A A A
Mein Aiderbichl | login

Passwort vergessen

Passwort vergessen Registrieren / Pate werden Infos zur Patenschaft

Schließen

Aus dem Leben eines Masthuhns...

Die unterschiedliche Entwicklung unserer Küken Whity und Schwarzi

Während die Menschen immer länger leben, verkürzt sich das Leben der Tiere in der industriellen Landwirtschaft enorm. Das Huhn, wie es die Natur erschuf, hat eine Lebenserwartung von 15 – 20 Jahren. Das Masthuhn von heute, entstanden durch Züchtung, stirbt meist im 4. Monat an Organschwäche, was niemanden sonderlich zu stören schein, weil es schon nach 29 Tagen schlachtreif ist. Sollte uns das nicht ins Grübeln und die Illusion vom "glücklichen Huhn" ins Wanken bringen?

Masthühnchen wie unser Whity wurden so gezüchtet, dass sie viermal schneller wachsen als andere Küken, wie zum Beispiel unser Grünleger Schwarzi. Beide haben wir Ihnen letzte Woche vorgestellt und bereits heute lässt sich der Unterschied im Gewicht erkennen: Whity wiegt mittlerweile 329 Gramm, währen Schwarzi nur 153 Gramm wiegt. 

 

Whity mit 329 Gramm
Schwarzi mit 153 Gramm

Küken wie Whity wurden so gezüchtet (sogar mit Patent), dass sie kein Sättigungsgefühl kennen. Sie fressen auch dann weiter, obwohl ihr Tagesbedarf eigentlich gedeckt ist. Anders wäre die enorm schnelle Gewichtszunahme kaum denkbar. Aber dieses Extrem hat natürlich auch gesundheitliche Folgen: Knochen und das Herz-Kreislauf-System können der enormen Belastung nicht standhalten, es drohen Brüche, Gelenkerkrankungen, Atemwegserkrankungen oder aber Herzversagen. Abgesehen davon ist für Masthühner das Fliegen oder Flattern kaum möglich. Sie sind bereits nach kurzer Zeit so schwer - vor allem an der Brust - dass sie sich kaum noch bewegen können. So passiert es nicht selten, dass die Tiere bereits während der Mast verenden, weil sie sich einfach nicht mehr zur Tränke bewegen können. Eine Vorstellung, die weit von der des "glücklichen Huhns", welches die Verpackung des Tiefkühlhühnchens ziert, entfernt ist und die uns zum Nachdenken bewegen sollte. Sind Hühner nicht genauso Lebewesen, denen wir respektvoll begegnen sollten? 

Auf Gut Aiderbichl Henndorf können Sie derzeit unsere Küken beobachten: alte Haustierrassen, wie die Grünleger oder das Stoahendl, aber auch Mastküken, wie Whity. Sie alle leben gemeinsam, aber sie könnten sich nicht unterschiedlicher entwickeln. Mit ihrer Anwesenheit möchten wir auf das millionenfache Schicksal der Hühner hinweisen und signalisieren, dass uns ihr Schicksal nicht kalt lässt. 

Unterstützen Sie unseren Einsatz für die sogenannten Nutztiere und werden Sie symbolisch Pate!

Werden Sie symbolisch Pate von allen Tieren und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
Informieren Sie sich hier, wie Aiderbichl finanziert wird. >>
<< Zurück