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Happy End für zwei Streuner

Für viele Katzen und Hunde im Süden und Osten Europas ist die Situation nach wir vor dramatisch. Sie werden verstoßen, sind auf sich alleine gestellt, kämpfen auf der Straße ums blanke Überleben. Fast glaubt man, es könnte nicht schlimmer kommen. Doch wenn die armen Streuner eingefangen werden, durchleiden sie in den berüchtigten Tötungsstationen die Hölle. Für die meisten der Streuner ist dies die Endstation. Hier warten sie, notdürftig versorgt, auf den Tod.

Doch zum Glück gibt es immer wieder Tierfreunde, die sich vor Ort engagieren und für die Ärmsten der Armen einsetzen. Eine solche Tierfreundin gibt es in Bosnien. Sie geht immer wieder zu den Tötungsstationen, füttert die Hunde und versucht, einige von ihnen vor dem sicheren Tod zu retten. Diese nimmt sie mit zu sich nach Hause, bietet ihnen Schutz, päppelt sie liebevoll auf und lässt sie medizinisch versorgen, chippen und impfen. Dabei ist die Tierfreundin gänzlich auf Unterstützung, wie von den beiden österreichischen Tierfreundinnen Nora und Michaela, angewiesen. Sie sammeln Futterspenden, sind selbst immer wieder vor Ort und helfen, wo immer möglich. Doch jedes Mal, wenn sie das Elend in der Tötungsstation sehen, sind sie aufs Neue geschockt und betroffen.

Als sie im Juli die Hunde in der Tötung fütterten, kamen gerade die Hundefänger an. Ein ganzes Auto voller verängstigter Hunde, in Boxen gesperrt, teils 10 Welpen pro Box! Ein Anblick, der ihnen die Kehle zuschnürte. In einer Box erblickten sie den kleinen Billy. Er schrie fürchterlich – vor Angst und Schmerz, denn sein Auge war komplett vereitert. Sie hatten schon 8 Hunde an diesem Tag aus der Tötung befreit, aber Billy, der so litt, nahmen sie kurzerhand auch noch mit. Sie machten sich gleich auf den Weg in die Tierklinik mit ihm, wo ihm vier Grannen aus dem Auge entfernt wurden. Danach wurde er von der Tierfreundin vor Ort liebevoll gesund gepflegt. Doch das Augenlicht hat er auf dem betroffenen Auge verloren.

Wenn Tierfreunde vor Ort sich so für die Verstoßenen einsetzen, spricht sich das meist herum. Ein Segen und ein Fluch gleichermaßen, denn immer wieder kommt es vor, dass Menschen ihre Tiere einfach direkt vor dem Haus der Tierfreundin aussetzen. Dieses Schicksal musste der kleine Rocky am eigenen Leib erfahren. Die Tierfreundin war gerade dabei die Hunde in der Früh zu füttern, als ein Auto heranraste. Es verlangsamte kurz die Fahrt, warf etwas heraus und fuhr dann schleunigst weiter. Die Tierfreundin wollte sich ansehen, was da aus dem Auto geworfen worden war. Und schon nach wenigen Metern kam ihr ein lebensfroher Welpe, der kleine Rocky, entgegen. Noch etwas benommen von dem Wurf, aber zum Glück unverletzt. Auch er fand schließlich Zuflucht bei der Tierfreundin, wurde versorgt, geimpft und gechippt.

Mit unserem Streuner-Projekt setzten wir uns seit Jahren für Hunde wie Rocky und Billy ein. Als wir die Bilder der armen Hunde sahen, brach es uns das Herz. Wir sagten zu, dass Rocky und Billy zu uns kommen dürfen. Vielleicht gibt es ja sogar noch Hoffnung für Billys Auge, wenn er von einem Spezialisten behandelt wird.

 Vor kurzem war es dann soweit. Die notwendigen Papiere waren ausgestellt und die beiden machten sich auf die lange Fahrt nach Österreich. Noch etwas müde kamen sie bei uns an, waren aber sofort hellwach, als sie den ersten Ausflug auf unserer großen Hundewiese unternahmen. Alles war für sie neu: die vielen Gerüche, die anderen Tiere, und natürlich die Esel, die jeden Neuankömmling bei uns begrüßen. Erschöpft von den vielen neuen Eindrücken fielen die beiden abends in ihrem Hundezimmer in die Körbchen.

Wir sind sicher, dass Rocky und Billy sich schnell einleben werden und von nun an ihr Leben in vollen Zügen genießen können.

Werden Sie symbolisch Pate von Billy und Rocky und damit ein echter Aiderbichler!

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