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Die Schreie der Gänse

 

Auch lange und besonders heiße Sommer gehen irgendwann einmal zu Ende. Wenn es dann spät hell wird und früh dunkel und draußen ein kalter Herbstwind pfeift, holt man die Mützen und Mäntel heraus, und obwohl schon seit Jahren aufgeklärt wird, werden es wieder auch Pelzmäntel sein und Pelzmützen, auch wenn wir schon länger nicht mehr in Höhlen leben und auf Felle zum Wärmen nicht mehr angewiesen sind. Das Elend in den Pelztierfarmen wird bei vielen Menschen vergessen sein und trotzdem, weil Aiderbichler eben trotzdem die Hoffnung nicht aufgeben, sagen wir an dieser Stelle: Danke, dass Sie keinen Pelz mehr tragen! Thank you for not wearing fur! 

 

Auch Daunenjacken wird man jetzt wieder überall sehen, wie jeden Winter, sodass man glauben möchte, die Straßen der Stadt führen direkt zum Polarkreis. Diese Daunenjacken sind mehr als Mode. Sie gehören zum Lifestyle. Die Daunen, mit denen die Jacken gefüllt sind, sind eigentlich leicht zu bekommen. Daunen gibt es überall, wo es zum Beispiel Gänse und Enten gibt. Daunen sind die unterste Federschicht bei Vögeln, ein flauschiges Meisterwerk der Natur und durch seine isolierende Eigenschaften auch bei extremer Kälte ein guter Schutz. 

 

So werden Gänse und Enten für die Menschen gleich mehrfach zum Nutztier – einerseits knusprig gebraten auf dem Teller, oft auch als Stopfleberlieferanten und andererseits füllen sie auch noch die Winterjacken mit Daunen. 

 

Aber bis die Daunen in der Jacke sind, wird allergrößtes Tierleid in Kauf genommen. Offiziell behaupten die großen Kleidermarken ihre Daunen stammten nur von toten Tieren. Aber das sei, sagt die Gegenseite, ganz schwer zu kontrollieren. Jedenfalls ist vor allem in Ungarn oder Polen Lebendrupf noch grausamer Alltag. Rupfbrigaden reißen den schreienden Vögeln bei lebendigem Leib im Akkord die Federn aus. Manchmal kämen sogar Maschinen zum Einsatz. Wenn dann die Brust der Tiere aufreißt, wird sie mit Sacknadel und Faden wieder zusammengeflickt. Auch dokumentarische Filmaufnahmen enthalten die gellenden Schreie der panischen Vögel. Auch an diesem Beispiel sieht man, wie viele Menschen jede Achtung vor den Tieren restlos verloren haben.

 

Wenn die Federn nachgewachsen sind, werden sie aufs Neue herausgerissen. In der EU ist dieser Lebendrupf seit 1999 verboten. Nur das Ausbürsten loser Federn während der Mauser ist erlaubt. Besonders intensiv wird die Daunenproduktion in China und Osteuropa betrieben. Angesichts der Qualen ist es fast schon ein Wunder, dass es die Menschen in ihren warmen Daunenjacken nicht friert. Aber die Schreie der Opfer scheinen sie nicht zu erreichen. 

 

 

Bei uns auf Gut Aiderbichl können unsere Gänse freilaufen und bis an ihr natürliches Lebensende ihre Zeit genießen. Wir setzen uns schon seit Beginn an für die Gänse und die Aufklärung gegen Lebendrupf ein. Bitte unterstützen Sie uns mit einer symbolischen Patenschaft oder einer einmaligen Spende. Danke

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