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Der kleine Felix

und seine großen Freunde

Felix, mittlerweile ein halbes Jahr alt, ist kleinwüchsig geboren worden. Sein Fell ist braun-weiß gefärbt und er hat sehr gütige, besonders schöne Augen. Von Anfang an war sein Leben ein ganz besonderes. Auf dem Hof eines Landwirtes im Ort Allerheiligen in der Steiermark kam das Stierkalb zur Welt. Gleich merkte man, dass das Kälbchen anders war: er war klein und zart und schaute fragend um sich. Die Familie konnte den kleinen Felix aus Platzgründen leider nicht im Stall behalten.

Felix sollte leben dürfen

Eine Schlachtung kam für die Familie nicht in Frage und man überlegte, wo Felix ein Weiterleben ermöglicht werden könnte. Man erinnerte sich an Gut Aiderbichl. Unsere Pflegerinnen und Pfleger konnten in den letzten Jahren viel Erfahrung mit kleinwüchsigen Rindern sammeln. So leben beispielsweise auch auf Gut Aiderbichl Henndorf die zwergwüchsigen Stierkälber Willi, Lucky und Munti und es geht ihnen gut. Auch diese Rinder kamen von Bauern, die bei uns anfragten, ob ihre zu kleinen Stierkälber aufgenommen werden können.

Schon bei der Abholung haben wir den kleinen Felix sofort ins Herz geschlossen.

Felix „der Glückliche“ zog auf Gut Aiderbichl Deggendorf ein

Der Verwalter von Gut Aiderbichl Deggendorf, Benedikt Gruber, schloss den kleinen Felix sofort in sein Herz. Er fühlte, dass Felix ein besonderes Tier ist. Er ist liebenswert, verschmust, sehr ruhig, und nichts und niemand kann Felix aufregen. Felix ist im wahrsten Sinne des Wortes brav und verfolgt Benedikt auf Schritt und Tritt.

Jeden Morgen, wenn er in den Freilauf kommt, startet Felix seine Besuchsrunde zu den Tieren. Und zwar auf eine Art, dass man annehmen könnte, er war vor dem Spaziergang in einem Yoga-Kurs. Ganz ruhig und gemütlich. Bei jedem Tier bleibt er stehen, als möchte er „Guten Morgen“ sagen.

Der Kleine mag die ganz großen Rinder

Es fällt auf, dass Felix seine großen Artgenossen nicht scheut und bei ihnen am Zaun steht, als würden sie gerade ein Pläuschchen führen. Wie ein kleiner Sir hört er zu und gibt zu verstehen „Ich verstehe dich bestens, großer Egon“. Egon wäre aufgrund eines Hochwassers im Jahr 2013 erschossen worden, weil der Zuchtstall überflutet war. Die Stiere sollten nicht den Ertrinkungstod erleiden und man überlegte damals, die Stiere auf Anraten des Landesveterinärs erschießen zu lassen. Egon konnte fliehen und blieb mitten im Hochwasser auf einem Hügel stehen, bis wir ihn retten konnten. Vielleicht fasziniert diese Geschichte den kleinen Felix immer wieder aufs Neue?

Von seinen täglichen Spaziergängen ist Felix dann auch immer etwas müde und erholt sich dann im Stall...

Felix erinnert Benedikt an seinen geliebten Esel Rudi

Rudi ist aus Altersgründen leider vor ein paar Wochen verstorben. Überallhin folgte auch er Benedikt den ganzen lieben Tag lang. Am liebsten war er dabei, wenn Benedikt Zäune reparierte oder sonstige Arbeiten verrichtete. Er wollte alles wissen und war der vierbeinige Baumeister auf Gut Aiderbichl Deggendorf.

Verträumt schaut Benedikt jetzt dem kleinen Felix zu, wie er glücklich über den Gnadenhof spaziert und die Tiere begrüßt. Und Felix spürt das, dreht sich zu Benedikt und begleitet ihn, so, wie dies einstmals Rudi, der Esel, gemacht hat. Wünschen wir ihm viele gesunde Jahre, dem kleinen Felix. Es ist schön, dass er dank Ihrer Hilfe und Unterstützung am Leben bleiben durfte. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer kleinen Spende oder einer Patenschaft. Wir danken Ihnen von Herzen.

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