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Happy Birthday Batis!

Batis kam 2009 mit einem großen Transporter auf Gut Aiderbichl Henndorf an. Sie hatte eine lange Reise hinter sich, als sie bei uns, gemeinsam mit weiteren ausgedienten Lasteneseln, endlich eine neue Heimat fand.

Damals, als Batis noch jung und kräftig war, musste sie in ihrer Heimat Griechenland schwere Dinge den Berg rauf und wieder hinunter tragen. Doch die harte Arbeit hinterließ deutliche Spuren bei der Eselin. Als „Dank“ für die jahrelangen Mühen wurde Batis dann von ihren Besitzern im Stich gelassen und ausgesetzt. Leider noch immer eine häufige Praxis um sich der ausgedienten Lastenesel zu entledigen.

In der Regel sind die braven Esel nach ihrem Arbeitseinsatz so ausgemergelt, dass selbst der Metzger kein Interesse hat. Um Platz für neue Esel zu schaffen müsste man sie einschläfern, aber die Entsorgung des leblosen Körpers ist vielen zu teuer. Allerdings, wenn sie tot in der Natur aufgefunden werden, bezahlt ihre Entsorgung der Staat. Deshalb entscheiden sich nicht selten die Besitzer dazu, die Esel einfach zu vertreiben, auszusetzen oder gar in sengender Sonne anzubinden und ihrem Schicksal zu überlassen. Viele verhungern kläglich. Doch Tierschützer in Griechenland helfen ihnen, wann immer möglich. So wurde auch Batis damals von einer Tierfreundin aufgefunden. Liebevoll wurden die Wunden der Eselin versorgt. Sie bekam einen schattigen Platz und Futter, um wieder zu Kräften zu kommen.

Ausgemergelt und ohne Hoffnung kam Batis 2009 bei uns an.

Um auf dieses Elend hinzuweisen, nimmt Gut Aiderbichl immer wieder Esel auf, die auf Korfu gerettet werden konnten und dann bei uns eine Herberge für den Rest ihres Lebens finden. Der Anblick, wenn die armen Esel dann aus dem Transporter steigen, treibt vielen Anwesenden die Tränen in die Augen. Ausgemergelte Körper, abheilende Verletzungen und vor allem der Blick: die Augen der Esel sind glanzlos. Sie scheinen die Hoffnung verloren zu haben. Doch genau da beginnt dann unsere Arbeit. Die Esel erhalten beste medizinische und pflegerische Versorgung, doch das wichtigste ist Liebe! Ganz behutsam zeigen wir ihnen, dass wir uns freuen, dass sie da sind und wir alles dafür tun werden, dass sie ihren Lebensabend bei uns genießen.

Auch Batis musste damals erst einmal ihr Trauma verarbeiten. Ganz langsam spürte sie, dass sie nun in Sicherheit ist und erfuhr, was Liebe, Schutz und Achtung bedeutet. Batis wurde Teil unserer Aiderbichl-Familie und genießt nun ihren Ruhestand. Natürlich geht mit ihrem stolzen Alter von etwa 34 Jahren alles etwas langsamer, aber schließlich ist das Alter keine Krankheit, sondern gehört zum Leben dazu. Wir richten uns ganz nach den Bedürfnissen unserer Senioren, um ihnen jeden Tag unvergesslich zu gestalten.

In Eselin Jaqui fand Batis eine neue Freundin...

Auch Batis musste damals erst einmal ihr Trauma verarbeiten. Ganz langsam spürte sie, dass sie nun in Sicherheit ist und erfuhr, was Liebe, Schutz und Achtung bedeutet. Batis wurde Teil unserer Aiderbichl-Familie und genießt nun ihren Ruhestand. Natürlich geht mit ihrem stolzen Alter von etwa 34 Jahren alles etwas langsamer, aber schließlich ist das Alter keine Krankheit, sondern gehört zum Leben dazu. Wir richten uns ganz nach den Bedürfnissen unserer Senioren, um ihnen jeden Tag unvergesslich zu gestalten.

Batis ist zwar alt und braucht besondere Fürsorge, aber sie genießt ihr Leben.

