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Feiger Mord im Outback

Nicht nur Kune Kune Schweine, wie die auf Gut Aiderbichl Henndorf, waren Ende der siebziger Jahre vom Aussterben bedroht. Auch Emus rutschen langsam in diesen traurigen Bereich. Emus sind ganz besondere Vögel. Sie fliegen nicht, sind Laufvögel, in Australien zu Hause und der Höhe nach die zweitgrößte lebende Vogelart.

In den Medien ist nun ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie ein junger Mann mutwillig und brutal eine Horde Emus einfach überfährt. Es ist ein Video, das der Täter selber aufgenommen hat, der sich offenbar wie ein Held dabei vorkommt: ein Mann um die 20, mit Sonnenbrille, Schnauzbart und einem unangenehmen schrillen Lachen.

Er brettert gerade durchs australische Outback, als er die Emus sieht. Sein Tacho zeigt schon 120, aber statt abzubremsen, gibt er Vollgas und überfährt die armen Tiere.

Und er fühlt sich gut dabei. „Ein, zwei, drei“, kommentiert er, während er die Tiere überfährt, also tötet oder schwer verletzt. „Das ist fantastisch“, lacht er in die Kamera. Das Töten macht ihm teuflisch Spaß. Irgendwie scheint er die Emus zu hassen, obwohl er selber nicht weiß, warum, denn sie haben ihm nichts getan. Aber darauf haben Wissenschaftler und Philosophen längst immer wieder verwiesen: Dass es sie einfach gibt, ganz ohne Grund und Umstände, diese Neigung des Menschen zum Bösen.

Das Auto als Mittel eines Massakers! Dieses Video ist ohnehin schwer auszuhalten, wird aber immer noch unerträglicher, weil sich beim Hinsehen automatisch Parallelen zu den Auto-Attentaten auf Menschen herstellen lassen. So gesehen ist es der Gipfel des Zynismus und allgemeiner Gefühllosigkeit. Es hat bereits internationalen Abscheu erregt.

Letzten Freitag kam dann aus Australien die erleichternde Nachricht. Die Polizei hat den Mann mit dem Schnurbart und dem schrecklichen Lachen gefunden. Der 20-Jährige ist verhaftet.

Gut Aiderbichl hat seit je darauf hingewiesen, dass alles, was man Tieren antut, auch Menschen geschehen kann und umgekehrt. Es geht darum, die Achtung vor dem Leben allgemein zu bewahren.

 

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