kennen, der sanftmütiger nicht hätte sein können.


Ein unschlagbares Team: Christian und Ernst erreichten die Herzen vieler Menschen

Aus dieser Nähe heraus, die er zuließ, haben viele Menschen darüber nachgedacht, wie wir Menschen im Stande sind mit Rindern zu verfahren. Nur zu oft herzlos und den Profit im Auge. Konsumenten definieren diese Tierart oft über den Preis oder die Zubereitungsart ihres Fleisches...

Christian Kögl selbst wurde kurz darauf Aiderbichler, stellte seine Zucht ein und übergab kostenlos seine restlichen Galloways und stellte sie unter den Schutz von Gut Aiderbichl. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Marion betreibt er inzwischen seinen eigenen Hof auf dem 90 gerettete Aiderbichler Rinder leben: Der Gut Aiderbichl Moosfeldhof, wie wir ihn nennen.


Aufbruchsstimmung für Ernst und Christian. Nahe eines Waldes waren sie mit Michael Aufhauser verabredet. Ernst sollte die flüchtige Kuh Yvonne anlocken.

Dass der Ex-Zirkus-Stier Garfield in Henndorf 23 Jahre alt werden durfte und Ernst, oder zum Beispiel der berühmte Stier Francis, viel früher eingeschläfert werden mussten, liegt an der Art, wie sie gezüchtet wurden. Riesige Fleischberge auf dafür nicht entwickelte Knochen und andere Organe.

Wir wussten schon lange um den schlechten Gesundheitszustand von Ernst. Versorgten ihn auch mit Schmerzmitteln. Aber dann, wenn unsere Tierärzte und Pfleger einen schweren Leidensweg im Ansatz erkennen, dürfen unsere Tiere friedlich gehen. Das ist niemals eine leichte Entscheidung für uns. Michael Aufhauser bezog alle Verantwortlichen, die mit Ernst zu tun hatten, in die wichtige Entscheidung ein. Christian Kögl war selbstverständlich vor Ort. Und alles ging ganz ruhig und friedlich von statten. Ernst hat nichts gemerkt und darf jetzt in einer noch besseren Welt sein. Wir danken allen Aiderbichlern für die Wegbegleitung eines außergewöhnlichen Diplomaten seiner Rasse. Paten von Ernst wird Michael Aufhauser persönlich schreiben.

 

 



Pauli benimmt sich großartig
Rehböcklein ist bei uns angekommen
Mit jungen Rehböcken ist nicht zu spaßen. Sie können Menschen lebensgefährliche Verletzungen zufügen. Sie sind dann nicht grundsätzlich aggressiv, sondern reagieren auf die Hormone, die ihnen jetzt im Frühjahr einschießen. Pauli hat der kleinen 10-jährigen Valentina aus der Nachbarschaft Verletzungen zugefügt. Jetzt sollte er eingeschläfert werden...


Seine "Retter-Familie" nimmt Abschied...    

Pauli boxt nicht und greift nicht an. Er verhält sich wie ein Musterknabe.


Er zeigt uns gleich, dass er mit Fläschen nichts mehr am Hut hat. Immerhin beobachten ihn aus dem Nachbargehege die anderen Artgenossen und denen möchte er Imponieren.


Der große Anreise-Tag für Pauli Krickerl
Martin Radinger ist Krone-Redakteur und hat sich zum Glück für Rehbock Pauli an Gut Aiderbichl erinnert. Denn für letzteren sah die Zukunft sehr düster aus. Einschläfern aus Sicherheitsgründen! Pauli attackierte ein kleines Mädchen und auch schon andere im Dorf. Dort war er bisher gerne gesehen, lief frei herum. Sein Retter ist Landwirt und gleichzeitig auch Jäger und hatte ihn, weil er von seiner Mutter verstoßen wurde, mit der Flasche großgezogen.



Als dann Martin Radinger von dem Vorfall und den Verletzungen der kleinen Valentina berichtet bekam, setzte er sich gleich mit Michael Aufhauser in Verbindung. In Kärnten besitzt Gut Aiderbichl ein Anwesen mit einem riesigen Wildgehege. Dort, auf Gut Aiderbichl Kärnten, ist Pauli jetzt eingetroffen.

Aber noch jemand telefonierte gestern mit uns. Kathrin Glock, Förderin von Gut Aiderbichl, lebt bekanntlich in Kärnten und hat sofort die lebenslange Vollpatenschaft für Pauli übernommen.

Das ist die Welt, die zur Heimat von Klein Pauli wird, Gut Aiderbichl Kärnten:

 
Mitten im Wald gelegen, mit vielen geretteten Tieren, den Schweinen aus der Landwirtschaftsausstellung (l.), den Ponys Susi und Penelope (m.) und Pony Pino (r.) von einem aufgelassenen Tierheim übernommen, einer Hundefamilie und jeder Menge geflügelter Freunde, Schafe, Eseln und Ziegen.


Unmittelbare Nachbarn zu unserem Hirsch- und Rehgehege: gerettete Rinder und Esel von Gut Aiderbichl.

 
Der kleine Sandro, der 2010 zu uns kam und Hirsch-Kuh Hiltraut mit Sohn Andi erwarten Pauli.




Der unglaubliche Zusammenhalt der Aiderbichler
Gerettet! Alle 7 gerettet!!!
Gestern waren alle sehr ruhig in unserem Verwaltungsbüro in Salzburg. Durch die Rettung des Haflingers Malibu sind wir an die traurigen Aufnahmen aus einem Handelsstall für Pferde, Ponys und Esel gekommen. Christian Kögl hatte die Fotos gemacht. Wer in die Augen dieser Todeskandidaten sieht, kann ihren flehenden Blick nicht verdrängen. Was jetzt folgt, ist eine Mischung aus Krimi und hoffentlich fast schon ein Happy End.

Helfen wider aller Vernunft? … Nicht wirklich, aber …

 
… da saßen wir nun, alle zusammen im Büro. Starrten auf die Bilder der todgeweihten zwei Esel, vier Ponys und eines Haflinger-Wallachs. Letzteren konnte man nur im Hintergrund schemenhaft sehen. Ein Pony, das sich umdrehte, zeigt das Weiß seiner Augen. Glaubte es, dass sein Henker den Stall betreten hat? Todesangst. Das Fell dieses Ponys war bedeckt mit einer Schmutzschicht, die sicherlich nicht vom Wälzen kommt. Das Pony ist, wie alle anderen, eng angebunden. Wie lange schon…?
 
Michael Aufhauser hielt die Spannung nicht mehr aus.
Er setzte sich selbst mit an den Computer und schrieb aus seiner Seele. Adressiert an viele gleichgesinnte Menschen. Werner hat seinen Newsletter sofort verschickt, denn es durfte keine Zeit verloren gehen. Auch mussten die eingegangenen Spenden so hoch sein, dass wenigstens die Kosten der nächsten Jahre abgedeckt sind. Bange Stunden folgten. Zunächst gingen Spenden in Höhe des Kaufpreises ein, ein deutliches Anzeichen dafür, dass die Aiderbichler sich fest dazu entschlossen haben, die sieben armen Tiere zu retten.


 
Ponys Britta (links), Henri und Ludmilla (rechts) - GERETTET!!

 
Jetzt gab Michael Aufhauser grünes Licht für diese völlig ungeplante Rettung. Christian Kögl rief beim Händler an und der erklärte ihm zunächst, dass der Haflinger bereits verkauft sei, an einen Export-Stall im Süden Bayerns. Was das bedeutet, ist jedem klar, der die große Nachfrage nach deutschen Pferden in Italien kennt.
 
Christian Kögl startete sofort zu dem Händler, bei dem jetzt der Haflinger-Wallach stand. Seine Lebensgefährtin und ebenfalls Aiderbichlerin, Marion, fuhr Richtung Osten zu dem anderen Händler, bei dem die zwei Esel und die vier Ponys standen. Und dann kam nach vielen Stunden die erlösende Antwort: Beide wurden bei den Händlern handelseinig, was nicht immer so selbstverständlich und einfach ist. Christian Kögl hat in der Scheune einen Not-Platz geschaffen, bis zur endgültigen Verteilung an die Gut Aiderbichl Güter. Nach und nach sind die Tiere jetzt bei uns eingetroffen.

   
Jetzt suchen sie Paten:
Eselchen Sevi und Dali (links), Pony Claus (Mitte), Haflinger Halifax
 
Bitte spenden Sie weiter, denn die Unterhaltskosten für die sieben bis an ihr natürliches Lebensende sind sehr hoch. Zudem wollen wir in schlimmen Fällen wie diesem wieder helfen können und nicht warten müssen, ob wir die Mittel haben. Schlimm genug, dass Tierliebe so vom Geld abhängig ist. Ein Frevel, und dennoch realisieren wir Aiderbichler, dass wir das System, so wie es ist, nicht geschaffen haben. Für die geretteten Tiere, aber auch als ein Symbol, ist jede Tierrettung Ausdruck von Menschlichkeit, Barmherzigkeit und Nächstenliebe.

Auch suchen Henri, Ludmilla, Britta, Sevi, Dali, Claus und Halifax jetzt dringend Paten, die sie auf Ihrem Weg begleiten. Helfen Sie bitte mit, den sieben ihren Lebensabend auf Gut Aiderbichl auch finanziell zu sichern und werden Sie Pate!


Tagelanges warten im engen Hänger auf den Tod
Haflinger Malibus großes Glück
 
Niemand erahnt mit welcher Willkür Menschen im Stande sind mit Tieren umzugehen. Haflinger Malibu (20) wurde von seinen Besitzern an einen Händler verkauft. Die Verladung sei schwierig gewesen. Und obwohl der Schlachttermin von Freitag auf Montag verschoben wurde, sollte Malibu auf dem Hänger stehen bleiben. Tagelang! Eine Tierfreundin hat nicht weggesehen und meldete sich bei uns...

 
In der Provinz geht offenbar alles: dreist und grausam

 
Wenn das Wochenende naht, dann haben Tier-Händler so etwas wie einen Freibrief. Das Auge des Gesetzes ist nicht überall. Da können Entscheidungen getroffen werden, die einem das Blut in den Adern stocken lassen.
Nicht genug, dass sich von einem 20-jährigen, braven Pferd seine Besitzer abgewandt haben. Ihn in die Hände eines Händlers gegeben haben. Malibu muss einfach verstört gewesen sein und hatte nicht verstanden, weshalb ihn seine Besitzer das antun. Er hatte Angst. Beim Besteigen des Hängers weigerte er sich vehement. Und an dieser Stelle muss der Händler den Entschluss gefasst haben, dass er sich so ein "Theater" nicht noch einmal zumuten möchte. Auch als er erfuhr, dass Tags darauf, am Freitag, der Schlachttermin abgesagt wurde, änderte er nichts an seinem perfiden Plan. Malibu soll einfach auf dem Hänger stehen bleiben, bis er letztendlich am Montag geschlachtet werden sollte.

 
So eng sollte Malibu tagelang stehen und auf den Tod warten müssen.

Auch wenn die Vertreter des Gesetzes nicht überall vor Ort sein können, so gibt es über 40.000 Aiderbichler und ein vieles mehr an Verbündeten. Eine gute Beobachterin meldete sich bei uns. Wir konnten die Geschichte zunächst einmal gar nicht glauben. Doch Aiderbichler Christian Kögl bot sofort an, vor Ort nachzusehen. Ihr Bericht stimmte. Der Händler war nicht zuhause. Da beschloss er, zu warten. Alles in Absprache mit Michael Aufhauser.

Er sah sich auch im Stall des Händlers um, bei den Ärmsten der Armen. In verbotener Anbindehaltung warten Ponys, Pferde und Esel auf Abholung in den Tod. Wir suchen jetzt ganz dringend Mitstreiter, die uns finanziell unterstützen würden. Aber die Zeit tickt. Dann würden wir losfahren können und wenigstens diejenigen, denen Christian in die Augen gesehen hat, auch noch retten. Bitte schnell melden, wenn irgend möglich. info@gut-aiderbichl.com oder telefonisch unter 0043 (0) 662 62 53 95.
 

Namen und rechtelos


Waren sie einmal die Lieblinge von Kindern?


Gebrochenen Herzens... verloren...


Das Verlies, ihr Ende. Und was steht ihnen noch bevor?


Italienische Händler suchen nach Eseln und Ponys für die Original-Salami

Nach Rückkunft des Händlers und zähen Verhandlungen wurde der 20-jährige Haflinger zum Aiderbichler.

Malibu ist jetzt in Sicherheit, unter dem Schutz von Gut Aiderbichl. Christian Kögl und Aiderbichlerin Marion haben ihn behutsam umgeladen. Er hatte Angst, weiß noch nicht, dass für ihn jetzt alles und für immer gut sein wird.




Bitte helfen Sie, damit wir auch den anderen helfen können. Damit wir mehr als 600 geretteten Pferden und Eseln ein dauerhaftes und gutes Zuhause geben können. Werden Sie Pate, Förderer oder spenden Sie. Für unseren SOS-Fall bitte noch heute reagieren.



Er hat die Augen unseres verstorbenen Garfields

Willkommen kleiner Zottel-Garfield!
 
Während wir alle ungeduldig auf das Frühjahr warten, hat sich der kleine Garfield schon mal entschlossen, anzukommen. Seine Mutter Cilla schenkte ihm das Leben. Sie kam trächtig zu uns. Außergewöhnlicherweise war auch sein Vater, Stier Bono, bei der Geburt dabei. Für einen ganzen Tag lang ließen sie niemanden zu sich. Dann...

Zuwachs auf Gut Aiderbichl Iffeldorf - Little Garfield
 
Nicht ohne Grund haben wir uns vor einigen Monaten dazu entschieden, eine kleine West-Highland-Rinder-Familie bei uns auf Gut Aiderbichl Iffeldorf aufzunehmen. Ihr Leben war in Gefahr und sie mussten so schnell wie möglich geholt werden. Jetzt hat Stierkalb Beatnik endlich einen Spielgefährten. Denn Cilla, die Mutter-Kuh, kam bereits wieder trächtig zu uns.



Die noble Rasse der West-Highland-Rinder kam in den 70er Jahren aus Schottland in unsere Breitengrade. Dort wo sie herkommen, gibt es sie schon seit mehr als 300 Jahren. Auf alten Reliefs kann man deutlich erkennen, dass sie bereits im Altertum in Indien domestiziert waren. Zu ihren absoluten Fans gehört auch die Königsfamilie von England, die sich nahe ihres Schlosses Balmoral in Schottland eine große Herde hält. Inzwischen haben auch bei uns viele Bauern auf diese genügsame Rasse umgestellt. Sie sind ideale Landschaftspfleger.

  
Deggendorf: Betty (16) und Bobo (16) (links) und Susi (26)

 
Iffeldorf: Cilla (17) und Bono (8) (links) und ihr Sohn Beatnik (1) (rechts). Der Bruder von Little Garfield.

In unseren
großen Aiderbichler Rinderherde von mehr als 400 geretteten Rindern gibt es auch noch andere West-Highland-Rinder. Betty und Bobo wurden uns von ihren Besitzern gebracht, die sie nicht mehr halten konnten. Susi kam vom Zirkus und Beatnik ist der Bruder von Little Garfield. 

Was für einen Nutzen sie uns Menschen bringen, interessiert uns Aiderbichler nicht. Wir freuen uns einfach darüber, dass sie da sind. Und wir möchten auch dieser Rinder-Rasse die Möglichkeit geben, dass in ihnen mehr gesehen wird als ihr Fleisch. Sie haben nämlich ein sanftes Gemüt und bewundernswerte soziale Strukturen.

Paten für Rinder sind schwer zu finden. Vielleicht erreichen Little Garfield und sein Bruder Beatnik die Herzen von Menschen, die auch für ein Rind spenden würden oder gar Pate werden. Wir wären sehr dankbar und würden uns gemeinsam mit unseren geretteten Rindern darüber freuen.



Haflinger Tiny und Paulis Heimkehr
Beagle-Rüde Snoopy ermordet!

Wir alle kennen und lieben unsere Ex-Labor-Beagle-Hündin Snoppy. Umso mehr leiden wir mit der Familie, deren Rüde Snoopy (7) kaltblütig von einem Jäger im Burgenland erschossen wurde. Es passierte am Ostersonntag um 19.30 Uhr... Nach elf langen Jahren kehren die beiden Haflinger Tiny und Pauli nach Henndorf zurück...

Was Jäger alles dürfen

 
Gegen 19.30 Uhr, Herr und Frau Kasper waren gerade mit ihrem siebenjährigen Beagle-Rüden Snoopy auf dem Heimweg auf einem Weg nahe des Waldes. Ein Weg, der von Joggern und Radfahrern, aber auch von Spaziergängern gerne benutzt wird. Snoopy roch sehr gerne und brauchte ein bisschen länger, blieb aber ganz brav auf dem Weg und trabte hinterher. Auf einmal krachte es ohrenbetäubend. Snoopy jaulte auf und rannte in Panik in Richtung eines Bahndammes. Seine Besitzer riefen ihn, gehorsam drehte er um und lief zu ihnen. Was sie nicht ahnen konnten, er war durchlöchert von zahllosen Schrotkugeln und brach zwischen ihren Beinen tot zusammen. Frau Kasper, die uns diese Geschichte erzählt hat, wird still. „Warum musste das passieren? Unser Peter ist gerade im schwierigen Alter von 14 Jahren. Snoopy war sein treuer Freund und Begleiter, seitdem er sieben Jahre alt war. Sie hätten noch viele wunderschöne Jahre vor sich gehabt. Snoopy lebte im Haus. Und war wie ein Familienmitglied…“


Der beste Freund von Peter: Beagle-Rüde Snoopy starb, weil ein Jäger es so wollte

Sie stand unter Schock und konnte nicht verstehen, wie der Jäger kaltschnäuzig reagierte. Er sei von einer Frau angerufen worden, dass ein Hund im Wald wildern würde… Snoopy war es sicherlich nicht. Und ob die Geschichte so stimmt, muss überprüft werden. Auch ob Jäger, die ja meist auf fremdem Grund jagen, Herr über Leben und Tod spielen dürfen. Ja sogar das Leben von Menschen in Gefahr bringen, wenn sie glauben, sie müssten unbedingt schießen. Trotzdem sollte man nicht alle Jäger über einen Kamm scheren. Viele sind auch Heger. Demjenigen, der Snoopy erlegt hat, sollte der Jagdschein genommen werden. Er hat versagt, unnötiges Leid verursacht und nur daran gedacht zu schießen.


Auf unserem Hundepfad in Henndorf sind Hunde frei und sicher.


Damals waren wir optimistisch und vermittelten Pferde
 
Die meisten von ihnen allerdings kamen zu uns zurück. Jetzt auch zwei Haflinger, die wir im Jahre 2000 vor dem sicheren Tod gerettet haben. Sie verbrachten viele Monate glücklich bei uns. In einer Gruppe von vier Haflinger-Fohlen. Sie verloren ihr Misstrauen gegenüber den Menschen und galten als besonders brav. Ein Tierfreund bot an, alle vier bei sich aufzunehmen. Doch schon nach einigen Jahren bat er uns, Marco und Nicki wieder abzuholen. Vier Pferde könne er sich einfach nicht mehr leisten.


2000: Die glorreichen Vier gehen mit der Haflinger-Herde auf die Weide

Tiny und Pauli blieben bei ihm, bis uns jetzt der Anruf erreichte, dass auch sie nicht mehr bleiben können. Eine wirklich unvorhersehbare Entwicklung im Leben des Tierfreundes. So fuhr Hans Wintersteller den weiten Weg nach Brandenburg und holte die beiden wieder ab. Als sie in der Dämmerung auf Gut Aiderbichl ankamen, gab es ein herzliches Wiedersehen mit ihren alten Freunden. Und ihrer eigentlichen Heimat Gut Aiderbichl in Henndorf.


Damals waren sie erst einige Monate alt. Mit ihren Nüstern machen Tiny (l.) und Marco (r.) eine Unterwerfungs-Geste. Als wollten sie sagen: "Wir sind klein. Tut uns nichts."

Diese Geschichte erklärt auch, weshalb wir auf die Vermittlung von Pferden, aber auch anderen Tieren, inzwischen verzichten.
Tiny und Pauli sind kein Einzelfall. Beinahe alle Pferde, die wir früher vermittelt haben, mussten wir, meist aus finanziellen Gründen, wieder zurück nehmen. Wenigstens den Pferden, denen Gut Aiderbichl geholfen hat, soll kein zweites Mal etwas passieren.


Nach langer Fahrt an Ostern 2013 zurück auf Aiderbichl: Tiny (l.) und Pauli (r.)


Wie damals, im Jahre 2000: Daheim.



Susi (6), eine "Kasparin Hauser"-Biografie
Lebensbeginn einer treuen Hündin

Von vielen Tierrettungen haben wir erfahren, dass Isolation eine ganz besonders traumatische Erfahrung ist. Dackel-Mischlings-Hündin Susi wurde wegen Sicherheitsbedenken ausschließlich entweder in einer Küche und auf einem Dachboden sechs Jahre lang gehalten. Nach draußen soll sie nie gekommen sein. Ihre Geschichte beruht auf Tatsachen. Für alle, die ihre Erzählungen von Gut Aiderbichl mit Bildern unterlegen möchten: Ein neues Video über unsere Arbeit von Benno.


Gut Aiderbichl erklärt sich in fünf Minuten
 



Er nahm seine Hündin mit in seine eigene Isolation.
 
Ein Mann, der im Dorf dafür bekannt war, dass er zurückgezogen lebte, wurde jetzt in ein Heim übersiedelt. Sehr betagt, umgaben ihn in den letzten Jahren nur noch einige Ziegen, Hühner und seine Dackel-Hündin Susi (6). Er galt von jeher als besonders tierlieb. Das eloquente Sprechen fiel ihm sichtlich schwer, erinnert sich jemand, der ihn seit 30 Jahren kennt. Deshalb fühlte er sich bei den Tieren am wohlsten. Er liebte sie und sie gaben ihm Gefühle ähnlicher Art zurück.

