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Das Glück läuft auf vier Pfoten

Liebe Aiderbichler, liebe Tierfreunde,
vor einigen Wochen erreichte uns ein Hilferuf von Tierfreunden.
Eine dreifarbige, trächtige Katze irrte schon einige Tage auf den Straßen herum. Natürlich zögerten wir nicht lange und stimmten der Aufnahme von Glücks, wie wir sie später nannten, zu.
Keiner kannte Glücks Geschichte, keiner war über Ihren Gesundheitszustand informiert und keiner konnte erahnen was sie durchgemacht hatte.

 

Das Einzige was wir wussten, die junge Katze war trächtig und stand kurz vor der Geburt.
Bei unseren Tierpflegern erhielt Glücks dann sofort die notwendige pflegerische und medizinische Versorgung. Es zeigte sich, dass Glücks ihre Ruhe für die bevorstehende Geburt haben wollte und suchte sich einen leer stehenden Raum auf Gut Aiderbichl Henndorf aus.
Unsere Mitarbeiterinnen staunten nicht schlecht, als Glücks den eigens für sie hergerichteten Kratzbaum verschmähte und es sich stattdessen in einem Eckschrank, im letzten Eck des Zimmers gemütlich machte.

 

Am 08.09.2018 war es dann soweit, aus dem Küchenschrank schaute nicht nur Glücks heraus.
Mit großer Freude zählten wir fünf kleine Kätzchen, die sich zärtlich an Glücks schmiegten und tief schliefen

Heute haben die fünf Katzenbabys auch schon ihren ersten Gesundheitscheck hinter sich. Alle sind wohlauf und erhalten durch das selbständige Trinken genügend Futter.
Unter den fünf Kätzchen befinden sich drei Mädchen und zwei Jungs.
Wir sehen Glücks als Mahnmal und appellieren an alle Tierfreunde und Katzenhalter.
Um unnötiges Tierleid zu vermeiden, ist es nötig weibliche sowie männliche Katzen kastrieren zu lassen.
Eine gesunde Katzendame bekommt im Jahr zweimal Nachwuchs und bringt jeweils 2- 3 Kätzchen zur Welt. Von diesen Kätzchen können wieder mehr als die Hälfte weiblich sein.
Nicht auszudenken welches Schicksal Glücks und ihre kleinen Babys ereilt hätte, gäbe es Gut Aiderbichl nicht.

 

 

AUS DEM WURF EINER KATZE KÖNNEN IN 7 JAHREN 78.125 KATZEN WERDEN

Wir brauchen uns gar nicht in anderen Ländern umsehen. Das Leid der Katzen ist auch in unseren Breiten nach wie vor ungebrochen. Die Statistik spricht dabei von etwa zehn Prozent sterilisierter Katzen. Und so sieht die Vermehrung von Katzen aus, die auf Bauernhöfen oder in Freiheit leben - eine einzelne, nicht sterilisierte Katze kann zwei Mal im Jahr Babys bekommen. Mit angenommenen zwei weiblichen Kätzchen pro Wurf (meist sind es mehr, aber nicht alle überleben oder sind weiblich),
ergibt sich dann folgende Rechnung:

 

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