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Eine Affenschande!

Diesen Schimpansen jedenfalls kennt fast jeder, zumindest hat man von ihm gehört: Cheeta, die in 12 Tarzanfilmen erfolgreich dabei war, bisweilen sogar erfolgreicher als der menschliche Hauptdarsteller. Tiere stehlen ja im Theater und im Film oft den prominentesten Profis die Show. Aber den Tieren bringt das gar keinen Vorteil. Sie wollten doch niemals Schauspieler sein!

Sie sind dann auch keine Darsteller, sondern Opfer von Dressur und können kein artgerechtes Leben führen. Außerdem werden sie bei ihren Auftritten stark vermenschlicht, sodass man fälschlich denken könnte, diesen oft sonderbar komischen Filmhelden gehe es bestens: Wir lieben sie doch, wenn wir sie so sehen. In Wahrheit aber rauben wir ihnen ihre Lebensräume draußen in der Natur. In Wahrheit sind sie vom Aussterben bedroht, und die Erde ist längst kein Planet für Affen mehr. Genau genommen sehen wir in Filmen wie „Wolf of Wallstreet“ oder Funky Monkey – ein Affe in geheimer Mission“ die Vorletzten ihrer Art. Besonders erfolgreich lief Anfang des Jahrtausends im ZDF „Unser Charly“, wo abwechselnd mehrere Schimpansen einen niedlichen Affen präsentieren mussten.

Die Wirkung der Tiere auf ihre Zuschauer besteht oft aus Missverständnissen. Ihre Grimassen verleiten zu der Annahme, dass die Tiere bei den Dreharbeiten Spaß haben, was aber höchst selten stimmt. Schimpansen können zum Beispiel nicht auf Befehl lachen. Also setzt man sie unter Druck, damit sie die Zähne zeigen. Dieses sogenannte „Angstgrinsen“, das unter Stress und aus Angst entsteht, hält man inzwischen für das Lachen der Schimpansen.

Für den Einsatz in der Unterhaltungsindustrie werden Schimpansenmüttern ihre Babys weggenommen – was Mütter wie Kinder schwer traumatisiert. Denn in der Natur leben die Jungen mindestens acht Jahre bei ihrer Familie und werden erst nach drei bis vier Jahren von der Mutter abgestillt. Schlimm: Nach der Trennung von der Mutter werden den Babyschimpansen oft die Eckzähne gezogen und oft unterstützen Quälereien wie Nahrungsentzug oder gar Elektroschocks die Dressur.

Von Michael Jacksons Lieblingsaffen Bubbles wollen wir gar nicht reden. Das Tier wurde in glitzernde Fantasiekostüme gesteckt, übernachtete wenig artgerecht in einem Kinderbett in Jacksons Schlafzimmer und musste beim Dinner mit am Tisch sitzen. Da präsentiert sich die Tierliebe in höchster Verwirrung. Weder diese Art zu lieben noch die Erhebung zum Filmstar hilft den Tieren weiter.

Michael Jackson hatte den Affen 1985 einer medizinischen Versuchsklinik in Texas abgekauft und auf seiner Neverland-Ranch aufgenommen. Am Anfang des ganzen Desasters stand immerhin eine gute Tat.

Unsere Schimpansen im Gut Aiderbichl Affen Refugium in Gänserndorf bei Wien wurden nicht als Filmstars oder Showtiere missbraucht, auch sie wurden über viele Jahre auf engstem Raum in Labors als Versuchstiere gehalten. Sie kannten weder Sonne noch Regen noch Wind. Obwohl sie von Natur aus für ein Leben im Familienverband vorgesehen sind, wurden sie isoliert, und als Wildfänger sie holten, schon im Babyalter den Müttern entrissen, wobei die Mütter oder ganze Familienverbände sehr oft getötet wurden. Jetzt leben diese Ex-Laborschimpansen in unserem Affen Refugium, zu dem auch abgesicherte Freigehege gehören, gemeinschaftlich in Gruppen sozialisiert. Auf Aiderbichl ist das Happy End immer eine Option.

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Plus-Patenschaft und helfen damit den Ex-Labor-Schimpansen von Gänserndorf.

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