 

Dass er mit der Haltung von Tieren schon längst überfordert ist, fiel ihm und den anderen nicht auf. So geschah es, dass vor seinem Holzhaus schon zwei seiner Hunde überfahren wurden.
Dann bekam er einen weiteren Mischlings-Welpen geschenkt. Die kleine Dackelmix-Hündin Susi. Auch sie wurde von einem vorbeifahrenden Auto gestreift, als sie noch ein Welpe war. Da fasste der alte Mann einen tragischen Entschluss. Fortan sollte Susi nur bei ihm in der Küche sein oder auf dem Dachboden. Nach draußen durfte sie nicht mehr. Als nun sein Haus geräumt wurde, bemerkten die Nachbarn erst die ganze Tragweite dieser Tierhaltung. Susi wurde zum Tierarzt gebracht. Dort ist sie auch jetzt noch. Eine weitere Autofahrt ist ihr derzeit noch gar nicht zuzumuten.

Sie ist traumatisiert und wir werden Sie auf dem Laufenden halten, wann sie endlich bei uns einziehen darf. Es war der Tierarzt selbst, der sich um eine Aufnahme bei uns bemühte.



Sissi und Bingo mögen keine Kinder...
Die Tote und zwei Katzen
 
Wer würde mit 64 schon daran denken, dass sein Leben zu Ende geht? Da hat man noch so viel vor und möchte dann, wenn man mehr Zeit hat, an alles denken. Doch das Schicksal ist unberechenbar. Als eine 64-jährige Katzen-Besitzerin starb, ließ sie einen Kater und eine Katze zurück. In hohem Alter, wahrscheinlich 16. Genau wissen wir es nicht und das macht uns alles so viel schwerer.

Wenn dunkle Wolken aufziehen
 
Dann kann es schwierig werden. Wie in dem Fall von einer tierlieben Dame und ihren zwei Katzen Bingo und Sissi. Schon vor 14 Jahren verunglückte ihr Sohn tödlich mit seinem Moped. Sie verfiel in Depressionen. Da konnten auch Bingo und Sissi nicht helfen - na ja ein wenig schon.
Vor einigen Monaten stellte man dann bei der Tierfreundin Osteoporose fest, sie
wurde Frührentnerin. Eine hilfsbereite Nachbarin übernahm ihre Betreuung.



Als vor einigen Tagen ihre Betreuerin morgens um 10 Uhr in die Wohnung von Christine ging, lag sie tot in ihrem Bett. Völlig unerwartet, mit 64 Jahren. Und Bingo saß bei ihr. Der Arzt stellte später fest, dass sie bereits am Vorabend verstorben war.

Die Betreuerin war nicht in der Lage, die beiden Katzen zu nehmen (Bandscheibenvorfall). Denn Bingo ist eigentlich ein Freigänger. Aber bei einer Wohnung im dritten Stock ohne Lift wollte er mit zunehmendem Alter manchmal einfach getragen werden.


Sissi sei sehr scheu und Bingo fräße gerne oft und viel, erzählte uns die Betreuerin. Beide mögen keine Kinder. Da wird es schon schwierig. Ein Anruf bei einer ähnlichen Organisation wie Gut Aiderbichl verlief für die Betreuerin abweisend, aufgrund von Überfüllung. Da blieb Gut Aiderbichl als letzte Hoffnung.
Bei der Untersuchung durch unseren Tierarzt in der Tierklinik wurde dann auch noch festgestellt, dass Sissi Diabetes und Bingo Nierenprobleme hat.


 

So durften die beiden in unsere neue Katzen-Residenz für alte und pflegebedürftige Katzen einziehen. Dort kümmern sich unsere Tierpflegerinnen nun hingebungsvoll um sie.

Katzen in diesem Alter, die nicht beschwerdefrei sind, können nur ganz besonders gehalten werden. Mit Ihrer Unterstützung, Ihren Spenden und Ihrer Patenschaft ist all dies möglich. Herzlichen Dank!



Spannendes Video zu unseren Tellington-Seminaren
Frühjahrsstart mit Fohlen Beatrice
 
Heute Morgen, am 20.03., kam auf Gut Aiderbichl Frankreich die kleine Fohlen-Stute Beatrice zur Welt. Da es bei den Tieren keine unbefleckte Empfängnis gibt, erfahren Sie die spannende Geschichte, weshalb Beatrice das Licht der Welt erblickt hat. Insbesondere Pferdefreunde, aber auch alle Menschen- und Tierfreunde warten gespannt auf die Seminare von Linda Tellington-Jones auf unseren Gütern... VIDEO!


Eine große Ehre und Chance: Linda Tellington-Jones
 

Wie es zur Glücks-Geburt kam
... die Familien-Saga der kleinen Beatrice (ihr Geburtstag: Frühlingsanfang 2013)


 
Versteigerung 2010                                             Der traurige Blick einer Pferdemutter

Den 3. September 2010 wird Maja (4) wohl nie vergessen. Sie war gerade fünf Monate und 12 Tage alt, als ihr an das Halfter die Nummer 24 geheftet wurde. Gemeinsam mit ihrer Mutter Pünktchen wurde sie den Interessenten bei einer Versteigerung präsentiert.


Maja legt kurz nach ihrer Ankunft auf Gut Aiderbichl Frankreich ihren Kopf vertrauensvoll auf
den Schoß von Beatrice Bürchler-Keller. Noch immer sucht sie Schutz…


Doch unter den sogenannten Interessenten befanden sich Händler, die für italienische und heimische Schlachthöfe ersteigerten. Denn nur die besten dürfen weiterleben. Dazu gehörte Maja damals nicht. Sie hatte Glück, denn Michael Aufhauser nahm an der Versteigerung teil und ersteigerte Maja mit über 20 anderen "Verlierern". Dennoch sieht man am Blick ihrer Mutter, als wir Maja verladen hatten, wie traurig sie war. In der Natur würde sie ihr Fohlen, das nicht einmal ein halbes Jahr alt war, niemals alleine lassen!!!


Maja in ihrer Herde auf Gut Aiderbichl Frankreich, der Domäne Bürchler-Keller

Wenige Wochen später, nach Erstellung der notwendigen Papiere, zog Maja mit über 30 anderen Fohlen der Rasse "Süddeutsches Kaltblut", die wir auf verschiedenen Auktionen freikauften, auf unser Gut nach Frankreich. Langsam verblasste die Zwangs-Trennung von ihrer Mutter, und sie fasste erneut Vertrauen zum Menschen.

Dann in jener Mond-Nacht musste etwas passiert sein, das wir so eigentlich nicht vorhatten. Irgendwie muss Maja Kontakt gefunden haben zu einem kurz zuvor kastrierten Hengst, der aber noch zeugungsfähig war. Denn ohne dieses Tete-a-Tete wäre heute nicht die kleine Beatrice geboren worden. Fohlen und Mutterstute sind gesund... Das ist uns das Wichtigste.



Wir suchen Paten für die kleine Beatrice und die Pferde auf Gut Aiderbichl Frankreich. Bitte werden Sie Pate und Förderer.




Kaiserwetter für 1.000 Besucher in Henndorf
Ostermarkt Eröffnung. Video!
 
Mit einem Patentreffen der ganz besonderen Art, hat am Samstag der Gut Aiderbichl Ostermarkt in Henndorf eröffnet. Es gibt viel zu sehen und zum Nachdenken. Noch nie war der Ostermarkt so hell und freundlich. Die ersten Oster-Tierkinder sind schon da. Aber auch die anderen Güter, in Deggendorf und Iffeldorf erfreuten sich vieler Besucher und einer Art Frühlingsanfang.


Ostern mit Tieren bis einschließlich 7. April
 
Ein guter Start, glückliche Menschen und Tiere. Benno ein kurzes Video gemacht. Niemand sollte diesen Ostermarkt versäumen.

 







Glupsi, den Ziegenbock mit den großen Hörnern, haben wir bisher noch nicht vorgestellt. Er war von Zuhause weggelaufen, wahrscheinlich in weiser Voraussicht. Ein Bauer entdeckte ihn und bot ihm vorübergehend ein Zuhause. Gewissenhaft meldete er seinen Fund an Behörden und Medien, doch niemand vermisste den 10-jährigen Glupsi. Als wir davon erfuhren, sagten wir schnell zu. Denn man weiß ja nicht...

Nun gehört er zu den vielen hundert Ziegen von Gut Aiderbichl und feiert in diesem Jahr sein erstes Ostern als Aiderbichler. Danke, dass wir mit Ihrer Unterstützung auch ihm helfen konnten.


Eine prominente Aiderbichlerin hat uns verlassen
Abschied von Rosemarie Fendel
 
Seit ihr Tod bekannt wurde, berichten alle Medien über ihr großartiges Lebenswerk: Als Bühnen-Schauspielerin, Film- und Fernsehstar, Hörspielsprecherin und Drehbuchautorin. Für Gut Aiderbichl, für die Tiere überhaupt, war sie ein großer Schutzengel und Freund. Sie kam zu Ostern, feierte ihren Geburtstag bei uns oder kam, um sich zu entspannen. Mit ihrem Namen half sie unserem Anliegen.

Für Tiere hat sie alles getan
 
Rosemarie Fendel und Michael Aufhauser waren nicht nur sehr gut befreundet. Beide wurden am 25. April geboren. Das war aber nicht die wichtigste Gemeinsamkeit, obwohl dies zwei Mal dazu führte, dass sie gemeinsam Geburtstag feierten. Die große Synergie war die Liebe zu unseren Mitgeschöpfen - den Tieren.


Gemeinsamer Geburtstag in Deggendorf mit Suzanne, Stier Ernst und Patrick
 
Rosemarie Fendel besuchte öfters mit ihrer Tochter Suzanne von Borsody oder auch mit einer Freundin Gut Aiderbichl in Henndorf oder in  Deggendorf. Sie wollte bei den Tieren sein und Aiderbichl war auch für sie ein Ort des Friedens. Am liebsten kam sie mit Avanti, ihrem kleinen Hündchen. Als wir 2009 die Ex-Labor-Schimpansen gerettet hatten, reiste
Rosemarie Fendel einige Monate später aus dem fernen Frankfurt an, um für die Salzburger Nachrichten eine Lesung auf Gut Aiderbichl zu halten. Es ging um einen Wettbewerb von Kindern, die die Schimpansen gezeichnet hatten. Sie hielt Wort, auch wenn es ihr schon damals öfters nicht gut ging. Sie litt unter Atemnot.

 
Rosemarie Fendel kam aus Frankfurt zu einer Lesung für Kinder, die unsere Schimpansen gemalt hatten.

Kurz nach ihrem Tod überbrachte Suzanne von Borsody Michael Aufhauser die traurige Nachricht. In einem langen Gespräch erzählte sie von den letzten Wochen, aber auch von den letzten Stunden ihrer Mutter. Dass sie ganz bewusst den Gang in eine bessere Welt gemacht hat. Die Hand ihrer Tochter haltend, beschützt und geliebt. Zuvor hatte sie etwas von ihrer Liebe für Avanti, ihrem kleinen Hündchen, mit einem Freund geteilt. Sie hat ihn gewissermaßen vorbereitet, dass sie vorgehen wird... Avanti folgte ihrer Empfehlung. Doch als ihr Herz dann zu schlagen aufgehört hatte, sprang er aufs Bett und rollte sich zu ihren Füßen ein.

Und noch etwas hat sie sich gewünscht: Keine Blumen und Kränze. Stattdessen lieber eine Spende für die Gut Aiderbichl Stiftung, damit noch mehr Tieren geholfen werden kann.

Die Aiderbichler sind unendlich traurig und danken im Namen aller Tiere. 


Treue Hirtenhündin im freien Fall
Cocos verhängnissvolle Größe
 
Neun Jahre alte "Schloss-Nomadin" findet ihr Glück auf Gut Aiderbichl Frankreich. Ihre Vorgeschichte könnte nicht kosmopolitischer sein. Von ungarischer Herkunft, geboren in Spanien, aufgewachsen in Südfrankreich, geriet sie dennoch in Not. Händeringend suchte ein Aiderbichler, der sie in fast aussichtsloser Situation kennenlernte, einen Platz für Coco.
 
Nicht jeder kann einen Hund aufnehmen, der über eine Risthöhe von 76 cm verfügt und 63 Kilogramm wiegt.



Außerdem ist diese Rasse dafür bekannt, als Wach- und Herdenschutzhund auch gerne mal selbstständig zu agieren. Kuvasz-Hunde verteidigen ihr Revier und hängen mit Nibelungentreue an ihren Besitzern. Sehr schwierig und fast unmöglich in einer Siedlung oder im Verbund mit anderen Hunden. Dabei sind sie unendlich liebevoll. Letzteres trifft auf Coco ganz besonders zu. Sie hat in ihrem Leben verstanden: Wenn sie ein Zuhause haben möchte, muss sie sich mit anderen Hunden und Menschen arrangieren. Und so schlägt sie gewissermaßen im positiven Sinne aus ihrer Art. Doch auch das hätte ihr beinahe nichts geholfen. Kleinere Hunde nämlich fühlen sich von den weißen Riesen oft nur mit ihrer Anwesenheit unter Druck gesetzt und lehnen sie nicht selten ab. Der Schutzengel der ungarischen Hirtenhündin, mit aristokratischen Zügen, hätte sie gerne bei sich aufgenommen, hat aber schon eine gerettete marokkanische Hündin. Sie wurde fast wahnsinnig, als sie nur im Ansatz merkte, dass Coco als Konkurrentin einziehen sollte.



Als wir von ihrem Schicksal erfuhren, half uns der Gedanke an Gut Aiderbichl Frankreich auf die Sprünge. Von der Immobilie her würde es passen und dann kam der große Test. Ihr Retter fuhr mit ihr von Madrid nach Moulins und blieb drei Tage lang, um zu beobachten, wie unsere dort lebende Hundefamilie auf sie reagieren würde und umgekehrt. Dann kam die erlösende Nachricht: Coco fühlt sich wohl und könnte nicht glücklicher sein. Das Besondere aber ist, dass sie die gesamte Hundefamilie ins Herz geschlossen hat.


Nur eine Patenschaft hat sie noch nicht und wir müssen Sie ganz dringend bitten, uns zu helfen. Denn in Fällen wie diesen gibt es kaum Hoffnung. Wer will schon einen so alten Hund und kann ihm ein so artgerechtes Leben mit viel Liebe bieten. Coco hat inzwischen auch schon die Herzen aller Mitarbeiter gewonnen. Bitte helfen Sie. 



Großer Ziegen-Segen auf Gut Aiderbichl Iffeldorf

So etwas haben wir noch nie erlebt!
 
Wir sind unschuldig! Die Ziegenmütter wurden trächtig von uns gerettet. Und jetzt freuen wir uns mit elf Kitzlein, die mit Fug und Recht von sich behaupten können, geborene Aiderbichler zu sein. Wer elf kecke Zicklein sehen möchte, sollte zu Gut Aiderbichl Iffeldorf fahren. Denn dieses Schauspiel wird sich nicht wiederholen. Für die Anderen hat Benno ein herrliches Video gedreht.

Gott segne alle Kinder dieser Welt!
Wie ein Symbol der Unschuld von Kindern sind kleine Lämmchen und kleine Zicklein. Die Schöpfung führt es uns jedes Jahr vor. So sehen kleine Lebewesen aus. An Tieren kann man am besten erkennen, dass sie unseren Schutz genießen müssen. Weil nur, wenn wir sie schützen, wir richtig im Sinne des Schöpfers handeln. Das gilt für unsere eigenen Kinder, das gilt auch für die kleinen Nachkommen aller Lebewesen.

Genießen Sie das Video von Gut Aiderbichl Iffeldorf. Dort sind schon elf Kitzlein geboren worden, von Ziegen, die wir gerettet haben. Zwei Ziegenmütter sind noch trächtig und wir warten auf die Geburten.



Statt am Fleisch-Haken auszubluten, um Hilfe zu rufen, Angst zu haben, dürfen diese elf Zicklein ein Leben starten in einer Welt, die behütet und absolut bis an ihr Lebensende angstfrei ist.

Man braucht sich doch nichts vormachen. Wer Lamm oder Zicklein als Braten bestellt, findet sich damit ab, dass seine Speise mit unendlichem Leid einhergeht. Meist in Verbindung mit Trennung und Transport. Weil die Ziegen-Mütter Schutz bei uns gefunden haben, durften ihre Babys erst das Licht der Welt erblicken. Und darüber können sich jetzt alle Menschen freuen. Sie helfen uns im wahrsten Sinne "auf die Sprünge". Nicht weil sie glücklich umherspringen, sondern uns daran erinnern, dass die Beilagen auch ganz gut schmecken. Dass ihnen ein Leben zusteht, Schutz und Geborgenheit. Deshalb haben wir auch diesen Ziegen geholfen, damit immer mehr Menschen zu Aiderbichlern werden. Im Namen der unschuldigen Tiere auf eine Speise verzichten, die ihr Leben rettet. Und wo keine Nachfrage ist, wird nicht sinnlos gezüchtet. Doch Vorsicht! Auch wenn Sie Ziegenkäse essen, tragen Sie zum Leid der Ziegen bei.

Unsere stolzen Ziegen-Mütter und ihr Nachwuchs auf
Gut Aiderbichl Iffeldorf:


 
Ziegen-Mami Chip mit ihrem kleinen Chap


Annemarie mit ihren beiden kleinen Maxi und Sopherl


Ziegen-Mutter Luise mit Ferdi und Felix


Annabelle und Paul mit ihrer stolzen Mutter Lena


Ziegen-Mami Glockerl mit Lilly und Jenny


Ziegen-Mutter Florenzi mit ihren Söhnchen Fips und Hugo


Unsere Zicklein suchen noch dringend Paten. Bitte unterstützen Sie uns und werden Sie Pate oder Förderer von Gut Aiderbichl, damit wir auch in Zukunft in Fällen wie diesen zusagen und helfen können. Mittlerweile leben bereits über 300 gerettete Ziegen und Schafe unter unserem lebenslangen Schutz.


Tierschutz ist auch Menschenschutz
Wespe und Wonne dürfen leben
 
Jeder kann sich das selbst gut vorstellen. Eine Pferdefreundin geht zum Arzt und verlässt seine Praxis mit einer alarmierenden Diagnose. Ist das nicht schon schwer genug? Und dann hat man sein Umfeld umzustellen und ganz andere Dinge zu regeln, als man je geglaubt hat. Zwei Pferde im Stall, denen man ewige Treue versprochen hat. Doch jetzt kennt die Ewigkeit einen Horizont...

 
Plötzlich war nichts mehr wie vorher
 
Freunde der Pferdebesitzerin wendeten sich widerrum an Aiderbichler, als sie von dem Schicksal erfuhren. Die bayerische Warmblut-Stute Wonne (20) ist die Tochter von Wespe (28). Beide haben sicherlich deshalb ein hohes Alter erreicht, weil sie gut versorgt wurden. Doch ihr Betreuer feiert demnächst seinen 84. Geburtstag. Auch er braucht jetzt Ruhe und eine Lösung, zum Beispiel für Wonne, die noch 20 Jahre leben kann. Also musste eine langfristige Lösung her...


Die Abholung von Wespe und Wonne

Wir wären nicht Gut Aiderbichl, wenn wir ständig einige Boxen leerstehen hätten. Dazu gibt es viel zu viel Not und die Arroganz, eine leere Box einer vollen vorzuziehen, kennen wir nicht. Was also tun? Immer dringender wurde uns das Anliegen geschildert. Und endlich, nach einigen Monaten, konnten wir zusagen. Die Pferde sind sehr groß gewachsen und Aiderbichler Christian Kögl, der sie abholen wollte, musste einmal unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren. Sie hatten Angst und wollten in ihrer Heimat bleiben. Wussten ja nicht, dass wir es gut mit ihnen meinen. Gemeinsam mit Hans Wintersteller gelang einige Tage später die Abholung. Jetzt dürfen sie wieder glücklich sein. Und wenn man das Leuchten in ihren Augen sieht, dann haben sie verstanden,
dass jetzt alles gut ist.


Wespe und Wonne auf Gut Aiderbichl in Iffeldorf


 

Mehr als 600 Pferde stehen unter unserem Schutz. Davon abgesehen, dass wir in ihnen Freunde, ja Familienmitglieder sehen, darf man nicht vergessen, wie groß die Verantwortung ist, die wir übernommen haben. Auch wir vertrauen, wie unsere Tiere, darauf, dass sich der Kreis derer, der so denkt wie wir, ständig vergrößert. Wir sind absolut willens, und wenn manchmal jemand glaubt, dass wir auch naiv sind, täuscht er sich. Wir kennen die Kosten genau und die Verantwortung. Und trotzdem wollen wir das weiterführen, was wir tun. Als deutliches Zeichen dafür, dass Tiere Mitgeschöpfe sind und dass wenigstens diesen einigen wenigen das gegeben wird, was ihnen zustehen sollte: Ein Leben in Würde und einen Schutz bis an ihr natürliches Lebensende.


Die ersten Katzen sind in Traisen
Abschied von Carolin und Cora
 
Schon seit Langem hat uns Carolin, unser weißes Kamel in Iffeldorf, Sorgen gemacht. Prof. Dr. Wiesner, Dr. Kempf und natürlich Hansi Süß haben alles getan, aber Carolin ist jetzt friedlich eingeschlafen. Ebenfalls verstarb in der vergangenen Woche Cora, eine der ersten geretteten Stuten von Gut Aiderbichl.
 

