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Gibt es glückliche Hühner?

Mit großen Schritten gehen wir auf Ostern zu. Doch was verbinden wir mit diesem Fest? Hoffnung, den Gedanken an die Auferstehung, Erlösung und Glück? Denn das wollen wir Menschen doch eigentlich, dass alle glücklich sind – auch die Tiere.

Doch sind zum Beispiel die Hühner, deren Eier wir zu Ostern bunt verzieren, glücklich? Die meisten Hühner werden doch zu einfachen „Legemaschinen“ degradiert. Bunte Verpackungen mit Bildern von „glücklichen Hühnern“ sollen uns darüber hinweg täuschen.

Obwohl schon vor Jahrzehnten über die schrecklichen Zustände in Hühnerbatterien berichtet wurde, dauerte es beinahe 50 Jahre, bis sie 2012 in der EU verboten wurden. Was aber nicht bedeutet, dass sich jedes Land an dieses Verbot hält.

Auch mit der Einführung der angeblich humanen Bodenhaltung wurde der Konsument letztendlich für dumm verkauft. Als sich Journalisten und Kamerateams in den Stallungen umsahen, stellten sie ernüchtert fest, dass die armen Tiere wieder in unerträglicher Enge leben. Es scheint um jeden Cent zu gehen und der Konsument wird getäuscht. Bodenhaltung bedeutet nicht unbedingt Lebensqualität, sondern wieder unendliches Leid.

Selbst die Freilandhaltung gerät immer wieder in Verruf. Immer wieder wird entdeckt, dass Eier als Freilandeier deklariert wurden, obwohl sie aus Bodenhaltung kamen. Die Eierindustrie will einfach nicht verstehen, dass auch sie integer sein muss, zu Mensch und Tier. Inzwischen wenden sich verständlicherweise immer mehr Konsumenten vom Produkt Ei ab. Aber offensichtlich noch nicht genug. In den USA interessieren die Hintergründe der Eiererzeugung noch wenig. Hofft man bei uns, dass auch wir irgendwann müde werden und einfach ein Ei essen wollen, ohne darüber nachzudenken, dass wir damit Tieren schaden?

 

Auf Gut Aiderbichl Henndorf haben wir mit Beginn des Ostermarktes Küken verschiedenster Hühnerrassen aufgenommen. Alte Hühnerrassen und sogenannte Masthühner. Noch sehen sie alle nahezu gleich aus, aber schon bald wird sich ein gravierender Unterschied – vor allem im Gewicht - bemerkbar machen.

Die Küken der Masthühner wachsen in rasender Geschwindigkeit heran. Sie müssen in 25 Tagen schlachtreif sein. So wurden sie als Hybriden gezüchtet und das verspricht ihr menschlicher Erfinder. Vor allem an der Brust nehmen sie rasch an Gewicht zu. So viel, dass sie fast vorneüber kippen.

Da sie aber bei uns weiterleben dürfen, genießen sie das Frühjahr und vielleicht sogar den Sommer. Es wird für die meisten ihr einziger sein. Nach und nach können sie sich nicht mehr erheben. Die inneren Organe versagen. 90 Prozent sterben im ersten Jahr.

Alte Rassen dagegen wachsen langsamer und legen nicht so rasch an Gewicht zu – dadurch haben sie auch eine längere Lebenserwartung.

Mastküken Whity wiegt 226 Gramm
Grünleger-Küken Schwarzi wiegt 107 Gramm

Um dies zu verdeutlichen möchten wir Ihnen Whity (Masthuhn) und Schwarzi (Grünleger) vorstellen. Beide sind gleich alt, aber schon jetzt ist Whitey schwerer. Und in den nächsten Tagen und Wochen wird dieser Unterschied noch deutlicher. Wir werden sie auf ihrem Lebensweg begleiten und Sie hier über das aktuelle Gewicht und die Entwicklung auf dem Laufenden halten.

Begleiten Sie unsere Küken auf ihrem Lebensweg und werden Sie symbolisch Paten. Danke im Namen der Tiere!

 

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