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Aus der Sicht der Tiere

Krümmel, der Feldhase, erzählt …

„Menschen glauben, dass wir Tiere nicht sprechen können. Wir können sehr wohl sprechen: mit unserer einzigartigen Körpersprache und vor allem mit unseren Lauten. Bei uns Hasen, um die es in dieser Geschichte geht, hört man schrilles, lautes Schreien und Wimmern nur im Versuchslabor. Wenn ihr Menschen das einmal hören könntet, würden vielleicht Mascara, sowie andere Kosmetik rund ums Auge und Augenmedikamente anders erforscht werden... Wir Hasen haben nämlich das gleiche Augeneiweiß wie ihr, deshalb holt man uns Langohren ins Versuchslabor.
Ich bin der Krümmel und wurde Ende Juli in Maria Schmolln abgegeben. Damals war ich noch ein winziges graues Fellhäufchen, aus dem einmal ein großer, schöner Feldhase mit langen Löffeln werden wird.“

Krümmel wird von Tierpflegerin Stefanie aufgepäppelt

Hören Sie seine Geschichte…

„Uch, wer trägt mich denn da? Meine Mama ist es ja wohl nicht. Obwohl, die hätte zwar auch so lange Barthaare, aber irgendwie … na schau, die hat ja ganz kurze Ohren, meine Mama hatte ganz lange Ohren…“, wundert sich Krümmel. Eine Katze hatte Krümmel nach Hause getragen. Das kleine Feldhäschen war zum Glück unverletzt, aber alles war für das Feldhasenbaby sehr aufregend. Sein neues Zuhause wurde dann Gut Aiderbichl Maria Schmolln.

Was ein Feldhase alles lernen muss

„Ich werde täglich auf so ein eigenartiges Ding gelegt, das Waage heißt. Beim ersten Wiegen sprach man von 133 Gramm. Angeblich habe ich jetzt 446 Gramm. Ja, wie gibt es denn das? Die freuen sich hier alle so, weil ich dicker geworden bin. – Es dürfte sich um Menschen handeln, vor denen mich meine Mama immer gewarnt hat, weil sie mit so einem scharfen Ding über die Wiesen fahren und wir Hasen dabei sterben können. – Diese Menschen hier aber, die find ich toll. Sie nehmen mich ganz zärtlich in die Hände, streicheln mir übers Fell und wärmen mich. Mir ist eh immer so kalt, weil ich keine Mama habe, an deren warmen Bauch ich mich kuscheln kann. Die Menschen hier mit der roten Jacke, die sind, glaub ich, gut und wirklich nett!“.

Wie putzt man sich, wie springt man als Feldhase

„Meine Güte. So, Fellpflege ist nun fertig. Jetzt bin ich vom Tisch auf den Boden gesprungen. Alle haben so erschrocken getan. Ui, mein Herzchen schlägt schnell, das hat mich nun doch ein wenig aufgeregt. Ist ja gut gegangen, nichts passiert. - Jetzt hab‘ ich Hunger. Wo ist denn hier jemand, der mich füttert? Ah, da kommt die Stefanie. Die ist ja ganz was Liebes, ich leg mich gerne auf ihre Brust, da hör ich ihren Herzschlag...“

"Ich bin Krümmel und fühle mich mittlerweile richtig wohl."

Katzenmilch und Bauchmassage

Die ersten Tage wurde Krümmel alle vier Stunden mit Katzenmilch gefüttert. Das kleine Bäuchlein musste massiert werden, damit es keine Blähungen gab. „Mh, das war wieder gut. Ich habe ja keine Mama, die mich füttert, das macht Stefanie. Sie krault mir nach dem Füttern das Bäuchlein, das ist angenehm und hinterher muss ich dann mal ganz schnell aufs Hasenklo hoppeln. Eigentlich fällt mir auf, dass ich nicht mehr so oft zu fressen bekomme. Bin ich etwa zu dick geworden? Ich spring mal auf die Waage, und horche, ob sich Stefanies Stimme zufrieden oder besorgt anhört!“.

Umstellung auf echtes Feldhasenfutter

Dazu gehört frisches Gras, Kleeblätter, Löwenzahn, morsche kleine Äste und frisches Wasser. „Och, das schmeckt ja gut. Und, was ist denn das? Aha, die Stefanie sagt gerade etwas: „Schau Krümmel, das ist ein Salzstein, der ist wichtig für dich!“. Was ist denn das wieder? Oh, das schmeckt interessant. Stefanie meint, mir fehlen Mineralien – was immer das auch ist – und deshalb soll ich da schlecken. Na gut, ich mach es, aber nur ihr zuliebe!“.

Krümmels nachtaktives Leben und seine „narrischen 5 Minuten“

Als nachtaktives Tier schläft Krümmel tagsüber und gegen Abend geht er auf Erkundungstour. Da wird dann herumgetollt und Spaß gemacht, bis sich der kleine Krümmel ausgepowert in sein Heubettchen kuschelt und sorglos in den nächsten Tag träumt.

„Jetzt wisst ihr, wie es im Leben eines jungen Feldhasen zugeht. Gott sei Dank hat mich die Katze gefunden. Sonst wäre ich nie bei Stefanie angekommen und hätte verhungern müssen.“

So viel zur Geschichte des kleinen Feldhasen Krümmel.

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