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Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

Ein Blumengruß von Valentin, unserem charmanten Barockesel

Wir spazieren heute wieder einmal in den Eselstall, um uns dort die „Blumen zum Valentinstag“ abzuholen. Unser Barockesel Valentin wird sie in Form des süßesten Esellächelns und der schönsten hellblauen Augen überreichen und damit signalisieren: „Ich hab Dich lieb und sage das in eleganter Eselmanier!“.

Esel Valentin wünscht Ihnen einen schönen Valentinstag

Valentin ist einer unserer fünf Österreichisch-Ungarischen Barockesel. Er war ursprünglich zur Zucht gedacht. Sein Schicksal schlug einen anderen Weg ein, denn Vali, wie wir ihn auch liebevoll nennen, hatte extreme X-Beine und wurde aus dem Zuchtprogramm genommen. Auf Europas größtem Tiergnadenhof ist es irrelevant, ob die Beine des Esels Valentin ein „X“ darstellen oder gerade gewachsen sind. Valentins X-Beine haben sich gut reguliert und er läuft glücklich und froh mit Andi, seinem Barockeselfreund, übers Hofgelände.
Ein Barockesel, der es vor Jahren mit der Zuchtnorm „geschafft“ hatte, ist Kronprinz Rudolph. Er hat es sich anders überlegt, und lebt nicht in der Gruppe seiner weißen, adeligen Artgenossen. Rudolph lebt in der Panzerknacker-Eseltruppe. – Er ist der Edelmann in der Räuberbande und lebt mit den „bürgerlichen“ Eseln Mario dem Lausbuben, Sascha dem Sozialen, Johnny dem sanften Schmuser, und Falco dem Räuber zusammen. Er ist glücklich und zufrieden mit all seinen Freunden im Eselhaus und fragt mit elegant adeligem „Iah“ nach einem Leckerli, dass er aber nur von den Pflegerinnen bekommen darf.

Valentin, der brave und unkomplizierte Barockesel

Valentin lebt seit seiner Ankunft in der Gruppe unserer „Barocker“ Emely, Sophie und Andi. Andi fand in ihm einen seiner besten Freunde und die beiden haben es insgeheim faustdick hinter den Ohren. Andi war bis zur Ankunft des Valentin ein Musterknabe, was sich mit seinem neuen Freund ein wenig ändern sollte.

Sonntags verbringen Friederike und Sepp den Tag bei den Eseln und wenn dann die Fellpflege, die Augen- und Ohrenpflege losgeht, die Hufe nicht zu vergessen, stellen sich die Barockesel im Gänsemarsch an und lassen sich verwöhnen. Valentin genießt die Prozedur besonders.

Er lässt sich auch nicht stressen und „tritt zurück“, d.h., er geht einem Streit aus dem Weg. So kann man oft beobachten, wie ihn die Barocker wegstubsen, wenn das Futter kommt. Er bleibt geduldig stehen, und „schleicht“ sich langsam an, bis den anderen nicht auffällt, dass er zum Fressen begonnen hat. Klug und diplomatisch ist er, unser Valentin!

Valentin ist klug und diplomatisch

Valentin liebt Mozart

Wenn er den Kopf ein wenig schief hält, die blauen Augen aufreißt, und leise „Iah“ singt, weiß ich, was er möchte: Ohren massieren, Hals kraulen und ein Lied summen. Tatsache, vor allem liebt er es, wenn ich ihm ein bisschen Mozart summe. Dann bewegen sich seine schönen, weißen Esellippen und ich denke, er summt mit mir mit und genießt das Eselleben.

Schönheitsideale gelten auf den Aiderbichler Höfen nicht...

...sonst wären wir kein Gnadenhof, dessen Philosophie es ist, Leben zu lieben, hinzusehen und nicht die Augen zu schließen, zu helfen und verlorene Würde wieder zu geben, sowie Liebe für Mensch und Tier zu signalisieren. Die einzige Norm, die es auf unseren Tiergnadenhöfen gibt, ist das wichtige Versprechen, dass sie bis zum natürlichen Lebensende am Hof leben können.

Die Geschichte der „Lichtbringer“

Valentin gehört einer Eselrasse an, die vom Aussterben bedroht ist bzw war. Der Österreichisch-Ungarische Barockesel ist eine Rasse, deren Ursprung mindestens bis in die Barockzeit zurückreicht, und die im Rokoko in Ostösterreich und Ungarn gezüchtet wurde. Zu dieser Zeit waren in der adeligen Gesellschaft helle Tiere sehr beliebt, da sie mit ihren wunderbaren hellblauen Augen als Lichtbringer galten, während dunkle Tiere eher den Tod bedeuteten. So wurden bei Begräbnissen Rappen eingesetzt, während als Zugpferde für Herrscherkutschen beispielsweise Schimmel eingespannt wurden. Österreichisch-Ungarische Barockesel können, wie andere Eselrassen auch, bis zu 40 Jahre und vielleicht manchmal auch älter werden. 

Valentin mit seinen hellblauen Augen

Eine lustige Legende zum Valentinstag

Legenden zum Valentinstag gibt es viele, eine gefällt mir besonders gut: bei den Recherchen über die Bedeutung des Valentinstages bin ich an eine Textstelle gekommen, die mich zum Schmunzeln gebracht hat: "In Japan schenken am Valentinstag die Damen ihrem Chef Schokolade."

Unsere Esel freuen sich auf Ihren Besuch im Eselstall – herzlichst, Gisela

Nur dank Ihrer Unterstützung, liebe Aiderbichler, können wir helfen und den in Not geratenen Tieren ein sicheres und liebevolles Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende geben. Mittlerweile leben 6.000 gerettete Tiere unter dem Schutz von Gut Aiderbichl. Darunter auch viele Esel, die aus den unterschiedlichsten Lagen gerettet werden konnten. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer symbolischen Patenschaft oder einer Spende. Vielen herzlichen Dank!

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