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Immer weiter, immerzu

Immer noch, immerzu rollen die Tiertransporter über die Autobahnen. Man fährt bei längeren Strecken schon in der Hoffnung los, bitte bloß keinem zu begegnen. Nicht nur, weil man grenzenloses Tierleid direkt vor oder neben sich fahren hat, sondern die Transporter einem auch zeigen, wie chancenlos Protest und Vernunft sind und wie knallhart die Entscheidungen der Profiteure. Erst kürzlich habe ich einen nigelnagelneuen Transporter überholt. Es war ein strahlender Sonnentag. Höhnisch, so schien es mir, funkelte er im Sonnenlicht.

Vor kurzem hat man einen illegalen Tiertransport im österreichischen Südburgenland gestoppt, an der Grenzkontrollstelle Schachendorf im Bezirk Oberwart, wo der Transporter von Ungarn herüberkam. Es war kein LKW, sondern ein an einen PKW angekoppelter Einachsanhänger, mit dem, auf vier Ebenen verteilt, 130 Hühner transportiert wurden.

Die Tiere, in den Anhänger gestopft, hatten viel zu wenig Platz, und es fehlten ihnen ausreichend Wasser und Nahrung. Der Wagenlenker konnte für den Transport keinerlei Dokumente vorzeigen und auch kein Fahrtenbuch. Sein Ziel wollte er nicht nennen. Die Hühner wurden dann in ein den Gesetzen entsprechendes Fahrzeug umgeladen, gut versorgt und konnten dann nach Ungarn zurückgebracht werden. Der ungarische Fahrer erhält eine Anzeige nach dem Tiertransportgesetz. Das wars. Von einer nachhaltigen Strafe kann wohl nicht geredet werden.

Völlig wirkungslos ist natürlich die Kritik an den Tiertransporten nicht geblieben. Polizei und Veterinäre hört man sagen, dass extreme Fälle in den letzten Jahren abgenommen hätten. Ein Mann der Tiertransportinspektion Salzburg sagt, die schlimmsten Ereignisse seien bei ihm in den letzten Jahren ausgeblieben: Zum Beispiel so ein Transport mit 28 Rindern, von denen sechs bereits tot gewesen seien und der Rest schwer angeschlagen.

Aber die Schrecken der Transporte bleiben grundsätzlich erhalten. Mal ganz abgesehen von der Zumutung der Transporte an sich. Es braucht ja nur die Ladedichte über – und die Deckenhöhe unterschritten sein, wenn dann noch Hitze dazukommt, ist das Inferno fertig. Außerdem: Die ungläubigen, fragenden, verzweifelten Blicke der Tiere beim Transport sagen alles. Wenn wir alle ein Herz hätten, müssten sie uns von den Transporten abhalten.

Eines steht aber fest: Vollkommen machtlos sind wir als Verbraucher nicht. Schließlich gilt grundsätzlich für alle Produkte: Was aus der Region kommt, muss nicht lange transportiert werden. Das sollten wir in jedem Fall beachten.

Wir auf Gut Aiderbichl haben schon viele Tiere vor Transporten gerettet. Bis an ihr natürliches Lebensende dürfen sie bei uns bleiben. Bitte unterstützen Sie uns mit einer symbolischen Patenschaft oder einer einmaligen Spende.

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