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Buddy

Raue Schale, weicher Kern

Ein interessantes Pferd mit interessantem Namen. Buddy heißt übersetzt Freund, Kumpel und auch Gefährte.
Buddy lebt seit ca. drei Jahren auf Gut Aiderbichl Henndorf. Sagt man seinen Namen, ist es, als würde man etwas Weiches fühlen, sieht man Buddy und beobachtet seine Körpersprache, weiß man, dass sich unser Buddy anders anfühlt.

Eine ungewöhnliche Bitte brachte Buddy nach Aiderbichl

Unser Hufschmied, der tagaus und tagein mit und am Pferd arbeitet, kam mit einem großen Anliegen auf uns zu. Er hatte ein Pferd vor der Schlachtung gerettet, Buddy. Damals war er eine ärmliche Erscheinung gewesen: abgemagert, hauptsächlich bestand er aus Haut, wenigen Muskeln und überall ragten die Knochen heraus. Seine Augen schauten in die Weite, die Ohren waren immer leicht angelegt. Buddy war zornig, einfach nur zornig.
So kam er zu uns, weil der Hufschmied meinte „Ich möchte ihn behalten, deshalb habe ich ihn auch vor dem Schlachter gerettet. Aber ich komm mit ihm nicht zurecht. Er frisst und frisst, nimmt aber an Gewicht nicht zu. Er frisst mich arm, der Buddy...“

Buddy genießt sein Leben auf Gut Aiderbichl

Welcher Mensch, welches Erlebnis hat Buddy zornig gemacht?

Gut Aiderbichl und seine Mitarbeiter sind Herausforderungen gewohnt und haben gelernt, mit den meisten Situationen umzugehen. Buddy stellte wohl einige Pferdewirte auf die Probe. Unverträglich, schlecht gelaunt, Angstgefühle und sonstiges aggressives Verhalten hat er so ziemlich jeden spüren lassen.
Was hat Buddy so zornig gemacht? Was hat man ihm angetan? Wir werden es wohl nie erfahren. Man kann vieles austesten, probieren und beobachten, wie Buddy reagiert, aber eine wirkliche Lösung ist nur…

… die Liebe und Geduld für gekränkte Seelen

Heute ist Buddy 27 Jahre alt, ruhiger, zuversichtlicher und gelassener, jedoch sucht sich Buddy seine Freunde sehr genau aus.
Egal, ob Mensch oder Tier – es gibt so viele gekränkte und verletzte Seelen auf dieser Erde. Kränkungen und Verletzungen lassen uns und auch die Tiere dann so reagieren, wie wir Zweibeiner und sie, die Vierbeiner, eben reagieren: schreien, weinen, aggressiv sein – treten, beißen und unverträglich sein. Das machen Geschöpfe, die gekränkte Seelen haben und keinen anderen Ausweg mehr wissen, als um sich zu schlagen – mit Lauten und körperlichen Reaktionen.
Lisa und Kim, zwei hervorragende Mitarbeiterinnen im Seniorenstall, haben sich wohl langsam und behutsam und mit viel Geduld an Buddys aufgeregte Seele herangeschlichen.

Unser Buddy ist flott unterwegs

„Schau mir in die Augen, Kleines“

sagt Buddy, wenn Lisa oder Kim sich ihm nähern. Ruhig und gelassen streicheln sie seinen Körper, seinen Hals und reden ruhig mit ihm. Vielleicht ähnlich wie Robert Redford in „Der Pferdeflüsterer“?
Eines ist auch klar: beruhigte, traumatisierte Seelen müssen konsequent mit Liebe und Geduld verwöhnt werden, das Gegenteil würde die Kehrtwendung zurück in das Trauma bedeuten. Nur dank Ihrer Unterstützung, liebe Aiderbichler, können wir helfen und in Not geratenen Tieren ein sicheres und liebevolles Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende geben. Mittlerweile leben 6.000 gerettete Tiere unter dem Schutz von Gut Aiderbichl. Darunter auch viele Pferde, die aus den unterschiedlichsten Lagen gerettet werden konnten. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer symbolischen Patenschaft oder einer Spende. Vielen Dank!

Werden Sie symbolisch Pate von Buddy und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
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