Ohnmacht und Trauer, wenn Tiere von uns gehen.
Wir alle wussten, dass es unserem weißen Kamel Carolin, das seit Juni 2012 auf Gut Aiderbichl Iffeldorf, dem Gertraud Gruber Osterseehof, lebte, schon seit Wochen nicht gut ging. Deshalb besuchten sie regelmäßig Ärzte, die für Kamele Experten sind. Als wir uns beinahe sicher waren, dass sie es geschafft hat und wieder völlig gesund ist, ist sie friedlich eingeschlafen. Beim Kontrollgang um 22 Uhr war sie völlig unauffällig. Um 23:30 Uhr lag sie tot neben Franziska in der Box. In der Pathologie stehen noch einige Ergebnisse aus, aber eine Herzblutung ist der wahrscheinliche Grund, weshalb die kleine Carolin von uns gehen musste.
Das weiße Kamel war viel zu lange im Mutterleib. Kam deshalb mit einem Hüftschaden zur Welt, wie uns ihr früherer Besitzer berichtete. In seinem Kamelreitbetrieb hätte sie zwar bei den Reitausflügen mitlaufen können, aber reitbar wäre sie nie gewesen. Wir wurden mit dem Besitzer handelseinig und so kam Carolin zu uns. Nach anfänglichen Schwierigkeiten verstanden sich Franziska und Carolin zum Schluss bestens.


Carolin und ihr Hansi Süß, Gutsverwalter von Gut Aiderbichl Iffeldorf

Immer wieder müssen wir erkennen, dass wir nicht Herr über Leben und Tod sind. Für uns sind alle Tiere wie Familienmitglieder. Unbeschreiblich wie da die Pfleger und auch wir, die wir mit den Tieren tagtäglich zu tun haben, traurig sind, wenn sie von uns gehen. Für Michael Aufhauser ist ein Stück seiner Vergangenheit mit der Stute Cora (28) gestorben. Er erinnert sich noch genau, als eine Bäuerin mit Cora vor ihm stand. Das war im Jahr 2000. Sie erzählte ihm, dass ihr Sohn aus dem Stall von Cora eine Garage machen möchte. Sie bat um ihre Aufnahme. Cora wurde die beste Freundin von Fiska (25), einer Fjord-Stute. Die beiden galten über zehn Jahre lang als unzertrennlich. Und als Beweis dafür, dass Tiere ihren Partnerschaften treu bleiben.


Cora (l.) und Fiska (r.) waren die besten Freundinnen und Aiderbichlerinnen der ersten Stunde.

Beim Stallrundgang um 20:30 Uhr ging es Cora gut und wie immer machte sie sich gemeinsam mit Fiska über einen großen Heuberg her. Eine Stunde später lag Cora neben ihrer besten Freundin. Ihr Kopf lag auf dem Heu. Sie war einfach eingeschlafen.

Aber auch wenn wir traurig sind, so wissen wir doch, dass wir alles getan haben, um unseren Tieren ein würdiges und schönes Leben zu geben. Da holt uns auch schon die Gegenwart ein. Zwei ausgesetzte Katzen, ein Kater Figaro und eine Katze, die wir Samantha getauft haben, brachten wir zunächst in die Tierklinik zur Untersuchung.


Figaro (l., 2 Jahre) und Samantha (r., 2 Jahre) fanden auf Gut Aiderbichl ein neues Zuhause.

Figaro wurde kastriert und bei Samantha stellte sich heraus, dass sie hochgradig trächtig ist. Die Tierklinik bat uns, die beiden Katzen sobald als möglich zu uns zu holen. Beide seien scheu und besonders Samantha braucht jetzt viel Ruhe. Aber alle unsere Plätze für Katzen sind belegt. Ungeduldig erwarten wir die Eröffnung unseres Katzen-Hotels in Niederösterreich. Mit vielen Zimmern und bald auch mit herrlichen Ausläufen. Dann kam gerade rechtzeitig der Anruf, dass die ersten vier Zimmer bezogen werden können. Wir bestellten zwei Doppelzimmer mit Einzelbelegung. Und das funktionierte. Unsere Arbeit geht weiter und weiter. Und wir sind froh und dankbar, dass wir tun dürfen, was wir tun.
 
 
 
 



Einzugsbereit: vier Zimmer des Katzen-Hotels in Niederösterreich.

Weshalb wird für Pferdefleisch geworben?
Neuzugang: Pony Benny (1,5)
In dieser Woche durften wieder Pferde, die schon lange auf unserer Warteliste waren, nachrücken und bei uns einziehen. Darunter das Pony Benny. Erleben Sie die zwei versprochenen Videobeiträge zur Überbringung und Ankunft von "Kuh Bärbelchen aus dem Swimming-Pool" von NRW nach Gut Aiderbichl in Bayern.

Nimmt die Distanz zu Pferden und Rindern zu?
 
Wir gla
uben schon.
Wer den Pferdefleisch-Skandal verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass gleich im Anschluss an den Etikettenschwindel richtig Werbung für Pferdefleisch gemacht wurde. Große TV- und Radiosender und Zeitungen berichteten, dass Pferdefleisch gesund sei und Pferde-Metzger in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkündeten vermeintliche Umsatz-Rekorde
.


Der eineinhalb Jahre alte Benny hat schon zweimal den Besitzer gewechselt. Hier, gleich nach seiner Ankunft, noch in der Obhut seiner Überbringerinnen. Er hatte Glück im Pech und ihm nahm sich jemand an.
 
Versuchen wir dem Ganzen zu folgen und versetzen wir uns in diejenigen, die raubeinig und naturverbunden vom Pferdefleisch schwärmen. Tiere scheinen sie nicht zu interessieren, aber vielleicht Menschen? Dann müsste auch ihnen aufgefallen sein, dass wir angesichts von sieben Milliarden Menschen, wovon eine Milliarde hungert, nach Wegen suchen müssen, dass alle ernährt werden können. Nicht nur wir. Fleisch, ob Rind oder Pfer
d, benötigt unglaublich viele Energieressourcen und schadet der Umwelt. Das wissen wir. Und deshalb ist die Werbung für Pferdefleisch überflüssig. Bei jedem Stück Fleisch (200 Gramm), auf das wir verzichten, ermöglichen wir es 40 Menschen, die hungern, sich für einen ganzen Tag lang vegetarisch zu ernähren.


Die kecke Qashmir floh im letzten Jahr direkt aus dem Schlachthof. Hier empfängt sie Klein Benny auf Gut Aiderbichl Henndorf. Ein Großteil der Menschen sieht in ihnen nichts anderes als ihr Fleisch...

Nicht nur Menschen, auch den Tieren würde mit dem Konsum von weniger oder gar keinem Fleisch sehr geholfen werden. Denn Aiderbichler können allen darüber berichten, dass jedes Pferd, jedes Rind und all die anderen Tiere sich in nichts von Hunden und Katzen unterscheiden. Und auch uns sehr ähnlich sind. Sie kennen die Angst vor dem Tod. Wir sehen sie als Freunde und leiden mit ihnen.

Erleben Sie hautnah mit, wie die Übernahme von Kuh Bärbelchen passierte. Wie sich die Aiderbichler eingesetzt haben, sie nach Bayern auf unser Gut in Iffeldorf zu bringen. Diesen Momenten haben wir nichts mehr hinzuzufügen.







Ein Aiderbichler, der viele zum Nachdenken brachte
Auf Wiedersehen Garfield
 
Unser Ex-Zirkus-Ochse Garfield ist von uns gegangen. Er schlief friedlich nach einem Spaziergang ein und wurde 23 Jahre alt (Video). - NO COMMENT: Der ORF besucht die Messe "Hohe Jagd" in Salzburg.

Unser Leben in unterschiedlichen Welten
 
Nur allzu oft sind wir Aiderbichler verführt daran zu glauben, dass sich die Welt grundsätzlich zum Guten wendet. Dass Menschen verstehen, dass Tiere ein Teil der Schöpfung sind und dass sie das Recht haben, diesen Planeten mit uns in Würde zu teilen. Ohne Kommentar unsererseits bitten wir Sie, sich auf der ORF-TvThek einen Beitrag anzusehen. Den Besuch auf der Jagd Messe in Salzburg, die 35.000 Besucher angelockt hat. Throphäenjagd ist hier alles andere als ein Tabu-Thema. Wir wurden auf diesen Beitrag durch einen Leserbrief in der Kronenzeitung aufmerksam gemacht: Ein 11 jähriges Mädchen zur Frage "Warum interessiert dich die Jagd?" Antwort "Das Schießen und die Trophäen".


Hier anklicken:
http://tvthek.orf.at/programs/70019-Salzburg-heute/episodes/5471013-Salzburg-heute



Wie groß die Kluft bei der Wahrnehmung der Tiere in unserer Gesellschaft ist, zeigt der Beitrag von der Jagd-Messe ganz deutlich. Aber nicht nur hier bei uns, überall auf der Welt. Deshalb können wir froh sein, dass es für die Menschen, die anders empfinden und in Tieren Freunde sehen, keine Sachen, keine Trophäen, keine "Nutztiere", Gut Aiderbichl gibt. Das hilft die derzeitige Situation etwas besser zu verarbeiten. Die Erkenntnis, was hinter Tieren steckt und wie unrecht ihnen getan wird, kommt bei manchen Menschen irgendwann und kann dann einfach nicht mehr rückgängig gemacht werden. Nur im Austausch mit Gleichdenkenden werden wir noch mehr Menschen dazu bewegen können, sich unserer Philosophie anzuschließen.

Von einem Aiderbichler der ersten Stunde mussten wir jetzt Abschied nehmen: unserem Garfield.
 
Am Abend des 24. Februar um 21:30 Uhr ging Garfield von seinem Stall zum sogenannten Heubuffet. Dort fraß er und dann ging er wieder gemächlich zu seinem Stall und seinen Freunden. Legte sich hin und schlief ganz friedlich ein. Gerhard, der Nachtdienst machte, beobachtete ihn ganz genau. Denn am Nachmittag war der Tierarzt da und gab ihm eine Spritze, weil er schlapp wirkte. Seine Zeit war gekommen.




In der heutigen Zeit erleben wir Bilder von Rindern, die auf der Autobahn verunglückt sind, am Haken hängen oder deren Filet gerühmt wird. Da war es für uns sehr hilfreich, dass sich Prominente besonders für Garfield interessierten. Allen voran Thomas Gottschalk, der ihm seinen Namen gab. Plötzlich gingen Bilder von Garfield um die ganze Welt. Und wir konnten über Rinder sprechen. So wie bei Kuh Yvonne und den anderen. Darüber, dass wenn man auf ein Rinder-Steak verzichtet, 40 Menschen für einen Tag vegetarisch ernährt werden können, und vieles mehr. Traut man der Geschichte des Tierhändlers, der uns damals Garfield brachte, dann kam er aus dem Zirkus. Er soll Wiener Walzer in der Manege getanzt und Rechenaufgaben durch Stampfen auf den Boden gelöst haben. Und wenn die Geschichte, die wir niemals wirklich nachgeprüft haben, nicht stimmt, auch nicht wie man uns berichtete, dass er geschächtet werden sollte, dann war er trotzdem am richtigen Ort. Als Fürsprecher seiner Art und als unser Freund.

Sehen Sie die letzten Bilder unseres geliebten Garfield:



 

Ein Hilferuf in letzter Minute
Bitte holt meinen Bobby ab!
 
Dass die Besitzerin (81) eines Golden Retrievers (9) bis zur letzten Minute mit ihrem Anruf gewartet hat, ist verständlich. Sie war unzertrennlich mit Bobby verbunden - neun lange Jahre. Jetzt wusste sie, dass ihr ein langer Krankenhausaufenthalt bevorsteht und sie sich von ihrem Hund trennen musste. Sofort und gleich...


Ein Abschied für immer
 
Als uns der Anruf der 81-jährigen Aiderbichlerin, die seit Jahren eine Tierabsicherung für ihren Bobby hat,  am Samstagnachmittag erreichte, schien es sehr ernst zu sein: Die Dame war so schwach, dass sie kaum noch sprechen konnte. Sie versicherte uns, dass es ihr nicht leicht fallen würde, uns darum zu bitten: „Ist es möglich, meinen Bobby noch heute zu Ihnen zu holen?“ Sie erzählte uns, dass sie lange gewartet hätte und einen längst überfälligen Krankenhausaufenthalt mit unbestimmtem Ausgang immer wieder verschoben habe, um Bobby nicht alleine lassen zu müssen. Die beiden leben seit acht Jahren auf engstem Raum zusammen und waren sich in dieser Zeit treue Begleiter. Als Bobby zu ihr kam, war sie Anfang siebzig und seine stürmische Art stellte überhaupt kein Problem dar. Jetzt ist sie schwächer und muss Angst haben, dass Bobby sie einmal anspringt und sie zu Boden stürzt.
Nach einem Besuch auf Gut Aiderbichl vor einigen Jahren hatte sie sich deshalb dazu entschieden, wann immer es nicht mehr ginge, Bobby zu behalten, dass er dann auf Gut Aiderbichl einziehen darf. Das hatte sie ihm versprochen. Denn dort hat er es sicherlich am Schönsten, sagte sie uns, als wir noch am selben Tag zu ihr fuhren.


Bobby mit seinem Frauchen

Bobby war ganz aufgeregt, als zwei Mitarbeiterinnen aus der Aiderbichler Verwaltung die kleine 1-Zimmer-Wohnung betraten. Es war schon Abend, aber Bobby wollte spielen, war ausgelassen und hüpfte freudig herum. Sicherlich spürte er auch, dass etwas anders war. Er stupste immer wieder sein Frauchen an und wollte auch sie auffordern, mit ihm zu spielen. Doch die Aiderbichlerin konnte sich selber kaum auf den Beinen halten. Immer wieder sagte sie zu ihrem Bobby: „Bobby, geh schön mit. Dort wird es dir gefallen. Da sind ganz viele andere Hunde und du wirst viel spielen können.“
Beim Einsteigen in unser großes Gut Aiderbichl-Hundeauto tat sich Bobby sichtlich schwer. Sein ganzes Dasein ist von der Treue zu seinem Frauchen bestimmt. Niemals würde er sie freiwillig verlassen. Deshalb war es eine wirklich dramatische Abschieds-Szene.
Aber schon nach einer kurzen Fahrt erreichte Bobby sein neues Zuhause: Gut Aiderbichl in Henndorf bei Salzburg. Die beiden Hundepfleger Sabrina und Patric erwarteten ihn schon und hatten ihm ein Hundezimmer für die Nacht hergerichtet. Auf Gut Aiderbichl gibt es keine Zwinger, aber dafür einen Nachtdienst, der in Fällen wie diesen ganz nah bei Neuankömmlingen ist. Mit ihnen redet, und sie ablenkt. Patric brachte seine Privathündin mit, die Bobby auf ihre Art und Weise mitteilte, dass jetzt doch alles gut wird.


 
Am nächsten Morgen erkundet Bobby die Aiderbichler Hundewiese in Henndorf. (links mit Patric)

 

Was muss in dem kleinen, großen Kerl vorgehen? Die Innigkeit einer Zweisamkeit und das ständige Miteinandersein ist er nicht nur gewöhnt, sondern hat das auch als das Schönste auf der Welt gesehen. Dass er jetzt dafür andere lebenswerte Momente hat, weiß er noch nicht, erfährt er jetzt aber nach und nach. Den Hundepfad, die Hunde-Spielwiese, viele Gerüche und viel Bewegung. Und wenn alles gut geht, dann auch bald den Besuch seines geliebten Frauchens. Patric hat seine Hündin heute wieder vorbeigebracht. Und sie lenkt ihn so ab, als würde sie ihn verstehen. Lässt ihm Zeit und strahlt Güte aus.

Bitte werden Sie Pate von Bobby oder werden Sie Förderer unserer Hundeprojekte, damit wir auch zukünftig in Fällen wie dem von Bobby zusagen und helfen können.



Pferdefleischschwindel: Enttäuschte Konsumenten
Das vergessene Leid der Pferde

Wer glaubt, dass sich mit der Aufdeckung der Betrügereien mit Pferdefleisch irgendetwas im qualvollen Leben der "Schlachtpferde" ändern wird, täuscht sich gewaltig. Denn den Menschen geht es mehr um den Betrug an sich. Nicht aber um das unendliche Leid der Pferde. Deshalb unbedingt den Kommentar von Michael Aufhauser lesen und das Video von Benno ansehen.


Die Lösung für jeden Fleischskandal:
Auf Fleisch-Konsum verzichten.


Unser Mitleid mit allen, die auf den Pferdefleisch-Schwindel hereingefallen sind, kann sich ruhig in Grenzen halten. Ein materieller Schaden, im schlimmsten Fall. Ein Betrug, wie es ihn zunehmend auch auf anderen Gebieten gibt. Normalität.

Was dabei sonst noch ans Tageslicht gekommen ist, nämlich das Leid der Pferde, hat nur eine kleine Gruppe berührt. Die Meisten halten sich mit so einem Thema ungerne auf und finden es wenig verweilenswert.



Als wir 2007 plötzlich Platz für 21 Pferde und 2 zu erwartenden Fohlen benötigten, vergrößerten wir uns. Die Pferde leben noch heute zusammen auf dem Gut Aiderbichl Köllersberger Hof, nahe Gut Aiderbichl Henndorf.

Einen Beitrag der Schweizer TV-Sendung „Kassensturz“ sollten Sie sich dennoch ansehen. Hier geht es um Pferdefleisch aus Kanada, Mexiko und Argentinien, beliebte Importware in Europa. Kindern sollten Sie diesen Beitrag aber besser nicht zeigen.

Nicht nur bei uns, auch in der Schweiz liegt verpacktes Pferdefleisch in den Kühltruhen der Supermärkte. Mitunter sogar als solches deklariert. Unter Hinzunahme vertrauenerweckender Firmenlogos.
Niemand kann sich vorstellen, was für Schmerzen und Qualen oft hinter diesem Produkt steht. Die meisten Pferde werden lebend exportiert, kommen ursprünglich aus dem Einsatz in Zuchtbetrieben, Sport und Freizeit. Von Europa nach Italien (250.000) und weltweit.
Oft sind es Länder, die Pferdefleisch weltweit anbieten, in denen Tierschutz so gut wie keine Rolle spielt. Mexiko und Kanada, zum Beispiel. Das Leid, die gnadenlose Behandlung, die ihrem Tod dort vorausgeht, ist bekannt und dokumentiert. Gerät aber in Vergessenheit, wenn es um einen niedrigen Preis oder ein gutes Geschäft geht.

Die Erzeugung von Fleisch liegt weltweit noch sehr oft in den Händen derer, die durch ihre Brutalität und Gier bekannt wurden. Eine gute Quelle ist da das Buch „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer. Leider kennen sich immer weniger Verbraucher mit dem Begriff „Erbarmen“ und „Verzicht“ aus. Schlechte Voraussetzungen also.

Denn, weshalb verzichten wir angesichts dieser Bilder nicht einfach auf Fleisch? Schaffen uns auf diese Art und Weise Distanz zu Geschäften und Vorgehensweisen, die aus der Sicht jeder Ethik grausam und egoistisch sind. Für Tiere, die ohne Fleisch nicht auskommen, sollten wir nur dort einkaufen, wo ganz sichergestellt ist, dass das „Produkt Fleisch“ von Tieren kommt, die vor ihrem Tod ein würdiges Leben hatten und als Mitgeschöpfe behandelt wurden.

Wir Menschen selbst brauchen zu einem gesunden Leben kein Fleisch. Im Gegenteil: Wenn wir unsere Ernährungsweise nicht umstellen, müssen andere Menschen vor Hunger sterben.

„Ein Rind, ein Huhn oder ein Schwein leidet doch auch“, sagen manche. Das stimmt so, aber bei Pferden gibt es noch mehr Grauzonen und einen noch unübersichtlicheren, internationalen Handel.



Deshalb haben wir 2007 auch gleich 21 „Schlacht-Pferde“, die wegen schlechter Transportbedingungen beschlagnahmt wurden, bei uns aufgenommen. Sie kamen aus Rumänien und sollten zunächst nach Belgien und vielleicht von dort noch weiter verbracht werden. Erleben Sie Tiere, die weiterleben durften, dank der vielen Aiderbichler und Tierfreunde, die uns unterstützen. 

Die mehr als 600 Pferde, die unter dem Schutz von Gut Aiderbichl stehen, sind unsere Mitgeschöpfe im wahrsten Sinne des Wortes. Sie sind unsere Freunde. Wir leben mit ihnen wie in einer Familie. Wir kennen sie und sie kennen uns. Deshalb erleben wir das Leid der Tiere viel stärker als manch Andere.

TV-Beitrag der Sendung „Kassensturz“ aus dem Schweizer Fernsehen


Eine ungewöhnliche Rinderfamilie

Cilla, Bono und Beatnik
Wenn wir auf die letzte Woche zurückblicken, dann haben 40 Rinder ihr Leben der Arbeit von Gut Aiderbichl zu verdanken. Sie sind jetzt in Sicherheit, aber zu Aiderbichlern konnten wir sie nicht machen. Dass Westhighland-Kuh Cilla und ihr Stier Bono samt Söhnchen Beatnik zu Aiderbichlern werden durften, liegt an einer langen Zusage.

Klein
Beatnik (mit seinen Eltern) ist jetzt Aiderbichler!



Die Westhighland-Rinderfamilie Bono, Beatnik und Cilla

Wovor sich alle Lebewesen am meisten fürchten ist der Tod und eventuell bevorstehendes Leid. Das gegenseitige Mitleid hält sich da, insbesondere bei Menschen, oft in Grenzen. So müssen die sogenannten Nutztiere in den schlimmsten Stunden ihres Lebens, meist nach grauenvoller Haltung, völlig alleingelassen ihren schwersten Weg gehen. Vergangene Woche verunglückte ein Hühnertransporter. Eine Boulevard-Zeitung beschrieb den grauenvollen Tod von 3.000 Hühnern wie folgt: "Zum Gackern, kurioser Unfall mit Hähnchen, die sich sowieso auf dem Weg zum Schlachter befanden…"
Wenigstens der Journalist und sein Umfeld sehen im Tod eines Lebewesens etwas Lustiges, Kurioses und zum Gackern. Gut Aiderbichl möchte mit seinen Tierrettungen und dem lebenslangen Einsatz für Tiere genau das Gegenteil bewirken. Erst wenn wir Respekt vor jedem Leben haben, wird diese Welt besser werden. West Highlandrinder sind im Gegensatz zu regulären Rindern eher Sympathieträger.


