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Wunder gibt es immer wieder

Ein Geheimnis mit vier Beinen wurde geboren

Es gibt Tage, da könnte man am Leid in der Welt verzweifeln, und, es gibt Tage, da glaubt man wieder an die Wunder der Natur. Comme ci - comme ca, würde der Franzose sagen, „mal so, dann so“.

Zwei scheue Tiere eroberten die Herzen der Aiderbichler

Im September 2019 wurde ein Stall für ein Lama und ein Alpaka freigemacht. Vollkommen abgemagert und in einem gesundheitlich jämmerlichen Zustand kamen das Lama Silvia und das Alpaka Bernhard in Deggendorf an. Der medizinische Check brachte nicht ans Tageslicht, dass Silvia ein kleines Geheimnis in sich trug.
Benedikt Gruber und seine Mitarbeiter bemühten sich sehr, die beiden Neulinge gut zu füttern, weil sie so erschreckend dünn waren. Das Fressverhalten wurde immer besser, allerdings waren beide auch sehr scheu und zurückhaltend dem Menschen gegenüber. Doch mit Liebe und Geduld ist ja bekanntlich alles möglich.

Die kleine Emma bei ihrem ersten Weidegang

Die Zuneigung blieb nicht ohne Folgen

Silvia und Bernhard haben sich wohl in ihrer misslichen Lebenssituation vereint und gegenseitig gestützt. Silvia ist eine sehr schöne Lama-Lady mit braunem Fell und wunderschönen, geheimnisvollen Augen. Bernhard ist ein schneeweißes Alpaka und ab dem Moment, wo beide in Deggendorf in Sicherheit waren, verlor er irgendwie das beschützende Interesse an seiner Freundin. Liebe und Zuneigung müssen ja nicht immer körperlich enge Nähe bedeuten.

Emma und Silvia schauen gespannt zu den anderen Tieren, doch Bernhard interessiert sich nur fürs Essen.

Überraschung - Das Geheimnis erblickte am 25. Juli 2020 das Licht der Welt 

Es ist bekannt, dass Lamas spucken. Sie spucken, wenn Gefahr droht, wenn man sie bedrängt oder wenn ein Lama tragend ist. Dann wird der Hengst, in diesem Fall ein Alpaka – angespuckt, weil: „Ich bin schwanger, lass mich in Ruh!“. So ist auch das Verhalten der beiden zu verstehen. Die Liebe und Zuneigung ist geblieben, doch Silvia beschützte ihr kleines Baby im Bauch, bis es nun nach 11 Monaten geboren wurde. Bei einem Lama schießt die Milch auch erst mit der Geburt ein, also Überraschung pur für die Mitarbeiter von Gut Aiderbichl Deggendorf.

Zwei dünne Beinchen, eine entspannte Lama-Mama und

… so schnell konnte man gar nicht schauen und denken, was da passiert, war die kleine Emma geboren. Benedikt Gruber, Verwalter in Deggendorf, meinte mit strahlenden Augen und einem Lächeln, wie es ein Papa, der sein neugeborenes Kind in den Armen hält nicht besser könnte: „Emma, das ist Emma. Ich wünsche mir, dass sie Emma heißt. Hallo, kleine Emma!“.

Emma hüpft voller Freude umher.

Emma und ihr erster Ausflug auf die Wiese

Emma ist eine Schönheit. Sie ist braun gefärbt, wie ihre Mama. Als Beweis, dass Bernhard ihr Papa ist, hat sie auf der Stirn und am Hals eine weiße Fellfärbung. Unser „Lampaka“ gibt den Anschein, dass sich ihr Gesicht wie jenes eines Lamas entwickeln wird. Das bedeutet beispielsweise: längeres Mäulchen und nicht rund, wie beim Alpaka. Mal sehen. Vielleicht überlegt es sich die Natur noch anders.

Unsere Emma bringt so viele positive Gefühle und Freude in diese unruhige, sorgenvolle Zeit!

Der stolze Papa Bernhard

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