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Das große Leid der Wühltischwelpen

Wer bei einem wirklich seriösen Züchter einen Rassewelpen kaufen will, muss damit rechnen, dass sein Besitzer das Hundebaby dem Käufer nicht einfach gegen Bares in die Hand drückt. Der Käufer wird sich um den Hund nur bewerben können. Er wird sich anschauen lassen müssen, wobei es bei ihm natürlich nicht um Rasse, sondern um Klasse geht, darum, ob er das Zeug hat zu einem seriösen Hundehalter und einen Platz, der dem Tier, das er kaufen will, ein artgerechtes Leben ermöglicht. Umgekehrt wird natürlich auch der Käufer den Züchter beäugen. Kann er ihm vertrauen? Der Preis wird mindestens 1000 bis 2000€ betragen. Erst wenn alles klitzeklein geregelt ist, wird der junge Lauser in sein neues Heim einziehen, es vermutlich auf den Kopf zu stellen versuchen, was zugleich ein wunderbarer Beweis für seine Gesundheit ist.

Das absolute und kriminelle Gegenteil zum Welpen anbietenden Züchter sind die sogenannten Welpendealer aus Osteuropa, aus Ungarn, Tschechien, Rumänien etc. Dort werden in den Welpenfabriken Welpen regelrecht am Fließband „produziert“. Es herrschen unvorstellbare Zustände bei der Zucht: kein Sonnenlicht, kein Grün, und die Hündinnen werden als Gebärmaschinen missbraucht.

Die Hundebabys werden zu früh von der Mutter getrennt, weshalb ihnen die Grundimmunisierung fehlt, die sie über die Muttermilch erhalten, und auch eine grundlegende Sozialisierung. Meistens fehlen die Impfungen und die Pässe sind gefälscht. Außerdem sind die Tiere nicht gechipt. Illegale und qualvolle Welpentransporte bringen dann die kleinen Opfer an den Mann: auf grenznahen Wochenmärkten in Osteuropa – oder sie werden über die Grenze geschmuggelt und als sogenannte Wühltischhunde direkt aus dem Kofferraum verhökert, von dubiosen Händlern ins Haus geliefert oder sonstwo von Mittelsmännern überbracht. Das angebliche Rassetier zum Dumpingpreis für 200€.

Die Welpen sind oft ausgehungert, dehydriert, völlig verwurmt, überhaupt durch Parasitenbefall geschwächt und haben kugelrunde, aufgeblähte Bäuche. Virus- oder bakterielle Infektionen sind bei Übergabe häufig noch in der Inkubationszeit und brechen erst nach dem Kauf aus.

Geschätzte bis zu 200.000 Hundewelpen werden jährlich in den deutschsprachigen Raum geschleust, und der illegale Handel, mafiotisch organisiert, verdient an dem unfassbaren Leid der Welpen ein Vermögen. Es ist ein skrupelloses Millionengeschäft auf Kosten der Tiere. Weder Schnäppchenlust noch Mitleid dürfen Kaufwillige dazu verleiten auf der Straße oder auf Märkten solche Welpenopfer zu erwerben oder auf Dumpingangebote in Anzeigen zu reagieren. Man stärkt damit ungewollt die Welpenmafia dahinter. Durch das neue Tierschutzgesetz ist der online-Verkauf in Österreich glücklich gestoppt.

Außerdem sollte ohnehin der erste Weg, wenn man sich einen Hund anschaffen will, ins Tierheim führen. Es muss doch nicht unbedingt ein Rasse- oder Modehund sein. So ein herrlich lebensfroher Mischling, die berühmte „Promenadenmischung“, von jedem etwas, kann ein traumhafter, langjähriger guter Freund sein.

Auf den Aiderbichler Gütern und Höfen leben derzeit 278 Hunde. Auch sie mussten oft schweres Leid erdulden, wurden gequält, ausgesetzt oder haben ihr Zuhause durch Tod oder Krankheit ihrer Besitzer verloren. Sie stehen lebenslang unter unserem Schutz. Auch sie brauchen Ihre Unterstützung!

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