Der kleine Beatnik (l.) wird eines Tages in die Fußstapfen von Garfield (r.) aus Henndorf treten.

Ein gutes Beispiel dafür ist unser Ex-Zirkus-Ochse Garfield aus Henndorf (24). Er lebt schon seit 10 Jahren bei uns. Er sollte damals geschächtet werden, laut Auskunft des Händlers und Tierschützern, die ihn kannten. Der kleine Beatnik wird irgendwann in die Fußstapfen von Garfield treten. Schon jetzt ist er sehr charismatisch und gewinnt die Herzen unserer Besucher auf Gut Aiderbichl Iffeldorf. Das ermöglicht es uns, Menschen über Rinder zu informieren, die bisher dafür eher wenig Interesse hatten.

Dass die drei, Cilla (16), Bono (8) und Beatnik (1), so lange miteinander leben durften, deutet auf einen Halter hin, der es mit seinen Rindern gut gemeint hat. Doch dann kam alles ganz anders und die Rinder mussten schnellstens von dort wo sie lebten entfernt werden.

Mehr als 430 Rinder leben unter unserem Schutz. Bitte unterstützen Sie uns, dass wir auch weiterhin Rindern in Not helfen können.



Schicksalswende für zwei Samtpfoten
Weltweite Sorge um Katzen
Eine Presseveröffentlichung vor einigen Tagen besorgt viele Katzenfreunde. Allein in den USA glaubt man zu wissen, dass Katzen jährlich drei Milliarden Vögel "morden". Der Beginn einer Hass-Kampagne? Auf Gut Aiderbichl Henndorf haben Katze Anela und Kater Alani aus einer Tourismus-Anlage eine neue Heimat gefunden.


Gut, dass Katzen nicht lesen können. Weltweit machte in der letzten Woche eine Reportage gegen Katzen mobil. Sie seien Vogelmörder und zu nichts nutze. Die Folgen dieser unüberlegten, üblen Nachrede könnten für die Samtpfoten fatal werden. Angeblich würden über drei Milliarden Vögel allein in den USA von jagenden Katzen getötet. Unbelegbare Zahlen, denen man ganz andere gegenüberstellen sollte. Wie viele Vögel werden von Menschen sinnlos gejagt, verlieren ihr Leben beim Flug gegen verglaste Häuserfronten und Windschutzscheiben? Und wie viele Vögel und seltene Arten wurden vernichtet, um Industrieanlagen und monotone Siedlungen zu schaffen? Jetzt soll die Katze an allem Schuld sein? Allein, was den Zugvögeln in südeuropäischen Ländern angetan wird, könnten alle Katzen der Welt nicht schaffen.

 
Katze Anela (l.) und Kater Alani

Dennoch ist es wichtig, dass totgeschwiegene Themen offen besprochen werden. Katzen sollten, wenn sie Haustiere sind, nicht im Wald wildern gehen. Sie sollten bei den Menschen leben und nicht Flugabwehr in freier Natur betreiben. Und wenn sie im Wald ausgesetzt werden, dann ist es eh wieder der Mensch, der das Leben der Vögel gefährdet. Wer ein Haus in der Nähe eines Naturschutzgebietes hat, sollte in der Tat darüber nachdenken, ob er eine freilaufende Katze in so ein Gebiet integrieren möchte. Das wäre zeitgemäß gedacht, denn umso weniger Lebensräume es für Tiere gibt, umso mehr müssen wir sie für die einzelnen Arten schützen.


Anela und Alani entdecken die große Welt von Gut Aiderbichl Henndorf

Alani und Alena wurden uns aus dem Ausland gebracht. Sie lebten in der Nähe eines Hotels. Bei uns auf Gut Aiderbichl haben sie die Möglichkeit zu wählen zwischen Drinnen und Draußen. Unsere neuen Katzengehege sind riesig. Bieten den Katzen Schutz und den Vögeln gleichermaßen auch.


Das große Katzen-Freilaufgehege auf Gut Aiderbichl Henndorf.
Ein ähnliches Katzengehege befindet sich derzeit auf Gut Aiderbichl Iffeldorf im Bau.



Bitte unterstützen Sie unsere Katzen-Projekte mit einer Patenschaft oder werden Sie Förderer. Die Zahl der Katzen in Not nimmt laufend zu und wir benötigen noch viel größere Kapazitäten, um helfen zu können.


Sein Frauchen musste ihn zurücklassen
12-jähriger Bijou in Sicherheit

Eine 91-jährige Hundebesitzerin musste resignieren und ihren kleinen Bijou (12) krankheitsbedingt ganz alleine lassen. Eine tierliebe Aiderbichlerin setzte sich dafür ein, dass Bijou einen Platz auf Gut Aiderbichl bekam. Jetzt durfte er sogar in eine ganz besondere "Hunde-"Familie ziehen...

Der Freundeskreis schwindet, soziale Kontakte finden kaum noch statt, Söhne und Töchter gehen eigene Wege – im Alter droht vielen Menschen Einsamkeit. Und die tut weh. Um mit einem Lebewesen kommunizieren zu können, legen sich Senioren oft ein Tier zu. Sie wollen vergessen, wie alleine sie sind. Das tut in vielerlei Hinsicht gut – man kommt wieder ins Gespräch mit anderen Menschen, bewegt sich regelmäßig, die Nähe des Tieres tröstet und es gibt jemanden, der umsorgt werden muss. Vor 11 Jahren nahm eine 80-jährige Seniorin den kleinen Bijou zu sich, einen schwarzen Pudel, der die Fürsorge seiner Besitzerin sehr genoss.


Bijou liebt es mit Bällen zu spielen

Mittlerweile ist die Hundebesitzerin 91 Jahre alt – und die täglichen Runden mit ihrem Hund fielen ihr schwerer und schwerer. Zunächst halfen die Nachbarn mit und nahmen Bijou mit auf Spaziergänge, aber die Seniorin verlor zusehends an Kraft. Nach einem Sturz und dem darauf folgenden Krankenhausaufenthalt zog sie in ein Pflegeheim. Der Sozialhilfsdienst brachte Bijou in eine Hundepension. Es wurde ernsthaft darüber nachgedacht, Bijou einschläfern zu lassen. Eine Aiderbichlerin, die in der Seniorenpflege beschäftigt ist, sorgte dafür, dass Bijou nach Gut Aiderbichl kam – dort ist er vor solchen Erwägungen sicher.

Beide werden nun umsorgt und gepflegt, wenn auch getrennt voneinander. Bijou darf jetzt sogar bei Bibi und Sonja vom Aiderbichler Büro einziehen. Sonja weiß, dass Bijou sich in einer größeren Hundefamilie aufgrund seines Alters nicht so "pudelwohl" fühlen würde. Deshalb darf er bei ihr bleiben. Unter dem lebenslangen Schutz von Gut Aiderbichl.

 
Sonja, Bijou (schwarz) und Bibi (apricot). (Im Hintergrund Ali.)

Eine gute Idee ist es, sich rechtzeitig um einen Pflegeplatz zu bemühen, der das Mitbringen von Tieren ausdrücklich erlaubt. Ebenso wichtig ist es zu bedenken, dass ein Tier seinen Menschen überleben könnte – und für diesen Fall Vorsorge zu schaffen.
Bitte informieren Sie sich über die Aiderbichler Tierabsicherung, werden Sie Pate von Bijou, oder fördern Sie uns mit einer Spende. Damit wir weiterhin täglich immer neue Schicksale von Tieren lösen können.
Vielen Dank!


Zouzou, Bijou, Bibi, Pointi und Ali aus der Gut Aiderbichl Verwaltung


Bärbelchen aus NRW aus der Quarantäne entlassen
Ihr neues Leben

Endlich war es soweit – die Quarantäne von Kuh Bärbelchen war beendet und sie durfte auf Gut Aiderbichl Iffeldorf einziehen. Die Abholung einer Kuh, die über so starke Naturinstinkte verfügt wie Bärbelchen, ist aufwendig. Ein Betäuber begleitete Hans Wintersteller bei der Abholung…


Die Kuh aus dem Pool

 
Im Dezember berichteten wir bereits über das Schicksal von Kuh Bärbelchen aus NRW, die bei der Verladung zum Schlachthof floh und deren Flucht spektakulär nach einem Sprung über eine Hecke in einem Pool endete.
Wir nahmen mit dem Bauern Kontakt auf und nach kurzer Bedenkzeit waren sich Michael Aufhauser und er einig, dass Bärbelchen es verdient hat, einen Platz auf Gut Aiderbichl zu bekommen, um nie wieder diese Todesangst spüren zu müssen.

Bei manchen Tieren ist diese stärker ausgeprägt, bei anderen weniger. Aber was alle Tiere gemeinsam haben: Dass sie leben wollen und furchtbare Angst vor dem Tod haben.
Viele Tiere, die vor der Abholung vom Schlachthof geflüchtet sind, leben mittlerweile auf Gut Aiderbichl: Kuh Yvonne, Stier Iwan, Kuh Isabella, um nur einige zu nennen.


Bärbelchen nach ihrem Sprung über die Hecke im Pool


Bärbelchen bei der Abholung aus ihrem alten Stall

Nach einer 30-tägigen Quarantäne durfte sich Bärbelchen nun endlich auf ihre Reise nach Gut Aiderbichl Iffeldorf machen. Hans Wintersteller und ein Betäuber haben dafür gesorgt, dass die Fahrt für Bärbelchen so wenig aufregend und anstrengend wie möglich war.

Auf Gut Aiderbichl Iffeldorf angekommen, traf Bärbelchen Rosalie. Sie ist fast gleich alt wie Bärbelchen und durfte auch vor einigen Tagen auf Gut Aiderbichl Iffeldorf einziehen. Als Kälbchen wurde sie von einer tierlieben Familie gerettet, damit sie als Stellvertreterin für ihre Artgenossen symbolisch in ihrem Leben niemals ein Kälbchen bekommen, keine Milch geben muss und auch nicht geschlachtet wird.
Rosalie steht Bärbelchen zur Seite und zeigt ihr, dass sie nun nie wieder Angst haben muss.

 
Rosalie als kleines Kälbchen (l.) und bei ihrem Einzug auf Gut Aiderbichl Iffeldorf.


Rosalie kümmert sich sehr liebevoll um Bärbelchen.


116 Rinder sind jetzt Bärbelchens und Rosalies Kolleginnen auf Gut Aiderbichl Iffeldorf.


Wer möchte Pate von Bärbelchen oder Rosalie werden?
Bitte unterstützen Sie uns mit einer Patenschaft oder werden Sie Förderer der gemeinnützigen Gut Aiderbichl Stiftungen, damit wir in Fällen wie diesen sagen dürfen: „Wir möchten, dass du nie wieder Todesangst haben musst. Deshalb darfst du zu uns kommen.“



Esmeralda, die süßeste Frühjahrs-Vorbotin
Das erste Lämmchen 2013
 
Als wir im November das Schaf Ela unter unseren Schutz holten, ahnten wir nicht, dass Ela trächtig ist. Umso größer die Überraschung, als am letzten Januartag die Pflegerinnen Eva und Sarah die Türe zum Schafstall öffneten und die kleine Esmeralda entdeckten. Genießen Sie das Video von Renate Foidl und Benno: Schimpansen im Schnee...


Jetzt auch bewegte und bewegende Bilder unserer Schimpansen im Schnee - spannendes neues Video!
 



Willkommen im Leben auf Gut Aiderbic
hl, kleine Esmeralda!

Während auf der ganzen Welt Schafe und Lämmer unsäglich gequält werden, hat bei uns behütet von ihrer Mutter die kleine Esmeralda das Licht des Lebens erblickt. Zwei Monate früher als die meisten Lämmer und Kitze, die gefährlich nahe zum Osterfest der Menschen geboren werden. Eine fatale Verbindung, dass gerade dann Lamm- und Kitzbraten für manche Tradition sind.

Doch auch dieses Leid kennt eine unglaubliche Steigerung. Billiges Lamm-Fleisch kommt zum Beispiel aus Australien. Die Schiffe werden jeweils mit ca. 40.000 Schafen beladen und gehen dann auf eine wochenlange Reise. Nach Indonesien, Nordafrika und sonst wohin. Ca. fünf Prozent der Schafe sterben auf diesen Passagen. Das ist ihr Glück, so grausam sich das auch anhören mag. Sehr viele von ihnen sind für Länder bestimmt, in denen eine große Nachfrage nach Lamm-Fleisch besteht, das von betäubungslos getöteten Tieren stammt. Nach Ankunft am Hafen erwartet die Lämmer dann ein großes Massaker in den dortigen Schlachthöfen. Aber auch private Kunden warten auf die Lebend-Ware. Mit zusammengebundenen Beinen werden sie dann in den Kofferraum des Autos verfrachtet und dann noch oft viele Hundert Kilometer weit gefahren. Meist sind es Amateure, die dann das Messer wetzen...
Esmeralda wird eines von ca. 200 Schafen von Gut Aiderbichl sein, die mit ihrer Anwesenheit unsere Besucher an das Leid ihrer Art erinnern sollen. Konsumenten können helfen und niemals Lammfleisch aus Australien und fernen Kontinenten kaufen.


Im Herbst übernahmen wir Ela und ihre Babys. Aber sie war schon wieder trächtig.


Wenn man in ihre Augen sieht, kann man sich nicht vorstellen, dass Lämmer leiden müssen.


Sensationell: Das erste Mal in ihrem Leben...
Unsere Schimpansen im Schnee
 
Ihre Zeituhr tickt, das wissen wir. Und dennoch müssen wir ganz behutsam, Schritt für Schritt, unsere Ex-Labor-Schimpansen in ihr neues Leben begleiten. In diesem Winter jedoch wagten wir es. Die Schimpansen hatten sich in den letzten Monaten durch ein dichteres Fellkleid an das Klima gewöhnt und dann... sehen Sie selbst!


 

Anton und Moritz (l.) beratschlagen, was zu tun ist. Der Boden ist weiß.


Was sie am meisten erstaunt ist, dass der Boden sich bewegt.


Trotz des Schnees klettert Holophernes


Helene ist dafür bekannt, dass sie wie ein Mensch steht - auch im Schnee.

Von jetzt an werden alle Außengehege unserer Ex-Labor-Schimpansen im Gut Aiderbichl Affen Refugium auch im Winter täglich geöffnet. Es sei denn, es handelt sich um einen Tag mit viel Wind und ganz niedrigen Temperaturen.

Unvorstellbar, dass die Ex-Labor-Schimpansen sich schon so weit entwickelt haben. Ihr Trauma verblasst langsam. Das hätte niemand gedacht. Selbst die Schimpansen aus der Intensiv-Forschung, die im hoch-gesicherten B-Haus leben, springen durch den Schnee und spielen. Im letzten Jahr haben wir öfters Schnee in die Innenräume gebracht. Da wussten sie nicht so recht, was sie damit machen sollten. Der großen Gruppe haben die Pflegerinnen sogar einen riesigen Schneemann gebaut. Der wurde in alle Teile zerlegt. Jetzt, wo sie Schnee im Verbund mit der Natur erleben, machen sie alles richtig. Ein großes Dankeschön an alle, die uns geholfen haben, dass die Schimpansen ihre jahrzehntelange Haltung in engen Käfigen im Versuchslabor vergessen lernen.

Bitte werden Sie Plus-Pate für unsere Schimpansen. Plus-Paten haben die Möglichkeit, an ausgewählten Terminen das Gut Aiderbichl Affen Refugium
zu besuchen. NEU: Ein interessanter Sammelband (Hardcover, 68-Seiten, 9,90 €) mit der Geschichte und den Hintergründen jedes einzelnen Aiderbichler Schimpansen. Herrlich illustriert.

 



Bestellungen über
den Internet-Shop oder unter bestellungen@gut-aiderbichl.com.


Bravo für Beppi! Auch er im Winter-Wunderland...

Tierschutz ist auch Schutz der Natur: Neues Video
Kater Head, Scheidungswaise mit 12
 
Als hätte der besonders gutmütige Kater nicht schon genug mitgemacht. Dass ihm eine Vorderpfote fehlt, soll ein "Gewaltakt" ihm gegenüber gewesen sein. Mehr konnten wir nicht erfahren. Bei seinen letzten Besitzern war er glücklich - viele Jahre. Als sich die Beiden dann trennten, baten sie dringend um Aufnahme. Doch verstoßen fühlt sich Head überhaupt nicht, er hat seine Maria. Genießen Sie das neue Video zum Thema Aiderbichl und Natur.


Marias neuer Sekretär.
 
Schnell wurde klar, dass Head (12) nicht ins große Tierwohnzimmer in Henndorf wollte. So schön es auch ist. Er ist immerhin schon 12 Jahre alt und will sich aus allem raushalten. Besonders langweilig findet er die immer witzigen Katzen im Tierwohnzimmer. Bei ihren Sprüngen und aufregenden Spielchen. Das hat er alles hinter sich. Was er sich von ganzem Herzen wünschte, war eine Bezugsperson und die hat er jetzt in Maria, der Chefin der Gästebetreuung auf Gut Aiderbichl, gefunden.

 

Ein Paar für immer, Maria und ihr geliebter Head.

 
In diesem Fall kann man sagen: Ende gut, alles gut. Für Head war die schmerzliche Trennung von seinen Besitzern viel leichter verkraftbar, weil er seine große Liebe gefunden hat - Maria. Am Vormittag darf er ins große Katzengehege und dann verbringt er den Rest des Tages meistens damit, Maria bei den Büroarbeiten zuzuschauen und zu schlafen. Er will es gemütlich haben und im Haupthaus des Gutes in Henndorf können wir seinem Herzenswunsch entsprechen.

Die Anzahl der geretteten Katzen von Gut Aiderbichl, die für immer bleiben dürfen, hat schon längst die vierhunderter Marke durchbrochen. Deshalb entsteht jetzt eine neue große Katzenstation in Niederösterreich, mit allem drum und dran. Bitte helfen Sie uns, denn alles was wir planen und tun, geht mit hohen Kosten einher. Werden Sie Pate oder spenden Sie. Vielen Dank!



Aiderbichl Iffeldorf, Frankreich und die Natur. Video.
 
 
 
Die rote Couch von Gut Aiderbichl...
Hund Tobi wird niemals hören!
 
Denn das Hündchen ist von Geburt an taub. Dass sich jetzt mit einem Schlag sein Leben zum Guten gewendet hat, verdankt er Tierfreunden und insbesondere Dieter Ehrengruber, der ihn in sein Schlafzimmer einziehen lassen hat. Desweiteren haben wir die Hündin Sedar auf der roten Couch im Tierwohnzimmer fotografiert. Auch hier gibt es was zu Feiern - der Sieg über den Krebs.

Neuzugang Tobi und Hündin Sedar - tapfere Hunde
 
Als würde so ein kleiner Kerl wie Tobi nicht schon genügend zu tragen haben. Er entstammt, so seine Retter, einer sehr rustikalen Zucht, um deren Bericht etwas abzuschwächen. Für einen Züchter müsste er ein Traum gewesen sein, bis festgestellt wurde, dass er taub ist und bleibt. Das Dreieck über seinem Auge wäre sicherlich einen Preisaufschlag wert gewesen. Unique!


Bereits Freunde: Desilie und Tobi
 

 
Tobi auf der roten Couch im Tierwohnzimmer in Henndorf

Doch mal ehrlich gesagt, wer sich heute nach einem Hund aus einer Zucht sehnt, hat genaue Vorstellungen. Er möchte eben diese Rasse und keine andere und weil er sich an den Züchter wendet, und nicht ans Tierheim, ist sicherlich die Kompromissbereitschaft eher bei diesem Tierfreundekreis durch die Ansprüche gehemmt. Da würde auch nicht helfen, wenn seine Retter erzählen, dass sein Züchter vorhatte, ihn zu erschießen. Schließlich verbringt man mit einem so jungen Hund voraussichtlich mindestens die nächsten 15 Jahre. Und Tobi ist eben taub. Und wird niemals kommen, wenn man ihn ruft. Doch es gibt Zeichen und außerdem orientiert er sich an den anderen Hunden.


... Tobi (6 Monate alt) beherrscht das "Ohrenspiel".

Gut Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber lebt bereits mit den zwei blinden Hündchen Mücke und Patty, und der tauben Katze Micky. Er weiß, was alles falsch gemacht werden kann mit Tieren, denen ein wichtiger Sinn fehlt. Sofort bot er sich an, dass er den kleinen Tobi bei sich zuhause einziehen lässt. Und das, obwohl er weiß, dass es sich um einen Pflegeplatz handelt, und nicht eine Übergabe, denn Gut Aiderbichl vermittelt keine Hunde. Trotzdem darf Tobi für immer bei ihm bleiben. Töchterchen Laura juchzt vor Freude. Dann das Übliche: Teppiche rausnehmen, Schuhe auf die Kommoden stellen, Wischtücher in Bereitschaft halten, und mit wenig Schlaf für die nächsten Wochen rechnen. Das alles macht nichts, denn Dieter Ehrengruber ist Tag und Nacht mit dem Leid der Tiere beschäftigt. Liebt sie, und will sie schützen. Nicht nur in der Öffentlichkeit und Kraft seines Amtes. Das ist sein Leben. Und dafür danken wir ihm alle.


Tötungsstation in Ungarn und einen Tumor hat Sedar (1) hinter sich gelassen

Damit unsere Bilder für das Oster-Magazin gänzlich ohne Schnee sind, fotografiert Benno jetzt viel in Stallungen und im Tierwohnzimmer. Das hat Sedar mitbekommen und obwohl sie kein Neuzugang mehr ist, hat er sie auf eigenen Wunsch hin fotografiert. Ihre Vorfahren müssen sich mit antiken Möbeln ausgekannt haben, immerhin kommt sie ursprünglich aus der K&K-Monarchie. Sie posiert wie eine Königin. Und wir bewundern sie schon seit Langem. Denn nach so schwerer Krankheit bedarf es einen ungebrochenen Überlebenswillen, damit es weitergeht. Und Sedar hat es geschafft.

