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Willi

Sein junges Leben sollte ausgelöscht werden

Wenn es um Rinder geht, die auf den Gut Aiderbichl Höfen leben, sind es für uns keine „Nutztiere“, sondern Mitgeschöpfe. Kühe produzieren keine Milch mehr, weil sie keine Kälber mehr bekommen, da Aiderbichls Stiere kastriert werden. Sie sind gewaltig groß, tragen zumeist noch ihre Hörner und: gerade hier in Henndorf haben wir Rinder im Freilauf, und die darf man streicheln.

Was fühlen Rinder?

Was sie mitmachen, weiß kaum jemand, der sich nicht dafür interessiert. Die Kuh gibt Milch, daraus wird Schokolade produziert und wir essen ihr Fleisch. Was Rinder in der heutigen Zeit erleben, erfahren wir aus den Medien und den schrecklichen Fotos von Tiertransporten. Ihre Haltung ist irgendwie anonym, der modernen Technik angepasst und wer nimmt sich schon die Zeit, über das Leben eines kleinen Kälbchens nachzudenken?

Nach der Ankunft müssen erstmal die neuen Nachbarn inspiziert werden.

Willi hatte Glück

Ein Bauernhof wurde aufgelassen, eine Kuh und drei Kälber wurden verkauft. Unter diesen drei Kälbchen gab es einen Stier: den Willi, geboren am 3. September 2019. Es stellte sich heraus, dass Willi doch nicht beim neuen Besitzer bleiben konnte, also sollte er geschlachtet werden.

Ein Herz für Tiere

Anatomisch betrachtet, hat jeder Mensch ein Herz. Willi hatte Glück, dass er von einem Menschen wahrgenommen wurde, der dieses „anatomisch wichtige Organ“ sprechen ließ, und so den kleinen Stier vor dem Schlachthof rettete. Der Weg in eine Zukunft ohne Leid brachte nun Willi, der in wenigen Wochen ein Jahr alt wird, nach Henndorf.

Fragend, sensibel und ein wenig abweisend

… stieg er aus dem Transporter. Ein Hübscher ist er: lockiges, braun-weißes Fell, kleine Hörner, die wachsen dürfen. Verunsichert ließ er sich in seinen neuen Stall mit viel Stroh bringen und begann einmal damit, sich mit dem Heu zu beschäftigen. Fressen ist immer gut. Fressen beruhigt und lenkt ab. Auch von der Angst.
Haben Sie schon einmal in die Augen der Rinder geschaut? Es ist einen Versuch wert. Willis Augen sind wunderschön dunkelbraun und sind umrandet von elendslangen hellen Wimpern.

Der kleine Willi auf dem Weg zur Weide.

Auf ins neue Leben voller Freude – Willi ist psychisch angekommen

Einige Tage dauerte die Zusammenführung mit seinen neuen Kumpels: mit Stefan, dem Brandstier und mit Munti und Maxl. Munti und Maxl gaben Willi zu verstehen, dass sie die älteren Rechte haben und Stefan grinste dazu das ruhigste Ochsenlächeln der Welt.
Nun hat die Zusammenführung Früchte getragen und aus dem Trio Stefan, Munti und Maxl ist ein Aiderbichler Rinder Quartett geworden. Willi hat ihre Herzen erobert und sie davon überzeugt, dass er an der eingespielten Hierarchie nicht rütteln wird. Schon bald zeigen wir Ihnen in einem Video exklusive Szenen von Willis Ankunft und der Zusammenführung mit seinen Kumpels.

Willi wird sofort in die Gruppe integriert.

Nur dank Ihrer wertvollen Unterstützung können wir diesen treuen und liebevollen Tieren ein sicheres und liebendes Zuhause geben. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft. Vielen Dank, im Namen der Tiere.

Werden Sie symbolisch Pate von Willi und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
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