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Grußlos ausgesetzte Tiere

Minihängebauchschwein Clemens

Wenn Tiere nicht der Norm entsprechen – nicht alle Glieder perfekt gewachsen sind, die Zuchtnorm nicht offensichtlich ist – dann, egal ob Pferd, Kuh, Schaf, Esel, Hund oder Schwein – stehen die Tiere vor dem Tor des Schlachthofes, werden eingeschläfert oder ausgesetzt. Tiere müssen dem Schönheitsideal entsprechen, sonst sind sie nutzlos. Wo bleibt hier der Respekt dem Lebewesen gegenüber? Wieso entscheidet der Mensch, was richtig oder falsch ist? Was sagt die Natur dazu? Viele Fragen, die uns allen dann durch den Kopf gehen…

Clemens mit der schiefen Halswirbelsäule

Clemens wurde wegen seiner Behinderung ausgesetzt. Mutterseelenalleine rannte er in einem Wald herum: ausgesetzt, verlassen, völlig alleine gelassen.

Clemens wurde ganz alleine im Wald ausgesetzt

Und warum? Er hat eine schiefe Halswirbelsäule – warum auch immer. Vielleicht ist er irgendwo heruntergepurzelt und hat sich verletzt oder vielleicht hat sich seine Mama versehentlich auf ihn draufgelegt? Wir werden es wohl nie erfahren. Als er mit wenigen Monaten bei uns abgegeben wurde, waren wir von der ersten Sekunde an in Clemens verliebt. Schauen Sie ihm in die Augen – was erzählen sie uns? Es gab eine einzige Frage seinerseits: „Oink, bitte, darf ich bei euch bleiben?“. Natürlich durfte er bleiben, und aus dem vermeintlichen Minihängebauchschwein Clemens ist ein ausgewachsenes, doch nicht so kleines Hängebauchschwein geworden.

Gefunden im Stubaital – Glück oder Zufall?

Eine Frau spazierte durch einen Wald im Stubaital und traf verblüfft auf ein kleines Hängebauchschwein. Weit und breit war keine Mama oder ein Geschwisterchen zu entdecken. Die Retterin nahm das kleine Hängebauchschwein kurzerhand mit nach Hause und versuchte den Besitzer ausfindig zu machen. Erfolglos. Klein-Clemens lebte vier Tage lang bei ihr, doch es war auch klar, dass eine Wohnung kein artgerechtes Heim für ein Hängebauchschwein ist.

Niemand braucht ein Schwein mit gesundheitlichen Problemen

Clemens Gleichgewichtssinn war „aus der Bahn“ und er hatte beim Laufen Koordinationsschwierigkeiten. Die Untersuchungen ergaben allerdings keine lebensbedrohlichen Besonderheiten. Seit einigen Jahren bewohnt er seine Suite im Schweinepalast, schlendert zweimal täglich zu seinen Freunden, den Kune-Kune-Schweinen und ruht sich dann an seinem Platz in einem riesigen Strohbett aus. Bis es wieder Zeit wird, in den Stall zu gehen.

Clemens und seine Freunde, die Kune-Kune Schweine

Der Weg vom ausgesetzten Schwein zum Liebling der Kinder

Wenn Clemens gut aufgelegt ist, schlendert er auch ganz gerne bei den Hofführungen mit, weil er weiß: „Mal sehen, ob ich heute ein Knäckebrot erhaschen kann?“. Clemens spricht zu den Menschen mit seinen großen Augen, seinen langen Wimpern und seinem schiefen Köpfchen. Kinder streicheln ihn und können lernen, wie sich Schweineborsten anfühlen.

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Clemens ist noch auf der Suche nach Paten und würde sich über Ihre Unterstützung sehr freuen

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