Nun sind es bald 150 Hunde, die unter dem lebenslangen Schutz von Gut Aiderbichl stehen. Wir würden so gerne noch mehr Hunden helfen. Die Verantwortung für ihr ganzes Leben in bester Haltung übernehmen. Mit vielen Gassis, auf eigenem Grund und Boden (10.000 qm Aiderbichler Freilaufflächen für Hunde gibt es bereits), mit dauerhafter Betreuung von liebevollen Pflegern, die die Rolle eines privaten Halters einnehmen. Und natürlich eine Ernährung, die weit weg ist vom bequemen und monotonen Trockenfutter. Und vieles mehr. Bitte werden Sie Pate für unsere Hundeprojekte, oder spenden Sie, damit wir noch mehr helfen können.



Zwei Eselchen haben ihre Heimat verloren
Aicha und Caro
 
Wenn es um hilfebedürftige Esel geht, dann reicht es oft, wenn wir uns direkt vor unserer Haustüre umsehen. Natürlich sind die Hintergründe dann ganz anders wie bei Eseln aus Rumänien und Griechenland. Was sie alle gemeinsam haben, dass sie Gut Aiderbichl dringend brauchen. Auch hier konnten wir einem Menschen in Not helfen.


Ein neues Leben und ein nigelnagelneuer Stall

 
Wer den neuen Hauptstall auf Gut Aiderbichl Iffeldorf kennenlernt, wird sich wundern. Es ist beinahe so, als könnten die Tiere miteinander sprechen. Das wenigstens hat Benno beim Fotografieren festgehalten. Selbst einige Tage nach der Ankunft der beiden Eselinnen (die braune 16-jährige Mutter Aicha und ihre Tochter Caro) können sich unsere beiden Kameldamen Franziska und Carolin noch immer nicht beruhigen. Denn kleine Esel kannten sie bisher noch nicht.


Carolin (l.) und Franziska (r.) - zwei besonders neugierige Nachbarinnen


... und zwei noch etwas verschüchterte neue Aiderbichlerinnen in Iffeldorf

Kurz die Geschichte, woher die beiden Eseldamen kommen:
Eine Dame (77) hat sich vor 16 Jahren einen Esel gewünscht und kaufte die braune Eselstute Aicha. Dass Esel 50 Jahre alt werden können, hat sie damals nicht so bedacht. Auch dass sie eines Tages älter werden würde, muss sie in der Euphorie über ihren neuen Schützling vergessen haben. Dann wurde sie wieder abgelenkt, denn Aicha, das stellte sich plötzlich heraus, war trächtig. Und bekam die kleine Caro. Nun holte die Besitzerin das richtige Leben ein. Sie leidet an Arthrosen und kann unmöglich die beiden Esel weiter versorgen. Weil sie aber das Beste für ihre Schützlinge tun wollte, hat sie sich bei uns gemeldet und eine ganz lange Wartezeit in Kauf genommen. Jetzt durften beide für immer zu uns kommen.
 
   
Die beiden Eselchen dort wo sie 15 Jahre lebten (l.). Und jetzt bei Aiderbichlerin Martina in Iffeldorf (r.) 

Ob es besonders schlimme Umstände sind, oder Tierquälereien im Süden Europas. Fakt ist, dass sehr viele Tiere unsere Hilfe und unseren Schutz benötigen. Wir helfen, wann immer es uns möglich ist. Deshalb haben wir mit dem Bau von Gut Aiderbichl Iffeldorf auch wieder unsere Kapazitäten vergrößert. Bitte werden Sie Aiderbichler, unterstützen Sie uns mit einer Spende oder werden Sie Pate. Das nächste Schicksal wartet bereits.


Rockstar Doro Pesch bei uns
Das große Glück zweier Stuten

Die als zuchtuntauglich eingestufte Shagaya-Araber-Stute Shirina (r.) kam 2010 zu uns. Jetzt, über 2 Jahre später, kam für ihre Mutter Zanubya (l.) das Aus. In wenigen Tagen werden sich die beiden wieder haben... Rock-Legende Doro ist eine prominente Tierschützerin und hat sich kürzlich das Gut Aiderbichl in Henndorf angesehen. Ein Bericht von Univ. Prof. Dr. Gerhard Hacker.


Shirina war das letzte Fohlen von Zuchtstute Zanubya
 
Die in die Jahre gekommene Zanubya (19) hatte zweimal ihre Fohlen verloren. Das ist in der Zucht unverzeihlich. Als wir erfuhren, dass sie deshalb "ausgemustert" werden sollte, setzten wir uns dafür ein, dass sie bei uns weiterleben darf. Das hat außerdem einen ganz besonderen Grund: 2010 übernahmen wir Shirina (heute 3), das letzte Fohlen von Zanubya. Bei genauerer Betrachtung war diese für den Handel wertlos. Wie so viele Pferde kam sie unter unseren Schutz. Jetzt ist ihre Mutter Zanubya auf Zwischenstation in der Klinik zur Untersuchung und kommt in den nächsten Tagen nach Gut Aiderbichl. Wir sind gespannt, ob die beiden sich wiedererkennen.
 
 
Tochter Shirina kam bereits 2010 unter unseren Schutz
 
 
 
Für Doro ist Gut Aiderbichl ein Traum
 
Aiderbichler Ursula Demarmels (Rückführungs-Expertin) und Ehemann Univ. Prof. Dr. Gerhard W. Hacker verbindet mit Doro Pesch eine enge Freundschaft. Deswegen konnten sie es kaum erwarten, ihr Gut Aiderbichl in Henndorf zu präsentieren.

 
 
Nach einem Besuch bei den Tieren zeigt Ursula Demarmels (l.) Doro ihre Bücher im Shop.
 

"Kurz nach Abschluss ihrer Europa-Tournee und vor ihren USA-, Osteuropa- und Russland-Tourneen besuchte Doro Pesch – die Queen of Heavy Metal – am 6.1.2013 Gut Aiderbichl Henndorf. Die auch mit ihren sanften Balladen weltweit gefeierte Rocksängerin und in New York lebende Düsseldorferin (mehr als 10 Mill. verkaufte Tonträger, heuer 30-jähriges Bühnenjubiläum) war total begeistert: „Gut Aiderbichl ist wirklich einer der schönsten Orte die ich jemals besucht habe! Der Ort hier ist wirklich ein Traum! Unglaublich, was Michael Aufhauser und sein Team hier für ein Paradies geschaffen haben. Es ist ein wahnsinnig tolles Erlebnis, und ich bin so beeindruckt, was hier für die Tiere gemacht wird.“
 
Als Heavy-Metal-Sängerin – bisher rund 3000 Konzerte – ist sich Doro Pesch ihrer Vorbildfunktion bewusst: „Ich bin dabei, mehr und mehr zu machen, um selber einen Beitrag zu leisten, dass es Tieren besser geht: Schon lange verwende ich auch auf der Bühne kein Leder mehr, sondern nur noch Kunstleder. Das sieht genauso gut aus, aber ohne dass Tiere dafür leiden mussten – und es lässt sich sogar in der Waschmaschine waschen. Ich trage auch niemals Pelz von Tieren, sondern stattdessen genauso wunderbar wärmenden und toll ausschauenden Kunstpelz.“
„Es ist mir hier sehr viel mehr bewusst geworden, wie die Tiere durch uns Menschen leiden, und dass wir Menschen eine starke Verantwortung haben, dass es allen Lebewesen gut geht. Wie die Tiere weltweit gequält werden, das ist ja ein Wahnsinn!“
„Wenn wir alle weniger Fleisch essen würden, leisten wir damit auch einen ganz großen Beitrag in punkto Welthunger, Umweltschutz, Klimaschutz, natürlich dem Tierschutz und, dass die Welt überhaupt überleben kann.“
„Wenn wir schon tierische Produkte verzehren, sollten wir darauf achten, dass Wurst, Fleisch, Eier und Milchprodukte wenigstens aus artgerechter Tierhaltung kommen und dass es biologisch ist.“
„Ich bin immer schon ein totaler Tierfreund gewesen. Ich liebe alle Tiere. Pferde und Hunde, mit denen ich aufgewachsen bin, aber auch alle anderen, die ich heute gesehen habe: die Esel, Schweine und Ziegen. Jedes Tier liegt mir total am Herzen.“ 
„Was mich ganz tief beeindruckt hat ist, wie die Natur, die Menschen und die Tiere hier zusammenleben. Hab gesehen wie die Tiere hier gehalten werden, wie sich die Tiere hier wohl fühlen und glücklich sind...“
 
Doro Pesch war auch begeistert vom Aiderbichler Soja-Schnitzel und von den veganen Jamswurzel-„Garnelen“. Sie übernahm spontan zwei Patenschaften und wurde damit zur „echten Aiderbichlerin“. Sie möchte unbedingt wiederkommen: „Es war ein phantastischer Tag!“

 
Lieblingstiere, die dennoch ihr Zuhause verloren haben
Nesco & Ziegenbock Bumpi
 
Bumpi (7) kam mit acht Wochen unter den Schutz einer sehr lieben Tierfreundin. Sie verbrachten beide sieben wunderbare Jahre. Doch die private Situation hat sich verändert und sie konnte ihn nicht mehr behalten. Das gleiche Schicksal traf den treuen Haflinger Nesco (15). Beide wurden zu Aiderbichlern.
 
Es sind Menschen, die uns um Hilfe anrufen
 
Alle Tierfreunde kennen den Satz: "Helfen Sie doch lieber Menschen als Tieren." Dass wir uns dazu entschieden haben, beiden zu helfen, macht uns noch mehr besonders. Vielleicht können diejenigen, die alles nur durch ihre eigene Brille sehen, nicht nachempfinden, was Tierbesitzer, die ihre Schützlinge lieben, durchmachen, wenn sie sich von ihnen trennen müssen!



Man sieht es Bumpi an, dass er selbstsicher ist und sich behütet fühlt. Die Dramen, die sich im Hintergrund um seine Abschaffung abspielten, kennt er nicht. Fest stand, dass er dort, wo er lebte, weg musste. Nun stellen Sie sich einfach vor, dass ein Tier, das viel Nähe zu einem Menschen erfahren hat, plötzlich zur Sache werden soll. Erschwerend ist natürlich auch, dass aufgrund seiner ländlichen Herkunft die Eigentümerin nicht ans Kastrieren dachte. Und Ziegenböcke sind unkastriert auch ein Geruchsproblem. Die Chancen für Bumpi standen bei Null, als sich seine Besitzerin bei uns meldete. Für sie und ihn haben wir uns entschieden, zu helfen.



So ähnlich verhielt es sich auch mit dem 15-jährigen Haflinger Nesco. Traurige Umstände führten dazu, dass sich seine Besitzer von ihm trennen mussten. Die ganze Familie hängt nach wie vor innigst an ihm. Doch einen Platz für ihn zu finden, wie auf Gut Aiderbichl, ist schwer. Da nahm die Familie eine sehr lange Wartezeit hin. Jetzt durfte er auf Gut Aiderbichl Iffeldorf einziehen. Seine Lebensbegleiter sind Aiderbichler geworden und können ihn jetzt jederzeit dort besuchen. Bitte werden Sie Pate und unterstützen Sie die Liebe zwischen Mensch und Tier.


Ein unerwünschtes Weihnachtsgeschenk
Ausgesetzt, verstoßen: Paula
 
An einer Raststätte direkt neben der Autobahn war es vergangene Woche bereits das vierte Mal, dass die Polizei wegen eines ausgesetzten Hundes verständigt wurde. Die kleine Paula wurde wie durch eine Fügung von Aiderbichlern entdeckt. Gemeinsam mit der Polizei fingen sie die verschreckte Hündin ein...


Von nun an geht's bergauf für Paula
 
Die Vermutung liegt sehr nahe, dass die kleine Hündin ein Weihnachtsgeschenk war. Dass sie nicht gechipt ist, lässt darauf schließen, dass sie entweder aus einem ungewollten Wurf stammt, oder wie leider so oft, aus einer Zucht irgendwo im Osten.


Rea (l.) und ihr Vater Günter (r.)

Die erste Fügung:
 
Vor einer Familie, die sich auf dem Weg nach Gut Aiderbichl befand, lagen noch über 200 Kilometer Autobahnfahrt. Ein Tag, auf den sie sich schon lange freuten, denn sie sind schon seit 2009 Aiderbichler. Bei einem Stopp an einer Raststätte trauten sie ihren Augen nicht. Ein verängstigtes Hündchen lief der stark befahrenen Autobahn entlang und versteckte sich dann wieder am Rastplatz. Sie riefen die Polizei. Gemeinsam wurde das Hündchen geborgen und in Sicherheit gebracht. Kein Halsband und kein Chip...
Nachdem alle Formalitäten abgeklärt waren, meldeten sie sich bei uns in Salzburg und baten um Aufnahme der kleinen Paula.

Die zweite Fügung:
 

Paula im Arm von Rico

Nur allzu gerne hätten die Aiderbichler, die Retter der kleinen Hündin, sie auch behalten. Doch das wäre der Hündin gegenüber nicht wirklich gerecht geworden. Denn tagsüber hätte sie alleine bleiben müssen. Sie brachten Paula zunächst zu uns ins Büro. Rico Fernando ist vielen Aiderbichlern bekannt. Er hatte gerade an diesem Tag den Büromitarbeitern in Salzburg einen Besuch abgestattet. Seine Aiderbichler Vergangenheit kann er nicht vergessen und bot uns sofort an, die kleine Paula zum Durchchecken in die Tierklinik zu bringen. Nach München. Bei jeder Aufnahme eines Tieres achten wir darauf, dass sie keine ansteckenden Krankheiten haben. Um Rico war es bereits geschehen. Und dass Paula vorerst, bis ihre Blutergebnisse kommen, bei ihm und seiner Lebensgefährtin einziehen darf, stand außer Frage. Paula wird wie alle Hunde, die wir aufnehmen, Aiderbichlerin bleiben, aber es sieht ganz danach aus, als würde sie einen wunderschönen Sonderpflegeplatz bekommen.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass wir auch in diesem Jahr wieder vielen Hunden in Not helfen müssen. Bitte stehen Sie uns bei. Werden Sie Aiderbichler oder spenden Sie, damit wir so oft wie nur irgend möglich zusagen können. Gerade eben erreichte uns ein weiterer Notfall. Ein tauber Jack Russell (6 Monate), der an seinem Platz nicht bleiben kann...



Video: Heiterer Beitrag mit unseren Tierkindern
Gute Nachrichten im Neuen Jahr
 
Kaum hat das neue Jahr angefangen, dürfen wir uns über gute Nachrichten aus Kalifornien freuen. Die Jagd mit Hunden auf Bären ist ab dem 01.01.2013 dort verboten worden. Zur Silvester-Party gab es keine Gänsestopfleber mehr in Kalifornien. Bei uns bleibt alles beim Alten. Hoffentlich nur vorerst...




Bei einem Gnadenhof denkt man zunächst einmal an alte und pensionierte Tiere. Natürlich gibt es die bei uns. Aber auch eine große Anzahl von Tierkindern, die wir retten mussten, weil ihnen sonst Leid oder Tod gedroht hätten. Quax ist aus einem Schweine-Transporter geflohen, Mercy vor dem Jäger geflüchtet und hat sich versteckt, Fuchskinder werden meist als Säuglinge bei uns abgegeben (Findel-Tiere), und viele gerettete trächtige Tiere schenken in der Sicherheit von Gut Aiderbichl nach ihrer Ankunft ihren Kleinen das Leben. Tierkinder sind wie Menschenkinder. Sie können sich einfach nicht vorstellen, dass die Welt schlecht sein kann. Das hat diese Tiere in Wirklichkeit auch nicht mehr zu interessieren. In vollen Zügen genießen sie die Welt auf Gut Aiderbichl. Freuen Sie sich mit ihnen und auf ein Neues Jahr, in dem wir wieder helfen werden, so viel wir vermögen.


Für Neugierige: Gut Aiderbichl Iffeldorf täglich geöffnet
Der erste Schnee für die blinde Koby

Die Geschichte des kleinen Stutfohlens und dazu ein Video haben wir uns für die Weihnachtszeit aufgehoben. Sie ist einfach zu schön. Mit dabei zu sein, und zu erleben, dass auch ein blindes Fohlen sehr glücklich sein kann. Gut Aiderbichl in Iffeldorf wird erst im Frühjahr offiziell eingeweiht. Doch die Tore haben sich bereits am Heiligen Abend geöffnet. Heute erwarten wir schon den 1.000 Besucher.




Wenn irgendwie möglich, hilft Gut Aiderbichl Tieren mit Handicap. Das hat sich herumgesprochen und deshalb meldete sich eine Züchterin, als sie entdeckte, dass eines ihrer Fohlen blind zur Welt kam. Sie zeigte Verständnis, als wir sie baten, die Mutter ebenfalls zu übernehmen. Wir wissen, dass sich blinde Tierkinder viel leichter tun, wenn ihre Mutter ihre ständige Begleiterin bleibt. Damit wir weiter helfen können, in schwierigen Fällen wie diesen, bitten wir Sie, unserem Kreis beizutreten. Entweder als Pate oder als Förderer. Das, was Gut Aiderbichl für Tiere tut, ist so einzigartig. Und nur möglich mit vielen Menschen, die sich engagieren.

Gut Aiderbichl Henndorf hat eine neue bayerische Schwester bekommen. Fast eine Zwillings-Schwester...


Bauarbeiten damals in Henndorf (l.) und jetzt das neue Gut Aiderbichl Iffeldorf (r.)

 
Noch wird am Hauptstall gearbeitet (l.). Kurz darauf der Einzug der Tiere (r.).

 
Iffeldorf: Schon ganz schön gemütlich, das vegetarische Restaurant (l.). Hintenansicht (r.)

Jetzt in den Ferien zieht es viele Besucher auf unsere Güter nach Deggendorf und Henndorf. In Deggendorf gibt es den neuen Katzenstadl und auf Gut Aiderbichl Henndorf immernoch bis 06. Januar den Weihnachtsmarkt.


Der Katzenstadl auf Gut Aiderbichl Deggendorf (l.). Die Esel von Gut Aiderbichl in Henndorf "strahlen" (r.)

Sozusagen als Probelauf hat jetzt auch das dritte besuchbare Gut Aiderbichl, der Gertraud Gruber Osterseehof in Iffeldorf, die Tore geöffnet. Die offizielle Eröffnung findet im Frühjahr statt. Aber bis dahin können Sie unser neues Gut ebenfalls täglich von 9-18 Uhr besuchen.

Am Heiligen Abend auf ORF2, SF1:

Weihnachten auf Gut Aiderbichl

 
Leider haben wir in diesem Jahr keinen Sendeplatz in Deutschland bekommen. Allerdings hat es der ORF ermöglicht, dass Internet-User unsere zehnte Sendung Live am 24.12. um 19:55 Uhr im Internet sehen können (http://tvthek.orf.at/live). Benno war mit seiner Kamera auf Gut Aiderbichl und hat die schönsten Szenen auf dem Weihnachtsmarkt festgehalten. Video...

 


Gut Aiderbichl in Henndorf bleibt bis einschließlich 06. Januar 2013 weihnachtlich dekoriert. Täglich geöffnet.
 



Das historische Karussell auf Gut Aiderbichl Henndorf                                             Tierpräsentation im Zelt

 
Die Lebendtierkrippe                                                                                                        Die große Halle

Die drei verstoßenen Kätzchen.
Eines Morgens entdeckte Gutsverwalter Günther in einer Box vor den Toren von Gut Aiderbichl Maria Schmolln drei verwahrloste Kätzchen. Ihr Besitzer hat sich kaltherzig von ihnen abgewandt und sie einfach ausgesetzt. Mitten im Advent, der besinnlichsten Zeit des Jahres. Ein Glück für Diana, Mary und Suprice, dass der Besitzer sie vor unsere Tür gestellt hatte. Günther brachte die Drei vorläufig auf einem Privatpflegeplatz unter, wo sie aufgepäppelt werden.



Bitte werden Sie Pate und unterstützen Sie uns, damit wir in Fällen wie diesen weiterhin helfen können.



Weihnachtssendung 2009, HR, So. 23.12./16:15 h
Kommt: Kuh Bärbelchen aus NRW
Mit vielen Fügungen kommt nun ein weiteres Rind, das bei der Verladung zum Schlachthof geflohen ist, zu uns. Sie kommt aus NRW und wiegt ca. 500 Kilogramm. Als sie zu ihrer letzten Fahrt auf einen Hänger verladen werden sollte, floh sie und rannte zwei Kilometer weit. Dann stand eine Hecke im Weg, über die sie sich hinwegsetzte und in einem Swimming-Pool landete.

Der Bauer und wir sind uns einig: Bärbelchen darf leben.


Bärbel sprang in einen Swimming-Pool. (Bildrechte bei der Feuerwehr Windeck.)

Dass Kuh Bärbel nicht in die Fußstapfen unserer Yvonne getreten ist (monatelange Flucht), verdankt sie der Freiwilligen Feuerwehr von Windeck, aber auch den Hausbesitzern, die sofort die Feuerwehr gerufen haben. Sie rückten mit sechs Mann an, um die frierende Kuh aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Um sie vor dem Ertrinken zu bewahren, pumpte die Feuerwehr einen Teil des Wassers ab. Anschließend zog der Landwirt Gerhard Steinhauer seine Bärbel aus dem Pool und verlud sie. Er brachte sie zurück in den Heimatstall. Dort sollte sie sich zunächst einmal erholen. Michael Aufhauser führte ein langes Gespräch mit Gerhard Steinhauer. Ihn überzeugte das Argument, dass wenn ein Tier das übersteht, dass man ihm ein Lebensrecht einräumen sollte. "Da denken wir gleich" sagte der Bauer. Er geht mit seinen Rindern behutsam um. Lässt sie weiden und gibt ihnen ein Leben in Würde, bevor dann jener Tag kommt...

