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Gerettet: Kühe mit blauem Blut

Die Dreharbeiten zu unserer diesjährigen Weihnachtssendung (6.12.2014 um 20:15 Uhr im ORF2) laufen auf Hochtouren. Benno und sein Team besuchen abgelegene Täler. Entdeckten einen Bauern, der die uralten Rassen Tux-Zillertaler (es gibt weltweit noch 300) und Pustertaler Sprinzen hält. Dann begegnete er den wohl charismatischsten Kühen, Zirbn und Elisa. Für sie sollte es der letzte Sommer sein. Erhobenen Hauptes zogen die bildschönen Kühe jetzt bei uns ein...

Almabtrieb: Der Stall für den Winter ist voll.
Wohin mit den Überflüssigen?

Wir waren dort, wo die Welt für Rinder noch irgendwie in Ordnung ist. Wenigstens den Sommer über dürfen sie auf den Almen grasen. Doch im Herbst beginnt es, ganz oben zu schneien und Kühe und ihre Kälber, aber auch so mancher Stier, kehren in ihren Heimatstall zurück. Wir haben bei einem Bauern mit alten Rassen für die Weihnachtssendung gedreht. Da erfuhren wir am Rande vom Schicksal zweier Kühe, die für den Metzger bestimmt waren.

Der Stammbaum der Tuxer Kuh Zirbn (9) kann sich mit dem eines uralten Adelsgeschlechtes messen. Früher waren sie sehr verbreitet und Mitte des 19. Jahrhunderts gab es mehr als 60.000 von ihnen. Heute nur noch etwa 300. 1972 galten sie als ausgestorben und die letzte ihrer Art wurde ausgestopft ins Museum gebracht. Ein findiger Pfarrer (Ambros Aichhorn, der auch Biologie-Professor ist) entdeckte 1974 überraschenderweise drei Kühe ganz versteckt bei Bauern, die sich nicht damit abfinden wollten, dass es die Rasse nie wieder geben sollte.

Doch warum lebt Zirbn jetzt auf Gut Aiderbichl? Bei unseren Dreharbeiten erzählte uns ihr Bauer, wie sehr er an ihr hängt. Doch leider nimmt sie nicht mehr auf, wird nicht trächtig. Sie muss einer jungen Kuh Platz machen. Da haben wir sie zu uns geholt und Zirbn zeigt uns, was sie drauf hat (Bild oben).

Zum Vergleich: Tuxer Zirbn (links) und eine neue Zucht (rechts). Es ist klar zu erkennen, wohin die Reise geht. Moderne Kühe können meist nicht einmal ihr Kalb selbst zur Welt bringen, es muss herausoperiert werden. So fleischbepackt sind sie. Die Tux-Zillertaler sind klein und sehr sportlich. Sie eignen sich für Almen und deshalb sind wir der Überzeugung, dass es eines Tages eine Rückentwicklung geben muss. Wann immer möglich, nehmen wir Tuxer-Rinder auf. Wir möchten Bauern, die Idealisten sind, bestärken...

Elisa (4) erlitt einen Beckenbruch und sollte auch zum Schlachter. Sie gehört der Rasse Pustertaler Sprinzen an. Von ihnen gibt es gar nur noch 300 Exemplare. Der Beckenbruch wird mittelfristig ausheilen und indem wir die beiden Kühe mitnahmen, musste sich der Bauer in diesem Jahr von keiner Kuh trennen. Wir wünschen ihm viel Glück bei seinem Projekt. Wer weiß, was wir alle Idealisten wie diesem noch verdanken werden?

Luftsprünge kann sie aufgrund ihres Beckenbruches nicht machen. Aber sie weiß, dass ihr auf Gut Aiderbichl Henndorf nichts geschehen wird. Dafür sorgen die vielen Artgenossen, die jegliche Angst vor ihrer Zukunft bereits verloren haben.

Jetzt, vor dem Winter, treffen noch viele Tiere auf unseren Gütern und Höfen ein. Auf Gut Aiderbichl Henndorf wird derzeit viel umgebaut. Demnächst beginnen die Dreharbeiten für unsere Weihnachtssendung. In diesem Jahr werden wir über viele aussterbende Haustierrassen sprechen. Lassen Sie sich überraschen, wie anders der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr aussehen wird. Sehr geschmackvoll! Warum gibt es den Weihnachtsmarkt? Wir erwarten viele Besucher und die ermöglichen es uns, Tieren in Not zu helfen. Werden auch Sie Aiderbichler oder Pate für Zirbn und Elisa.

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