A A A
Mein Aiderbichl | login

Passwort vergessen

Passwort vergessen Registrieren / Pate werden Infos zur Patenschaft

Schließen

Dorli soll nicht unbetäubt ausbluten!

Als eine beherzte Tierfreundin davon erfuhr, dass ein auf einem Parkplatz angebundenes Schaf für einen Araber betäubungslos geschlachtet werden sollte, machte sie kurzen Prozess. Sie band das dunkelbraune Lämmchen ab und fuhr damit nach Hause. Richtig reagiert! Doch jetzt wird sie als Viehdiebin beschimpft und das Schaf wurde von der Polizei abgeholt. Zurück zum Bauern. Vorläufig ist die Gefahr gebannt.

Der betäubungslose Tod ist immer grausam

Obwohl sich Tierärzte einig sind und die Mehrheit der Menschen in Europa dagegen ist, darf in vielen Ländern Europas geschächtet werden. In Österreich, wo sich die Geschichte von Schaf Dorli zugetragen hat, gibt es besonders strenge Gesetze zum Schächten. Kurz nach dem brutalen Schnitt durch den schmerzempfindlichen Kehlkopf und die Luftröhre muss sofort betäubt werden und das im Beisein eines Tierarztes. Sieht die Realität völlig anders aus?

Ein anderer Schauplatz: Erst kürzlich hat Gut Aiderbichl die drei Lämmer Alexander, Raphael und Sophia aufgenommen. Tierfreunde hatten sie in einem überhitzten Container ohne Futter und Wasser gefunden und niemand konnte sagen, wem sie gehörten. Sie werden bis an ihr natürliches Lebensende bei uns bleiben dürfen, wie mehr als 150 andere Schafe auch...

Michael Aufhauser zu Schaf Dorli:
Die Befürworter des Schächtens weisen immer wieder darauf hin, dass diese Form des Tötens von Schafen, Ziegen und Rindern human sei. Führt man dann schreckliche Beispiele an, argumentieren sie damit, dass die Voraussetzung sei, dass der schächtende Metzger sehr erfahren sein muss. Davon scheint es wenige zu geben. Das wohl schlimmste Beispiel ging selbst australischen Farmern sehr unter die Haut. Als sie Filme aus indonesischen Schlachthöfen sahen, in denen ihre Rinder qualvollst hingerichtet wurden, verhängten sie einen Exportstopp nach Indonesien.

Barbara P., die Dorli sofort half, handelte so, wie es aus unserem Kulturkreis richtig ist: Hinsehen, Erbarmen zeigen und helfen. Dennoch polarisiert sie mit ihrem Handeln. Aus Sicht des geltenden Rechts war ihre Reaktion ein Vergehen. Der Bauer ist bisher auch nicht bereit, ihr Dorli zu verkaufen. Der Araber war sofort handelsbereit. Das Schaf, das er für 130,- Euro gekauft hatte, hätte er ihr für 1.300,- Euro angeboten, erzählt die Tierretterin. Allein dieses unverschämte Angebot gibt Einblick in die Gesinnung dieses Mannes, der ohne weiteres ein lebendiges Schaf ab Hof kaufen konnte. Ohne festen Wohnsitz in Österreich, denn es handelt sich um einen Touristen. Barbara P. ist selbst Hotelierin und berichtet über einen Vorfall, der sie heute noch verfolgt. Ein Gast in einem Hotel in ihrem Heimatort erledigte den alten und überholten Brauch des betäubungslosen Schlachtens eines Lammes in der Badewanne eines Hotels. Sie selbst sei Kosmopolitin, hat in ihrem früheren Beruf mit Ländern des Nahen Ostens Handelsgeschäfte betrieben. Sie schätzt die freundliche Art der dort lebenden Menschen. Dafür, dass sie in ihrem Heimatland Österreich gänzlich gegen unser ethisches Empfinden verstoßen und Tiere qualvoll umbringen, hat sie kein Verständnis. Am Wochenende macht sie sich erneut auf den Weg zum Bauern, wo Dorli jetzt eine Art Galgenfrist hat. Wenn es ihr gelingt, das Schaf zu bekommen, darf es jederzeit bei uns auf Gut Aiderbichl einziehen.

Winny, Curly und Ike

Auch diese Lämmer (oben) hätten betäubungslos geschlachtet werden sollen. Tierfreunde machten uns darauf aufmerksam und wir nahmen sie zu uns. Für Menschen jüdischen Glaubens und für die vielen Moslems ist das Schächten ein religiöses Ritual. 70 Tage nach Beendigung der Fastenzeit Ramadan gibt es ein großes viertägiges Fest, für das in der muslimischen Welt unzählige Schafe qualvoll sterben müssen. Riesige Ocean-Liner (sie haben Platz für ca. 40.000 Schafe an Bord) bringen auf wochenlangen Passagen die Schafe vor Ort, wo sie auch von privaten Käufern erstanden werden. Meist im Kofferraum eines Autos werden sie dann noch hunderte von Kilometern verbracht und vieles mehr.

Bitte unterstützen Sie uns in unserer aufwendigen Schafhaltung. Wer wenn nicht wir muss helfen, wenn uns Einzelschicksale bekannt werden. Werden Sie Pate unserer Schafe oder spenden Sie an unsere gemeinnützigen Gut Aiderbichl Stiftung.

Werden Sie symbolisch Pate von %s und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
Informieren Sie sich hier, wie Aiderbichl finanziert wird. >>
<< Zurück