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Du bist mein Mensch und ich liebe Dich.

Vor kurzem erreichte uns eine erschreckende Meldung. Der geliebte Hund einer Aiderbichlerin fraß einen Giftköder. Glücklicherweise war sein Frauchen schnell genug und hatte ihn ihrer geliebten Nala noch rechtzeitig entrissen. Immer öfter hört man von solch traurigen Tatsachen. Lesen Sie folgend die Geschichte, zum Glück mit Happy End, aus der Sicht von Nala, der entzückenden Mischlingsdame:

 

An einem herrlichen Wintertag gingen wir am Traunufer spazieren. Die Luft roch nach frischem Schnee und ich war voller Freude im Herzen mit meinen Hundefreunden Lito und Timmy, meinem Frauchen und meiner lieben Menschenfreundin Bibi den Tag zu beginnen. Die Schwäne im Wasser schaukelten gemächlich umher, der Schnee funkelte in seiner ganzen Pracht und ich sammelte einen Stock nach dem anderen, um ihn freudig wedelnd meiner Gruppe zu präsentieren. Mein JETZT ist einfach herrlich dachte ich. Im Schnee riecht alles etwas anders, es ist so aufregend, das kühle angenehme Nass auf dem Fellkleid, die vielen glitzernden Punkte überall.

Doch plötzlich bekam ich einen besonders reizvollen Duft in die Nase und mein Hundefreund Lito, der diesen Duft auch wahrgenommen hatte, sagte mir: "Lass das, ich kann nicht genau deuten was es ist". Doch ich konnte nicht darauf hören, denn ich fresse für mein Leben gerne, egal wie zwielichtig das Objekt auch sein mag und so habe ich begonnen, es gierig zu kauen. Irgendwie kannte ich den Geschmack, aber innerlich dachte ich mir noch: Jackpot, diesen Leckerbissen habe ich mir ganz alleine gesichert.                                                                                                             

Plötzlich stürmte meine Hundefreundin Bibi auf mich zu, gefolgt von meinem Frauchen um mir den Leckerbissen zu entreißen. Erst als ich nichts mehr von meinem selbst gefundenen Leckerbissen hatte, haben sie von mir abgelassen. Warum haben das Bibi und mein Frauchen gemacht? Ich verstehe die Welt nicht mehr. Dann sehe ich, wie mein Frauchen meinen Fund genau begutachtet und diesen in dieses schwarze Säckchen steckte, wo sie auch immer meine Hinterlassenschaften einpackt, wobei ich doch auch da einfach nur sagen will „ich war da“. Hmmm... das Frauchen hat eben das Sagen, aber wegnehmen und selbst nicht essen fand ich ganz schön verwunderlich.

Irgendwie war die gute Stimmung durch das eben Geschehene verschwunden und wir setzten zur Rückkehr an. Sofort fuhr mein Frauchen mit mir zum Tierarzt, dort angekommen holte sie das Säckchen mit meinem Leckerbissen aus der Tasche. Ich beobachtete ihn genau, aber das war`s dann wohl: Leckerbissen ade, denn die Tierärztin packte ihn in eine Lade. Sie erklärte das es Gift wäre und das sie es untersuchen lassen wird, um heraus zu finden was es für ein Gift sei. Dann habe ich alles verstanden, mir ging ein Licht auf, Bibi und Frauchen haben mir dank ihrer schnellen Reaktion das Leben gerettet. Nun verstand ich die ganze Aufregung, denn ich hatte ja schon einige Vergiftungen hinter mir und offensichtlich werde ich nicht schlauer, aber diesen Versuchungen zu wiederstehen ist eben nicht jederhunds Sache.

Mich macht die ganze Situation sehr traurig, denn ich möchte doch nur leben wie jedes andere Tier und wie jeder andere Mensch auch. Habe ich denn kein Recht darauf? Ich denke auch, dass man sich hier endlich eine sinnvolle Lösung einfallen lassen muss, denn das Giftleger und Giftköderradare zu unserem Alltag gehören, ist weder zeitgemäß noch sollte es die Handschrift eines Menschen sein.

Ich hoffe, dass mein Frauchen wieder etwas entspannter wird, wir gemeinsam mit meiner Geschichte viele Hundefreunde erreichen können, zudem wünsche ich den vielen traurigen Menschenherzen, die bereits Hundefreunde durch Gift verloren haben, wieder Sonne im Herzen.

Wichtig finde ich auch, dass ihr euch keine Vorwürfe macht, denn ihr könnt nichts dafür. Verantwortungslos sind diejenigen Menschen die vorsätzlich Gift oder andere tödliche Köder auslegen, um damit mir, meinen Hundefreunden und anderen Wildtieren zu schaden. Lasst euch nicht entmutigen, wieder einer Fellnase ein Zuhause zu schenken, denn sonst hätten die Giftleger gewonnen.

Eure Nala Mata Hari

 

Quelle: Marlies Getz-Fotografie

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