Er ist Bauer und könnte sich die Haltung von 23 Rindern privat nicht leisten. Lebt von seinen Rindern. Hut ab vor jedem Landwirt, der so viel Respekt vor seinen Rindern hat, wie er.


Hierher soll Bärbelchen kommen. Nach Gut Aiderbichl Iffeldorf.    


Ab dem Heiligen Abend ist Gut Aiderbichl Iffeldorf täglich besuchbar. So wie es jetzt aussieht, wird Bärbel eine Iffeldorferin. Hans Wintersteller wird sie persönlich abholen und behutsam in einem gepolsterten Anhänger in ihre neue Welt bringen. Davor jedoch muss sie noch eine 30-tägige Quarantäne durchlaufen. So ist es nun mal mit Rindern.


Klein Carolin und die neugierigen Ponys von Iffeldorf bekommen bald Zuwachs aus NRW. 

Mit Gut Aiderbichl Iffeldorf wird es das dritte täglich besuchbare Gut Aiderbichl geben. Iffeldorf liegt ca. 30 Autominuten vor den Toren Münchens in herrlicher Landschaft. Paten haben auf allen drei Gütern kostenlosen Zutritt und dürfen außerdem bis zu vier Gäste in ihrer Begleitung mitbringen, die ebenfalls keinen Eintritt bezahlen. Bitte werden Sie Pate und unterstützen Sie uns, dass wir in Fällen wie bei Kuh Bärbelchen helfen können.     
 
5-beiniges Kalb erfolgreich operiert
Das kleine Kälbchen Maude kam in Kärnten mit fünf Beinen zur Welt. Ihr Todesurteil. Doch die Bäuerin meldete sich und wir holten Maude ab. Ein Kärntner kommt selten alleine. Als wir Zwillings-Bruder Harold in die Augen sahen, war klar, dass auch er mitkommen darf. Ein Blick von Mutter Jordi genügte und frei nach Schiller: "Ich bin, gestatte mir die Bitte, in Eurem Bund die Dritte", kam die ganze Familie unter unseren lebenslangen Schutz.
 
Das schönste Weihnachtsgeschenk für Maude
 
Heute erreichte uns der erlösende Anruf, dass nach erfolgreicher Operation und Genesung Maude in Begleitung ihrer Mutter und ihres Zwillingsbruders Harold aus der Veterinärmedizinischen Universität Wien abgeholt werden darf. 


Maude mit noch fünf Beinchen. Es war keine leichte Operation, denn die Beine klebten aneinander.
 

Maude hat jetzt eine Chance auf ein Leben als ganz "normales" Kälbchen.    

   

Sechs Augen, denen wir nicht widerstehen konnten. Sicherlich, ein Weihnachtsgeschenk der ganz besonderen Art für diese Rinder-Familie.

Kommentar von Michael Aufhauser:
Neue Milchkopf-Wäsche

"Der Erfolg „kreativer“ Ideen kann anhand von Klicks auf Youtube gemessen werden. Über 600.000 Klicks gab es bislang für die Idee, sich zu filmen, während man sich einen Eimer Milch über den Kopf gießt. Diese Szene wird dann im Internet veröffentlicht. Eine Idee aus England, die sich „Milking Castle“ nennt. Das Motto soll ein Protest sein. Nämlich: „Die Regierung hat uns genug gemolken!“ Das heißt: abgezockt. Da werde ich nachdenklich. Wie viele Kühe aber mussten gemolken werden, um diese Provokation herzustellen? Wissen die Veranstalter denn überhaupt, was für ein wertvolles Produkt unsere Milch ist? Abgezockt werden doch durch die Dumping-Preise der Milch vor allem Kühe und Bauern. Bevor eine Kuh das erste Kalb gebären kann, ist sie mindestens zweieinhalb Jahre lang gehalten und gefüttert worden. Dann wird ihr das Kalb gleich nach der Geburt weggenommen und erhält Milchaustauscher. Wir Menschen bekommen die Milch, die für das Kalb bestimmt ist. Unerklärlich, dass die Milch derzeit so billig ist wie noch nie. Zugegeben, wir Konsumenten betreiben ein „Milking“ der ganz besonders grotesken Art und werfen 30 Prozent aller Milchprodukte auf den Müll. Die AMA hat auf die Youtube-Aktion hin protestiert. Aber auch das wird nicht viel helfen, um die geringe Wertschätzung der Milch zu verbessern. An einem Nebentisch habe ich neulich eine Dame beobachtet, die verzweifelt das letzte Kügelchen Kaviar auf ihre Gabel jonglieren wollte. Kaviar ist eben sehr teuer und Milch billig.

Wieder einmal haben wir symbolisch für all die Millionen Rinder, die auf der ganzen Welt leiden, geholfen. Die berührende Geschichte von Maude, die mit fünf Beinen auf die Welt kam, wird die Herzen vieler Menschen erreichen. Das Nachdenken anregen. Und vielleicht auch ein Umdenken. Danke an alle, die es uns ermöglichen, in Situationen wie diesen eine klare Stellung zu beziehen und zu helfen."

Michael Aufhauser

Ankunft von drei verhöhnten Hunden

 
Wer die zweijährige Manchita sieht, muss wissen, dass sie heute nicht mehr leben würde, wenn wir sie nicht zu uns geholt hätten. Das Gleiche gilt für Malcolm und Manny. Sie sind Hunde, die im Trend der Zeit gezüchtet wurden. Weil irgendein Vorbild der Show-Welt mit einem Chihuahua spazieren geht, wollen es Millionen ebenso machen. An die Verantwortungen denken sie nicht...


Wir haben unser Versprechen eingelöst
 
Als Anfang Oktober zwei Aiderbichlerinnen ein Tierheim in Los Angeles besuchten, in dem gesunde Hunde und Katzen auch eingeschläfert werden, nahmen sie symbolisch fünf Hunde mit. Mit ihnen können wir darüber berichten, dass es in der Tat viele Orte auf der Welt gibt, wo ein Haustier dann eingeschläfert wird, wenn der Besitzer sich von ihm abwendet. Die beiden Aiderbichlerinnen litten sehr, denn es waren so viele Hunde und Katzen dort. Sie riefen bei uns in Salzburg an, ob sie noch drei Hunde reservieren dürften, die demnächst getötet werden sollten. Natürlich verstanden wir sie und waren ganz ergriffen, dass wir derzeit noch nicht mehr tun können. Jetzt haben wir das Versprechen eingelöst.
 
   
Manny (3) und der kleine Malcolm (4) haben den Flug gut überstanden. Fassungslos scheinen sie unsere Welt wahrzunehmen. Waren sie doch zuletzt in einem mit Zeitungen ausgelegten Käfig und verstanden die Welt nicht mehr. Einmal waren sie doch geliebt und beliebt... glaubten sie. Dann wurden sie abgegeben und eingesperrt. Dass sie dem Tod entronnen sind, wissen sie nicht. Nur, dass jetzt alles gut ist und sie geliebt werden, kuschelige Körbchen haben und Schnee haben sie auch schon kennengelernt.
 
 
Während sich die anderen eher freuen endlich unter dem Schutz von Gut Aiderbichl zu sein, ist Manchita eher zurückhaltend. Sie ist vorsichtig bei jedem Menschen, hat Angst vor Händen, die sie berühren wollen. Sie kann nicht sprechen, doch wer sich mit Hundeaugen auskennt, weiß sofort Bescheid.
 
 
Auf Gut Aiderbichl in Henndorf liegt Schnee. Die dort lebende Hundefamilie ist um drei neue Mitglieder angewachsen. Bewusst haben wir ihre Räume so gestaltet, dass jedes Gassi ein Erlebnis ist. Würden wir sie in einem Zwinger halten, gäbe es wenig Gerüche und wenig spannende Spiele miteinander. Insgesamt stellt Gut Aiderbichl auf seinen Gütern den Hunden 100.000 Quadratmeter Spielfläche zur Verfügung (Hundefreilaufwiesen, Hundepfad). Man kennt das, wenn man seinen Hund alleine vor die Türe setzt, bleibt er sitzen. Wenn es auch noch so einen schönen Garten gibt. Er will mit dem Menschen sein und um ihn herumschwanzeln. Deshalb ist unsere Haltungsart auf Erfahrungen aufgebaut fernab der struktuierten Haltung in Zwingern oder mit Ausläufen.

Unsere Pfleger haben uns versprochen, und wir werfen ein wachsames Auge darauf, dass jeder Hund am Abend glücklich und müde von vielen Gassis in sein Betti sinkt. Und da wird ordentlich geträumt: In Griechisch, Deutsch und Österreichisch, Französisch, Schwitzerdeutsch, Bulgarisch, Rumänisch, Ungarisch, Italienisch und neuerdings sogar auf American English. Dann wackeln sie mit ihren Füsschen im Traum und schnauben und unterdrücken ein Bellen. Denn sie haben etwas erlebt und waren nicht einfach nur gerettet worden. Das bedeutet, dass unsere Pfleger eine sehr große Verantwortung übernommen haben und wir unser Bestes tun, dass diese Haltung, wie sie auch Michael Aufhauser privat praktiziert, 1:1 eingehalten wird. Ein Rezept für Hundeglück. Einige Räume haben wir so gestaltet, dass man von Außen hineinsehen kann, die Hunde uns aber kaum, wenn überhaupt, sehen. Bei einem Besuch auf Gut Aiderbichl in Henndorf kann sich so jeder überzeugen, dass jetzt auch für Manchita, Manny und Malcolm ein Neuanfang begonnen hat.
 


Nachdem wir in diesem Jahr keinen Sendeplatz für die Sendung "Weihnachten auf Gut Aiderbichl" in Deutschland bekommen haben, lohnt es sich sicherlich, die Wiederholungen im HR (Hessisches Fernsehen) anzusehen:
 
Am 09.12. um 16:15 Uhr: Weihnachten auf Gut Aiderbichl 2007
Am 16.12. um 16:15 Uhr: Weihnachten auf Gut Aiderbichl 2008
Am 23.12. um 16:15 Uhr: Weihnachten auf Gut Aiderbichl 2009
Am 24.12. um 16:20 Uhr: Weihnachten auf Gut Aiderbichl 2010
 
Die diesjährige Sendung wird wie immer am Heiligen Abend auf ORF 2 und dem Schweizer Fernsehen (SF1) um 19:55 Uhr gesendet. Aiderbichler Freund sollten sich jetzt schon darum kümmern, dass sie diese Sender am Heiligen Abend zur Verfügung haben.

 
Tierfreunde halfen zwei Hunden aus Hawaii
Aloha Athena (l.) & Venus (r.)!
 
Eine exotische Überschrift, aber wenn Sie die Geschichte der beiden armen Hunde lesen, ist sie alles andere als zum Schmunzeln. Sie gibt Zeugnis darüber, dass auch an einem der schönsten Orte der Welt Hunde unendlich leiden müssen. Eine Reise um die Welt hat sie jetzt nach Gut Aiderbichl gebracht.
 
Eine Tierrettung am anderen Ende der Welt
 
Aiderbichlerin Debbie Cravatta setzt sich auf Hawaii für Tiere in Not ein. Noch nie hat sie uns um Hilfe gebeten. Als es jetzt doch so weit kam, hatte sie einen Notfall, bei dem niemand außer
Gut Aiderbichl helfen konnte. Halb verwilderte Hunde leben seit Jahrhunderten auf der hawaiianischen Insel Kona. Irgendwann haben sie Siedler mitgebracht. In den verschiedenen Epochen ging es immer wieder um den Abbau von Rohstoffen und den Anbau auf großen Plantagen. Aber auch hier hat sich die Welt geändert. Siedler zogen ab und andere kamen unter einem anderen Motto dorthin. Die Hunde, die damals Haus und Hof bewachten, verwilderten.


Das ist Red auf Hawaii. Sie ist die Mutter der beiden Hunde, die jetzt auf Gut Aiderbichl leben. Red möchte weiterhin frei in der Wildnis leben. Dass ihre Kinder von Menschen adoptiert wurden, hat sie hingenommen, sie konnte nicht ahnen, was ihnen widerfahren würde.



Athena, in der Wildnis geboren und von Menschen nach Hause gebracht, hat erfahren müssen, wie es ist, auf einem kleinen eingezäunten Grundstück überleben zu müssen. Niemand half ihr. Als Nachbarn protestierten, wurde sie vier Monate lang in einen winzigen Käfig gesperrt. Von dort von der Aiderbichlerin Debbie befreit, wurde sie unzählige Male zur Adoption angeboten, aber niemand wollte sie.


Venus ist die Schwester von Athena. Auch von ihr haben sich die Menschen nach kurzer Zeit abgewandt. Damit sie überleben konnte, wurde sie zur Streunerin, warf Mülltonnen um. Und stürzte sich auf den Abfall. Dann gab es eine Abschusserlaubnis für Venus. Debbie holte sie sich nach Hause. Dort wo sie herkommt, ist sie eine Allerweltsrasse. Die man einfach nicht möchte...


Kritische Menschen machen uns den Vorwurf, weshalb wir auch Hunden aus dem Ausland helfen. Gut Aiderbichl hilft wann und wo es uns am dringendsten erscheint. Und wer es anders machen möchte, hat dazu jede Möglichkeit. Außerdem leben unter unserem Schutz 150 Hunde, bis an ihr natürliches Lebensende. Über 80 Prozent davon kommen aus unserem Einzugsbereich. Traurig genug, dass es Hunden weltweit und überall so schlecht geht.

Dass wir überhaupt helfen können, verdanken wir Ihnen, liebe Aiderbichler. Und wenn Sie diese Zeilen lesen und noch kein Aiderbichler sind, bitten wir Sie, sich uns doch anzuschließen. Als Förderer mit einer Spende oder als Pate. Mit einer symbolischen Patenschaft. Besuchen Sie Athena und Venus auf
Gut Aiderbichl in Henndorf bei Salzburg und unterstützen Sie uns, dass wir demnächst eine Nebenstelle in den USA offiziell eröffnen können.


Auf Gut Aiderbichl gibt es eine neue Romanze
Ochse Josef und Edda sind ein Paar

Kuh Edda, die wie durch ein Wunder als geheilt aus der Klinik kam, hat jetzt den erst kürzlich von uns geretteten Ochsen Josef kennen und lieben gelernt. Die todgesagte Edda steht mit Josef ab und zu in unserer Lebendtier-Krippe und Edda nimmt auch an Tierpräsentationen teil. Lesen Sie die berührende Geschichte von Josef.


Ein gestandener Polizist rettet den Ochsen Josef...
Es ist noch gar nicht so lange her, sagen wir vor etwa 10 Jahren, da wurde
Gut Aiderbichl belächelt, wegen seiner Rinder-Rettungen. Doch die Zeiten haben sich etwas geändert. Mittlerweile leben 420 Rinder unter unserem Schutz und wir lernen immer mehr Menschen kennen, die sich unter großen Opfern für Rinder einsetzen.


Josef, angebunden, in seinem alten Stall (l.) und auf Gut Aiderbichl an der Futterraufe (r.)

Dass es sich bei dem Retter von Josef um einen Polizisten handelt, hat uns selbst überrascht. Er lernte den Stier bei einem Bauern kennen und verfolgte aus einer gewissen Distanz sein Leben. Schon als Kalb wurde der rangniedrige Josef von den anderen Rindern drangsaliert. Damals, als er noch auf die Weide durfte. Mit zweieinhalb Jahren sollte er zum Schlachter. Sein Retter beschreibt sein Leben so: "Josef hatte in seinem Leben mit Sicherheit nicht viele schöne Momente... Dabei ist er so aufgeweckt, klar und außerdem zutraulich. Dass er jetzt so lange im Stall stehen musste um zuzunehmen, tat mir unendlich leid."

 
Josef nimmt die Auftritte von Edda in der Tierpräsentation gelassen hin - sie kommt ja wieder.

Was den Retter von Josef besonders auszeichnet, ist, dass er das Leid eines Rindes in seiner Gesamtheit verstanden hat. Hier Gefühl und Erbarmen zu zeigen, galt früher als verweichlicht. Wer ihm heute zuhört, erfährt, dass er zwei weitere Rinder unter seinen Schutz gestellt hat. Dass er sich ein ganz großes Wissen angeeignet hat. Mehr als so mancher Rinderhalter. Menschen wie diese geben uns Hoffnung!



Nicht nur über Rinder, über viele Tierarten erfahren die Besucher des derzeitigen Weihnachtsmarktes auf Gut Aiderbichl Henndorf viel Wissenswertes. Nur wenn wir unsere Erkenntnisse an viele Menschen weitergeben, haben wir eine Chance, dass sich der Kreis derer, die sich nach einem Ende des Leides für Tiere sehnen, größer wird.

Bitte werden Sie Pate oder helfen Sie uns mit einer Spende, damit wir weiterhin helfen und aufklären können. 



Wo sonst können Kinder zum Beispiel Schweinen so nahe kommen und über ihre Bedürfnisse erfahren.

Gut Aiderbichl trauert um Larry Hagman (Video)
Desilie und Prinzi
Larry Hagman wollte zu Ostern wieder nach Gut Aiderbichl kommen. Er verstarb am Freitagabend in Texas. Immer wieder sprach er von Gut Aiderbichl und lobte die Philosophie, die es dort gibt. +++ Desilie musste ein Bein amputiert werden - doch es geht ihr gut. Sie ist bei Michael Aufhauser eingezogen. Prinzi bei Dieter Ehrengruber.

Larry Hagman hatte uns schon drei Mal besucht und wollte zu Ostern wieder kommen...

Er war nicht nur ein weltberühmter Schauspieler. Als einer der wenigen Amerikaner kämpfte er jahrelang dafür, dass sich die amerikanische Regierung für Photovoltaik-Anlagen interessiert. Er setzte sich für die Umwelt ein. Auch Tiere waren ein wichtiges Thema für Larry Hagman. Sie umgaben ihn sein ganzes Leben lang und deshalb auch seine Liebe zu
Gut Aiderbichl.





Eine tapfere und eine einsame Hündin...
Desilie sollte sterben. Das wollte ihr Besitzer. Doch Günter Schlechmair, der gerade bei einem Tierarzt war, der sich weigerte die zweijährige Hündin zu töten, kämpfte um ihr Leben. Sie durfte zu uns kommen. Dann eine schreckliche Diagnose. Methastasen im Bein. Wir stimmten einer Amputation zu und jetzt hat sie eine reelle Chance. Michael Aufhauser kennt Krebskrankheiten bei Hunden und weiß, wie wichtig hier die Glückshormone sind. Sie durfte den Platz in seinem Schlafzimmer von der erst kürzlich verstorbenen Tari einnehmen. Dass sie leben will und jetzt schmerzfrei und glücklich ist, gibt uns Hoffnung. Dreibeinige Hunde hat Michael Aufhauser schon öfter gehabt. Sie leiden nicht und sind genau so glücklich wie ihre vierbeinigen Artgenossen.



Zum ersten Mal seit der Operation haben wir beim Spazierengehen die Halskrause abgenommen. Desilie (l.) hat großen Appetit und fügt sich harmonisch in die große Hundegruppe von Michael Aufhauser ein. Prinzi (r.) wäre fast in einen Zwinger ins Tierheim gekommen. Ihre Besitzerin wurde entmündigt und dann ging alles ganz schnell. Aber nicht schnell genug, denn wir erfuhren davon und so zog sie in die Hunde-Familie von Dieter Ehrengruber ein. Sie ist 12 Jahre alt, wirkt aber viel jünger...


Gerettet: Zirkus-Ponyhengst Roger

Abschied von Wanda
Im kommenden März wäre Wanda 26 Jahre alt geworden. Angesichts von Pferden, die bei uns über 40 Jahre alt wurden, ist sie viel zu früh von uns gegangen. Eine Blutung aus einem Tumor war der Auslöser... Aus einer Beschlagnahmung eines Zirkus holten wir Roger zu uns. - Romantische Szenen von
Gut Aiderbichl Frankreich. VIDEO!


Auf Wiedersehen Wanda


 
Die gekürte Hessenstute Wanda kam 2001 zu uns. Sie galt, als sie noch als Zuchtstute eingesetzt war, als eine der schönsten Stuten Deutschlands. Als sie ausgemustert wurde, suchte das Gestüt nach einem Platz, an dem sie weiter leben durfte. Eine Allerwelts-Reitschule - eine Demütigung, die sie nur schwer verkraftete. Deshalb stach sie auch dort nicht besonders hervor. Denn was Wanda ausmachte, war ihre aristokratische eigenwillige Art. Als dann der Vorstand ihren Tod beschloss, setzte sich damals Dr. Daniela Danckert dafür ein, dass sie nach
Gut Aiderbichl kommen durfte. Bei uns traf sie den Wallach Falcao. Ihm schloss sie sich an, bis er verstarb. Ihre Trauer war so groß, dass sie mit keinem anderen Pferd Freundschaft schließen wollte. Es war fast so, als sah sie in ihnen nicht standesgemäße Artgenossen. Bis zu jenem Tag, an dem Donani mit seinem "Elefantenfuß" zu uns kam. Das war 2008.


