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Zum internationalen Glückstag

Glück ist angekommen

Heute, am 20. März, feiern wir den internationalen Tag des Glücks und wollen uns zurückerinnern an eine ganz besonders geglückte Tierrettung. Kurz vor Weihnachten 2015 erreichte uns der Hilferuf eines Bauern. Seine Kuh mit dem verheißungsvollen Namen Glück wurde seit mehreren Jahren leider nicht mehr trächtig und war dadurch für den kleinen Bio-Betrieb eine finanzielle Last, welche die Bauernfamilie nicht bewerkstelligen konnte. Es fand sich keine vorerst gangbare Möglichkeit diesen finanziellen Druck zu überbrücken. Glück wurde schweren Herzens an einen Schlachtbetrieb verkauft.

Was aber keiner wusste: Glück war zu dieser Zeit wie durch ein Wunder bereits hochträchtig und trug ihr ganz persönliches Glück unter ihrem Herzen. Morgens, kurz vor ihrer bevorstehenden Schlachtung, brachte sie in allerletzter Sekunde ihre Tochter Rosa zur Welt. Ein wunderschöner Grund für die Bäuerin um für das Überleben von Glück und ihrem gesunden kleinen Kälbchen Rosa zu kämpfen. Diese glücksvolle Geburt veränderte die Situation gänzlich. Glück und ihre Rosa mussten weiterleben, der Anruf bei Gut Aiderbichl folgte sofort. Der Aufnahme konnte zugesagt werden da glücklicherweise gerade zwei Plätze zur Verfügung standen. Glück und ihre Tochter Rosa haben ihr Zuhause auf Lebenszeit auf Gut Aiderbichl in Henndorf gefunden.

 

Tierpflegerin Martina mit Glück (13 Jahre) mit ihrer kleinen Rosa (3 Jahre) auf Gut Aiderbichl Henndorf.

 

Glück gehört zu der alten Rasse der Pinzgauer Rinder. In der Österreichisch-Ungarischen Monarchie waren sie die meistverbreitete Rinderart. Heute gehören sie, durch die zunehmende Industrialisierung, zu den gefährdeten Nutztierrassen. Nur noch wenige Höfe bieten Pinzgauer Rindern ein Zuhause. Glück durfte wohlbehütet auf einem dieser Höfe wohnen, einem kleinen Bio-Bauernhof im Salzburger Land. Dort lebte sie gemeinsam mit den anderen Kühen, Kälbern, Stieren und Jungrindern in einer Mutterkuhhaltung. Hierbei kommt es nicht zu einer Trennung der Kälber von ihren Müttern. Ganz im Gegenteil, die jungen Kälbchen ernähren sich zudem direkt von der Muttermilch. Auf künstliche Milchaustauschnahrung wird grundsätzlich verzichtet.

Kuh Glück und ihr Kälbchen Rosa hatten im wahrsten Sinne des Wortes großes Glück. Leider entspricht dies großteils nicht der Realität. Finanzielle Lasten oder voreilige Entschlüsse lassen zahllose Tiere in Schlachtbetrieben enden.

Die beiden Glückskinder auf der Weide von Gut Aiderbichl Henndorf.

 

Gut Aiderbichl setzt sich für Tierschicksale wie dieses ein. Solche Fügungen wie die von Glück und ihrer kleinen Rosa zeigen die Wichtigkeit dieser Arbeit. Mittlerweile leben 6.000 gerettete Tiere unter dem lebenslangen Schutz von Gut Aiderbichl. Auch Glück und Rosa haben seit ihrer Rettung ein neues Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende auf Gut Aiderbichl gefunden. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit weiterhin mit einer symbolischen Patenschaft oder einer Spende damit wir in Not geratenen Tieren helfen können.

Werden Sie symbolisch Pate von Glück und damit ein echter Aiderbichler!

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