Ganz besonders hat unsere Esel-Mama Frederike die Langohren in ihr Herz geschlossen. Seit mehr als 10 Jahren kümmert sie sich jedes Wochenende ehrenamtlich um die Henndorfer Esel. Sie kennt jedes einzelne Schicksal, jede Eigenart und jeden Charakter. Und die Esel lieben Frederike. Sie kennen sie schon, wenn sie nur mit dem Schlüsselbund klappert und laufen ihr freudig hinterher.

Unsere Aiderbichler Esel-Familie ist vielfältig. Verschiedene Rassen, verschiedene Schicksale und verschiedene Altersklassen treffen aufeinander. Sehen Sie im Video die Geschichte von Eselin Olympe und dem kleinen Paul.

Werden Sie symbolisch Pate von Batis und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
Informieren Sie sich hier, wie Aiderbichl finanziert wird. >>

Mittlerweile, man mag es kaum glauben, gelten Esel, die bis zu 50 Jahre alt werden können, als bedroht. Dafür gibt es verschiedenste Gründe:

Maschinen statt Esel

Dass man die Esel inzwischen sozusagen zum Fressen gern hat, ist ein furchtbares Unglück für die armen und sensiblen Grautiere. Anders zum Beispiel in Griechenland: Dort sinkt die Eselpopulation mittlerweile dramatisch, weil man sie als Arbeitstiere nicht mehr braucht. Jahrhundertelang trugen sie Menschen und Waren und halfen beim Pflügen der Felder. Doch ihr Feind ist hier der Fortschritt, sie werden ein Opfer der Modernisierung und durch Maschinen ersetzt. In den vergangenen 15 Jahren ist in Griechenland die Zahl der Esel um 96 Prozent gesunken, erklärt ein Forscher. Jetzt versucht man ihnen ein neues Image zu verpassen. Sie sollen ein Symbol für Freizeit und Erholung werden. Auf Santorin bietet man Eselreiten an. Etwa 360 Esel und Mulis, schätzt man, stehen auf der Insel den Urlaubern zur Verfügung. Die Zukunft der ansonsten langzeitarbeitslosen Esel scheint der Tourismus zu sein, nicht nur in Griechenland.

Heißhunger auf Eselfleisch

Man weiß inzwischen längst schon zu genau, dass die Menschheit beim Verzehr der Schöpfung keine Grenzen kennt, und so landet natürlich auch der Esel auf unseren Tellern, bei uns noch als Ausnahme. Aber in China löst der Gedanke an Esel im aufkommenden Mittelstand wahren Heißhunger aus. Eselfleisch gilt in bestimmten Regionen schon als Delikatesse und Eselgelatine für Süßes, Kosmetik und traditionelle Medizin als höchst wertvoll. Man kann den großen Bedarf aus dem eigenen Land gar nicht mehr decken und importiert Esel aus Westafrika, in solchen Mengen und bei steigenden Preisen, dass der Esel dort vom Aussterben bedroht ist. Nigeria hat bereits einen Exportstopp verhängt. Schließlich ist der Esel, wie es heißt, das Auto Nordnigerias. Wo er fehlt, fehlt das wesentliche Transportmittel. Da sein Preis durch die Nachfrage in die Höhe schnellt, können sich die Bauern die dringend benötigten Tiere schon gar nicht mehr leisten. Auch in Burkina Faso boomt das Geschäft mit den Eseln und in manchen Schlachthöfen habe bereits ein derartiger Hochbetrieb geherrscht, dass sich Anwohner über blutverschmutztes Grundwasser beschwerten, berichten die Medien. So weit ist es schon gekommen.

Mode-Esel

Bei uns scheint es so zu sein: Je mehr sie als sogenannte Nutztiere an Bedeutung verlieren, desto mehr wächst unsere Zuneigung. Ihre langen Ohren, der leichte Überbiss, ihre Zutraulichkeit kommen bei Alt und Jung gut an. Schließlich sind die Esel auch geduldige Schmusetiere. Ihr Fell löst auch bei Allergikern in der Regel keine Reaktionen aus. Eselwandern kommt immer mehr in Mode. Als Therapietiere sind die geduldigen Langohren, die, wenn sie etwas irritiert, stehenbleiben statt wegzulaufen, gut einzusetzen. Vorausgesetzt, sie werden liebevoll und partnerschaftlich behandelt, tut sich ihnen da eine neue Zukunft auf.

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