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Die Bedeutung von Ostern

Frühling Fruchtbarkeit und Neuanfang

Ostern ist das Fest der Freude und jeder feiert es – doch warum eigentlich?

Vieles im Leben wird zur Routine. In den letzten Wochen hatten die Menschen nun viel Zeit zum Nachdenken, Grübeln und Umdenken.

Die Welt ist eine andere geworden. In mir selbst und rundherum habe ich das Verzeihen, die Angst, die Panik vor dem Unbekannten, das Weinen, die Verzweiflung, die Zuversicht gespürt.

Die Natur versucht mit uns zu kommunizieren. Sie hat viele Reichtümer, die wir ihr schamlos und unaufhörlich weggenommen haben. Die Erde hat viele Warnungen ausgesprochen: Klimaveränderung, Tsunami, das Absterben der Meere, Trockenperioden wo normalerweise der Regen fällt, Erdbeben, eine Pandemie.

Ostern kommt vielleicht gerade recht. Mitten hinein in eine verzweifelte, verworrene Zeit, denn Ostern bedeutet auch Neuanfang. Da wir an alten Traditionen festhalten möchten, gibt es für alle Paten und Unterstützer diesen Sonntag, den 12. April ab 11:00 Uhr auf unserer Website ein Osterpatentreffen mit Speisenweihe - Wir würden uns freuen wenn Sie online mit dabei sind.

Unsere Esel haben bereits mit der Ostereiersuche gestartet

Die Entstehung von Ostern – wie können wir es unseren Kindern erklären?

Hier eine wichtige Geschichte für die Kinder, die vermutlich auch einige Erwachsene nicht kennen:

Zu der Zeit, als Jesus lebte, kamen jedes Jahr viele Menschen nach Jerusalem. Das Fest dauerte mehrere Tage und die Familien opferten ein Lamm, sie brieten und aßen es gemeinsam. Jesus kam am Palmsonntag nach Jerusalem und ritt auf einem Esel in die Stadt ein. Die Leute jubelten ihm zu und legten Palmzweige auf den Boden, damit der Esel nicht direkt auf dem staubigen Boden gehen musste. Die Juden hofften, dass Jesus sie befreien würde, denn Jerusalem war zu dieser Zeit von den Römern besetzt. Dass Jesus so beliebt war, gefiel den Römern nicht, er sollte nicht zu viel Macht bekommen.

Heutzutage feiert man am Gründonnerstag das Letzte Abendmahl, so wie damals Jesus mit seinen Freunden, den Aposteln. Beim letzten Abendmahl trank er mit den zwölf Aposteln Wein und sie aßen Brot dazu. Jesus wusste, dass ihn einer seiner zwölf Apostel an die Römer verraten würde. Als Zeichen seiner Liebe wusch er ihnen die Füße, danach ging er zum Ölberg und betete. Jesus wusste, dass er sterben würde. Römische Soldaten kamen und verhafteten Jesus. Judas, einer der Apostel, hatte ihn verraten. Jesus wurde vor den römischen Statthalter Pilatus geführt. Er gab zu, der König der Juden zu sein. Daraufhin wurde er zum Tod am Kreuz verurteilt. Die Römer setzten ihm eine Dornenkrone auf und er musste das schwere Kreuz selbst auf einen Berg tragen. Dort wurde Jesus gekreuzigt und starb. Seine Mutter und seine Freunde holten ihn vom Kreuz, wickelten ihn in Tücher und legten Jesus in eine Höhle. Ein großer Fels wurde vorgerollt, um das Grab zu schließen.

Am Ostersonntag kamen einige Frauen zum Grab Jesu und fanden es leer. Ein Engel erschien und sagte, dass Jesus von den Toten auferstanden sei.

Die Bräuche an Ostern und ihre Bedeutung

Schon vor der Christianisierung in Europa feierten die Menschen den Einzug des Frühlings. Es ging schon damals um Fruchtbarkeit, Leben und Neuanfang.

Verschiedene Symbole entstanden, so beispielsweise der Hase, der im alten Ägypten das Symbol für Fruchtbarkeit war. Selbst die Symbolkraft des Eies hat seinen Ursprung im alten Ägypten und in Persien. Das Ei ist das Symbol des Lebens und wenn es Frühling wurde, schenkten sich die Menschen bemalte Eier. Seit dem 13. Jahrhundert bemalen wir unsere Ostereier.

Ostern bedeutet Neuanfang - Unsere Hasen und Hühner schicken Ihnen Ostergrüße

Das Osterei

Wenn wir uns ein Ei anschauen, dann ist es oval und irgendwie leblos. Betrachtet man es von innen, dann entsteht dort ein Leben, ein kleines Küken. Das Küken schlüpft und neues Leben beginnt.