Donani und Wanda im Glück

Nach dem Tod von Donani im Mai 2012 wendete sich Wanda an Desmondo, ein ehemaliger Grand Prix "Dressur-Wallach".
Mit ihm war sie glücklich, litt aber an einer Rückensenkung, die auf die Zeit in der Reitschule zurückging. Sie wurde dort falsch belastet. Vorgestern Nachmittag ging es Wanda ganz plötzlich schlecht. Hans Wintersteller fuhr sie auf Rat unseres Haustierarztes gemeinsam mit Desmondo in die Tierklinik. Sie sollte nicht alleine sein. Die Diagnose, ein ausblutender Tumor. Würde sie die nächsten 24 Stunden überleben, hätte sie noch eine Chance. Um 23.30 Uhr hörte ihr Herz auf zu schlagen. Für uns alle ein schwerer Schock. Hans Wintersteller traf es sicherlich am Härtesten. Und natürlich unsere Paten, die Wanda ins Herz geschlossen hatten. Ihr Einverständnis voraussetzend, übertragen wir die Patenschaft auf Desmondo. Er fühlt sich jetzt alleine. Wir suchen nach einer Partnerin für ihn und haben auch schon eine engere Auswahl getroffen. Allen Aiderbichlern und Paten vielen Dank für den Zusammenhalt für eine Stute, von der einst der Vorstand der Reitschule folgendes sagte: "Wanda ist wie ein Sportgerät. Wenn ein Sportgerät abgenutzt ist, was tut man damit..." Doch seine Pläne wurden durchkreuzt und Wanda kam nach Gut Aiderbichl.
 
 
Roger - war bereits beschlagnahmt
 
 
 
Im Zuge unserer Ziegenrettung eines Zirkusses entdeckten wir den beschlagnahmten Ponyhengst Roger. Er wäre sicherlich geschlachtet worden. Jetzt darf er weiterleben, auf
Gut Aiderbichl in Deggendorf. Noch suchen wir Paten für das charismatische Pony.
 
 
So schön kann die Welt sein
Lipizzanerinnen zeigen Ihnen
Gut Aiderbichl Frankreich
 

Unter den vielen Filmen von Benno entdeckten wir eine Aufnahme vom Sommer. Auf Gut Aiderbichl Frankreich, der Domäne Bürchler Keller. Dort leben über 100 gerettete Pferde aus Österreich, der Schweiz und Deutschland. Drei Lipizzaner-Stuten, die dort seit über einem Jahr leben, zeigen in dem Videobeitrag, wie schön das große Gut dort ist. Umgeben von einer mehr als 4 km langen Mauer. Auch über 100 gerettete Katzen leben dort. Genießen Sie den Rundgang.


Heute neu: Teil 2 Video Hunde von L.A.
Ein Krimi: 14 Zirkus-Ziegen
Nach der spannenden Geschichte der fünf Hunde aus Los Angeles und ihrer Rettung, jetzt ein Video ihres glücklichen Lebens auf
Gut Aiderbichl. Christian Kögl kam dem unsäglichen Leid von 14 Ziegen aus dem Zirkus auf die Spur. Wie durch ein Wunder konnten wir ihnen helfen.

Video Teil 2: "Die vergessenen Tiere von L.A."
 





Bis wir in Österreich von dem traurigen Fall erfuhren, verging einige Zeit. Was war mit den Tierschützern vor Ort? Christian Kögl, Gutsverwalter von
Gut Aiderbichl, machte sich auf die Suche nach den noch lebenden Tieren. 4 Ziegen, die von den Zirkusleuten versteckt wurden, fand er völlig heruntergekommen an einem unwirtlichen Ort.



Aber auch zwei Schafe. Sobald das Medieninteresse sich in Wohlgefallen aufgelöst hat, wären sie mit Sicherheit getötet worden. 10 weitere weiße Ziegen waren wie vom Erdboden verschwunden. Doch Christian Kögl gab nicht auf. Er fand sie 35 Kilometer entfernt... Wir kauften sie frei und nun sind alle 14 Aiderbichler. Und dürfen bis an ihr Lebensende bei uns bleiben.





Haribo macht Tiere froh!
 


DJ Ötzi übergibt im Namen von Hans Riegel (Haribo) eine Spende von 22 Tonnen Kastanien für die Aiderbichler Wildtiere. VIELEN DANK!



Aiderbichler Werner Reisner arrangierte eine große Spende von Äpfeln mit leichtem Hagelschaden aus dem Burgenland für unsere Tiere. VIELEN DANK! (Hans Wintersteller bei der Abholung.)
 
Bitte werden Sie Aiderbichler und unterstützen Sie unsere Arbeit, damit wir weiterhin in großem Rahmen helfen können. Werden Sie Pate oder unterstützen Sie uns mit einer Spende.




Video: Hunde von L.A.
Weihnachtsmarkt Eröffnung!
Wie in jedem Jahr unterstützen uns prominente Tierfreunde und Aiderbichler, wenn es darum geht, die Werbetrommel für unseren Weihnachtsmarkt zu rühren. Die Medien helfen uns wie in jedem Jahr. Die Eröffnung war stimmig und unsere internationalen Gäste sind wahre Tierfreunde.

Prominente, authentische Unterstützer
 
Wenn Michael Aufhauser gefragt wird, wie es ihm gelingt, so große Stars nach
Gut Aiderbichl zu bringen, hat er eine einfache Erklärung. "Zu uns kommen Stars die einen Bezug zu unserem Thema haben. Sie oder ihre Agenten haben von uns gehört und dann machen sie auf ihren Europareisen auf Gut Aiderbichl einen Zwischenstop."
Sir Roger Moore, setzt sich weltweit für Menschen und Tiere ein. Eines seiner wichtigsten Projekte ist, Menschen über die Qualen der Gänse aufzuklären, aus deren Leber Gänsestopfleber gemacht wird. Ein teuflisches Produkt. Gänse werden zwangsweise mit einem Trichter unter Höllenqualen gemästet, bis sich ihre Leber entzündet und riesengroß wird...



Hollywood-Star Daryl Hannah, hat zuhause in Colorado ein kleines Aiderbichl. Sie rettet Hunde, Pferde, Alpaka und gefiederte Freunde. Wenn sie über ihre geretteten Hühner spricht, bekommt sie Tränen in die Augen. Man hat ihnen in der Massentierhaltung die Schnäbel abgeschnitten und die klauen amputiert. Auch hat sie ein Minischwein gerettet. Haltern dieser Schweine geraten, diesen Tieren nur eine Tasse Futter zu geben, dann würden sie klein bleiben. Das diese Methode letztendlich zum versagen aller Organe führt, ist den Besitzern egal. Sie ist eine richtige Aiderbichlerin geworden.




Franco Nero. Er und seine Frau Vanessa Redgrave haben erst kürzlich zwei Katzen gerettet und zu sich genommen. Überwältigt von
Gut Aiderbichl und seinem Anliegen stellte er sich während der Weihnachtsfeier auf die Bühne und sang ein Lied, dass er schon einmal angestimmt hat für John F. Kennedy: Camelot. Das sieht er in Gut Aiderbichl, ein Camelot, ein Paradies. Sprachlos berichtet er von seinem Rundgang mit Daryl Hannah über Gut Aiderbichl: "She kissed all animals on the mouth." Entsetzt ist er nicht darüber und erlaubt sogar einem Pony an seiner Hand zu knabbern.




Sind Hollywood-Schauspieler schwierige Diven? Bei uns auf Gut Aiderbichl in keinem Fall. Sir Roger Moore und Lady Kristina, Daryl Hannah und Franco Nero blieben einige Tage und kamen immer wieder auf das Gut. Über 50 Fotografen und 10 Fernsehstationen erwarteten sie am Donnerstag abend ab 17:00 Uhr. Alle gaben ihr Bestes, um Gut Aiderbichl zu helfen. Das Gut in Henndorf veranstaltet vom 16.11.2012 bis zum 06.01.2013 den großen Weihnachtsmarkt. Der Erlös kommt geretteten Tieren und den Zielen von Gut Aiderbichl zugute. Gut Aiderbichl beherbergt derzeit über 4.000 gerettete Tiere auf 22 Gütern bis zu deren natürlichem Lebensende.




          Lara Jay Körner                                          Grit Böttcher                             Nicole Belstler-Böttcher mit Tochter

          Christa Clarin                                   Christian und Marina Wolff                     Patrick Lindner und Fiona Swarovski

 Sensationelles Video in zwei Teilen von Benno
Die vergessenen Tiere von L.A.
Wie im Süden und im Osten Europas trifft das Schicksal ungewollter Haustiere in L.A. mit gnadenloser Härte. Wer nicht schnellstens einen Platz findet, muss sterben. Das Credo von Gut Aiderbichl: Haustiere dürfen nur an Menschen verkauft werden, die eine Eignung nachweisen können. Erleben Sie selbst, wie Loki, Cedar, Hugo, Molly und Champ zu uns kamen und was sie bewirken sollen.

Für die vielen Millionen Haustiere, die sterben müssen, gäbe es eine Lösung, die den herrschenden Wahn reduzieren würde.
 
Bei uns sind es die Länder des Ostens, in denen entzückende Welpen rücksichtslos, in viel zu großer Anzahl, gezüchtet werden. Manche werden sogar aus dem Kofferraum an Raststätten verkauft. In den USA heißen diese Zuchtstationen "Puppy-Mills".


Das Leben von US-Hündchen Hugo hing an einem seidenen Faden...

Gezüchtet werden Hunde, wie sie Konsumenten als Welpen niedlich finden. Diese Hunde erreichen auch die Herzen der Menschen, die sich nicht wirklich ein Tier wünschen. Sie wollen etwas Niedliches kaufen und denken meist nicht daran, dass sie sich auf eine Partnerschaft eingelassen haben, die im Schnitt 15 Jahre andauern sollte. Wenn sich die Lebenssituation dieser Menschen verändert oder wenn sie ihrer vierbeinigen Begleiter überdrüssig werden, geben sie sie in Tierheimen ab. Für 50% der Tiere bedeutet das den Tod durch Giftspritze oder Vergasen.
Nur wenn weltweit ein Eignungstest beim Kauf eines Haustieres vorgeschrieben wird, könnte sich das Problem für die ungewollten Haustiere gleich am Anfang verringern. In den USA sterben ca. 5 Millionen Katzen und Hunde jährlich einen sinnlosen Tod.



Bitte unterstützen Sie unsere neue Kampagne. Auch hierzulande sollen Katzen, Kaninchen und Hunde nicht an jeden verkauft werden. Unsere 5 Hunde aus den USA sind der Beginn eines Credos, das uns noch lange begleiten wird. 
 
 

Selbsternannte, gnadenlose Richter...
Das abgewendete Todesurteil!
Beginnen wir mit dem kleinen Dackelchen Lina. Sie wurde meuchlings verstoßen und ausgesetzt. Als es still wurde in Münchens Straßen banden sie ihre Verräter an die Türe des Warenhauses Karstadt... Aber es gibt auch die unverhohlene, ebenso grausame Methode - der Macho beim Tierarzt, der zwischen Geiz und Scham entscheidet... Das Schicksal von Desilie.

Hintertückisch oder brutal - Sie haben das nicht verdient.
München ist eine Stadt, die niemals schläft. Besonders wenn es um das Bahnhofsviertel geht. Aber wenn die Hektik des Tages vorbei ist, dann kann man ohne beobachtet zu werden, einen Hund an eine der vielen Türen, die in eine der größten Warenhäuser der Welt führen, anbinden. Doch mit welchem Risiko? Lina hätte von Betrunkenen losgebunden oder in die Hände eines Hundehassers gelangen können. Erinnern Sie sich an die Serie aus dem nahegelegenen Dachau vor einigen Jahren. Da fand man Dackelöhrchen und Beinchen immer wieder in Mülltüten. Das Werk eines Serientäters...


Aiderbichler-Pointer-Hündin Zouzou, die im August vergangenen Jahres aus Griechenland zu uns kam, zeigt Lina, wie spannend es auf Gut Aiderbichl ist. So stehen Tiere unseren Neuankömmlingen bei.

Doch Lina sollte Glück haben. Eine Mitarbeiterin von Karstadt ent
deckte sie und brachte sie in ihr Büro in Sicherheit. Versorgte und beruhigte sie. Die Karstadt-Mitarbeiterin setzte sich mit uns in Verbindung. Zur Erinnerung:
Gut  Aiderbichl war anlässlich des Welttierschutztages zu Gast bei Karstadt. Beeindruckend, Karstadt verkauft aus ethischen Gründen keine Pelze! Wir boten sofort die Aufnahme von Lina an und jetzt tobt sie mit den Anderen über unseren weitläufigen Hundepfad in Henndorf.
Natürlich haben wir alle notwendigen Stellen informiert, dass Lina gefunden wurde. Ihr Chip ist nicht registriert und vermissen tut sie offensichtlich auch niemand.

Ein Ende für den Fluch der auf Desilie lastet.
  
Wenn unsere Aiderbichler bei ihren zahlreichen Tierklinikbesuchen mit unseren Patienten unterwegs sind, dann erleben sie Szenen aus dem Alltag oft verzweifelter Tierärzte. So auch im Fall von Desilie. Ein Mitarbeiter wurde Zeuge eines Gespräches zwischen dem Besitzer des kleinen Hündchens und dem Tierarzt. Dieser versuchte ihm zu erklären, dass er nicht bereit sei, Desilie einzuschläfern. Der Besitzer stöhnte und meinte: "Ich kann doch nicht jede Woche 20 Kilometer hierher fahren, wenn sie jetzt hier bleiben muss. Außerdem ist mir das zu teuer."


Aiderbichler-Glückskatze Lilly setzte sich zu Desilie, als diese eine Magnetfeld-Therapie bekam. Was unsere Tiere ausmacht, ist die Gelassenheit. Bald versteht das auch Desilie, wenn sie endlich bei uns ist.

Unser Mitarbeiter bot sofort an, die Kosten privat zu übernehmen. Na
gut. Doch als sich dann eine Woche später herausstellte, dass Desilie an schwerem Krebs leidet und dass ihr eventuell eines ihrer Pfötchen abgenommen werden muss, outete sich ihr Besitzer. Er meinte, dass er sich schämen müsste mit einem Hund auf drei Beinen, dass er einen befreundeten Jäger kennen würde...
So kam Desilie unter unseren Schutz. Doch so ganz sind die dunklen Wolken noch nicht vorübergezogen. Erst nach einer weiteren Untersuchung, die morgen in einer Groß-Klinik anberaumt ist, wird sich herausstellen, ob ihr eine Pfote abgenommen werden muss. Und wenn schon, auf Gut Aiderbichl spielt das keine Rolle. Das Glück hat jetzt seinen Lauf genommen.

Stellen Sie sich vor, dass ein Mensch, der nicht über unsere Mittel verfügt, all das mitbekommen hätte und nichts tun könnte. Aber das wir spontan helfen dürfen, ist nur möglich, wenn wir Patenschaften und Spenden bekommen. Bitte helfen Sie uns, denn das nächste Schicksal wartet sicherlich schon. Dann wollen wir wieder einschreiten können.
Wie Sie helfen können, erfahren Sie auf unserer Homepage.


Wir durften zwei Hengsten in Not helfen
Paladio und Karim
Wenn Hengste alt werden und sich ihr Besitzer von ihnen trennen muss, haben sie kaum noch Chancen weiterleben zu dürfen. Denn Hengste können nicht in großen Herden gehalten werden. Dennoch wenden sich immer wieder Menschen an uns, mit einem Ultimatum. Wir denken dann an die Tiere und dass sie nicht dafür können... Kuh Edda ist in Henndorf angekommen…

Das ewige Problem mit Hengsten
Es sind natürlich vor allem Züchter, die sich von der Haltung eines Hengstes Ruhm und Einnahmen versprechen. Prachtvolle Exemplare ihrer Rasse sorgen dann auch für den Erhalt der Zucht. Dazu kommen aber jene Privat-Pferdebesitzer, die in der Kastration eines Hengstes etwas Schlimmes sehen. Meist kommen diese Menschen aus Süd-Europa und dem Osten, wie der Türkei. Hierzulande spielt für die Einstellung zum Kastrieren das Umfeld der Besitzer eine Rolle. Wenn sie gegen das Kastrieren sind, dann nehmen sie auch hin, dass ihre Hengste vereinsamen. In stabilen Boxen oder auf kleinen Koppeln, wenn überhaupt.


Paladio (l., 10) und Karim (20)

Ein grausamer Preis für den Erhalt von Hoden, die nicht mehr zum Einsatz kommen. Dabei ist es doch ganz einfach. Würden Pferde in der freien Natur leben, dann müssten sie gnadenlose Rangkämpfe führen, damit sich nur der Beste und Stärkste vererbt. Ein ausgeklügeltes System, das über Jahrmillionen entstanden ist und für absolut in Freiheit lebende Pferde überlebenswichtig ist. Diese Voraussetzungen gibt es kaum noch und deshalb ist es doch nur logisch, dass man Hengste, die für die Zucht nicht gebraucht werden, kastriert. Dann dürfen sie in großen Herden artgerecht leben.

Zwei Hengste, die ihren Platz verloren haben, durften jetzt auf
Gut Aiderbichl einziehen. Sie wurden vor ihrer Ankunft kastriert und können sich jetzt auf ein glückliches Leben bei uns freuen.

Der zweite Geburtstag von Kuh Edda

Endlich war es soweit. Aiderbichler Hans Wintersteller durfte Kuh Edda aus der Tierklinik abholen.


Edda (10) verlässt nach 6 Wochen die Klinik.

Vor etwa sechs Wochen wurde sie von uns direkt von ihrem Bauern (Anbindehaltung) wegen einer Unterleibs- und Nierenentzündung dorthin gebracht. Sonst wäre sie geschlachtet worden. Eine Aiderbichlerin verkaufte ihre Lieblingsgoldkette, um Edda freizukaufen und ihr zu helfen. Edda war hochträchtig und ihr Kalb, das sie in der Klinik gebar, verstarb kurz nach der Geburt. Doch auch für Edda sah es sehr schlecht aus. Weil wir das wussten, haben die Aiderbichler Mitarbeiter von Kilb und Gänserndorf jeden Tag frisches Gras für Edda in die Klinik gebracht. Sie wurde schon seit einigen Tagen künstlich ernährt. Dem frischen Gras aus dem Dirndltal konnte sie nicht widerstehen. Den Rest erledigten dann die gute medizinische Versorgung und wahrscheinlich auch die Glückshormone. Ihr Zustand verbesserte sich von Tag zu Tag. Ihre Genesung kommt einem medizinischen Wunder gleich.

Sie können sich vorstellen, dass nicht jede Tierrettung so glücklich verläuft, wie die von Edda. Es gehört dennoch zu unseren Aufgaben immer zu Hoffen und das Bestmöglichste zu versuchen. Erst gestern musste Michael Aufhauser der friedlichen Einschläferung der Haflinger-Stute Cora (von Cora und Paco) wegen eines Halswirbelbruchs zustimmen. Sie lebte seit 2004 bei uns in Henndorf und wurde 27 Jahre alt. In Abstimmung mit ihrer früheren Besitzerin, der Zirkusartistin Inge, wollten wir ihr die starken Schmerzen ersparen. Bitte helfen Sie uns, dass wir das, was wir tun, stets korrekt, mit viel Herz und immer im Sinne der Würde der Tiere machen dürfen. Spenden Sie oder werden Sie Pate. Wir danken im Namen der Tiere.


Cora (l.) und Paco. Er begleitete Cora in die Klinik und bei ihrem Gang über die Regenbogenbrücke.


Gerettet: Zwei ganz arme Seelen
Tierkinder Margarete und Bambi
Sagen Sie bitte nicht "schon wieder". Ja, wir haben ein Kalb, die kleine Margarete, und den kleinen Rehbock Bambi aufgenommen. Ohne uns hätten sie keine Chance weiterleben zu dürfen. Die kleinwüchsige Margarete hat ein verwachsenes Auge - doch es gibt Hoffnung. Und Bambi tut so, als wäre er schon immer bei uns gewesen. Grund zum Feiern: Kuh Eddas zweiter Geburtstag - sie trifft morgen bei uns ein.

Tierkinder haben etwas so Berührendes
 
Aber auch die Menschen, die ihre Hilferufe erhört haben. Und davon gibt es immer mehr. Der kleine Bambi wurde mit fünf Tagen abgemagert und von Parasiten befallen am Waldrand gefunden. Er fiepte nur noch ganz schwach, denn seine Mutter kam nicht mehr. Eine Tierfreundin entdeckte ihn und brachte ihn zum Tierarzt. Der kämpfte um das Leben des kleinen Rehböckleins. Wusste von einer tierlieben Dame, die schon mal ein Rehkitz aufgezogen hatte. Gemeinsam halfen sie Bambi über die ersten sechs Wochen, dann wurde er kastriert. Was bei Rehböcken ganz wichtig ist. Versäumt man diesen Zeitpunkt, und kastriert sie dennoch, könnte das später zu Missbildungen ihres Geweihs (Spießer) führen.



Klein Bambi hat es geschafft und nimmt Abschied von seiner "Ziehmutter". Er hat Einzug gehalten in einem Gehege, das über vier Hektar groß ist. Und seine Artgenossen warten schon auf ihn. Darunter auch Gleichaltrige. Gut Aiderbichl Kärnten - unser Paradies für gerettete Wildtiere.



Dass Einäugie und Winzlinge auf Gut Aiderbichl die Größten sein dürfen, hat sich herumgesprochen. Und wenn die kleine Margarete zeigt, dass sie Hunger hat, heißt das in ihrer Sprache - ICH WILL LEBEN.
Ihre Besitzer sind Bauern und haben sich dem kleinen Kälbchen, das mit Missbildungen geboren wurde, erbarmt. Sie riefen bei uns an. Wir konnten helfen und vielleicht kann sogar das überwachsene Auge gerettet werden. Und noch etwas macht uns besonders glücklich: Miniatur-Kälber dürfen meistens bei uns ganz frei laufen. Ein liebevoller Rempler von ihnen kann niemanden verletzen. Und so haben die Kleinen den ganz Große
n etwas voraus. Wenn alles
gut geht, dann erleben Sie Margarete schon am diesjährigen Weihnachtsmarkt. Und noch jemand kommt morgen aus der Tierklinik in Wien zu uns: Kuh Edda hat es geschafft. Sie erinnern sich, wir holten sie mit einem schweren Nierenschaden aus der Anbindehaltung und brachten sie vor sechs Wochen direkt von dort in die Klinik.



