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Ein ungewöhnliches Paar...

Erinnern Sie sich noch an Quax und Mercy? Vor mehr als 5 Jahren, im Juni 2012, kam das kleine Wildschwein-Baby Mercy, damals erst wenige Wochen alt, unter unseren Schutz. Ihre Mutter war vermutlich umgekommen, denn Mercy irrte alleine und verloren über eine Straße. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn nicht eine tierliebe Autofahrerin den kleinen Frischling bemerkt hätte. Kurzerhand brachte sie Mercy in Sicherheit vor den Autos. Doch wohin mit dem kleinen Frischling? Eine Handaufzucht von Wildtieren ist immer schwierig. Der Tierfreundin fiel spontan Gut Aiderbichl ein. Sie meldete sich bei uns und bat um Hilfe, denn sonst wollte niemand die Versorgung des kleinen Wildschwein-Babys übernehmen.

Da unsere Tierpfleger über ausreichend Erfahrung in der Aufzucht von Tierkindern verfügen konnten wir zusagen. Aiderbichler Pferdewirtin Martina und ihr Team kümmerten sich fortan liebevoll um die kleine Mercy und gaben ihr alle paar Stunden die Flasche. Eigentlich sind Wildschweine gesellige Tiere, die in Rotten zusammenleben. Mercy aber war vorerst allein, denn unsere anderen Wildschweine waren schon ausgewachsen und Mercy konnte nicht ohne weiteres zu ihnen.

Doch dann kam uns der Zufall zur Hilfe. Zwei Wochen nach Mercys Ankunft kam Quax, erst wenige Wochen alt, zu uns. Da hatte das kleine Ferkel schon eine wahre Odyssee hinter sich. Quax war im Stau auf der Autobahn von einem Tiertransporter gefallen und zwischen den Fahrzeugen umhergeirrt. Aufmerksame Autofahrer meldeten den Vorfall bei der Polizei, die den Transporter stoppte und sich dann auf die Suche nach dem Ferkel machte. Aber erst am nächsten Tag gelang es tierlieben Menschen den kleinen Quax einzufangen. Nach Rücksprache mit den Behörden nahmen sie sich seiner an und machten sich sogleich auf die Suche nach einem geeigneten Platz für den kleinen Eber. Auf keinen Fall sollte er zurück in die Mast oder gar als Spanferkel enden. Schließlich meldeten sich die Tierfreunde bei uns und baten um Hilfe für das kleine „Glücksferkel“. Quax wurde schließlich Aiderbichler und zog bei uns auf Gut Aiderbichl Henndorf ein.

Quax und Mercy bildeten fortan eine Schicksalsgemeinschaft. Alles machten die beiden gemeinsam: fressen, schlafen, spielen, kuscheln. Sie wuchsen gemeinsam auf und wurden unzertrennlich. Auch dann noch, als Quax deutlich an Gewicht zunahm und schließlich ein Vielfaches von Mercy wog. Sie könnten nicht unterschiedlicher sein: Quax hat einen lang gezüchteten Rücken, kurze Beine und ein hohes Gewicht. Mercy hingegen ist eher kompakt und deutlich schneller unterwegs. Außerdem hat sie ein langes Borstenkleid, wohingegen Quax rosig ist.

Doch all diese Unterschiede können ihrer Liebe nichts entgegensetzen. Mittlerweile leben die beiden in unserem großen Wildschweingehege auf Gut Aiderbichl Kärnten. Noch immer gehen sie jeden Schritt gemeinsam und zeigen uns so, dass es im Leben nicht auf Äußerlichkeiten ankommt. Was zählt ist die Freundschaft und das Vertrauen zueinander. So schön kann das Leben sein!

Werden Sie symbolisch Pate von Quax und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
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Werden Sie symbolisch Pate von Mercy und damit ein echter Aiderbichler!

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