Während der vierzig Tage Fastenzeit war es früher verboten, Fleisch und Eier zu essen. Die Hühner legen trotzdem Eier und so wurden sie früher gekocht und rot gefärbt, um sie von den frischen Eiern zu unterscheiden. Rot signalisierte das Leid Jesu.

Heutzutage werden die Eier gekocht und bunt gefärbt: grün, gelb, blau, rot, lila usw.

Die Ostereiersuche

Schon immer war es Brauch, dass sich die Menschen im Frühling Eier schenkten. Als Symbol des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Es war einst ein heidnischer Brauch gewesen und die christlichen Bischöfe sprachen ein Verbot aus. Trotzdem wurden Eier auf den Feldern versteckt für Freunde und Verwandte. Dieser Brauch ist bis heute geblieben: das Osternesterlsuchen.

Der Osterhase

Der Hase ist ein Symbol für Ostern geworden, weil Hasen sehr fruchtbar sind. In der christlichen Religion galt er als Zeichen für Leben und Wiedergeburt, genau darum geht es beim christlichen Osterfest.

Das Osterlamm

Beim jüdischen Pascha-Fest feierten die Menschen die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei. Zur Ehre Gottes wurde ein Lamm geopfert. Jesus selbst bezeichnete sich als Opferlamm bzw. als das Lamm Gottes.

Wir stehen nun vor der Karwoche. Es soll eine stille Woche sein ohne Feiern und sonstige Festivitäten. Am Karfreitag gedenkt man dem Sterben Jesu am Kreuz, es wird gefastet. Am Karsamstag wartet man fastend auf den Ostersonntag, die Auferstehung Jesu. Das Osterfeuer bedeutet Licht, Jesus ist auferstanden und bringt Licht in die Welt. Mit dem Ostersonntag ist alles Leid und der Tod überwunden.

Osterlämmer, Kitze, Osterschinken – Delikatessen am Ostersonntag

Vielleicht haben all die armen kleinen Lämmer, die Kitze und die Schweine eine Überlebenschance? Ich denke gerade an unseren kleinen Calimero.

Können Sie sich vorstellen, ihn zu essen, weil Ostern ist? Gott sei Dank darf er weiterleben und hier bei seiner Mama ein glückliches Leben führen. Sehen Sie in sich an…

Unser kleiner Calimero feiert dieses Jahr sein erstes Osterfest

Vielleicht werden heuer auch weniger, im besten Fall gar keine jungen lebenden Häschen verschenkt, die nach den Osterfeiertagen häufig auf Gut Aiderbichl abgegeben werden.

Osterhase und Ostereier suchen – heuer anders

Für die Kinder ist es jedes Jahr sehr spannend, wo denn das Osternest im Garten oder in der Wohnung zu finden sein wird.

Wenn das Wetter schlecht war, habe ich als Kind mein Osternest in der Wohnung gefunden. Wer keinen Garten hat, wird heuer aufgrund der Krise die Osternester mit den Eiern, dem Schokoladeosterhasen und dergleichen wohl auch in der Wohnung oder am Balkon verstecken.

Ich bin wieder beim Umdenken. Was uns Menschen momentan schwer fällt ist, dass wir durch etwas Ungreifbares in unserem Alltag eingebremst werden. In vielen Bereichen unseres Lebens ist die Bremse angezogen. Es geht um die eigene Gesundheit und die Gesundheit unserer Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn. Ostern bedeutet Neuanfang – ich wünsche den Menschen, dass sie ihr Denken und Fühlen ein wenig anders organisieren. Unsere vertrauten Wege durchs Leben sind gerade anders, da sind Steine und Sperren, aber der Weg wird auch wieder besser. Ostern – der Neuanfang zum Umdenken und positiv motiviertem Denken.

Ich wünsche Ihnen frohe Ostern. Der Wunsch bleibt der Gleiche, die Art ist anders. Wenn wir an den Neubeginn glauben, so, wie viele Tiere es machen, die wir hier aufnehmen, auch oft umdenken müssen, wird der gewohnte Weg wieder der normale werden. Eine hat in der Karwoche Geburtstag. Unsere hübsche Schwarzfleck-Norikerin Mariella. Am Karfreitag feiert sie ihren 6. Geburtstag. Ihre Geschichte und die Schilderung ihres heutigen Lebens wird mein Ostergeschenk an Sie sein, liebe Tierfreunde. Wir hören uns nächste Woche wieder. Herzlichst, Gisela

Das gesamte Gut Aiderbichl Team wünscht Ihnen vorab frohe Ostern und viel Gesundheit

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