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Mut zur Toleranz

Marie-Gold und Koby

Zur Philosophie von Gut Aiderbichl gehört auch der Gedanke, Tiere mit Handicaps und deren Weiterleben nicht in Frage zu stellen. Wir bieten genau diesen Tieren Hilfe an und sind tagtäglich fasziniert davon, wie gut sie zurechtkommen. Doch nicht nur wir Menschen helfen diesen Tieren, sondern auch ihre gesunden Artgenossen, die zum Beispiel einem blinden Esel oder einem blinden Pferd den richtigen Weg zeigen und ihnen immer zur Seite stehen. Vieles weitere erledigt auch die Natur, denn gerade bei Blindheit verschärft sie die Sinne des Gehörs und des Geruchssinnes. So dürfen wir immer wieder erleben, wie durch den Zusammenhalt von Mensch und Tier viele Transporte zum Schlachthof nicht stattfinden müssen. Und genau diese Einstellung versuchen wir als Botschaft weiterzugeben...

Der Umgang mit Handicaps

Tolerant zu sein, ist natürlich nicht immer einfach. Es gibt viele Wenn und Aber, wenn es darum geht, ein Tier, das von der Natur „anders“ geboren wurde, am Leben zu lassen, oder eben nicht… Denn Schwächen haben in der modernen Gesellschaft nichts verloren, obwohl Schwächen die moderne Welt so angenehm und menschlich machen würden. Auf den Höfen von Gut Aiderbichl gibt es viele Tiere mit Handicaps, wie Sehbehinderungen, und jedes einzelne davon gibt uns tagtäglich so viel zurück., Alle Tiere finden sich wunderbar zurecht, weil sie Hilfe von den Artgenossen und unseren Pflegern bekommen.

Das sind Marie-Gold und Koby heute...

Gut Aiderbichl – eine Welt, in der Blinde sehen können

Im Jahr 2012 kamen Marie-Gold und ihr Fohlen Koby nach Gut Aiderbichl Henndorf. Koby wurde blind geboren, ihre Augen sind zwar sichtbar, aber sie selbst kann absolut nichts sehen. Ihre Mama, Marie-Gold, hatte einige Jahre in einem österreichischen Zuchtstall gestanden, bis zu dem Tag, an dem Koby geboren wurde. Aufgrund der Sehbehinderung des Fohlens konnte die Züchterin die beiden Pferde nicht mehr behalten und wandte sich in einem Gespräch an Michael Aufhauser, der sofort zustimmte, die Stute und ihr blindes Fohlen auf Gut Aiderbichl aufzunehmen.

Koby hat gelernt, mit Ihrem Handicap zu leben und daraus eine Stärke zu machen

Kobys Körpersprache

Marie-Gold und Koby bekamen einen Stall, der mit dicken grünen Polstern ausstaffiert wurde, damit sich die Kleine nicht verletzte. Am Paddock zeigte Koby eine interessante Entwicklung: mit zaghaften kleinen Kreisen, die dann immer größere Kreise wurden, bewegte sie sich langsam über den Platz und lernte so ihre neue Umgebung kennen. Es sah so aus, als würde Marie-Gold ihrem Fohlen die Bewegungen und die Geräusche in die Pferdesprache übersetzen. Immer wieder ist es einfach schön anzusehen, wie Tiere ihr Leben genießen und einander helfen.

Wenn man Koby heute ruft, legt sie den Kopf etwas schief und versucht zu hören, woher das Geräusch kommt. Mit einem Klopfzeichen am Zaun erkennt sie sofort die Richtung und kommt. Das Schönste ist es dann, mit Koby Stirn an Stirn zu stehen und ihre Kraft und Zuversicht im ganzen Körper zu spüren.

Koby liebt die Sonne und die grünen Weiden

Sonne, Schnee und Wind…

…sind Kobys Elemente. Sie liebt die Sonne über alles! Ihre schwarze Mähne glänzt und fliegt im Wind, kein Mensch würde bemerken, dass ihr Handycap die Blindheit ist. Doch Koby liebt auch den Schnee im Winter und hat gelernt durch ihn zu stapfen wie ihre Mama Marie-Gold. Koby kennt auch die Stimmen der Pfleger und weiß ganz genau, wer im Anmarsch ist. Sie hört auch ganz genau auf die anderen Pferde, deren Hufschritte ihr verraten, wenn sie sich ihr nähern. Und auch den Tauben lauscht Koby ganz aufmerksam, denn diese signalisieren manchmal Gefahr.

Kobys Augen werden niemals sehen können, doch sie hat auf Gut Aiderbichl gelernt, auf ihre ganz eigene Art und Weise zu sehen. Sie wird immer die Rufe ihrer Mutter deuten können und weiß, dass sie sich auf ihre Mama und die Mitarbeiter von Gut Aiderbichl verlassen kann. Wir sind sehr froh, dass ihr bei uns seid, Koby und Marie-Gold!

Nur dank Ihrer Unterstützung, liebe Aiderbichler, können wir helfen und in Not geratenen Tieren ein sicheres und liebevolles Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende geben. Mittlerweile leben 6.000 gerettete Tiere unter dem Schutz von Gut Aiderbichl. Darunter auch viele Tiere mit Handicap, die bereits am Weg zum Schlachthof standen. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer symbolischen Patenschaft oder einer Spende, auch Marie-Gold und Koby würden sich über eine Patenschaft sehr freuen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!          

Marie-Gold dankt Ihnen von Herzen, dass sie und ihre Tochter Koby gerettet wurden

Werden Sie symbolisch Pate von Koby und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
Informieren Sie sich hier, wie Aiderbichl finanziert wird. >>

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