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Beschlagnahmt! Pony Aperol

Über die Vorgeschichte der betagten Pony-Stute Aperol wissen wir nicht viel, aber die Tatsache, dass sie vom Veterinäramt beschlagnahmt wurde, lässt annehmen, dass ihr Besitzer einfach mit der Tierhaltung überfordert war. Aber auch für die Amtstierärztin war es nicht leicht, einen passenden Gnadenbrotplatz, an dem die Pony-Stute bis zu ihrem Lebensende bleiben kann, zu finden. Aperol wurde erst einmal auf einem Pflegeplatz untergebracht - gemeinsam mit der etwa 35-jährigen Pony-Stute Prosecco, die ebenfalls beschlagnahmt wurde. Hier wurden die beiden Ponys erst einmal gepflegt und versorgt. Das Schicksal hatte die beiden Pony-Damen zusammengeschweißt, sie waren unzertrennlich und wichen einander nicht von der Seite.

Umso schwerer schien die Aufgabe der Amtstierärztin, die beiden Seniorinnen gemeinsam auf einem guten Platz unterzubringen. Doch schließlich kam ihr eine Idee - sie meldete sich bei uns auf Gut Aiderbichl.

Nachdem sie uns das Schicksal der Ponys geschildert hatte, sagten wir der Aufnahme von Aperol und Prosecco zu. Aber sie verfügten noch nicht über die notwendigen Papiere, um bei uns einziehen zu können. So verblieben die beiden vorerst auf dem Pflegeplatz.

Kurz vor dem Abholtermin am 5. Oktober meldete sich die Amtstierärztin wieder bei uns. Überraschend und ohne vorherige Anzeichen war Pony-Dame Prosecco verstorben. Ein Drama für die hinterbliebene Aperol. Hinzu kam, dass sie noch nie alleine verladen worden war. Die Tierärztin befürchtete, dass Aperol nicht einsteigen würde.

Kurzerhand nahm unser Gutsverwalter Daniel Kuchler den "reisefreudigen" Pony-Wallach Barney mit zur Abholung.

 

 

Aperol fasste sofort Vertrauen zu Barney und stieg - als wäre es eine ihrer leichtesten Übungen - mit auf den Anhänger. Nach kurzer Fahrt kam Aperol in ihrem neuen Zuhause an: Gut Aiderbichl Deggendorf. Langsam stieg sie vom Hänger und wurde von Barney ihrer neuen Familie vorgestellt. Glücklich verfolgte auch die Amtstierärztin die Ankunft von Aperol bei uns. Ihr fiel ein Stein vom Herzen. Als Behörde, die Tiere aus schlechten Haltungen den Besitzern wegnimmt, trägt sie eine oft schwere Bürde und gerade ein betagtes Tier wie Aperol, hätte keine Chance auf Vermittlung. "Aperol hat verdient, den Rest ihres Lebens in Licht und Luft zu leben!"

Wir wissen nicht, was Aperol alles in ihrem langen Leben durchgemacht hat, aber wir haben ihr - wie all unseren geretteten Tieren - das Versprechen gegeben, dass wir bestmöglich für sie sorgen, sie pflegen, wahrnehmen und auf ihre Bedürfnisse eingehen. Jeden einzelnen Tag.

Begleiten auch Sie Aperol auf ihrem neuen Lebensweg und werden Sie symbolisch Pate!

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