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Hunde. Tod in der Arena

Der Schrecken hat eine lange Tradition. 2000 Jahre gingen ins Land und die Quälerei nimmt kein Ende, bis heute nicht. In Europa geht die grausame Tradition der Hundekämpfe bis in das Römische Reich zurück. Schon damals kämpften zwei Hunde in einer Arena ganz offenbar zum größten Vergnügen des Publikums, kämpften und zerbissen sich, bis einer tot war. Von Rom aus verbreiteten sich diese Hundekämpfe als Volksbelustigung über ganz Europa. Im Mittelalter unterhielt sich dabei der Adel und im 18. und 19. Jahrhundert waren Städte in England die Zentren der Hundekämpfe, die sich zum Wettsport entwickelten.

Obwohl sie in vielen Ländern, natürlich auch bei uns, verboten sind, gibt es sie weiterhin, wobei Tatorte und Täter schwer auszumachen sind. Hundekämpfe gehören zu den geheimsten Veranstaltungen in der Republik. Dafür sorgt die eiserne Verschwiegenheit der Beteiligten. Die quälerischen Rituale finden im Grunde nahe der Tabuzone statt.

Bei den Wetten geht es um enorm viel Geld und bei der Behandlung der Hunde um veritable Schweinereien, das muss man so sagen. Oft werden die Verliererhunde massakriert, wenn die Wettkampfstimmung eskaliert. Die Verlierer werden einfach erschossen, aufgehängt, erschlagen, mit Benzin übergossen… Die Botschaft ist klar: So geht es Verlieren! No time for losers!

Die Hunde für diese unmenschlichen Ungeheuerlichkeiten werden gestohlen oder entstammen, wie zum Beispiel in Russland, einer florierenden Zuchtindustrie. Das Geschäft blüht im Verborgenen. Auch auf Mallorca etwa oder in Finnland beispielweise. Wir gebrauchen das Wort Kampfhund heute vor allem, um deutlich zu machen, dass wir eine bestimmte Rasse für gefährlich halten und Angriffe auf Menschen befürchten. Obwohl Welpen selten zu Kampfhunden geboren werden. Erst Erziehung und Training können Bestien aus ihnen machen. Es ist der Mensch, der sie böse macht.

Als Kampfhunde im eigentlichen Sinn bezeichnet man aber Hunde, die zu Tierkämpfen, insbesondere zu Hundekämpfen gezüchtet werden. Die Bezeichnung beschreibt ursprünglich keine bestimmte Rasse, sondern nur, wozu sie eingesetzt wird. Inzwischen eben ganz im Geheimen und auf die fürchterlichste Art und Weise in Kellerlokalen, im Wald oder wo auch immer. Vielleicht sogar ganz in unserer Nähe. In der Regel von Männern, die ihre Minderwertigkeitsgefühle nur durch das aggressive Verhalten ihrer mittels Scharfmacherei entstellten Hunde kompensieren können. Der Mensch ist eben ein Abgrund.

Aber wegschauen hilft nicht. Auch damit uns die Dringlichkeit im Bewusstsein bleibt, die Menschlichkeit zu pflegen. Wir versuchen, sie auf Gut Aiderbichl zusammen mit den Tieren zu retten. Unterstützen Sie uns dabei!

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