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Abgabegründe: Zu schwierig, zu krank, zu alt, zu...

 

Klar gibt es Gründe, sich von seinem Vierbeiner zu trennen, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen. Eine schwere Krankheit, die das eigene Leben von jetzt auf gleich aus der Bahn wirft, wäre zum Beispiel so ein Grund. Oder finanzielle Probleme durch eine veränderte Einkommenssituation. Auch eine unvorhergesehene Veränderung der Lebenssituation führt oftmals dazu, dass sich Menschen entschließen, ihre Vierbeiner abzugeben. Allen voran, die Trennung vom Partner oder der Verlust des Partners. 
Dann gibt es immer noch den Klassiker unter den Abgabegründen. Richtig, den Urlaub, der eines Tages ganz plötzlich und unerwartet vor der Tür steht. Und weil das so überraschend kommt, hatte Herrchen oder Frauchen natürlich noch keine Zeit darüber nachzudenken, was denn aus Bello werden soll, der vor sechs Wochen eingezogen ist und eigentlich eh nicht so richtig in die Familie passt. Leider finden solche Halter oftmals noch nicht einmal den Weg ins Tierheim und binden Bello irgendwo an einer Raststätte zwischen Heimat und Urlaubsort an. Dabei ist dieses plötzliche sich entledigen seines Haustieres eher vordergründig. Eigentlich liegt des Pudels Kern woanders. Nämlich in der Tatsache, dass das Tier voreilig angeschafft wurde, ohne über die Tragweite dieser Entscheidung ausreichend nachgedacht zu haben. Außerdem ist es in Zeiten des Internets sehr einfach an ein Haustier zu kommen. Leider viel zu einfach. Sehr häufig entspricht das Haustier, sei es Hund, Katze, Frettchen oder Wellensittich, schlicht und ergreifend nicht den Vorstellungen seiner Besitzer. Oder noch schlimmer: Das doch eigentlich als neues Familienmitglied angeschaffte Tier benimmt sich „schlecht“. Wenn die Katze das Katzenklo als überflüssige Dekoration ansieht und der Hund knurrt oder die Zähne zeigt, ist bei vielen schon das Ende der Fahnenstange erreicht. Dann muss das Tier weg. Dann ist es „verhaltensauffällig“ und nicht mehr tragbar. Auch in diesen Fällen ist der eigentliche Grund für die Abgabe nicht der knurrende Hund, sondern vielmehr der Fakt, dass sich die Besitzer nicht mit dem Wesen ihres neuen Hausgenossen auseinandergesetzt haben. Sie haben sich einfach zu wenig oder überhaupt keine Gedanken über die Bedürfnisse des Tieres gemacht. Manchmal entspricht das Haustier aber auch einfach nicht mehr den Erwartungen seiner Zweibeiner. Zum Beispiel weil es alt oder krank ist. Denn dann passt der Hund nicht mehr in die sportliche Familie, die am Wochenende gerne auf den Berg geht, wo der Vierbeiner natürlich mit muss. Was wird da nicht alles investiert in die perfekte Fassade. Da passt ein Tier das alt und krank ist nun wirklich nicht hinein.
Echten Tierliebhabern, die für ihre vierbeinigen Familienmitglieder durchs Feuer gehen würden, stellt es bei diesen Zeilen wahrscheinlich gerade die Nackenhaare auf. Aber solche Fälle gibt es tatsächlich, und sie sind gar nicht so selten.  Manchmal sind auch die Tierarztkosten zu hoch oder kollidieren mit dem neuen LCD-Fernseher oder dem neuen Auto. Gerade Tiere, die aus unseriösen Quellen stammen, sind oftmals krank und können zu hohen Rechnungen führen. Aber egal welcher Grund einen nun dazu bringt, sein Tier abzugeben - eins sollte dabei jedem klar sein: Unter Umständen bricht man einem treuen Wesen mit dieser Maßnahme sein kleines Herz.

Gut Aiderbichl bekommt täglich zwischen 60 und 100 Anfragen von Personen, die ein neues Zuhause für ihre Tiere suchen. Das hat dazu geführt, das aktuell über 6.000 gerettete Tiere auf Gut Aiderbichl leben. Dies können wir nur durch Ihre Unterstützung bewerkstelligen. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin in unserer Arbeit für in Not geratene Tiere mit einer symbolischen Patenschaft oder einer Spende.

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