Ihr Leben hing an einem seidenen Faden. Sie gebar ein Kalb, das kurz darauf in der Klinik verstarb. Ihre Nierenwerte blieben lange Zeit schlecht. Sie wollte nicht fressen. Da hatten wir noch eine letzte Idee. Unsere Mitarbeiter von Gut Aiderbichl Kilb brachten ihr jeden Tag frisches Gras in die Klinik. Dem konnte sie nicht widerstehen. Begann zu fressen. Fachärzte sind sich einig, dass es sich um ein klinisches Wunder handelt. Jetzt darf sie zu uns kommen. Und wir waren nicht untätig. Unter den vielen Abgaben der letzten Zeit gibt es einen gewissen Stier Josef. Ein Traumstier (kastriert). Sanftmütig und lyrisch in seiner Art. Eine Doppelbox ist bereits hergerichtet. Denn Edda soll ihrer gesundheitlichen Entwicklung entsprechend ein ruhiges Leben mit einem Artgenossen führen. In Kürze werden wir Eddas Geschichte fortsetzen. Sie trifft morgen auf Gut Aiderbichl in Henndorf ein.

Verstehen Sie, dass wir in Fällen wie diesen immer wieder helfen wollen. Dass wir den Tieren versprochen haben, für immer bei uns bleiben zu dürfen. Entspricht das auch Ihrer Einstellung? Dann bitten wir Sie um Hilfe. Mit einer Spende oder Patenschaft. Denn das nächste Schicksal wartet sicherlich schon.


Sensation: Fleischloses
Aiderbichl-Schnitzel
Tiere nicht Essen!
 
Wie soll das gehen, sagt sich so mancher. Man ist im Stress, hat Termine und in der Eile entscheidet man sich für das Nächstbeste. Eine Wurst- oder Leberkäs-Semmel zum Beispiel. Auf der anderen Seite wird man von bedenklichen Warnungen von TV-Reportagen eingeholt... Antibiotika im Fleisch, etc.

Das Aiderbichler Soja-Schnitzel

 
Dass sich die Anzahl der Vegetarier in Deutschland in den letzten Jahren verzehnfacht hat, ist eine Sensation. Erzählt aber auch darüber, dass die fleischproduzierende Nahrungsmittelindustrie bei Vielen so
gut wie verspielt hat. Mal ist es die schlechte Haltung, dann Antibiotika-Rückstände im Fleisch und dann wiederum Grausamkeiten bei Transport und Schlachtung. Da überlegt sich so mancher, ob er es nicht einfach sein lässt. Seit Jahrzehnten steht die ganze Branche unter Verdacht, nur an sich und nicht an den Verbraucher und schon gar nicht an die Tiere zu denken. Man muss nur das Buch "Tiere Essen" von Jonathan Safran Foer lesen. Immerhin hat es eine verkaufte Auflage von 32 Millionen und der Autor wurde nicht verklagt. Bei allem Schrecklichen, was er schildert, ist er in der Tat objektiv.



Aber jetzt gibt es endlich ein Licht am Ende des Tunnels:
Die Aiderbichler-Küche in Henndorf wurde eine zeitlang zum Testort. Unter der Leitung von Herbert Mackner wurde die Soja-Masse bearbeitet und siehe da, jetzt gibt es ein Schnitzel aus Soja, das wie das Original schmeckt. Probieren Sie es, wenn Sie uns besuchen kommen. Jeder ist begeistert. Aber auch die Leberkäs-Semmel ist nicht zu unterscheiden. Eine große Chance für die Menschen, und natürlich die Tiere. Das Argument, dass für Soja Urwälder abgeholzt werden, ist leicht zu entkräften. Das Soja wird nach Europa und in die USA verschifft. Dort "Masttieren" gefüttert. Für ein Kilogramm Fleisch werden 12 Kilogramm Soja benötigt. Essen wir das Soja direkt, brauchen wir zwölfmal weniger Soja. Wer auf eine Fleischmahlzeit pro Tag verzichtet, ermöglicht es 40 hungernden Menschen, sich für einen Tag vegetarisch zu ernähren.


Schlimme Wende: Wenn aus Liebe Hass wird
Esel Johnny & Labrador Lance
 
Esel Johnny war mal beliebt und geliebt worden. Dass sein Besitzer ihn jetzt schlachten wollte, verstand am wenigsten sein Sohn... Egal ob einschläfern oder erschießen, Lance sollte weg, einfach weg...


Aus ihren Augen leuchtet doch das Licht der Treue

 
Unsere laxe Gesetzgebung feuert willkürliche und selbstherrliche Tierbesitzer erst richtig an. Immer öfter glauben sie, Herr über Leben und Tod zu sein. Esel Johnny ist erst zwei Jahre alt und kann leicht vierzig werden.


Johnny bei seiner Abholung.                                   Bei uns wurde er gleich der Anführer einer Eselgruppe (r.).

Seinen sinnlosen Tod verhinderten der Sohn des Besitzers und seine Arbeitskollegen. Ganz schön konsequent für einen Lehrling. Und wie wunderbar, dass er verstanden hat, dass kein Tier sterben darf, nur weil wir Menschen es einfach nicht mehr wollen.

 

Aiderbichler Bernd wurde von einer Freundin auf ein Hundeschicksal aufmerksam, das sich an der Peripherie einer Stadt abspielte. Dort geht es den Menschen gut und irgendwann wünschten sich dort Menschen einen reinrassigen Labrador. Weshalb er in Ungnade fiel, ist uns nicht bekannt. Nur dass er zunächst im Haus in einer Hunde-Box lebte und dann sogar ins Gartenhaus übersiedelt wurde. Ein Tierarzt, so sagt seine Retterin, habe die Einschläferung abgelehnt. Da wurde dann auch an das Erschießen von Lance (2) gedacht.

 
Dass Lance kerngesund ist und besonders liebesbedürftig, bestätigte uns noch am gleichen Tag eine Tierärztin. Ihr hatten wir Lance zur Untersuchung gebracht, bevor er in unsere Hundefamilie in Deggendorf aufgenommen wurde. Jetzt darf er bei uns bleiben und wir hoffen, dass sich Paten melden. Dann hätten wir wieder Spielraum, weiteren Tieren in ähnlicher Not zu helfen.


Das verstoßene Dutzend

12 Katzen gerettet!
Nicht nur Katzen haben etwas Lauerndes. Als eine über 90-jährige Katzenfreundin in ein Heim eingeliefert wurde, musste es schnell gehen mit der Immobilie. Ihre 12 Schützlinge mussten natürlich sofort entfernt werden. Eine Tierfreundin beobachtete den Vorfall und nahm alle zu sich. Kein Dauerzustand. Mit den Nerven am Ende, bat sie auf Gut Aiderbichl um Aufnahme der Verstoßenen.


Der schwarze Kater Peter

Peter ist einer von den 12 Katzen, die in Not gerieten. Erschwerend kam hinzu, dass er und seine Freunde ein Leben in Freiheit gewohnt waren. Die ursprüngliche Retterin hatte schnell ein ländliches Gehege herrichten lassen. Die Katzen waren so unglücklich und frustriert, dass sie sie eines Tages in ihr Auto packte und auf Gut Aiderbichl damit erschien. Wir mussten sie jedoch bitten, sich noch einige Tage zu gedulden, denn wir haben wirklich keine Kapazitäten mehr. Sie verstand und war kooperativ. Zunächst kamen alle 12 in die LMU nach München. Dort wurden sie gründlich auf offensichtliche und schlummernde Krankheiten untersucht.

 
Bärli                                                                 Bonnie und Clyde

Und dann war es soweit. Sie wurden auf einen Schlag zu Aiderbichlern. Das bedeutet im Klartext, dass sie für immer bei uns bleiben dürfen. Deshalb haben wir auch große Investitionen nicht gescheut. In Deggendorf, wo sie jetzt leben, können sie es sich aussuchen, ob sie in der Villa schlafen wollen oder im Katzenstadl. Die Villa kommt für sie eher weniger in Frage. Dort gibt es eine häusliche Atmosphäre und die ziehen meist die Samtpfoten vor, die ihr gemütliches Zuhause verloren haben. Unser neues Dutzend war es gewohnt, viel draußen zu sein und kannte eher das ländliche, gediegene Zuhause. Also leben sie derzeit im Katzenstadl. Können aber jederzeit, wenn sie es wünschen, umziehen.


Der großzügige Katzenstadl mit einem Zugang in den Heuboden und nach draußen


Das ist Gut Aiderbichl Deggendorf, die Katzenvilla. Ein hoher ausbruchsicherer Zaun umgibt die märchenhafte Grünfläche. Frei sein und geschützt, das war unser Ziel.

 
          Auch Puma (l.) und Charly (r.) gehören zu den neuen Zwölf.

Wir hatten ganz schön Angst vor dem kommenden Winter. Denn seit April retten wir immer mehr Katzen. Jetzt sind es über 400 und jede einzelne Katze möchte es doch warm haben im Winter. Dabei haben wir über die größte Überraschung, die uns vor dem Winter noch ins Haus steht, noch überhaupt nicht berichtet. Aber bald kommt das neue Gut Aiderbichl Magazin und dann gibt es richtig Grund zur Freude für alle Katzenfreunde.

Liebe Aiderbichler, liebe Tierfreunde, dass wir so oft ja sagen können, verdanken wir nur Ihnen. Ihrem Vertrauen, dass wir alles richtig machen. Wer Katzen nachhaltig helfen möchte, kann unsere Aiderbichler Katzen-Projekte mit einer Patenschaft oder einer Spende unterstützen. Unsere neuen Katzen können Sie auch auf Gut Aiderbichl Deggendorf täglich besuchen. Und Paten haben die Möglichkeit, die Katzen über eine Webcam im Bereich der Katzenvilla live zu sehen. Eine andere Webcam im Katzenstadl wird demnächst aktiviert.



Spannend: Dr. Daniela Danckert hilft Wanda. VIDEO!
Gerettete Tiere nochmal gerettet!

Was geschieht, wenn Tierschützer in finanzielle Not geraten und ihre Tiere nicht mehr versorgen können? Damit die Pferde Tornado, Mausi, Lisa und Lazarus, das Muli Frieda und der Esel Pedro nicht in die Hände eines Viehhändlers kommen, haben wir sie in letzter Minute übernommen. VIDEO Frau Dr. Danckert.




Sie alle waren schon einmal in Lebensgefahr. Da fassten sich eine private Tierschützerin und ihre Mutter ein Herz. Sie nahmen sie zu sich. Versorgten sie, einige schon über zehn Jahre lang, selbst in einem angemieteten Stall. Unter größten Opfern. Doch wer Gutes tut, zieht nicht automatisch das Glück und wirtschaftlichen Segen an. Ärger mit der Vermieterin und zum Schluss gesundheitliche und wirtschaftliche Probleme kündigten das Aus an. Wir konnten leider nicht sofort helfen - mangels an Platz. Acht Monate vergingen. Und dann an jenem Abend schlug die Vermieterin zu. Wenn der Stall nicht bis zum 01. Oktober geräumt sei, würde sie die Pferde unter den Bäumen anbinden und einen Händler anrufen... Spätabends, einen Tag bevor das Ultimatum ablief, konnten wir nicht anders und sagten der Aufnahme zu. Alle Tiere wären mit Sicherheit getötet worden. Dank der noch milden Temperaturen können wir uns derzeit behelfen, benötigen aber dringend jede Form von finanzieller Hilfe. Ob Patenschaft oder eine Spende an die Gut Aiderbichl Stiftung in dem Land, aus dem Sie kommen. Kennwort: Ein 2. Mal in Not.

   

Die Pferde-Pyhsiotherapeutin
 
Daniela Danckert war ganz am Anfang, als sich Gut Aiderbichl in eine Begegnungsstätte für Mensch und Tier entwickelte, an der Seite von Michael Aufhauser. Eines der Pferde, das sie damals persönlich aufnahm, weil es zum Schlachter kommen sollte, war die Hessen-Stute Wanda. Nach ihrer Karriere als Zuchtstute fristete sie ihr Dasein in einer Reitschule. Bis sie ausgemustert werden sollte. Heute hat Wanda (25) Probleme mit einem Senkrücken, eine Folge falscher Belastung in ihrem Vorleben. Erleben Sie, was man dagegen tun kann. Video von Benno.




Vom großen Glück der Kleinen
Austria home sweet home


Unsere Hunde-Delegation aus Los Angeles stellt klar: Wir sind Aiderbichler und hier gefällt es uns. Genießen Sie die wunderschönen Bilder vom heutigen Tag auf Gut Aiderbichl in Henndorf.


Sophia mit Loki, Sabrina mit Cedar, Leonie mit Molly, Martina mit Hugo und Stefan mit Champ


Spaß auf dem Hundepfad: Molly liegt vorne ...


Molly, Champ, Cedar und Loki
erkunden die Hundewiese


Über die lustigen Amerikaner staunen selbst unsere Esel


Bei so viel Glück wollen wir uns einfach freuen. Besonders darüber, dass wir Aiderbichler helfen durften. Das ist nicht selbstverständlich. Heute haben wir auf dem Film aus Amerika, den wir bei der Abholung der fünf Hunde gedreht haben, einen Käfig mit Kätzchen gesehen. Wir haben sofort angerufen. Sie leben noch. Ein Wunder, denn im letzten Jahr wurden in sechs Sheltern (eine Art städtisches Tierheim) insgesamt 11.686 Katzen eingeschläfert. Weil sie niemand wollte. Jetzt drücken wir die Daumen, dass wir morgen eine Zusage bekommen und die kleinen Kätzchen zu uns holen dürfen.



Der Grund, weshalb wir Sie immer fragen, ob Sie uns unterstützen können, ist, dass Tierschutz fast immer mit Kosten einhergeht. Kaum zu glauben, dass auch das Leben dieser Kätzchen letztendlich eine Frage der Finanzen ist. Deshalb auch hier unser Aufruf, uns zu unterstützen. Pate und Aiderbichler zu werden. Dann können wir weiterhin wie in diesem Fall, ohne lange nachzudenken, helfen.


Taylor-Ann, Tochter von David Hasselhoff, half:
5 USA-Hunde bei uns eingetroffen!

Eine große Überaschung erlebten gestern die Besucher unserer Ausstellung bei Karstadt am Bahnhofplatz in München (wir sind dort bis einschließlich Samstag). Am Mittwochabend sind mit Aiderbichlerin Debbie Cravatta 5 amerikanische Hunde aus Los Angeles in München eingetroffen. Am nächsten Tag, also gestern, besuchten sie uns.


Hündchen Champ feierte gestern seinen 7. Geburtstag. Dass er ihn erleben durfte, verdankt er Aiderbichlern.


Am 19. Februar 2012 schmiedeten David Hasselhoff, seine Töchter Taylor-Ann und Hayley-Amber mit Michael Aufhauser den Plan, 5 Hunden aus einem der Tierheime in Los Angeles das Leben zu retten und sie nach Aiderbichl zu bringen.


Auch Hugo darf seinen Käfig verlassen. Im letzten Jahr wurden in den öffentlichen Tierheimen von Los Angeles über 50.000 Hunde abgegeben. Gesunde Tiere, aber ihre Besitzer wollten sie nicht mehr. Nur für etwa die Hälfte wurde ein neues Zuhause gefunden. Über 22.000 mussten eingeschläfert werden, weil sie niemand wollte.

 
 
Ankunft am Münchner Flughafen. Cedar, Debbie Cravatta und Abholer Dieter Ehrengruber.

 

Cedar (2) in den Armen von Christine Kaufmann (l.). Sie wurde von ihrem Besitzer einfach abgegeben. Molly soll angeblich nach ihrem Besitzer geschnappt haben. Ist das ein Grund für ein Todesurteil? Carmen Hirmer verliebte sich sofort in die kleine Hündin.


Einen Tag zuvor war Hugo (l.), der streunend aufgefunden wurde, noch im Käfig der Auffangstation. Loky (7, r.) wurde im Tierheim in Los Angeles abgegeben, weil sein Besitzer verstarb.


Aiderbichlerin Debbie Cravatta erzählt, dass Champ am 04. Oktober 2005 geboren wurde. Also genau vor sieben Jahren. Sein Besitzer wollte ihn nicht mehr. Bei Karstadt feiert er seinen Geburtstag.


Unsere Ausstellungsfläche im Karstadt am Bahnhofplatz in München bleibt bis einschließlich Samstag. Mini-Pferd Pumuckl und Shetty Mini kamen auch vorbei (natürlich mit Gummi-Hufen).

Susanne Stockmann, jeder Tierfreund kennt sie, berichtet über die Entstehung der TZ-Akte Tier. Tierärzte über wichtige Vorkehrungen, die Tierhalter treffen sollten. Johanna Turner zeigt, wie man Hunde ganz sanft erziehen kann und Herbert Mackner stellt sein absolut fleischloses Wiener Schnitzel vor. Kinderbasteln bei Brunhilde Grasser und vieles mehr. Besuchen Sie uns im Untergeschoss von Karstadt am Bahnhofplatz in München. 
Hugo, Molly, Champ, Cedar und Loky dürfen für immer bei uns bleiben und haben inzwischen Einzug in der Henndorfer Hundefamilie gehalten. Wir möchten mit ihrer Anwesenheit aufklären und hoffen, dass das amerikanische System der Tierheime, die Hunde und Katzen im großen Stil einschläfern, sich niemals bei uns etabliert. Bitte werden Sie Pate von den kleinen Amerikanern oder anderen Tieren von Gut Aiderbichl. Bitte unterstützen Sie uns!

 Welttierschutztag - nehmt nur diese Schweine

15 SCHWEINE GERETTET!
Weltweit zeichnet sich ein unheimlicher Trend ab. Das Leid der Tiere wird von einem Großteil der Menschen nur noch protestlos zur Kenntnis genommen. So als könne man nichts dagegen tun. Ganz besonders hart trifft es "Nutztiere". Dass wir auf einen Schlag 15 Schweine gerettet haben, ist ein Zeugnis der tragischen Entwicklung...

Passt unsere Welt und Tierschutz noch zusammen?
 

Manche Entwicklungen lassen sich am besten an Einzelfällen erklären und wahrnehmen. Vor einigen Tagen ging eine große Landwirtschaftsausstellung zu Ende. Traktoren, Stalleinrichtungen, Mähdrescher,... Und wie es immer schon Tradition war, lebende Tiere aus der Landwirtschaft.



Diese Ferkelchen haben 2 Wochen lang Werbung für einen Stall machen müssen, der fernab einer artgerechten Haltung ist. Der Plastik-Spaltenboden ist grün eingefärbt und wird penibel sauber gehalten. Es gibt kein Stroh für diese Ferkel, was den Besucher nicht weiter beunruhigt, denn es ist tagsüber durch die vielen Besucher dampfend heiß. Wenn diese Box im wirklichen Einsatz ist, dann wird sie so gut wie nie gemistet. Tausende Tiere leben nebeneinander. Dass auch diesen Schweinchen die Schwänzchen kupiert wurden, hinterfragt niemand mehr. So schauen halt Schweine aus, denken sich die meisten Besucher. Würde man ihnen die Schwänzchen allerdings lassen, käme es zum gegenseitigen Anknabbern. Es ist so eng.

 

14 Tage lang haben die Ferkelchen keine Rückzugsmöglichkeit. Werden gestreichelt und manchmal verhöhnt. Aber was steht ihnen am Ende jeder Ausstellung bevor? Früher, da gab es die Möglichkeit, dass andere Aussteller Ferkelchen problemlos mit nach Hause nahmen und aufzogen. Heute bedarf dies einer Registration eines Schweinehaltungsbetriebes und vieler anderer bürokratischer Voraussetzungen. Wer viele Schweine hält, oder der "Erzeuger" selbst, darf die Ferkelchen nur zu sich nehmen, wenn sie 30 Tage lang in Quarantäne gehalten werden. Zu kompliziert ist es geworden und das ist EU-Recht. Was bleibt ist die Abreise zum Schlachthof. Das ist normal und so gehört es sich, denken die Meisten. Aber was haben die Schweine denn in den letzten 14 Tagen erlebt? Sie sind nervlich am Ende und völlig verstört. Ein Landwirt kann dieses Szenario nicht ertragen und wendet sich an uns. Wir kauften alle Ferkel, fünf Sauen und vier Eber, bei denen feststand, dass sie getötet werden sollten. 


Völlig erschöpft kommen sie unter unseren Schutz. Das erste Mal in ihrem Leben darf diese Gruppe im Stroh liegen.

 
Sie sind einfach nur müde. Noch wissen sie nicht, dass es auf dieser Welt Sonne, Gras und frische Luft gibt. Dass sie einen Namen haben werden und vieles mehr.

In dieser Woche begehen die Menschen den Welttierschutztag. Gibt es überhaupt noch eine Lösung für die 'zig Millionen Schweine, die täglich leiden? Sicherlich gäbe es sie. Das würde allerdings bedeuten, dass wir noch einmal von vorne anfangen müssten. Nur einmal Fleisch pro Woche essen, oder ganz darauf verzichten. Dass Landwirte den Preiskampf einfach nicht mehr mitmachen. Den Profiteuren des Fleischverkaufes die Stirn bieten und ihnen erklären, dass Tiere ein Recht auf ein würdiges Leben haben. Dass ihre Berufsgattung eine würdige Entlohnung erfahren sollte, in viel kleineren Einheiten, als das jetzt geschieht, und vieles mehr.

Wir hoffen, dass unsere 15 Schweine viele Millionen Menschen zum Nachdenken bringen. Über Würde und das, was gerecht ist...

Bitte werden Sie Pate dieser Schweine. Sie werden rasch wachsen und benötigen artgerechte Stallungen. Ihre Aufgabe wird es weiterhin sein, Menschen zu überzeugen. Nicht wie bisher zu Schau-Zwecken, dass man grauenvolle Boxen kaufen soll, sondern dass wir Menschen eine Verantwortung haben.     

   
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