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In Panik selbst verstümmelt: Frieda

Was die arme Mischlingshündin Frieda aus Ägypten durchgemacht hat, lässt uns erschaudern. Sie wurde von ihrem Besitzer massiv gequält und an ihren Hinterbeinen aufgehängt. In Todesangst biss sich die Hündin schließlich selbst den rechten Hinterlauf ab, um sich zu befreien. Schwer verletzt wurde sie von einer Tierfreundin aufgefunden und in eine Tierklinik gebracht. Nun ist Frieda auf Gut Aiderbichl Henndorf angekommen...

Aus der Hölle ins Paradies: Frieda aus Ägypten

Wer die verspielte Hündin Frieda (ca. 3) sieht, ahnt nicht, welch schlimmes Schicksal sie hinter sich hat. Lebensfroh und offen läuft Frieda über das Gut und möchte am liebsten mit jedem unserer geretteten Tiere spielen. Dass Frieda ein Bein fehlt, stört die Hündin nicht im geringsten. Der Verlust des rechten Hinterlaufes war der Preis den sie dafür bezahlt hat, dass sie leben darf. Und Frieda zeigt uns jeden Tag, wie sehr sie dieses Leben liebt.

 

Frieda auf Gut Aiderbichl Henndorf mit Pferdewirtin Martina...
Frieda auf Gut Aiderbichl Henndorf mit Pferdewirtin Martina...

 

Als wir von Friedas Schicksal erfuhren, waren wir schockiert. Wir sind täglich mit Tierleid konfrontiert, aber dieser Fall ließ auch uns kurz innehalten und nachdenken. Wie können Menschen mit anderen Lebewesen so grausam umgehen?

Die brave Hündin stammt urspünglich aus Ägypten und was sie dort erlebt hat, gleicht einem Horrorszenario. Ihr Besitzer quälte die Hündin, doch niemand bot im Einhalt. Schließlich band er ein Seil um Friedas Hinterlauf und hängte sie daran auf. Voller Panik und in Todesangst versuchte die Hündin, sich zu befreien. Doch je mehr die Hündin kämpfte, desto enger zog sich die Schlinge um ihr Bein zu. Eine aussichtslose Situation, doch Frieda kämpfte weiter. In ihrer Verzweiflung sah die Hündin schließlich nur noch einen einzigen Weg, um sich aus der Schlinge zu befreien: sie biss sich ihr eigenes Hinterbein ab! Schwer verletzt und blutend schleppte sich Frieda weg. Doch ihr Mut und ihr unbezwingbarer Lebenswille sollten belohnt werden. Eine Tierfreundin vor Ort fand Frieda und brachte sie sogleich in eine Tierklinik. In einer sofort eingeleiteten Notoperation musste Friedas Bein unterhalt der Hüfte amputiert werden.

 

Frieda nach der erfolgreichen Operation in der Quarantäne... 

Frieda nach der erfolgreichen Operation in der Quarantäne...

Frieda überstand die Operation gut und ihre Wunden verheilten langsam - zumindest die körperlichen. Um ihr seelisches Trauma zu verarbeiten, brauchte Frieda einen guten Platz. Alle Vorkehrungen wurden getroffen, so dass Frieda die Ausreise aus Ägypten schließlich antreten konnte. Sie fand Unterschlupf bei der Aiderbichlerin Marianne, die sich aufopferungsvoll um die arme Hündin kümmerte.

 

Frieda mit Aiderbichlerin Marianne beim Gründungsfest in Henndorf...

Frieda mit Aiderbichlerin Marianne beim Gründungsfest in Henndorf...

Doch das Glück war nur von kurzer Dauer, denn die tierliebe Aiderbichlerin erkrankte selbst schwer und konnte sich nicht mehr um Frieda kümmern. Verzweifelt suchte sie nach einem dauerhaften Zuhause für die liebe Hündin, doch niemand wollte Frieda, die dreibeinige Hündin, haben.

Anlässlich unseres Gründungsfestes auf Gut Aiderbichl Henndorf am 23. April 2016, machte sich die Aiderbichlerin dann gemeinsam mit Frieda auf den Weg. Sie berichtete Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber von Friedas Schicksal und bat um Hilfe. Spontan holte Dieter Ehrengruber die Aiderbichlerin auf die Bühne, damit sie den anwesenden Aiderbichlern von Friedas Schicksal berichten konnte. Und alle waren sich einig: Frieda sollte Aiderbichlerin werden!

 

Beim großen Gründungsfest wurde beschlossen: Frieda wird Aiderbichlerin!

Beim großen Gründungsfest wurde beschlossen: Frieda wird Aiderbichlerin!

Mittlerweile ist Frieda auf Gut Aiderbichl Henndorf eingezogen und zeigt uns täglich, dass es sich lohnt, zu kämpfen. Ihr Lebenswille und ihre Lebensfreude sind unfassbar und bestärken uns darin, unseren Einsatz für Tiere in Not täglich uneingeschränkt fortzusetzen, denn: Tierschutz ist auch Menschenschutz. Und in diesem Fall konnten wir Mensch und Tier gleichermaßen helfen.

 

Frieda mit Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber auf Gut Aiderbichl Henndorf

Frieda mit Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber auf Gut Aiderbichl Henndorf

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Lesen Sie hier den Bericht der Salzburger Nachrichten über das Schicksal der Hündin Frieda
(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)

 

 

 

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