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Erinnern Sie sich noch an …

Cosimo – ein Hollsteiner Wallach mit „Mängeln“

Eine Pferdeliebhaberin kaufte Cosimo, der als gesund angepriesen wurde und noch sehr jung war, vom Pferdehändler. Er war ein großer Hollsteiner Wallach mit einem Stockmaß von 1,90m.
Es stellte sich heraus, dass die neue Besitzerin vom Händler getäuscht worden war, denn Cosimo lahmte. Zusätzlich litt er an einer chronischen Krankheit und im Zusammenhang damit hatte Cosimo Probleme mit den Hinterläufen. Eine Infektion kostete ihm viel Kraft und es war vollkommen unmöglich, Cosimo zu reiten.

Zurück an den Händler war keine Option

Die Frau war wütend auf den Händler, weil er sie getäuscht hatte. Sie wollte Cosimo helfen, und das bedeutete vor allem, ihn nicht an den Händler zurückzugeben. Mit Sicherheit wäre das Cosimos Todesurteil gewesen. Sie wandte sich an Gut Aiderbichl und bat darum, Cosimo auf unserem Gnadenhof aufzunehmen.
Die Pferdepfleger haben Erfahrung mit der Pflege und Behandlung chronisch kranker Pferde und sind diesbezüglich auch stets im Austausch mit den Ärzten. So wurde beschlossen, Cosimo eine Heimat zu geben.

Cosimo und seine neue Familie

Cosimo war dankbar, ein Schmuser, ein Menschenversteher – man musste ihn einfach mögen. Wir wussten nun, dass Cosimo mit seinem „Elefantenfuß“ sehr litt und bemühten uns sehr, ihm zu helfen. Die Infektionen raubten ihm viel Kraft und so kam man überein, ihn in den neu fertiggestellten A-Stall zu überstellen. Das ist ein besonderer Stall für ältere Pferde und solche mit starken gesundheitlichen Problemen.

Cosimo war ein ganz besonderes Pferd

Ein barrierefreier Stall für den großen Cosimo

Cosimo genoss im A-Stall die beste Pflege und tiermedizinische Versorgung. Er war zufrieden und hatte viele Freunde um sich. Wir wussten, dass die Beschwerden nicht vergehen würden und mussten ihn oft aufrichten. Ständig wurde er vom Tierarzt besucht und umsorgt, doch seine zunehmende Schwäche war nicht zu übersehen.

Pferde können ihre Schmerzen nicht äußern

Pferde besitzen keinen Laut, um Schmerzen auszudrücken. Sie erdulden ihren Schmerz. Deshalb ist es sehr wichtig, die Tiere wahrzunehmen und in ihrer Körpersprache genau zu beobachten. Wir Menschen müssen lernen, das Verhalten der anmutigen Pferde, zu denen Cosimo jedenfalls gehörte, zu deuten.

Wir wussten, was zu tun war …

Cosimo konnte nicht mehr alleine aufstehen, alles war sehr beschwerlich geworden. Seine Augen hatten einen ganz bestimmten Blick. Sie sagten: „Danke, dass ich bei euch so ein schönes Leben hatte, doch jetzt ist es an der Zeit…“ Seine Pflegerinnen und sämtliche Pferde waren im Stall, als wir unseren Großen gehen ließen. Wir werden dich nie vergessen, Cosimo.

Die Erinnerung ist ein Fenster durch das wir Dich sehen können, wann immer wir wollen.

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