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Happy Birthday Tiger!

Unser Percheron-Tigerschecke wird 15

Unser Percheron-Tigerschecke Tiger, der bereits seit 2006 bei uns auf Gut Aiderbichl Henndorf lebt, feiert heute seinen 15. Geburtstag. Dies haben wir natürlich zum Anlass genommen, um ihm heute mit einem Korb voller Köstlichkeiten zu zeigen, wie sehr wir uns freuen, dass er bei uns ist. Denn eigentlich hätte Tiger bereits vor 12 Jahren sterben sollen. Doch ein glücklicher Zufall rettete sein Leben…

Ein Korb voller Leckereien zum 15. Geburtstag

Die Geschichte von Tiger, dem stattlichen Percheron-Hengst liegt nun 12 Jahre zurück. Damals, im Mai 2006, waren Michael Aufhauser, Dieter Ehrengruber und einige Mitarbeiter des Gut Aiderbichl-Team bei einem Rettungseinsatz auf dem Hof einer bayerischen Reitschule, die aufgeben musste. Dort hatte Michael Aufhauser die Übernahme des letzten Reitschulpferdes, das da noch stand, versprochen. Es war ein schwerer Moment für alle Anwesenden. Das Pächterehepaar stand mit gepackten Koffern zur Abfahrt bereit und Sina, die Reitschulstute, stand zitternd vor uns und hatte Angst. Sie konnte ja nicht wissen, dass sie ins Paradies für Pferde fahren würde. Da fuhr plötzlich ein Viehwagen vors Haus. Ein Viehhändler hatte Wind von der Aufgabe des Betriebes bekommen und wollte sich erkundigen, ob Sina noch zu haben sei. Als er Sina vor unserem Hänger stehen sah, sagte er abschätzig: „die ist doch nichts wert“. Er öffnete die Rampe seines Fahrzeuges und deutete auf den völlig verängstigten Tiger. „Das ist ein Schlachtpferd erster Klasse“. Der Italiener, er meinte damit die italienischen Pferdehändler, würde sagen, das ist eine Delikatesse.

Verängstigt stand Tiger 2006 auf dem Hänger des Viehhändlers...

Tiger war erst drei Jahre alt und musste bereits schwere Baumstämme aus dem Wald ziehen. Normalerweise ist die Arbeit als Rückepferd für Percheron typisch, denn sie verfügen über einen kräftigen Körperbau, sind kräftig und gelehrig. Doch Tiger wurde viel zu früh eingesetzt. Das blieb nicht ohne Folgen Er bekam schwere Knieprobleme. Zwar hätte eine Operation das Knieproblem des jungen Pferdes beheben können, aber diese hätte Tigers „Wert“ überstiegen. Also sollte er geschlachtet werden.

Doch die letzte Reise für solche Pferde ist lang. Mit einem der berüchtigten Todestransporte wäre Tiger – gemeinsam mit vielen weiteren „nutzlosen“ Pferden in den Süden Europas transportiert worden. Stundenlanges Stehen im LKW – das hätte für Tiger eine schmerzvolle Reise bedeutet.

Keine Frage, wir haben Tiger damals zu uns geholt. Sogar der Pferdehändler zeigte sich von seiner menschlichen Seite: „Tiger hat mich eigentlich erbarmt. So ein junges Leben. Und die Fehler der Menschen mit seinem Tod bezahlen zu lassen, das wäre ungerecht gewesen.“ Tiger wurde in einer Pferdeklinik operiert und zog dann bei uns auf Gut Aiderbichl Henndorf ein, wo er rasch neue Freunde fand.

Tiger nach seiner Ankunft auf Gut Aiderbichl Henndorf im Mai 2006

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So wie Tiger ergeht es täglich tausenden Pferden. Sie werden „nutzlos“ und ihre Besitzer wenden sich von ihnen ab. Endstation Schlachthof. Was die Pferde auf ihrem Weg dorthin alles erleben, können wir kaum erahnen…

Bitte unterstützen Sie uns, damit wir auch weiterhin Pferden in Not helfen dürfen.

 

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