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Die Geschichte eines tapferen Kätzchens 

Lucys hartes Schicksal

 

Eine Tierfreundin aus Oberösterreich meldete sich Anfang August bei uns und bat um Hilfe. Sie selbst engagiert sich schon seit Jahren im Tierschutz, nimmt immer wieder Katzen auf, päppelt sie auf und vermittelt sie weiter.

Lucy und ihr Geschwisterchen fanden durch diese Tierfreundin ein neues Zuhause, mit viel Liebe und Fürsorge. Von einem Tag auf den Anderen hatte sich das Verhalten des kleinen Kätzchens komplett geändert. Besorgt fuhren die Tierbesitzer mit ihr in eine große Tierklinik und bekamen eine niederschmetternde Diagnose: Lucy ist blind und taub. Die Frage „Warum?“ konnte leider an dieser Stelle niemand beantworten. Keine Untersuchung, kein Befund ergab ein Ergebnis.

 

Zunächst entschlossen sich die Besitzer es selbst zu versuchen und Lucy mit ihrem plötzlichen Handicap beizustehen. Doch der Pflegeaufwand für eine taube und blinde Katze war der Familie auf Dauer zu groß. Sie konnten ihr nicht gerecht werden und so wurde der Entschluss gefasst Lucy einzuschläfern.

 

Als die Tierfreundin davon erfuhr, holte sie das tapfere Katzenkind zu sich zurück und versuchte selbst, der kleinen Lucy zu helfen. Begeisterung brach bei den 8 alten Katzen, die sich bereits im Haushalt der Tierfreundin befanden, allerdings nicht aus. Durch das fehlende Augenlicht kann Lucy nicht erkennen, wie andere Katzen kommunizieren und reagierte im ersten Moment mit Fauchen – das toleriert nicht jeder. Zu allem Unglück stand der Dame auch kein gesichertes Außengehege zur Verfügung. Doch die Katzen wollten raus. Frust baute sich auf, vor allem bei den Katzen. Nach vier Monaten entschloss sie sich eine andere Lösung zu finden und wandte sich an Gut Aiderbichl. Aiderbichlerin und Katzenliebhaberin Monika, Leiterin des Katzenstifts Traisen erklärte sich sofort bereit Lucy zu helfen und das kleine verspielte Kätzchen wurde Aiderbichlerin, auf Lebenszeit.

In Fällen wie diesen fragt man sich oft und gerne, ob für die Tiere die Lebensqualität denn gegeben ist. Können sie ein würdiges Leben mit diesen Einschränkungen führen? Haben sie Freude am Leben und geht es ihnen gut?

Auf all diese Fragen findet Lucy eine klare Antwort: Ja!

 

Lucy liebt es zu spielen - mit Menschen, Katzen oder Spielzeugen. Man merkt ihr das Handycap nicht an.

 

Anfang September dieses Jahres, führte die Gut Aiderbichl Patenreise nach Ungarn auch am Katzenstift in Traisen vorbei. Die Teilnehmer konnten sich persönlich von der unbändigen Lebensfreude von Lucy überzeugen. Man kann sagen, auch sie waren von ihrer Persönlichkeit und Tapferkeit beeindruckt, genau wie wir.

Danke kleine Lucy, dass du uns jeden Tag aufs Neue zeigst, wie schön das Leben sein kann! Und danke Ihnen, liebe Aiderbichler, dass Sie uns in unserer Arbeit so tatkräftig unterstützen. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin, um so kleinen und hilflosen Tieren, wie Lucy es ist, ein schönes und sicheres Leben zu ermöglichen. Herzlichen Dank.

Werden Sie symbolisch Pate von Lucy und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
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