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Rettungsaktion für 6 ausgesetzte Ziegen!

Krisenzeiten bekommen die Tiere meist als erstes zu spüren. Wir stellen fest, dass in letzter Zeit immer mehr Tiere einfach grußlos ausgesetzt werden. So wurden wir vergangene Woche von einer Nachbarin in Deggendorf alarmiert. Als sie ihren Esel füttern wollte, standen plötzlich 6 Ziegen bei ihm auf der Wiese! Daneben ein Aiderbichl-Magazin mit dem Vermerk: "Hier abgeben!"

 

Eine Ziegenfamilie hatte Glück im Unglück

Jeden Tag erreichen uns viele Anfragen für Tiere in Not - freie Plätze bei uns sind rar. Neue Tiere müssen sich erst eingewöhnen und können dann in bestehende Gruppen integriert werden - alles braucht seine Zeit. Doch alles kann noch so gut geplant sein, wenn dann Tiere einfach bei uns ausgesetzt werden. In den letzten Monaten stellen auch wir fest, dass sich Tierbesitzer verantwortungslos von ihren vierbeinigen Freunden trennen und diese einfach aussetzen: Hündin Lisa, Hund Lucky, Gans Henriette, Gans Erika - um nur einige Schicksale zu nennen.

In der vergangenen Woche erhielten wir abends aus der Nachbarschaft von Gut Aiderbichl Deggendorf einen Notruf. Die Tierfreundin wollte wie jeden Abend ihren Esel versorgen und wurde stutzig, als sie sich der Koppel näherte. Neben ihrem Esel waren plötzlich sechs Ziegen!

 

Der Esel der Tierfreundin hatte plötzlich Besuch von 6 Ziegen...
Der Esel der Tierfreundin hatte plötzlich Besuch von 6 Ziegen...

 

Scheu und verängstigt liefen die Ziegen, zwei erwachsene Tiere und vier Jungtiere, umher. Die Tierfreundin näherte sich ihnen langsam, denn es bestand die Gefahr, dass die Ziegenfamilie auf die Straße läuft und einen Unfall verursacht. Die Tiere waren nicht angebunden und es gab keinen Hinweis auf einen Besitzer. Dieser wollte sich offenbar schnellstmöglich von seinen Tieren trennen und hatte nur eine Nachricht hinterlassen: Am Zaun angelehnt lag ein Gut Aiderbichl Magazin. Darauf hatte der Besitzer seine Botschaft vermerkt: "Bitte hier abgeben!"

 

 

Die Tierfreundin setzte sich sogleich mit unseren Kollegen vor Ort in Verbindung. Die Aiderbichler Jessica, Zoltan und Max machten sich gleich auf den Weg, um die Ziegenfamilie einzufangen. Kein leichtes Unterfangen, denn die Sechserbande war äußerst scheu und wir mussten darauf achten, dass sie weder im Wald verschwinden, noch auf die Straße laufen.

 

 

Dann endlich glückte die Rettung und alle sechs Ziegen konnten in Sicherheit gebracht werden. Da sie alle keine Ohrmarken tragen, muss die Ziegenfamilie bei uns zunächst in Quarantäne gehalten werden. Der Tierarzt war bereits bei uns vor Ort und hat die nötigen Blutuntersuchungen eingeleitet.

 

 

 

 

Ausgesetzte Tiere sind großen Gefahren, wie zum Beispiel dem Straßenverkehr, ausgesetzt und befinden sich in Lebensgefahr. Wenn wir diese Tiere dann unter unseren Schutz stellen können sind wir froh, ihr Leben gerettet zu haben. Gleichzeitig fangen wir aber bei Null an. Wir müssen den Charakter des Tieres kennenlernen und gleichzeitig den Gesundheitsstatus prüfen. Impfen, chippen, kastrieren, Blutuntersuchungen - alles muss geklärt sein, bevor Tiere in unseren Bestand integriert werden können.

Auch unsere sechs Neuankömmlinge müssen die Zeit der Quarantäne noch abwarten, bevor sie zu unserer Ziegenfamilie dürfen.

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Lesen Sie hier den Artikel der Deggendorfer Zeitung über die Ziegenrettung:


(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)

 

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