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Pauli

Unsere Hallenkatze

Viele Führungen bringen uns auch ins Tierwohnzimmer, ein großer Wohnbereich für unsere Aiderbichler Hunde und Katzen oberhalb des Eselhauses. Hier leben also unsere Hunde in den Zimmern – auf Harmonie wird natürlich geachtet, und in einem großen Zimmer – dem Katzenwohnzimmer – unsere Samtpfötchen Saphira, Angie, Bailey und noch viele andere Schmusekatzen. Unser Katzenwohnzimmer ist eine Ruheoase für die Samtpfötchen und die Menschen die sie besuchen wollen, weil Katzen ganz besondere Tiere sind.

Der Chef aller Katzen

wohnt in der berühmten Großen Halle, da, wo in langsamen Schritten bereits der Ostermarkt aufgebaut wird. Mit Argusaugen sitzt er auf einer Bank und schaut Maria Kaindl zu, wie sie den Aufbau gestaltet: unser Pauli. „Jetzt waren hier gerade noch rote Kugeln, nun stehen hier so Hasen, die sich nicht bewegen. Verstehe mal einer die Menschen.

Pauli - der Chef der Katzen in der Großen Halle

Ausgesetzt zum Sterben im Karton

Warum ist Pauli ein Freiläufer und lebt nicht im Katzenwohnzimmer? Wie kam er auf den Tiergnadenhof von Henndorf? – Ein 13 Wochen alter Labrador namens Thyson hat drei ausgesetzte Katzenbabys am Salzachsee aufgestöbert. Leise und dann immer lauter wurde sein Bellen. Er rührte sich nicht mehr von der Stelle und seine Besitzer sahen doch nach, was den Kleinen so beunruhigte. Sie trauten ihren Augen nicht: in einem heftig zugeklebten Umzugskarton waren drei Babykatzen. Eine schaute aus einem Löchlein heraus, und das war unser Pauli. Erst einmal nahmen sie den Karton mit, denn es war ein heißer Sommertag. Der nächste kluge Schritt war es, in der Verwaltung Gut Aiderbichls anzurufen. Dieter Ehrengruber traf eine schnelle Entscheidung und die Kätzchen konnten unverzüglich aufgenommen werden. – Unsere Tierpflegerinnen versorgten die Tiere erstmal mit Wasser, Futter, vielen Streicheleinheiten und einem schönen neuen Zuhause.

Was geht in Menschen vor, die Tiere in einen Karton stecken, zukleben und aussetzen? Was empfinden Menschen, die ihren Hund irgendwo aus dem Auto werfen oder mit einem Strick befestigen und mit dem Auto weiterfahren? Nie im Leben könnte ich so etwas schaffen. Ich hätte für alle Ewigkeit den fragenden, traurigen Blick des Hundes im Kopf und „Liebst Du mich nicht mehr? Habe ich etwas falsch gemacht?“ Man könnte weiterfragen und den Kopf schütteln, man wird keine verständliche Antwort für so ein Vorgehen finden.

Pauli die Hallenkatze lebt nun seit 6 Jahren am Gut. Er hat viele gemütliche Schlafstellen. So zum Beispiel ein kleines Gitterbettchen, in dem einmal eine Puppe geschlafen hat. Man findet ihn auch im Shop, wenn er gerade das Liegevergnügen in einem Hundebettchen auskosten will. Zur Weihnachtszeit gibt es in der Großen Halle einen Bereich, wo viele Stoffbären ausgestellt sind, mitten drinnen findet man Pauli – aber nur, wenn man ganz genau hinsieht.

Unser Pauli hat immer Hunger

Paulchen hält absolut nichts vom Weight Watchen. Wenn ich in der Früh in die Arbeit komme und die Halle betrete, miaut es sehr kläglich aus einem Eck. Meistens aus dem Restaurantbereich. Dann ruft man: „Pauli ist schon gefüttert worden!“. Ich schaue ihn an und Pauli sitzt da, seine Ohren aufgestellt, die ärmsten bernsteinfarbenen Augen der Welt schauen mich an, sein hübscher roter Mund miaut klagend und jammernd: „Gar nicht, ich hab noch Hunger, es war zu wenig!“. „OK, mein Baby, komm her, wir machen jetzt ein gutes Katzenfrühstück!“. Dann schleckt er sich ums Maul und denkt sich „Gott sei Dank hat Gisela immer ein Einsehen mit mir und meinem leeren Bauch“.

"MIAU" - unser Pauli hat Hunger

Pauli ist sehr klug

Wir haben ja seit einigen Monaten einen neuen Eingang in die Große Halle: eine Glastüre, die auf Kontakt auf und zu geht. Pauli saß anfangs verzweifelt davor und dachte sich: „Du lieber Gott, was ist denn das? Wie komm ich denn da hinein und wieder heraus? Was mach ich denn da?“. – Es waren unsere freche Ziege Tati und die Barockesel, die Pauli eine Einschulung für die Funktion der neuen Tür gegeben haben. Unglaublich, wie klug die Tiere sind. Sie wissen exakt, wo man sich hinstellen muss, damit sich die Glastüren zurückschieben. – Pauli hat für sich dieses Türenproblem gelöst und geht nun hoch erhobenen Hauptes aus und ein.

Am Ende meiner Führungen bringe ich die Gäste in die Große Halle, wo auch schöne Tierfilme gezeigt werden. Beim nächsten Besuch verrate ich Ihnen gerne das Lieblingsversteck von unserem Pauli, herzlichst, Gisela

Nur dank Ihrer Unterstützung, liebe Aiderbichler, können wir helfen und den in Not geratenen Tieren ein sicheres und liebevolles Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende geben. Mittlerweile leben 6.000 gerettete Tiere unter dem Schutz von Gut Aiderbichl. Darunter auch viele Katzen, die aus den unterschiedlichsten Lagen gerettet werden konnten. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer symbolischen Patenschaft oder einer Spende. Vielen herzlichen Dank!

Werden Sie symbolisch Pate von Pauli und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
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