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Der brave Lauser


Seit der Gründung von Gut Aiderbichl haben wir viele hundert Pferde unter unseren Schutz gestellt und sie bestens betreut und gepflegt. Wir verfügen über einen großen Erfahrungsschatz und sind oft Anlaufstelle bei Fragen zu alten oder chronisch kranken Pferden. Oft sind wir aber auch die letzte Chance für sogenannte Problem-Pferde.
Ein solcher Fall ist Tinker-Wallach Lauser (7). 2010 wurde er auf einem Ferienhof geboren – sehr zur Freude der Feriengäste, die sich an dem quirligen Fohlen erfreuten. Als Lauser dann älter wurde, setzte man ihn als Reitpferd ein. Ein schwieriger Job für ein Pferd, denn es muss sich schließlich auf die unterschiedlichen Erfahrungen der immer wechselnden Reiter einstellen. Aber Lauser verfügte über ein sanftes Gemüt, verrichtete brav seinen Dienst und war der Liebling aller.

 

Doch dann machte er zunehmend seinem Namen Lauser alle Ehre. Immer wieder warf er die Reitschüler ab. Wenn er auf der Koppel oder in der Box stand, war der Tinker-Wallach ruhig, verschmust und hätte nicht braver sein können. Doch sobald ihn jemand reiten wollte, schlug er aus, buckelte und warf die Reiter.
Nun galt er als böse, und seine Besitzer wussten nicht mehr weiter. Sie sahen in Lauser nur noch die Gefahr. Und für ein „böses“ Pferd einen neuen Besitzer zu finden war schier unmöglich. Doch eine Chance wollten seine Besitzer ihm noch geben. Sie meldeten sich auf Gut Aiderbichl Deggendorf und baten um Hilfe für Lauser.

 

Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass kein Tier grundsätzlich böse ist. Vielmehr steht oft eine unentdeckte Erkrankung oder eine schlechte Erfahrung aus der Vergangenheit dahinter. So wollten wir auch dem erst 7-jährigen Pferd eine Chance geben und sagten seiner Aufnahme zu.

 

Als Lauser dann am 1. Mai 2017 auf Gut Aiderbichl Deggendorf ankam, waren wir auf alles vorbereitet. Doch als wir ihn uns dann genauer ansahen wurde schnell klar, warum Lauser ein solches Verhalten an den Tag gelegt hatte. Seine Hufe waren viel zu lang, so dass jeder Schritt für ihn mit Schmerzen verbunden war. Das kann man sich so vorstellen, als wenn wir den ganzen Tag auf Zehenspitzen laufen müssten. Kein Wunder also, dass er daher schon gar keine zusätzliche Last auf seinem Rücken, bzw. seinen Hufen tragen wollte.

Für den nächsten Tag bestellten wir gleich den Hufschmied, um Lauser entsprechend zu behandeln. Vorsichtig wurden die Hufe gekürzt und geraspelt, so dass er sich schon gleich viel wohler fühlte. So zeigte er uns niemals seine böse Seite, denn wir hatten in seinem Verhalten die Signale verstanden, und er belohnt dieses Verständnis mit Vertrauen.

 

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