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Fettleber einmal anders

Dass bei uns Weihnachten für Gänse und Enten kein Fest der Freude und Hoffnung ist, wird alljährlich zurecht laut beklagt. Da wird die Gans zum Ganserl und kommt neben Knödel und Blaukraut zu liegen, oft schon an Martini, sodass sie als Weihnachtsgans ausfällt.
Die meisten Menschen haben nichts gegen Gänse, hören auf ihr Geschnatter und finden den Gänsemarsch einfach herrlich. Sie finden sie aber auch herrlich knusprig, wenn es dann soweit ist. Das ist die menschliche Gleichgültigkeit: Man liebt die Gänse einfach unter allen Umständen und hat sie zum Fressen gern. Und die Ente dito.
Man vergisst oft, dass den Gänsen besonders vor Weihnachten über das übliche Maß hinaus schreckliche Foltern drohen, in dem man sie „nudelt“ und „stopft“. Damit die Menschen sich mit Stopfleber vollstopfen können, was angeblich eine ganz besondere Delikatesse sein soll. In Frankreich gehört die Stopfleber zum traditionellen Weihnachtsmenü. Aber auch bei uns schwärmen die Gourmets von dieser „Foie gras“ und servieren sie auch gerne an Sylvester zu einem Glas Champagner.
Nur wenige Monate alt wird den bemitleidenswerten Tieren ein Rohr oder ein Schlauch in den Hals eingeführt. In den Stopfbetrieben Frankreichs, Belgiens oder Ungarns sind Arbeiter manchmal im Akkord tätig, um den Gänsen drei- bis viermal pro Tag fetten Maisbrei in den Magen zu drücken. Dadurch entstehen die Fettlebern, die Zwangsernährung dauert drei bis vier Wochen.
In vielen Ländern ist diese grausame Quälerei verboten. Import und Verkauf sind in der EU zugelassen. In Frankreich wird die merkwürdige Delikatesse als gastronomisches „Kulturerbe“ deklariert.
Zwangsmästung von Tieren auf engsten Raum, das also war schon immer auch „Kultur“. Bereits im alten Ägypten und bei den Römern. Feinschmecker haben bisweilen offenbar starke Nerven und zugunsten des Genusses eine sehr reduzierte Empathie.
Wir auf Gut Aiderbichl verurteilen niemanden, möchten aber aufklären um das Leid der Tiere zu reduzieren. Auf Gut Aiderbichl leben auch gerettete Gänse. Bitte unterstützen Sie uns mit einer symbolischen Patenschaft oder einer einmaligen Spende.

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