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Fuchsbaby Stella hatte Glück im Unglück

Niedlicher Neuzugang auf Gut Aiderbichl Henndorf


Als das Füchschen in Hallein gefunden wurde, muss der fünf Wochen alte Welpe bereits mehrere Tage ohne seine Mutter und Geschwister unterwegs gewesen sein. Stella, wie das kleine Fuchsmädchen von ihrer neuen zweibeinigen Aiderbichl-Familie getauft wurde, war nämlich vollkommen dehydriert und hatte außerdem eine bereits eiternde Bisswunde neben der Schwanzwurzel. Daraus lässt sich schließen, dass das verlassene Füchslein von einem anderen Tier attackiert wurde und wohl mit knapper Not entkommen ist.
Verletzt und allein begab sie das kleine Wesen in menschliche Nähe, wurde von einer ebenso überraschten wie besorgten Familie vor deren Haus gefunden und für eine Nacht in Obhut genommen. Aber was tun mit einem alleingelassenen Wildtier-Baby? Als die Suche nach der Mutter der Kleinen ergebnislos blieb und niemand so recht wusste, was ein so junger Rotfuchs zum Überleben benötigt, bat man die in der Umgebung wohnende Cheftierpflegerin von Gut Aiderbichl, Martina Neureiter, um Hilfe. Diese fuhr mit dem erschöpften Fuchskind sofort zum Tierarzt. Nachdem Stella stark dehydriert war, bekam sie zunächst eine Infusion. Anschließend wurde ihre Wunde erstversorgt und danach zog Stella Ende April hochoffiziell auf Gut Aiderbichl Henndorf ein.
Tierpflegerin Anna Pieringer, die bereits mehrere Fuchswelpen mit der Hand großgezogen hat, kümmert sich mittlerweile fast rund um die Uhr um das niedliche Findelkind. War Stella die ersten Tage noch etwas müde und schwach, hat sie sich innerhalb der vergangenen drei Wochen zu einem kleinen Wirbelwind herausgemausert, der für sein Leben gerne spielt und auf Schuhe steht. Da kann man nämlich so schön reinbeißen. Weil Stella keine Artgenossen als Spielgefährten hat, übernahm Anna Pieringer diese Rolle. Wenn es sein muss auch nachts. Schließlich sind Füchse nachtaktive Tiere und da macht Stella keine Ausnahme. So ist der niedliche Neuzugang tagsüber in einem Büro des Aiderbichler Gutshauses untergebracht, wo sie meist schläft oder auf das nächste Schuh-Opfer spekuliert, während sie abends mit zu Anna Pieringer nach Hause fährt. Nicht nur, weil das Waisenkind, während andere Leute schlafen durch die Gegend tollt, sondern weil sie nachts auch gefüttert werden muss.
Sobald Stella alt genug ist, darf sie ins Fuchsgehege umziehen. Bis dahin sorgt sie aufgrund ihres Niedlichkeitsfaktor jedoch bestimmt noch den ein oder anderen verzückten Aufschrei. Bei diesem putzigen Wesen, das im wahrsten Sinne des Wortes Glück im Unglück hatte, kann man das auch wirklich niemandem verdenken.


v.l. Tierpflegerinnen Anna Pieringer und Melina Kaspar hatte Stella von der ersten Sekunde an um den Finger gewickelt

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