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Tiere sind in unserer Gesellschaft rechtlos, auch wenn das anders scheinen mag. Dazu gehören auch Papageien, die ihren Platz verloren haben. Oft sind sie Hinterbliebene und warten dann, was Menschen mit ihnen vorhaben. Es ist so traurig, sie sind ausgeliefert. Deshalb helfen wir. Aber auch Füchsen, die in gnadenlosen europäischen Pelztierfarmen auf Gittern sitzen. Nur zu einem Zweck: für Luxus qualvoll zu leiden und grausamst getötet zu werden. Sechs Füchse konnten wir aus so einer Farm freikaufen. Auch sie leben bereits unter unserem Schutz und erhalten jetzt ein traumhaftes neues Zuhause...

Made in the EU

Eigentlich wollten wir mit der Veröffentlichung dieser Tierrettung noch bis zum Herbst warten, wenn Pelzkrägen gekauft werden. Jetzt aber konnten wir nicht mehr schweigen. Unsere Tierretter waren vor geraumer Zeit auf einer europäischen Pelztierfarm. Tausende Tiere saßen dort in Drahtkäfigen, verzweifelt, todunglücklich und anklagend. Dabei geht es hier nicht einmal um die Erzeugung von Lebensmitteln, sondern um Luxusartikel, die Menschen Freude bereiten sollen.

Aber auch die Tierfreunde machen es sich leicht. Angesichts dieser Bilder ist der Schuldige schnell ausgemacht. Aber eine Pelztierfarm erfüllt nichts anderes, als die Nachfrage von Konsumenten. Der Finger deutet auf uns, auf eine Gesellschaft, die kulturfähig sein möchte. Selbst wenn, wie in Österreich, Pelztierfarmen verboten sind, kaufen kann man auch dort jederzeit Pelze in großer Auswahl. "Aber wieso nicht ?" fragen sich zurecht die Besitzer von Pelztierfarmen, Kürschner und Marketing-Experten für Pelze. War doch die Nachfrage nach den kuscheligen Pelzkrägen an Jacken und Anoraks noch nie so groß, wie im letzten Winter. 
 

Hier werden sechs "Zuchtfüchsinnen" aus besagter Farm Einzug halten. Am kommenden Samstag können Aiderbichler Paten, die alle zur Eröffnung eingeladen wurden, sie vielleicht sehen. Ihr Trauma wird noch lange anhalten. Und wir haben vollstes Verständnis, wenn sie sich vor der Spezies verstecken, die ihnen unermessliches Leid zugefügt hat.

Aber auch dieses Papageienhaus wird am kommenden Samstag im Beisein von vielen Aiderbichler Paten feierlich eröffnet. 55 Papageien sind dort bereits eingezogen. Dass wir noch nicht für alle die Außenvolieren fertigstellen konnten, liegt an der Hoffnung, dass wir noch die notwendigen Spenden dafür erhalten. Gut Aiderbichl Gänserndorf wird somit offiziell als weitere Station für gerettete Tiere eröffnet. Natürlich leben dort auch unsere Ex-Labor-Schimpansen und Tieraffen. Aber jetzt auch gerettete Streuner und Hunde, die aktenkundig wurden, weil sie agressiv seien. Es leben viele gerettete Ziegen und Schafe dort, das ehemalige Giraffenhaus wurde in eine riesige Voliere für gerettete Tauben umgewandelt (200 alleine vom Hauptbahnhof Salzburg), und jetzt seit neuestem Füchse und Papageien. Einen Gänserndorfer hätten wir beinahe vergessen.

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