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Wenn Bauern und ihre Tiere in den Ruhestand gehen

Versprechen sind da, um eingelöst zu werden …

Die Bauern eines Hofes in Deutschland spürten langsam, dass die jahrelange, schwere Arbeit in die Knochen ging. Als Michael Aufhauser noch aktiv sein konnte, versprach er dem Ehepaar, falls ihnen irgendwann die Kraft ausgeht, ihre letzten Rinder auf Gut Aiderbichl aufzunehmen. Diese Zeit war nun gekommen... Und so wurden Vicky, Ronja und Heidi am Hof abgeholt und nach Gut Aiderbichl in Eslarn gebracht.

Wenn die Kräfte gehen oder die Krankheit den Menschen entschleunigt

Michael Aufhauser und das Ehepaar waren viele Jahre im gutem Einvernehmen verbunden. Einige Tiere dieses Hofes kamen nach Aiderbichl. So versprach er dem Ehepaar damals, irgendwann die letzten Tiere aus ihrem Stall zu übernehmen. Was er versprach, wurde immer eingehalten. Nun ist es ihm selbst versagt, seine Versprechen einzulösen. Doch die Philosophie und die Arbeit von Michael Aufhauser wird von Dieter Ehrengruber und seinem Team weitergeführt.
Das Ehepaar bat um die Einlösung des Versprechens. So sind nun die drei Rinder Vicky, Ronja und Heidi in ihrem neuen Stall und genießen ihren Lebensabend in vollen Zügen.

Tierschutz ist Menschenschutz

Michael Aufhauser ging es um eine allumfassende Humanität, die nicht nur den Menschen, sondern auch die Tiere und die Natur in ein Ganzes einschließt. Die Geschichte vieler geretteter Tiere, die auf den Gütern von Aiderbichl leben, ist auch gezeichnet von Menschen, die an einer Krankheit leiden, die ihren Job verlieren oder wie im Fall von Vicky, Ronja und Heidi niemanden für die Tiere haben, und sich aus Altersgründen dazu entschließen müssen, den Stall zu „schließen“.
Man hätte die drei Rinder auch zum Schlachter fahren können. Der bessere Weg für die Tiere war es, sich an das Versprechen Michael Aufhausers zu erinnern.

Die Rinder Heidi, Ronja und Vicky waren die letzten drei, die noch auf dem Hof lebten.

Vicky

„Wisst ihr noch, wie unsere Herrschaften mit dem Mann zusammengesessen haben? Ronja, kannst du dich noch erinnern, wie die drei miteinander gelacht haben? Und geredet haben sie. Über Turbomilchkühe – was immer das ist. Und über Kälber, denen man die Hörner abbrennt. Warum das wohl?“

Heidi

„Muuuh, ja Vicky die Bäuerin hat damals gemeint: das ist ein guter Mann. Dass er so viel Herz hat für die Tiere, das gefiel ihr. Ich hör sie heute noch. Und Sie war auch so froh, denn sie wusste, dass wir drei irgendwann nach Gut Aiderbichl kommen. Was das wohl ist? Wir kannten uns damals nicht aus.“

Heidi und Ronja schon startklar im Hänger, um nach Gut Aiderbichl Eslarn zu düsen.

Ronja

„Hm, jetzt sind wir da. Und schaut mal, da sind auch so fesche Ochsen. Brauchen wir wenigstens keine Kälber mehr bekommen. Und wir müssen nicht mehr gemolken werden. Was für ein Leben. Herrlich. Also das Versprechen von dem Herrn an unsere Bauern war schon toll. Wir können hier so viel laufen, und muh, ja eben, diese feschen Ochsen, die hatten wir in unserem Stall zu Hause nicht mehr“.

Heidi fühlt sich in ihrer neuen Heimat schon pudelwohl.

So wurde die Geschichte von Vicky, Heidi und Ronja eine mit Happy End. Doch leider hat uns gestern eine traurige Nachricht ereilt. Vicky ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie hatte sich gerade richtig gut eingelebt und ihr Leben in Eslarn in vollen Zügen genossen, doch eines Morgens konnte sie leider nicht mehr aufstehen und wurde immer schwächer. Alle Versuche, ihr zu helfen, wurden leider nicht erhört und so haben wir sie in Würde und mit viel Liebe gehen lassen… Liebe Vicky, du warst zwar nur eine kurze Zeit bei uns, doch wir werden dich schrecklich vermissen!

Nur dank Ihrer Unterstützung, liebe Tierfreunde und Aiderbichler, können wir Tieren wie Ronja, Heidi und Vicky ein Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende bieten. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.

 

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