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Halfmoon

Nicht nur ein Pferd, er ist eine Seele auf vier Beinen

Im jahrelangen Umgang mit den Tieren lernt der Mensch, wie wir mit Schwächeren umgehen sollen. Schwächere, also in diesem Falle die Tiere, sind wehrlos und dem Wohlwollen der Menschen ausgeliefert. Tiere schießen nicht auf Menschen, sie sperren sie nicht ein, sie lassen sie nicht schlachten. Tiere sind nicht gleichgültig oder zynisch, sie folgen ihrer Bestimmung.

Der Spiegel – was zeigt er uns?

Bereits Mahatma Ghandi meinte, dass man am Umgang mit den Tieren den Zustand einer Gesellschaft erkennt. Wie steht es hier mit Toleranz, Verantwortung und Nächstenliebe?
Wir sollen zu den Tieren gut sein, denn, was heute den Tieren passiert, kann morgen dem Menschen passieren. Menschlich sein, heißt Tieren helfen. Es geht um die Gesamtheit der Natur und das menschliche und tierische Leben, also schließt sich der Kreis.

Die Rettung eines Trabrennpferdes vor dem Schlachter

Halfmoon – ein Name, der wie Honig schmeckt. Der Traber war vor ungefähr 10 Jahren am Weg zum Pferdeschlachthof. Die Retterin des erfolgreichen Trabrennpferdes aus Berlin schildert die Vorgeschichte mit gedämpften, traurigen Worten in einem Email. Halfmoon war durch viele grobe Hände gegangen. Menschen haben ihn seelisch und physisch krank werden lassen und viele Verletzungen sind unter Halfmoons Fell versteckt.

Ein samftes Pferd mit einer traurigen Vergangenheit.

Halfmoons Sehnsucht nach Streicheleinheiten und Zuwendung

Das Pferd hatte viele örtliche Veränderungen hinter sich. Die Augen schrien nach Zuwendung: „Hat mich vielleicht doch irgendjemand ein wenig lieb?“.

Halfmoon ist ein Sensibelchen, ein Fleißiger, ein Gehorsamer, wenn man es schafft sein Vertrauen zu gewinnen. Die Dame, die die Lage rechtzeitig erkannt hatte und Halfmoon aufnahm, erreichte sein gekränktes Herz und seine gebrochene Pferdeseele. Sie erkannte auch, dass Halfmoon aufgrund seiner schlechten Erfahrungen weder andere Pferde noch Menschen um sich haben wollte. In den Stallungen, wo er zuhause gewesen war, stand er schlussendlich zerschunden, voller Bisswunden und gestresst da.

Es hat gedauert bis er sich den Pflegerinnen und anderen Pferden öffnen konnte.

Halfmoon wurde zum Herzenspferd

Die Lebensumstände seiner Retterin haben sich verändert. Es mangelt an Zeit und Geld für die aufwändige medizinische Versorgung des 22–jährigen Pferdes. Es war ihr ein Herzenswunsch, Halfmoon gut versorgt zu wissen. Niemand hätte ihn haben wollen: sein Gesundheitszustand wird nicht besser.

Wir haben alle das gleiche Schicksal ….

sagen die Pferde im B-Stall von Gut Aiderbichl Henndorf. Die Liebe und Fürsorge unserer TierpflegerInnen hat es auch diesmal geschafft. Halfmoon baut langsam Vertrauen zu ihnen auf. Er bekommt die richtige Pflege, Futter, er wird nicht mehr geritten und er hat gelernt, sich mit anderen Pferden zu vertragen.

Wenn man vom Haupthof in Henndorf über die Wiesen zum B-Stall Gebäude hinüberschaut, stehen an manchen Tagen die Pferde in einer Reihe da und mittendrin ist Halfmoon, das grob behandelte, geschundene Pferd. Er liebt die Streicheleinheiten und die sanften Stimmen unserer PferdewirtInnen und hat einen geruhsamen Lebensabend vor sich.

Eine Geschichte zum Nachdenken über Tiere, die als Leistungsmaschine galten. Herzlichst, Gisela

Er fühlt sich schon pudelwohl in seiner Herde.

Nur dank Ihrer Unterstützung, liebe Tierfreunde und Aiderbichler, können wir Tieren, wie Halfmoon helfen und ihnen ein Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende bieten. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.

Werden Sie symbolisch Pate von Halfmoon und damit ein echter Aiderbichler!

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