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Homer kommt mit Offizier Kornett zu uns

Immer wenn sich ein Schicksal wiederholt, laufen wir natürlich Gefahr, dass die Geschichte als solches nicht so spannend für unsere Leser ist. Ja, wir haben wieder mal ausgemusterte Polizeipferde übernommen. Wer aber glaubt, dass jetzt die typischen Bilder mit ihren uniformierten Reitern gezeigt werden, täuscht sich. Homer und Kornett - sicher und im Glück auf herrlichen Löwenzahnweiden. Danke, dass wir ihnen helfen konnten - genießen sie die Bilder ihres neuen Lebens...

Sie haben einen guten Platz verdient

Auf unseren Gütern leben viele ehemalige Polizeipferde. Wir sind dankbar und froh, dass sich bei den Polizeireiterstaffeln eine verantwortliche Gesinnung durchgesetzt hat. Dass Beamte keine Mühen scheuen, um einen guten Platz für ihre Pferde dann zu finden, wenn sie für den Dienst nicht mehr einsetzbar sind. Ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass sich der Gedanke von Gut Aiderbichl immer mehr verbreitet. Dazu gehört allerdings, dass jemand wie Gut Aiderbichl über einen guten Platz verfügt.
Kornett - so hießen vor 200 Jahren Unteroffiziere und Homer ist selbsterklärend
Homer (21) kommt aus Stuttgart (l.) und Kornett (22) aus Mannheim (r.)
Fliegender Halfterwechsel durch unsere Mitarbeiter auf Gut Aiderbichl Deggendorf. Die beiden Pferde sind gerade eben erst angekommen. Das Wappen der Polizei werden sie nicht mehr tragen. Dafür aber sind sie mit einem berührenden Vermächtnis zu uns gekommen. In ihren Pässen steht: "Zur Schlachtung nicht zugelassen". Dafür haben ihre früheren Betreuer und Reiter gesorgt, und so ist es richtig. Wir wünschen uns, dass sich auch bei Züchtern und privaten Pferdebesitzern so viel Empathie entwickelt.

Pferde wie Homer, die furchtlos durch brennende Feuer geritten wurden, haben auf Gut Aiderbichl keine Berührungsängste. Polizeipferde sind sehr selbstbewusst, mussten es immer sein. Sie erschrecken nicht, wenn eine gröhlende Menge aus dem Fußballstadion strömt oder aufgeladene Menschen protestieren. Doch etwas, das kann Homer bei uns noch lernen: Was es alles zu erleben gibt in den vielen Stunden draußen auf Weiden und Koppeln...

Auch der fuchsfarbene Unteroffizier Kornett wird noch lange auf die Befehle des Menschen warten. Die gibt es aber nicht mehr, und so muss er sich daran gewöhnen, sein Leben wieder ganz selbst zu bestimmen. Meist dreijährig kommen diese Pferde in die Ausbildung und müssen sich ihren Aufgaben fügen. Ein kleiner Feierabend vielleicht?
"Wie es euch gefällt", das scheinen die beiden Warmblüter den Pflegern zu verstehen zu geben. Schon in einigen Monaten wird diese Einstellung für Fotografin Kerstin schwieriger werden. Warum, werden sie sich fragen, sollen wir still stehenbleiben an einer Bank: WILLKOMMEN IM LEBEN!
Was es mit diesen beiden armen 25-jährigen Ponys auf sich hat, davon werden wir in den nächsten Tagen berichten, wenn die Rettung geklappt hat.

Liebe Freunde von Gut Aiderbichl, auf den beiden Bildern oben sehen Sie, dass wir bereits wieder neue wunderbare und große Kapazitäten für Pferde schaffen. Ein luftiger Stall mit einer dicken Betondecke wegen der Feuergefahr. Wie schaffen wir das alles? Unser Ziel, Tieren zu helfen, gibt uns Kraft und Mut. Wir wissen, dass sehr viele Menschen unsere Arbeit gut heißen und verfolgen, wie sehr wir uns bemühen. Derzeit sind es 800 Pferde, die unter unserem Schutz stehen. Bitte werden Sie Pate der beiden neuen Polizeipferde Homer und Kornett, vielleicht auch für die namenlosen Ponys, die wir bald unter unserem Schutz wissen wollen. Spenden Sie für unser Pferde-Projekt an die gemeinnützigen Gut Aiderbichl Stiftungen.

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