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Gemetzel im Schlachthof

In Kürze muss das neue Aiderbichl Magazin „Leben lieben. Neues von Gut Aiderbichl“ fertig sein, damit es dann in Druck gehen kann. Da geht es hektisch zu in den Büros, der Kampf gegen die Uhr hat begonnen. Da kann es dann schon einmal passieren, dass das übliche Mittwochs-Statement ausfällt. Aber zu dieser Sendung über Schlachthöfe muss was gesagt werden.

Am 9.5.18 zeigte das ZDF um 22:45 Uhr eine halbstündige, tatsächlich hervorragende Reportage über Schlachthöfe: „Schweinerei im Schlachthof. Das Geschäft mit dem Tod“. Der Tonfall sachlich, die Stimmung betrübt. Die Bilder zeigen nicht spektakuläre Sonderfälle, sondern den Alltag. Fehlbetäubt zappeln kopfunter oder nur an einem Bein aufgehängt am Transportseil um ihr Leben kämpfende Schweine oder drehen durch, wenn in die Transportgondel das Kohlendioxid eindringt. Zeitdruck und Geschrei bestimmen das Klima in den Räumen.

Diese elende Mischung aus Respektlosigkeit und Kostensparen setzt auch dem Personal heftig zu. Das Furchtbarste daran ist aber: Man kennt diese Bilder. Man sieht sie immer wieder. Seit Jahren die gleichen Szenen. Es tut sich nichts und immer nur nichts.

Da versteigt sich inzwischen schon jemand zu dem Satz: „Der Schlachthof ist in Deutschland ein rechtsfreier Raum.“ Das fühlt sich allmählich so an, wenn man es derartig an Transparenz mangeln lässt und dann die Bilder doch nach draußen dringen. Die Zeit vergeht, neue Regierungen kommen an die Macht, die Parteienlandschaften verändern sich. Aber diese Bilder verändern sich nicht. Es tut sich nichts. Es sieht immer nach Gemetzel aus.

Mit den Bildern widerholen sich dann auch die eingefahrenen Schuldzuweisungen, Hinweise auf die „Fleischlobby“ etwa. Klagend ergeht man sich in Hilflosigkeit. Statt den eigenen Fleischverbrauch herunter zu fahren, soweit es nur geht. Und zum Grillen jetzt wenigstens kein Billigfleisch zu kaufen. Müsste doch möglich sein!

In England müssen die Schlachthöfe jetzt unter Überwachungskameras arbeiten. Die Menschen, die im Schlachthof, unter welchem Druck und Stress auch immer, Tiere in den Tod quälen, müssen vorgeführt werden. Da hat man wirklich einmal gehandelt.

Auf unseren Aiderbichler Gütern dürfen alle geretteten Tiere, ganz gleich ob Schweine, Rinder, Pferde, Hunde oder Katzen bis zu ihrem natürlichen Ende tier- und artgerecht leben. Bitte unterstützen Sie uns mit einer symbolischen Patenschaft.

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