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Trotz Handicap: Lebensfreude pur!

Der Anblick eines Tieres mit Handicap belastet viele Menschen, denn sie verbinden damit oft Schmerzen und ein Ungemach. Doch ein Tier mit Handicap - ganz gleich ob blind oder dreibeinig - kann genauso ein glückliches Leben führen, wie ein gesundes. Ein Handicap bedeutet nicht zwangsläufig eine Schmälerung der Lebensqualität. Das beobachten wir auf Gut Aiderbichl tagtäglich...

Lebensfreude pur!

Tiere haben keine Vorurteile - etwas, das wir Menschen von uns leider nicht behaupten können. Hand aufs Herz, was denken Sie im ersten Moment, wenn Sie eine dreibeinige Katze, einen Hund mit Rollwagen oder ein Kalb mit Wasserkopf sehen? Sind Sie schockiert? Schauen Sie schnell weg? Oder denken Sie gar darüber nach ob es nicht besser wäre, solch ein Tier mit Handicap zu erlösen?

Hündin Ronja ist durch einen Unfall an den Hinterbeinen gelähmt. Dank ihres Rollwagens kann sie aber beim Spielen mit den anderen Hunden mithalten...

Viele Menschen, die so empfinden, haben bestimmt noch nie beobachtet, mit welcher Lebensfreude oft gerade diese Tiere ihr Dasein genießen. In diesem Punkt könnten wir Menschen viel von den Tieren lernen. Denn Tiere stellen sich relativ rasch auf ihre Lebenssituation mit einem Handicap ein. Sehr oft sogar kompensieren sie dieses durch die Schärfung anderer Sinne und lernen im Handumdrehen neue Fertigkeiten. Vor allem aber "schämt" sich kein Tier für seine Behinderung und dafür, nicht der "Norm" zu entsprechen. Ihnen fehlt einfach das Bewusstsein, "anders" zu sein. Dankbar nehmen sie jede Hilfe an, die ihnen gewährt wird und freuen sich unbekümmert ihres Lebens. Den Beweis dafür erhalten wir auf Gut Aiderbichl tagtäglich, wenn die Tiere - trotz Einschränkung - munter mit ihren Artgenossen spielen und ihr Leben in Sicherheit sichtlich genießen. Die gesunden Tiere ihrerseits zeigen keinerlei Vorbehalte, haben keine Berührungsängste oder gar Vorurteile.

v.l.n.r.: Noldi, Elli und Ronja - auf den ersten Blick merkt man nicht, wer von den drei Eseln blind ist - sie genießen einfach ihr Leben...

In der Tierwelt geht es eben nicht darum, was man ist. Der Sinn und Zweck des Lebens besteht für sie nun einmal nicht darin, "normal" oder gar "perfekt" zu sein, sondern darin, das Beste aus allem zu machen, egal, wie die Vorzeichen stehen. Und daran sollten wir Menschen uns ein Besipiel nehmen. Denn so entsteht Lebensfreude - für Mensch und Tier!
 
Darum dürfen wir Menschen es uns auch nicht zu einfach machen und behaupten, Tiere mit Handicap hätten ohnehin nichts vom Leben und dies als Rechtfertigung nehmen, diese besonderen Tiere gar zu töten. Im Gegenteil - gerade für solch schützenswerte Tiere tragen wir die Mitverantwortung. Tiere als krank, nicht perfekt oder nutzlos abzustempeln und sie damit dem Tode zu weihen, ist reine Verantwortungslosigkeit! Denn die Tiere haben keine eigene Stimme, um sich zu verteidigen, aber sehr wohl das Recht auf ein friedliches Leben. Wie kämen wir dazu, ihnen diese Lebensberechtigung zu entsagen und ohne Grundlage über Leben und Tod zu bestimmen?

Daniela kam blind zur Welt und hätte sterben sollen.
Bei uns zeigt sie, wie sehr sie das Leben mit ihrem Handicap genießt...

Das Bewusstsein und die Toleranz gegenüber Tieren mit Handicap muss wachsen und sich in den Köfpen der Menschen festsetzen. Das ist uns auf Gut Aiderbichl ein besonders wichtiges Anliegen. Denn wir sehen tagtäglich mit eigenen Augen, wie wertvoll auch ein Leben mit Handicap sein kann.

Koby ist von Geburt an blind - ihre Lebensfreude ist dadurch nicht geschmälert...
Tiere mit Handicap machen Mut! Mut, Ja zum Leben zu sagen und Mut zu mehr Toleranz.

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