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Freunde verschenkt man nicht


Der einfachste von allen Tagen im Jahr, an denen sich die Menschen Geschenke machen, ist der Valentinstag. Da muss man nicht kompliziert herumgrübeln, kann man wenig falsch machen und muss bei der Übergabe nicht „Überraschung!“ rufen. Da kommen Blumen, in der Regel für Gattinnen, Mütter oder die Freundin, persönlich überreicht oder per Boten, und die Hoffnung dabei ist, dass sie von Herzen kommen. Geburtstage und Weihnachten sind schon schwieriger. Ostern ist zwar nicht Weihnachten, aber inzwischen beschenken viele Menschen auch zum Fest der Auferstehung und der Hoffnung ihre Liebsten, ganz besonders Kinder.
Man denkt dabei im Normalfall vor allem an bunte Ostereier, vielleicht mit Abziehbildchen, Süßigkeiten, Schokohasen, wobei der goldene Schokohase im XXL-Format besonders effektvoll ist.

 

Im Internet findet man allerdings ganz andere Vorschläge. In verschiedensten Internetshops stößt man auf „Tolle Ostergeschenke für Ostern 2017“: eine Tasse mit persönlichem Foto, das ‚personalisierbare Brillenputztuch Superheld‘“ oder als Osterabenteuer einen Tandem- Fallschirmsprung. Da kann man dann nur hoffen, dass der österlich gestimmte Mensch einfach sagt: „Das schenk ich mir.“
Vorstellbar wäre natürlich auch für kleine Kinder ein Kuscheltier, allerdings eines aus der Gattung der Teddybären, das viel Freude bereiten kann. Das absolute „No Go“, man kann es leider nicht oft genug betonen, sind Lebewesen. Zwerghasen, Hamster, Schildkröten, Katzen oder niedliche Hundewelpen sind keine Handelsware. Wie gut gemeint auch die Überraschung sein mag: Freunde gehören nicht auf den Geschenketisch.


Wer sich ein Tier zum Lebensgefährten machen will, muss gründlichst nachdenken, weil er über Jahre hin Verantwortung übernimmt. Er braucht Zeit für seinen Gefährten, Geld für dessen Bedürfnisse, im Notfall für eine ärztliche Behandlung, und Platz für eine artgerechte Haltung. Und er muss sein Verhalten bis hin zu den Urlaubsreisen auf seinen neuen Freund einstellen. Auch im Umgang mit dem Tier ist Liebe nicht nur ein Hochgefühl, sondern bedeutet auch Arbeit, Treue, Hingabe und Verzicht. Erst dadurch wird sie sich schließlich bewähren.
Tiere kann man nicht umtauschen wie andere Geschenke. Wir auf Aiderbichl können viel davon berichten, von Tieren, die bei uns abgegeben, uns vor die Tür gestellt oder anderswo ausgesetzt werden und über Umwege bei uns ankommen.


Viele unserer zahlreichen Besucher sagen uns immer wieder, dass sie Aiderbichl gerade in diesen ungewissen Zeiten wie ein Geschenk erleben. Aiderbichl ist ein Ort der Hoffnung und Ostern die rechte Zeit dazu. Unser Ostermarkt versucht die Freude dieses Festes zu vermitteln, für ältere und auch ganz junge Menschen. Hier überleben die Lämmer, kann man die Hasen besuchen. Und wer einem Kind oder einem Freund ein Tier schenken will, kann eine Patenschaft übernehmen, ganz oder teilweise. Und das von uns professionell und liebevoll betreute Tier beobachten und besuchen. So sehen Geschenke aus, die die Freundschaft erhalten, zwischen Mensch und Tier. Vielleicht schenken Sie sich zu Ostern einen Besuch auf Gut Aiderbichl!

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