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Aufzüge in die Hölle: Das Schweinehochhaus von Maasdorf

Hochhäuser gehören in Mengen zu jeder Megacity von heute. Wenn unten kein Platz mehr ist, muss man ausweichen und hochhinaus. Nicht umsonst ist das englische Wort für diese manchmal wie bewohnte Zahnstocher wirkenden Bauten: Skyscraper. Die Hochhäuser kratzen am Himmel. 

So hoch ist das „Schweinehochhaus“ gennannte Gebäude in Sachsen-Anhalt nicht. Sechs Etagen hat das Haus in Maasdorf. 1969/70 wurde es in Fertigteilbauweise gebaut und galt der Führung der DDR als Prestigeobjekt. Mit automatisierten Arbeitsprozessen wollte man die Effizienz in der Schweineproduktion steigern. Nun lebten also auch Zuchtsauen und ihre Ferkel in einer Art Plattenbau mit Aufzug, aber wie es ihnen dort erging, interessierte sozusagen kein Schwein.

Vor drei Jahren gab es schwere Vorwürfe seitens der Tierschützer, die nun die Haltungsbedingungen anprangerten und Demonstrationen organisierten. Anfangs verwies man vor allem auf hygienische Mängel und die qualvolle Enge der Kastenstände, in die diese Tiere eingeklemmt wurden. Jetzt gibt es neues Material, das mit versteckter Kamera im Schweinehochhaus aufgenommen wurde.

Die Aufnahmen sind schwer zu ertragen. Die Schweine werden misshandelt, getreten, an den Hinterbeinen gepackt und auf den Boden geschlagen. „Halt die Fresse!“, hört man Mitarbeiter brüllen, wenn die gequälten Ferkelchen quieken. „Du dreckiges, verdammtes Schwein“, schreit ein Mitarbeiter wütend aggressiv. Wen lässt man in diesem Haus eigentlich auf Tiere los?

Die Sauen und Ferkel werden auf einem Spaltboden aus Kunststoff gehalten, Einstreu gibt es nur ganz selten. In den Bodenspalten verfangen und verletzen sich die kleinen Tiere oft und leiden Schmerzen.

Es ist offenbar so: In der Massentierhaltung geht der Respekt vor der Kreatur vollkommen verloren. Die Zuchtsauen werden durch künstliche Befruchtung und Hormonbehandlungen zu kurzlebigen Gebärmaschinen für möglichst viele Ferkel als Verkaufsware. In Deutschland werden rund zwei Millionen Zuchtsauen in etwa 10.000 Betrieben gehalten.

Im Schweinehochhaus von Maasdorf leben bis zu 3000 Tiere, die mit Aufzügen zu unterschiedlichen Stationen ihrer Ausbeutung hinauf und hinunter gefahren werden, von der Besamungsstation bis zum Abferkelkäfig. Dieses Hochhaus kratzt nicht am Himmel, sondern an der Hölle.

Auf den Höfen und Gütern von Gut Aiderbichl leben derzeit 200 gerettete Schweine. Sie alle dürfen bis an ihr natürliches Lebensende glückliche Schweine sein. Besuchen Sie uns auf Gut Aiderbichl und überzeugen Sie sich selbst davon, oder übernehmen Sie eine symbolische Patenschaft für eines unserer glücklichen Schweine.

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