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Ein Graureiher hat von Gut Aiderbichl erfahren …

... doch wo kommt er her?

Der Reiher ist weltweit verbreitet, das ursprüngliche Herkunftsland ist unbekannt. Sein Lebensraum sind eigentlich Steh- und Fließgewässer, die meisten der vielen verschiedenen Reiherarten leben in Afrika, Asien, Amerika und in Australien und nun hat sich doch ein Graureiher in die Nähe von Gut Aiderbichl verirrt.

Der Graureiher hoch oben im Baum.

Eine aufrecht stolze Schönheit hat sich in einem Baum versteckt und schnuppert nun Aiderbichler Luft. Vielleicht hat er sich dazu entschlossen, seinen Sommerurlaub in der Nähe unseres Gutes zu verbringen? Oder er wittert die Fische im nahe gelegenen Wallersee? Reiher ernähren sich hauptsächlich von Fischen, Fröschen, Krebsen, Insekten, Schlangen und kleinen Wasservögeln.

Der Graureiher ist ein Schreitvogel und ist der zweitgrößte einheimische Vogel nach dem Storch, der sich vor allem in Europa angesiedelt hat. Auf der Suche nach Futter finden wir sie in Parkanlagen und auch Gärten - wenn sie hier Mäuse oder auch Ratten wittern - an Bächen, Flüssen, Seen und auch an verschiedenen Meeresküsten.

Der geheimnisvolle Jäger unter den Vögeln

Mit seiner bis zu 1,70 Meter langen Flügelspannweite entsteht über seiner Beute ein riesengroßer Schatten und so locken die Vögel ihre Beute an. Im Unterschied zum Storch zieht der Reiher seinen Kopf während des Fluges ein, „wetzt“ den kräftig gelb-orange gefärbten Schnabel und dann macht es „schnapp“ und die Beute – egal ob Fisch, Maus oder Schlange – gehört dem Reiher, der selbst ein Leichtgewicht ist, und nur zwischen 1,5 – 2 kg wiegt.  

Die Jäger zu Lande und zu Wasser

Reiher suchen sich Plätze, wo sie nicht gestört werden. So besiedeln sie auch Felder und Wiesen, wo sie zwar kein Wasser finden, aber Mäuse oder, im Falle einer Heuschreckenplage, viele Heuschrecken, die sie als besondere Delikatesse verspeisen.
Wenn sie vom Menschen nicht gejagt werden, können sie sich an diesen sogar gewöhnen und brüten manchmal auch in einer Großstadt.

Nun sitzt unserer Fischreiher also im Baum mit seinem langem, s-förmig gebogenen Hals, seinen schlanken, langen Beinen und dem dolchartigen Schnabel. Ein Wunder der Natur, das mindestens 25 Jahre alt werden kann. Vielleicht entsteht eine Reiherkolonie in der Nähe von Gut Aiderbichl – so hätten wir ein weiteres Geschenk der Natur in unserer Nähe – wunderschöne Graureiher.

Hier lauert er aus weiter Entfernug auf Beute.

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